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Sicherheitslücke bei Bitcoin-Wallet Electrum
Eine manipulierte Transaktion, eine vermeintlich zu niedrige Gebühr – und plötzlich sind die Bitcoin weg. Angreifer nutzten eine Schwachstelle in der Software-Wallet Electrum aus, um Nutzer bei einer alltäglichen Transaktion in die Falle zu locken. Mindestens ein Nutzer verlor dadurch seine BTC.
So funktionierte der Angriff
Electrum prüfte bei unbestätigten Transaktionen bislang nicht alle Signaturen. Manipulierte Server konnten deshalb gefälschte Zahlungen im Wallet-Verlauf anzeigen. Erhöhten Nutzer anschließend über die Bitcoin-Funktion Replace-by-Fee (RBF) die vermeintlich zu niedrige Gebühr, signierten sie unbemerkt eine neue Transaktion zugunsten der Angreifer.
⚠️ Täuschung bis ins Detail
In einem Fall enthielt die gefälschte Transaktion keinerlei Gebühren und erschien dadurch festzuhängen. Zusätzlich verwendeten die Angreifer Empfängeradressen, deren letzte vier Zeichen mit der ursprünglichen Adresse übereinstimmten. Am 18. Oktober wurde ein tatsächlicher Diebstahl gemeldet. Die Schadenshöhe ist unbekannt.
️ Sicherheitsupdate veröffentlicht
Mit Version 4.8.3 schloss Electrum die Lücke am 24. Oktober. Ältere Versionen bleiben bei Verbindung mit manipulierten Servern gefährdet. Klar ist: Selbst etablierte Wallets sind nicht vor Sicherheitslücken geschützt. Auch bei routinemäßigen Gebührenanpassungen bleibt