Ein wenig aus dem Geld evtl?
Ich wünsche uns allen die Belohnung nach den vergangenen Monaten, Jahren
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender General Aerospace Co-Kurs | 4,96 | 10,78 | 14,97 | |
| Fallender General Aerospace Co-Kurs | 4,61 | 10,85 | 21,07 | |
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... verführerisch scheint. Ich würde stattdessen eher zu einem Derivat mit Laufzeit 03/2017 leicht aus dem Geld (ca. $40) raten. Ich glaube, da würden sich im Jahresverlauf ein paar Möglichkeiten ergeben, dieses mit Gewinn zu verkaufen. Ich traue dem Braten nicht mehr und wenn Du genügend Asche auf der Kante hast, dann kaufe Dir lieber ein paar YHOO-Aktien und freue Dich auf Sicht von 1-2 Jahren auf +100%.
Ab sofort verdiene ich bei meinen Aktien genau 1.284,00 für alle $0,10, die Yahoo! nach oben geht (vor Steuern) und meine OS erreichten heute 0,12 pro Stück, gekauft für 0,025 vor ziemlich genau 6 Wochen. Das ist zwar nur eine kleine Position "zum Spielen", aber für 8.050,00 habe ich mir in 4 Tranchen immerhin 320.000 Stück davon gesichert und die gehen auch für 0,06 pro Stück wieder raus, falls Yahoo! noch einmal in Richtung Süden marschiert. Heute würde ich mir keine 06/2016er mehr kaufen, aber vor 9 Wochen fand ich die Scheine wirklich richtig günstig und das hat sich seitdem schon bezahlt gemacht. Ich gebe aber zu, dass ich meinen Hals nicht voll genug bekomme und weiter im Spiel bleibe, auch wenn ein Ausstieg und eine Umschichtung auf länger laufende Scheine sicherlich nicht die schlechteste Idee wäre ...
Klar habe ich schon ein paar Tausend Euro und sehr viel Zeit bei Yahoo! liegen gelassen in den letzten Monaten, aber für den Moment sehe ich mich ganz gut aufgestellt und wenn Yahoo! für $57,50 verkauft wird, darfst Du auch eine Runde in meinem neuen Ferrari mitfahren ...
... oder doch lieber nicht! Vielleicht kaufe mir auch zusammen mit holzauge eine Loge bei der Eintracht und schaue mir von dort in der nächsten Saison geplegten Zweitliga-Fußball an. Für weniger erfolgreiche Investoren, wie wir das sind, wäre das wohl auch die angemessener Alternative, als sich dafür für einen Ferrari zu kaufen ... ;-)
Die Scheine CALL40 bis 06/2016 habe ich mir schon am 20.01.2016 gekauft. Da hatten sie noch eine Laufzeit von fast 5 Monaten! Jetzt sind gerade einmal 2 Monate übrig! Wie gesagt, im Moment würde ich mir keine 06/2016er mehr holen, weil die kommende Berichtssaison einfach zu viele Unsicherheiten bietet und dieser Verkaufsaussichten sich ebenso in Rauch auflösen könnten, wie die geplante Steueroptimierung oder die Abspaltung von Aabaco.
Wenn jemand auf Yahoo! setzen möchte, dann sollte er sich mindestens Zeit bis 09/2016 lassen, besser aber 03/2017 und später. Man muss ja nicht mit offenem Visier auf einer Autobahn einen Hügel hochfahren ohne zu wissen, ob die Straße am anderen Ende noch frei ist. Mit dem geplanten Verkauf und mit den Aussichten von Alibaba halte ich Yahoo! nach wie vor für keine schlechte Wette, aber wer hier in den letzten Monaten (wie ich selbst) schon ordentlich geblutet hat, sollte sich höchstens mit einem relativ kleinen Betrag an so einer Wette beteiligen, auch wenn letzte Woche von großartigen CALL-Käufen aus den USA berichtet wurde ...
... Yahoo! komplett zu übernehmen. Sie werden sich mit jemandem zusammentun müssen, der die Beteiligung an Alibaba zumindest zwischenfinanziert. Ein Verkauf von Yahoo! Core wäre aus steuerlicher Sicht nicht zwingend vorteilhaft, aber durch die Abscheibung der $4,5 Mrd. im vergangenen Jahr könnte man die Steuerlast in diesem Jahr im Falle eines Verkaufs zumindest um einen Teil senken, falls das der Grund für die Sonderabschreibung gewesen sein sollte. Yahoo! war nicht gezwungen, diese Abschreibungen auf den Goodwill vorzunehmen. Da gibt es erhebliche Ermessensspielräume...
Man müsste halt wissen, wie Yahoo! nach dieser "strategischen Veränderung" in Zukunft aufgestellt wäre. Ehrlich gesagt fände ich es nicht gut, wenn beim Verkauf von Yahoo! Core und Yahoo! Japan noch irgendwelche Steuerabzüge zum Tragen kämen, um den Rest von Yahoo! anschließend als Investmentgesellschaft weiterführen zu können. Selbst nach Abzug des Verlustvortrags un einem geschätzten Verkaufserlös von (sagen wir) $15 Mrd. für Yahoo! Core und Yahoo! Japan wären dann noch immer etwa $3 Mrd. an Steuern fällig. Als Yahoo!-Aktionär bin ich es ehrlich gesagt leid, die Steuerflucht der anderen US-Großkonzerne im Alleingang zu refinanzieren. Es reicht doch, wenn die (realisierten) Gewinne auf die Yahoo!-Beteiligung durch die Aktionäre versteuert werden ...
... und aus diesem Grund wäre es eigentlich (aus Sicht der Yahoo!-Aktionäre) wichtig, das Unternehmen als Ganzes zu veräußern. Dabei müsste(n) die übernehmende(n) Gesellschaft(en) als Aufpreis lediglich den aktuellen Discount bezahlen, mit dem Yahoo! nun schon seit dem IPO von Alibaba belastet wird. Was genau bekäme ein übernehmendes Unternehmen aktuell für sein Geld?
Beteiligung an Alibaba: $30,547 Mrd.
Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage, was genau das Kerngeschäft von Yahoo! wert ist. Dazu gehören u. a. folgende Bereiche:
Yahoo! Search
Yahoo! Finance
Yahoo! Sports
Yahoo! Magazine (der Rest)
Yahoo! Mail
Aabaco
Tumblr
Flickr
BrightRoll
Flurry
Polyvore
Markenname "YAHOO!"
Lizenzrechte
Auch wenn Marissa Mayer es in den letzten 2 Jahren geschafft hat, den Markenwert von Yahoo! innerhalb von über $15 Mrd. auf ca. $6 Mrd. mehr als zu halbieren, stellt dieser allein schon einen beachtlichen Wert her, den sich Yahoo! Japan jährlich ca. $250 Mio. kosten lässt. Bei den Patenten ist es ähnlich kompliziert, einen Wert zu ermitteln: Einige sprechen von $2 Mrd., andere von bis zu $4 Mrd. an versteckten Werten. Gerade die vielen kleinen Übernahmen von Yahoo! haben zuletzt jede Menge Patentrechte eingebracht, die es bei einem Verkauf auch zu monetarisieren gilt. BrightRoll und Flurry sind in ihren Bereichen marktführende Unternehmen in der Online-Werbeindustrie. Zu ihren Kunden gehören 80% aller S&P500-Unternehmen in den USA. Der direkte Kontakt zu fast 1 Mrd. registrierter User und zu über 350 Mio. aktiven E-Mail-Acounts muss doch auch etwas wert sein? Yahoo! hat nur ca. 5% weniger Seitenzugriffe pro Monat als Facebook, verdient aber nur einen Bruchteil dessen, was Facebook mit seinen Seitenaufrufen erwirtschaftet. Dass man seine unangefochtene Online-Marktführerschaft in den Bereichen Finanzen und Sport in den USA nicht zu Geld machen kann, liegt wohl eher am Management als an Yahoo! selbst. Wie hoch kann man das bewerten? Für Tumblr und Flickr zusammen könnte man wohl noch einmal ca. $1 Mrd. in den Topf werfen, und das alles soll einen Gegenwert von nur $6 Mrd. bis $8 Mrd. haben?
Nehmen wir an, dass Yahoo! Core dennoch mit "nur" $8 Mrd. bewertet wird, dem 6fachen seines aktuellen operativen Gewinns (Hinweis: branchenüblich sind Werte zwischen dem 12fachen und 18fachen). Das würde dann zusammen mit den oben errechneten Vermögenswerten zu einem Gesamtwert von ca. $57 Mrd. für ein im Kerngeschäft am unteren Ende bewertetes Unternehmen ergeben, oder aber einen Aktienkurs von etwas über $60 pro Aktie.
Wenn ein Unternehmen sich jetzt also für eine komplette Übernahme in Höhe von (sagen wir) $55 je Aktie entscheiden sollte, dann hat es damit sofort einen Gewinn von ca. $4,5 Mrd. eingeheimst. Üblich ist eingentlich die Zahlung eines Bonus', der die Aktionäre für den Verzicht auf zukünftige Gewinne entschädigen soll!
Ich denke, dass Yahoo! zum aktuellen Zeitpunkt keinesfalls für unter $55 je Aktie veräußert werden sollte. Vielmehr sollte man bei Yahoo! nach Möglichkeit sofort die Verantwortlichen (Board und Vorstand) austauschen und gegen fähige Manager ersetzen, die Yahoo! fokussiert auf die Ebene führen, in der das Unternehmen eigentlich mitspielen sollte. Die zu erwartenden Kurszuwächse bei Alibaba und Yahoo! Japan könnten das Übrige dazu beitragen, dass auch ohne einen Verkauf der Wert von Yahoo! sich dort ansiedelt, wo er eigentlich hingehört. Die Vetternwirtschaft innerhalb dieses Unternehmens müsste dazu aber erst einmal komplett aufgelöst werden.
https://biz.yahoo.com/e/160414/yhoo8-k.html
Konkret geht es bei dieser Ad hoc-Mitteilung darum, dass Abfindungspläne im Falle einer Übernahme für die US-Angestellten von der übernehmenden Firma nicht übernommen und ggf. neu verhandelt werden können. Das übernehmende Unternehmen hat wohl die Möglichkeit, diese Pläne dann auch "zu kontrollieren", was wohl so viel bedeutet, dass diese ausgesetzt oder verändert werden können. Formell wird ein zuvor veröffentlichter Passus eines bestehenden Vertragswerks (Item 5.02) so auf die Folgen einer möglichen Übernahme angepasst.
Das gilt explizit nicht für Angestellte außerhalb der USA, für die nach jeweils geltendem Recht (im jeweiligen Land) bereits entsprechend angepasste Pläne erstellt wurden.
Im Grunde genommen dürfte diese Änderung die Unruhe im Unternehmen deutlich erhöhen und es wird jetzt wohl doch eher früher als später zu einem Übernahmeangebot kommen. Diese Änderung ist sicherlich Teil der Verhandlungen mit dem Unternehmen, das die Übernahme plant. Es ist ja auch irgendwie logisch, dass der von Yahoo! geplante Personalabbau im Falle einer Übernahme anders strukturiert und den Erfordernissen des Käufers angepasst werden muss.
Dazu muss man wissen, dass wenn ein Angebot als Resultat einer gemeinsamen Vorverhandlung offiziell auf den Tisch kommt, in den meisten Fällen das "Einfrieren von laufenden Veränderungen" ein wichtiger Bestandteil dieser Vereinbarungen ist. Schließlich will das Unternehmen, dass ein Angebot abgibt, am Ende genau das bekommen, was ihm zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe angeboten wurde. Wenn in dieser Phase (wichtige) Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder neu eingestellt, neue Investitionen beschlossen oder wichtige Verträge verändert werden, dann birgt das die Gefahr, dass sich der Verhandlungsgegenstand derart (wesentlich) verändert, so dass das Angebot womöglich nicht längerfristig aufrecht erhalten werden kann. Deshalb wird schon jetzt, wo Yahoo! (noch) das volle Sagen hat, dieser Passus in den Verträgen geändert, um den neuen Chefs im Hause die Flexibilität zu gewähren, die sie im Falle einer Übernahme auch benötigen. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich meinen, dass die Verhandlungen hier schon ziemlich fortgeschritten scheinen, weil die eigene Belegschaft schreckt man so nicht ohne Grund auf!
Es ist auch verständlich, dass für die töchter außerhalb der USA keine Veränderungen geplant werden, weil das würde einfach zu viel Zeit kosten, sich in jedem dieser Länder mit ihren jeweils spezifischen Rechtsprechungen um solche Belange zu kümmern. Dafür ist auch der Anteil des Auslandsgeschäfts viel zu klein, als dass es wirklich relevant für Yahoo! oder das übernehmende Unternehmen wäre. Das schaut man sich dann nach einer erfolgreichen Übernahme dann im Einzelnen an und entscheidet dann fallweise, wie es weitergeht. Für solche Fälle wird dann pauschal (pro Land oder Region) mit entsprechenden Zusatzkosten geplant, die im schlimmsten Fall den zu zahlenden Preis (pro Aktie) nach unten drücken könnten!
Am 19.04.2016 nach Börsenschluss berichtet Yahoo! über das 1. Quartal. Gut möglich, dass ein paar Tage vorher oder nachher auch eine mögliche Übernahme bekanntgegeben wird. Ob so ein Angebot dann auch für die Aktionäre als interessant zu bezeichnen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich vermute fast, dass die meisten (kleineren) Aktionäre eher unzufrieden sein werden.
... heißt das nur, dass man sich für eine mögliche Übernahme vorbereitet. Diese Änderung wurde sicherlich von Seiten der (besser gestellten) Arbeitnehmerschaft gefordert und schafft Rechtssicherheit. Wie gesagt, der Käufer muss ja auch die Gewissheit haben, dass im Falle einer Übernahme keine "Panik" bei den Beschäftigten ausbricht und diese (vor allem aber die 'High Potencials') ihre Rechte (unter anderer Kontrolle) beibehalten.
Damit ist natürlich auch nicht gesagt, ob Yahoo! nur teilweise oder als Ganzes veräußert wird, wann das geschehen wird und leider auch nicht, ob das überhaupt geschehen wird ...
Ich weiß nur aus meiner eigenen Vergangenheit, dass sobald HR-Belange in Verbindung mit Übernahmegerüchten die Runde machen, im Normalfall das letzte Stündchen geläutet hat. Auch wenn man jetzt verspricht, das getroffene Vereinbarungen auch nach einer möglichen Übernahme ihre Gültigkeit behalten, werden alle genau wissen, was das im Zweifelsfall für ihren Job bedeutet ...
... und so wie ich das verstanden habe, geht es hier auch eher um die Absicherung von Vereinbarungen in etwas gehoberen Rängen, die mit Gewinnbeteiligungen und großzügigen Übergangsfristen entschädigt werden. Wer bei Yahoo! die Toiletten putzt, den Rasen mäht oder ein Praktikum macht ist von diesen hier erwähnten Regelungen wohl ohnehin nicht betroffen.
Hoffen wir das Beste! Es bleibt uns ohnehin keine andere Wahl ...
... in einem wirklich sehr lesenswerten Artikel:
http://www.3rd-solution.com/2016/04/...ve-everything-you-read-on.html
"Glaubt bloß nicht alles, was da gerade über den Verkauf von Yahoo! geschrieben steht" (... Es könnte nur eine weitere Hinhalte-Taktik des Managements sein, um den berechtigten Angriff von Starboard abzuwehren und auf diese Weise Zeit zu schinden.)
Wenn man sieht, wie viele Großbanken von Yahoo! angeheuert wurden, um sich in diesem Umfeld des Verkaufs und der Abwehr eines Proxy Fights zu betätigen, muss man wohl davon ausgehen, dass hier irgendwas nicht stimmt ...
... aber das ist wohl die Wahrheit! Und solange die großen US-Geschäftsbanken ihre gewaltigen Anteile an Yahoo! halten und Marissa Mayer den Rücken stärken, wird es auch keine wesentliche Veränderung der Sachlage geben.
Das ist in der Tat ein "f---ing joke", wie es der eine Investor treffend ausgedrückt hat!
Ihr wird ja nichts anderes übrigbleiben, als uns am Dienstagabend erneut einen katastrophalen Ergebnisbericht vorzukrächzen. Gibt es denn im Umfeld von Yahoo! nicht eine einzige charismatische Figur, einen seriösen Meinungsbildner mit Gewicht, der dem Treiben von Marissa Mayer endlich ein Ende setzen kann?
Ich verstehe die Welt langsam wirklich nicht mehr ...
... Thread sind schon seit Ende 2014 dabei und wenn man sich das anschaut, was in dieser Zeit alles gelaufen ist, gab es in nunmehr über 1,5 Jahren keinen einzigen Zeitpunkt, in dem Yahoo! fair bewertet wurde. Man hing mehr oder weniger 1:1 am Tropf von Alibaba und genau das macht mir Sorge, dass dieser Verbindungsstrang inziwschen so dick und fest ist, dass es dem Yahoo!-Kurs gar nicht mehr gelingen wird, aus dem Windschatten von Alibaba hervorzutreten.
Die aktuellen Verkaufsabsichten sind doch nur der 5. oder 6. Anlauf, um dem Aktienkurs von Yahoo! einen "eigenen Wert" zu verleihen, der nicht von Alibaba abhängt. Da waren zunächst schon im November 2014 die Spekulationen über einen möglichen Verkauf im Markt. Anfang 2015 wurde deutlich, dass Marissa Mayer offenbar keine Kompetenz hat, Yahoo! vernünftig zu führen. Da kamen die ersten Gerüchte auf, dass Yahoo! AOL übernehmen und Tim Armstrong Chef von Yahoo! werden könnte. Später dann kam der Plan, dem Kurs dadurch auf die Beine zu helfen, indem man Aabaco (Alibaba und Yahoo! Business) abspaltet und an die Börse bringt, um der leidigen Steuerdebatte zu entgehen. Dann erst kamen Starboard und ein paar andere aktivistische Investoren auf den Plan, dass man Marissa Mayer dioch endlich ablösen müsste. Sie hat sich (am Ende erfolgreich) dadurch gewehrt, indem sie schwanger wurde. Obwohl schon im September 2015 durch die Entscheidung der IRS klar war, dass die Abspaltung womöglich keine Steuervorteile mit sich bringen würde, hat Yahoo! seine Aabaco-Pläne erst im November 2015 verworfen und einen Umbau des Unternehmens mit Hilfe von McKinsey angekündigt. In der Zeit, in der Frau Mayer mit ihren Zwillingen in den Wehen lag und später Zeit am Wickeltisch verbrachte, herrschte (mal wieder) vollkommene Untätigkeit im Hause Yahoo!. Erst mit Veröffentlichung des miserablen Jahresergebnisses für 2015 ( ... und wer hätte das wohl am Ende gedacht!) wurde die "strategische Veränderung" ins Spiel gebracht, von der bis heute niemand weiß, was genau das eigentlich bedeuten soll (!?!) ...
... und wenn ein PE-Investor gesagt haben soll, dass die Vorgangsweise einem "f***ing joke" entspricht, dann liegt er damit genau auf der Wellenlänge, wie einem wie mir die letzten 18 Monate vorgekommen sind: Das ist alles ein schlechter Witz bei Yahoo!, angeführt von einer der größten Witzfiguren der US-Wirtschaftsgeschichte: Es ist nun einmal fakt, dass sie allein die Verantwortung für dieses ziellose Durcheinander bei gleichzeitig bröselndem Kerngeschäft trägt, und niemand unternimmt etwas dagegen!
Es ist doch schon ein schlechter Witz, dass sie die Hälfte der ursprünglichen Alibaba-Beteiligung von Yahoo! für gerade einmal $7 Mrd. verkauft und dafür auch nich über $2,5 Mrd. an Steuern bezahlt hat, nur um für sich die Kriegskasse für fragwürdige Investitionen zu füllen, die bisher nichts als weitere Verluste eingebracht haben. Die chaotischen Verhältnisse bei Yahoo! und rund um Marissa Mayer begannen also schon weit vor dem IPO von Alibaba und haben die Yahoo!-Aktionäre schon weit mehr als $30 Mrd. an Vermögensschäden zugefügt!
Das "Spiel um Yahoo!" geht hier schon eine ganze Weile länger als die letzten paar Wochen, und es sieht ganz danach aus, dass Frau Mayer es wirklich darauf anlegt, den ohnehin gebeutelten Yahoo!-Aktionären auch den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen, was einem Untergangsszenario schon ziemlich nahekommt! Natürlich war Yahoo! nicht mehr der frischeste Internetkonzern und ein rund laufendes Unternehmen, aber sie fährt es seit ihrem Antritt als CEO vorsätzlich und mit hohem Tempo vor die Wand, und das muss doch nun wirklich nicht sein!
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender General Aerospace Co-Kurs | 4,96 | 10,78 | 14,97 | |
| Fallender General Aerospace Co-Kurs | 4,61 | 10,85 | 21,07 | |
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