1&1-Tochter Versatel baut jede vierte Stelle ab

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DÜSSELDORF/MONTABAUR (dpa-AFX) - Der Internetkonzern 1&1 möchte bei seiner Geschäftskunden-Tochter Versatel massiv Personal abbauen. Wie der Mutterkonzern in Montabaur mitteilte, sollen 350 von 1.350 Arbeitsplätzen abgebaut werden. Das Vorhaben soll schon im Laufe des Jahres 2027 umgesetzt sein. Der Abbau erfolge sozialverträglich über ein Freiwilligenprogramm. Hierarchieebenen sollen abgebaut und Führungsstrukturen vereinfacht werden.

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1&1 Versatel betreibt ein Glasfasernetz in rund 350 Städten in Deutschland, Kunden sind Firmen und Behörden. Außerdem ist Versatel Dienstleister für den Mobilfunker 1&1, dessen Handynetzstandorte Versatel mit dem Glasfasernetz verbindet und dadurch besonders schnelle und stabile Datenübertragungen ermöglicht. Der zentrale Standort von Versatel ist in Düsseldorf, wo auch die Mobilfunksparte von 1&1 angesiedelt ist. Versatel hat zahlreiche weitere Standorte querbeet in Deutschland.

Kosten durch Restrukturierungsprogramm

1&1 rechnet durch das Restrukturierungsprogramm mit einmaligen Aufwendungen von rund 60 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr. Ist der Jobabbau umgesetzt, soll das Jahresergebnis ab 2028 rund 25 Millionen Euro höher ausfallen als bislang. Die finanzielle Basis für Investitionen solle gestärkt werden, hieß es von 1&1.

1&1 gehört mehrheitlich dem Internetkonzern United Internet (United Internet Aktie) , in dessen Portfolio sich auch die Mailanbieter gmx.de und web.de befinden. Versatel war bis Ende vergangenen Jahres noch eine United-Internet-Tochter, wanderte dann aber rüber zu 1&1./wdw/DP/stw

Werte aus dem Artikel:
1&1 AG Aktie 23,40 € -3,51%
United Internet Aktie 24,24 € 0,00%

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