- AfD mobilisiert Nichtwähler vor der Landtagswahl in MV.
- In Sachsen-Anhalt erreichte die AfD 43,8 Prozent Stimmen.
- SPD liegt in Umfragen mit 37 zu 36 Prozent vorn.
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Vor rund zwei Wochen errang die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Stimmen das stärkste Ergebnis ihrer Geschichte - mehr als in allen Umfragen zuvor.
In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in den vergangenen Monaten stark aufgeholt und liegt im ZDF-"Politbarometer" vom Donnerstag nun vor der AfD: mit 37 zu 36 Prozent. Umfragen sind aber generell mit Unsicherheiten behaftet. Sie bilden nur den Stand zum Zeitpunkt der Befragung ab und sind keine Prognose. Zudem haben sie statistisch bedingt eine Fehlermarge.
AfD zeigt sich offen für mögliche Koalitionsgespräche
Holm gestand zu, dass es nach den Umfragen derzeit nicht nach einer AfD-Regierung in Schwerin aussieht. "Aber wie gesagt, das hängt ja von den Nichtwählern auch ab, die dann vielleicht auch ins Wahllokal gehen", sagte der Bundestagsabgeordnete und Co-Landesparteichef. "Da warten wir mal ab, wie die Wähler entschieden haben, und dann werden wir schauen, ob da theoretisch zumindest Optionen möglich sind." Vor einer Woche hatte Holm gesagt, er sei im Fall der Fälle offen für Koalitionsgespräche mit allen Parteien. Ein Koalitionspartner für die AfD ist unterdessen aber nicht in Sicht.
Vor Hunderten Anhängern beging der AfD-Landesverband am Abend in Neubrandenburg sein Wahlkampffinale. Dabei waren unter anderem die Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel sowie der Spitzenkandidat aus Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund./chh/DP/nas
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