- Amthor hält am Reformkurs der Bundesregierung fest.
- Er sieht Reformbedarf in den letzten Jahren.
- Eine Zusammenarbeit mit der AfD lehnt Amthor ab.
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Die aktuelle Situation habe damit zu tun, dass Reformen in den Jahren unterlassen worden seien, in denen sie nötig und möglich gewesen wären. "Das ist der tieferliegende Grund, nicht der Umstand, dass sich eine Bundesregierung darum bemüht, diese Missstände zu reparieren."
"Stunde der Wahrheit" für die AfD
Amthor äußerte sich nicht zu der Frage, wie die CDU jetzt mit der Linkspartei umgehen wolle, auf die sie angewiesen wäre, um eine AfD-geführte Regierung in Magdeburg zu verhindern. "Diese Diskussion über eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei stellt sich doch nun wirklich nicht als zuvorderste Frage", sagte er.
Jetzt sei die "Stunde der Wahrheit" für die AfD, die sehr große Töne gespuckt habe. "Und jetzt wird man sehen müssen, ob diese Partei in der Lage ist, eine Regierung zu bilden." Eine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD lehnte Amthor erneut ab. Die CDU werde immer für einen Kurs eintreten, der die Institutionen der Demokratie nicht delegitimiere, sondern verteidige./sk/DP/zb
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