Berlin-Wahl: SPD-Kandidat Krach kämpft und weist Vorwürfe zurück

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 250
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Das Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt Berlin.
- pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ist bei der Abschlusskundgebung seiner Partei nochmal auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen ihn eingegangen. "Ich verspreche euch, diese Vorwürfe stimmen nicht", rief Krach den Zuhörern in Charlottenburg zu. In einem Rechtsstaat könne die Staatsanwaltschaft auch elf Tage vor einer Wahl eine Wohnung durchsuchen. "Zu einem Rechtsstaat gehört aber auch die Unschuldsvermutung. Und das ist mir wichtig. Ich weise diese Vorwürfe in aller Deutlichkeit zurück."

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Ermittelt wird gegen Krach unter anderem wegen eines Anfangsverdachts der Vorteilsnahme in zwei Fällen - wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Nachnutzung eines Klinikgeländes in Lehrte bei Hannover, wo er früher Regionspräsident war.

Krach rief die SPD zum Kampf um jede Stimme in den letzten 48 Stunden bis zur Schließung der Wahllokale auf. Besonders die AfD-Wähler müsse man für die Demokratie zurückgewinnen. "Mein Kampf geht gegen die AfD", sagte er vor dem Wahlkampfbus der SPD mit der Aufschrift "Krach gegen Nazis". Und appellierte zugleich: "Lasst uns diese Stadt nicht schlechtreden von den anderen. Berlin ist eine großartige Stadt. Berlin ist super."

Zuvor hatte der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit betont: "Als internationale Metropole haben wir nur eine Chance, wenn wir eine weltoffene, eine diverse Gesellschaft garantieren können." Niemand dürfe auf der Straße Angst haben, von Extremisten angefeindet zu werden, weder ein Jude noch ein dunkelhäutiger Mensch noch ein schwules Paar. An AfD-Wähler sagte er: "Lesen Sie das Programm, dann wissen Sie, dass man diese Partei nicht wählen kann. Wir wollen kein böses Erwachen erleben. Wir müssen das verhindern."/rab/DP/nas



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren