BERLIN (dpa-AFX) - Zweieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt besucht der britische Premierminister Andy Burnham Deutschland als erstes EU-Land. Zusammen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird er den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag in Kraft setzen - den sogenannten Kensington-Vertrag. Die beiden Regierungschefs tauschen bei einer Zeremonie die Ratifizierungsurkunden aus. Anschließend nehmen sie an einem Wirtschaftsforum teil.
Für dich zusammengefasst:
Premierminister Andy Burnham besucht Deutschland als erstes EU-Land.
Burnham und Merz setzen den Kensington-Vertrag in Kraft.
Der Vertrag regelt die deutsch-britischen Beziehungen nach dem Brexit.
Mit dem Freundschaftsvertrag stellen die beiden Länder ihre Beziehungen sechs Jahre nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union auf eine neue Grundlage. Das 27 Seiten starke Dokument wurde beim ersten Besuch von Merz als Kanzler in Großbritannien im Juli vergangenen Jahres unterzeichnet. Flankiert wird es von einem Aktionsplan mit 17 Punkten.
Damit soll die Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik, bei der Eindämmung irregulärer Migration und der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität vertieft werden. Es sind aber auch konkrete Reiseerleichterungen wie Visafreiheit für Klassenfahrten von Schülergruppen geplant sowie eine direkte Bahnverbindung zwischen beiden Ländern./mfi/DP/he
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