Boris Rhein will enttäuschte Wähler zurückgewinnen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt vor ähnlichen Entwicklungen auch im Westen Deutschlands gewarnt. Entwicklungen wie in Sachsen-Anhalt könnten "auch bei uns hier im sogenannten Westen stattfinden", sagte der CDU-Politiker dem Sender Welt-TV.

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Rhein machte für das Abschneiden der CDU in Sachsen-Anhalt auch bundespolitische Faktoren verantwortlich. Die "Berliner Kulisse" habe den Wahlkampf überlagert, sagte er.

Eine personelle Debatte über Bundeskanzler Friedrich Merz lehnte er aber ab. "Wir müssen jetzt eine Debatte über unsere Themen führen und wie wir die Menschen zurückgewinnen, wie wir Brücken in die Mitte bauen und wie wir für die Mitte begeistern." Die personellen Fragen seien für ihn im Augenblick nicht die entscheidenden Fragen.

"Müssen uns alles anhören"

Zugleich warb Rhein dafür, enttäuschte Wähler wieder stärker anzusprechen. "Ich glaube, dass wir viel zu früh aufgegeben haben, mit bestimmten Menschen zu sprechen, wenn sie mit teilweise auch komischen Meinungen auf uns zukamen", sagte der Ministerpräsident. "Wir müssen uns alles anhören, wir müssen alles ausdiskutieren." Mit AfD-Funktionären wolle er nicht sprechen, sagte der Regierungschef./nis/DP/zb



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