AfD-Chefin: Union wird nie mehr eine Bundestagswahl gewinnen

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Flaggen der Alternative für Deutschland (AfD).
- © Thomas Lohnes / Freier Fotograf / Getty Images News / Getty Images

BERLIN (dpa-AFX) - Nach ihrem haushohen Wahlsieg in Sachsen-Anhalt strebt die AfD auch im Bund die Übernahme der Regierungsmacht an. Bei der kommenden Bundestagswahl werde die AfD mit Abstand als stärkste Kraft hervorgehen, mit einem ganz klaren Regierungsauftrag, sagte AfD-Co-Chefin Alice Weidel bei einer Pressekonferenz in Berlin. "Die CDU/CSU wird nie mehr wieder eine Bundestagswahl gewinnen können. Das ist Fakt." Der Abstand zur AfD betrage schon jetzt 10 Prozentpunkte. "Und mein erklärtes Ziel ist, den Abstand deutlich in kürzester Zeit auszubauen und auf mindestens 40 Prozent anzuwachsen für die nächste Bundestagswahl."

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"Kein Kanzler zuvor so unbeliebt wie Friedrich Merz"

Weidel sagte, Deutschland wünsche sich einen Politikwechsel. "Kein Kanzler zuvor war so unbeliebt wie Friedrich Merz, der eine große Belastung für eine gedeihliche Entwicklung in Deutschland geworden ist." Auch das habe die Wahl in Sachsen-Anhalt gezeigt. "Die Menschen in diesem Land, sie wollen kein Weiter-so mehr haben mit illegaler Migration, mit offenen Grenzen, explodierenden Kriminalitätsraten von Ausländerkriminalität, verweigerten Abschiebungen, einer desaströsen Energiepolitik, die zu den höchsten Energiepreisen weltweit führt, zu einer grassierenden Deindustrialisierung, die uns in Deutschland das Rückgrat bricht." Als weitere Missstände nannte sie hohe Steuern und Abgaben, viel zu hohe Spritpreise und ein erodierendes Bildungswesen.

Weidel sprach von einem Traumergebnis für ihre Partei. Es speise sich aus einer extrem hohen Nichtwählermobilisierung, dem Zulauf von Wählern anderer Parteien und der Rekordwahlbeteiligung von fast 80 Prozent.

Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag mit großem Vorsprung gewonnen, die absolute Mehrheit aber verpasst. Die CDU kommt mit herben Verlusten auf Platz zwei. Das BSW hat es neben SPD, Grünen und Linken in den Landtag geschafft, die FDP hingegen ist rausgeflogen./mi/sk/DP/stk



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