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Wirecard 2014 - 2025


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Wirecard AG 0,0222 € +27,59% Perf. seit Threadbeginn:   -99,93%
 
Jörg9:

@wolfgangbirke - Wirecard wie Amazon?

2
31.08.19 13:03
Das erinnert mich alles irgendwie an Amazon. Amazon wurde schnell unattraktiv, weil es ja nur ein "Buchhändler" war und deshalb das Wachstum begrenzt. Google war nur eine nette Suchmaschine und deshalb das Wachstum begrenzt.

Mit anderen Worden. Diese US-Unternehmen wurden völlig unterschätzt. Selbst Warren Buffet hat seine Freunde Bill Gates und Jeff Bezos völlig unterschätzt, obwohl er durch diese bestens informiert wurde.

Bei Wirecard habe ich auch immer mehr den Eindruck, dass Wirecard eben nicht nur der einfache Zahlungsanbieter ist wie Adyen, sondern bereits viel weiter denkt. So wie aus dem Buchhändler (Amazon) und aus der einfachen Suchmaschine (Google) heute völlig erweiterte bzw. neue Geschäftsmodelle entstanden sind, so scheint sich auch das Geschäftsmodell von Wirecard zu wandeln. Doch kaum jemand scheint zu bemerken, wie Dr. Braun das Geschäftsmodell verändert bzw. weiterentwickelt, so wie Buffet ebenfalls nicht verstanden hat, wie seine Freunde Bezos und Gates die Geschäftsmodelle weiterentwickelten.  
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wolfgangbirke:

@jörg

3
31.08.19 14:53
ich würde so sagen, WDI hat viel Potential und setzt auch REAL schon viel um. Das Wachstum beschleunigt sich in allen Ebenen, was sagte Hauck und A., Zunahme an milliardenschweren Kooperationen, was sagte WDI
Wirecard has already recorded a sharp increase in new customer registrations in recent months and expects a further increase of 15% in August compared with July
https://www.ariva.de/news/...rack-psd2-onboarding-and-records-7775347
Was sagt ein stolzer MB, dass allein 3 Abschlüsse aus den letzten 4 Wochen das Volumen von 2018 übertreffen können?
Mehr muss man dazu gar nicht sagen, H und A hatten mit MB gesprochen und die info sozusagen aus erster Hand, die anderen sowieso, d.h. hier muß nicht rumspekuliert werden.
Lassen wir doch WDI an der Stelle einfach die Zeit, ihre neue technische Plattform auszurollen und die boon app viellicht mit etwas mehr tamtam als man es sonst von WDI gewohnt ist auf den Markt bringen.
Wenn es am Ende dazu führt, dass wie zwetschge sagt die Großen dann zu WDI kommen...
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M987:

News Aktiensteuer und Wegfall Verlustverrechnung

7
31.08.19 15:52
Anlegerschützer kritisieren Scholz-Pläne als „Irrsinn“

Zitat:
Jüngst ist darüber hinaus bekannt geworden, dass das Scholz-Ministerium die Möglichkeiten zur Verlustverrechnung bei Wertpapiergeschäften weiter einschränken will.

www.welt.de/finanzen/article199484354/...r-Sondersteuern.html

Wenn das so kommt, dann haben wir auf Aktienhandel 28% pauschale Kapitalertragssteuer, ohne der Abzugsmöglichkeit irgendwelcher Kosten, 2x 0,3% Steuer auf den Umsatz (Kauf/Verkauf) und keine Möglichkeit der Gegenrechnung von Verlusten (macht Sinn wenn der Markt überraschend einbricht).
Habe jetzt eine dicken Hals, und würde gerne noch ein paar Bemerkungen loswerden, welche aber zur sofortigen Sperre führen würden.
Daher gehe ich jetzt meine Vodoo Puppe suchen und werde vorsorglich den politischen Verursachern nacheinander ein paar Nadeln in die Weichteile stecken (den ganzen Abend !).
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gdchs:

naja man sollte nicht nur auf Scholz rumhacken

4
31.08.19 16:54
seine liebe Chefin, die Frau "wir schaffen das - sie kennen mich"  hat gegen diese Scholzschen Pläne wohl auch nichts und hat bestimmt schon die Einnahmen doppelt verplant.
DIe Sozen sind hier nur etwas frecher gieriger und dreister, die CDU ist da aber auch voll dabei!
Antworten
Birni:

SPD und CDU bekommen Denkzettel.

2
31.08.19 17:16
Ich hoffe, dass die beiden großen „Volksparteien“ am Sonntag richtig abgewatscht werden.
Die brauchen beide ne kräftige personelle Erneuerung.
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Dom09:

Tja, der nimmersatte

3
31.08.19 17:23
... deutsche Steuerstaat wie er leibt und lebt . Eigentlich sind die Einnahmen in den letzten Jahren geradezu explodiert, aber die Ausgaben eben leider auch (Flüchtlinge etc.).

Vielleicht sollte man als deutscher Steuerbürger demnächst ernsthaft mal über mögliche Steuersparmodelle nachdenken, z.B. estnische E-Residency/Gesellschaft gründen.  
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Trimmer:

Das Gegenteil

5
31.08.19 17:27
Das Gegenteil wäre nötig. Aktien von der Transaktionsteuer befreien und die ganzen Scheine damit belasten. Aber das wäre ja ein Angriff auf die Banken, die mit dem ganzen Mist ihr Geld verdienen.
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a.m.le.:

Ich vermute

 
31.08.19 17:38
Mal auch das es um eine „ Bestrafung“ der reinen strafet geht, die damit 1000 de von Euro verdienen. Aber wie ist sowas nicht bis zum Ende gedacht.
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Jörg9:

Steuern rauf und Propaganda gegen Trump

3
31.08.19 17:39
Aber Trump, der die niedrige steuerliche Belastung der Amerikaner (mit indirekte bzw. "heimlichen" Steuern) noch weiter senkt, indem er auch die Einkommensteuern für Amerikaner senkt, wird in Deutschland mit propagandistischen Medienaussagen angeprangert.

Aus der BRD wird eben eine DDR 2.0. gemacht. Wahlentscheidend für die Kanzlerin war wohl ihr eigener Slogan "Deutschland ist reif für eine FRAU" (es wurde so nicht für Kompetenz geworben) und "Wir schaffen das"...

Die zahlreiche Einführung "heimlicher Steuern/Gebühren/Abgaben" für Alle (Lkw-Maut für alle Produkte und Nahrungsmittel, Flugtickets, Ökostromumlagen, Versicherungssteuern, GEZ-Gebühren, usw, usw.

Die Deutschen geben doch gerne - in anderen Ländern ist so etwas nicht möglich. Also bitte nicht beschweren.

Antworten
Jörg9:

Transaktionssteuer für Banken und Versicherungen

 
31.08.19 17:42
Die Transaktionssteuer fördert den Kauf hochspekulativer Produkte, womit die Banken ihr Geld verdienen und renditeschwacher Versicherungsverträge, womit die Versicherer ihr Geld verdienen. Und wer finanziert wohl die politischen Lobbyisten?
Antworten
Jörg9:

jetzt aber bitte wieder zurück zu Wirecard!

 
31.08.19 17:43
Antworten
JacktheRipp:

...

2
31.08.19 20:30
Abschluss -Offtopic : @joerg vermutlich werden wir alle erst richtig weinen, wenn Merkel nicht mehr da ist und die Öko-Religion die Macht gewinnt :-))
Merkel war wirtschaftlich neutral. Das ist allemal besser, als wenn irgendein Querkopf noch mit seltsamen Ideen eingreift.
Viel Spaß mit Flugverbot, Rückkehr zur Eselskarre, dem Anbeten von Kindern mit Würfelköpfen, die mit einem Segelschiff den Atlantik überqueren und leider auch noch ankommen :-))...
Du wirst noch der Angela hinterher weinen. Nichts wird hier besser werden :-))
Die Wirtschaft (und damit meine ich nicht die Kneipen) läuft erfahrungsgemäß langfristig bei passiven Regierungen am Besten. Siehe Bill Clinton.

Aber : Wirecard sollte dies alles egal sein. Bei dem Wachstum dürfte auch ein leichtes Absinken der umlaufenden Gelder nicht die entscheidende Rolle spielen. Und irgendwann kommt das Bargeld-Verbot 100% ig, da es die einzige sinnvolle Maßnahme ist, wie man die immensen Schwarzgeldsummen in den Griff bekommen kann.
Antworten
Jörg9:

@Jack

 
31.08.19 22:36

Jack, Du hast ja so recht. Merkel wird auf der politischen Weltbühne anscheinend von Macron, Trump usw. als "ökonomischer Zombie" aus "einer anderen Welt" wahrgenommen. Das andere möglicher Kanzlerkandidaten anderer Parteien auch nicht besser sein werden, ist leider in Deutschland so, weil man nicht wie z B, in der Schweiz qualifizierte und erfolgreiche Unternehmer wählt, sondern "Berufspolitiker". Unter Rot-Grün wurden in NRW die bergrechlichen und wasserrechtlichen Genehmigungen für das Kohle-Abbauprojekt Garzweiler II erteilt und damit der Ausbau der Kohlekraftwerke und die gnadenlose Zerstörung riesiger Wald- und Ackerflächen ermöglicht. Bilder wie man sie sonst nur aus China kennt. Auch Bayer konnte sich über die "gute Tat" freuen, weil nun für die Landwirte der großflächige Einsatz von "Bayer-Chemie" auf der verbliebenen Ackerfläche rentabler wurde.

Greta Thunberg, kommt aus einer Schauspielerfamilie. Greta macht die große CO2-Show und lässt die Crew mit den Flugzeug fliegen, so dass die Crew wohl mehr CO2 verursachte als wenn Geta alleine geflogen wäre:

https://www.bild.de/politik/ausland/...-verbraucht-63986440.bild.html

Die "Wähler" lieben nun mal "Schauspieler", die für positive Unterhaltung sorgen. Und gute Unterhaltung kostet nun mal allen hohe Abgaben/Gebühren/Steuern. Und jedes Jahr werden "mit sozialen und ökologischen Begründungen" neue Belastungen erfunden.

Antworten
Jörg9:

@Jack

 
31.08.19 23:06
auch mit dem Bargeldverbot hast Du recht - es wird kommen.

Die Schwarzgeldprobleme wirken vorgeschoben, in Bankenkreisen wird diskutiert, dass man so die Bürger wie in China überwachen kann und eine Kontensperrung dazu führt, dass derjenige z. B. nicht einmal mehr essen und trinken kann.
Antworten
Jörg9:

Wie der Wirecard-Chef 100 Milliarden € Börsenwert.

 
31.08.19 23:13

https://www.handelsblatt.com/finanzen/...396-wXk2BwcTE3391VWcIsuQ-ap6

"Wie der Wirecard-Chef 100 Milliarden Euro Börsenwert erreichen will."

"Markus Braun hat mit Wirecard Großes vor. In wenigen Jahren will er das Geschäft verdreißigfachen – und die Banken mit Smartphone-Konten angreifen."

Die Aussage machte Dr. Braun noch vor den Angriffen im Januar 2019. Soweit ich mich erinnere hat er schon höhere Börsenwertziele kommuniziert.

Antworten
Jörg9:

Das ist Europa: EZB-Mitglieder wieder uneinig!

 
01.09.19 09:04

Das niederländische Ratsmitglied der EZB "schießt" gegen Draghi. Und welcher "Heckenschütze" ist natürlich gleich zur Stelle "EZB-Dauerquerulant" Weidmann (jetzt erst recht, nachdem er Draghis Posten nicht wie erhofft erhalten hat?).

Wäre es nicht schön, wenn in der EZB Einigkeit herrschen würde und die Notenbanker der EZB in Europa nicht erst handeln würden, wenn Europa in einer tiefen Rezession steckt, sondern die Notenbanker der EZB vorrausschauend aktiv würden, um vornvornherein die Wirtschaft zu stabilisieren und um eine Rezession zu vermeiden, wie FED und BoJ? Dann wären die europäischen Länder auch nicht so hoch verschuldet! 

Zitat Bloomberg:

“EZB-Ratsmitglied
«Konjunkturlage erfordert jetzt keine Quantitative Lockerung»

Die Konjunktur ist nach Ansicht von EZB-Ratsmitglied Klaas Knot nicht schwach genug, um eine Wiederaufnahme der Bondkäufe zu rechtfertigen. Zumindest solange keine weitere massive Konjunkturabschwächung kommt.

31.08.2019 19:18

Der Gouverneur der niederländischen Notenbank sagte zwar, dass er offen sei für eine Zinssenkung. Aber seine Äußerungen gehen in die gleiche Richtung wie Kommentare seines deutschen Amtskollegen Jens Weidmann und signalisieren, dass EZB-Präsident Mario Draghi noch zu kämpfen haben wird, wenn er auf der EZB-Sitzung am 12. September ein stärkeres geldpolitisches Stimulus-Paket durchbringen will. Am Markt haben die Erwartungen zugenommen, dass er niedrigere Zinsen liefern und die quantitative Lockerung wieder aufnehmen wird.


“Wenn Deflationsrisiken wieder auf die Tagesordnung kommen, dann ist das Aktiva-Kaufprogramm meiner Meinung nach das angemessene Instrument, das aktiviert werden sollte. Aber es besteht bei meiner Interpretation des Inflationsausblicks derzeit kein Bedarf dafür”, sagte Knot am Donnerstag in Amsterdam. “Das Aktiva-Kauf-Programm nicht zu reaktivieren bedeutet auch, dass wir einen Teil unseres Pulvers trocken halten für tatsächliche zukünftige Eventualitäten.”

Draghi hatte nach der Sitzung im Juli die Investoren auf irgendeine Form von Stimulus eingestimmt. Der EZB-Chef sagte, dass die Konjunkturaussichten immer schlechter werden und hat EZB-Mitarbeiter beauftragt, sämtliche geldpolitische Optionen zu prüfen. Er ist sich durchaus bewusst, dass ein Ausbleiben eines großen Stimulus-Pakets zu einer Verschärfung an den Finanzmärkten führen könnte - was möglicherweise den Euro und die Anleiherenditen höher treiben könnte - und die bereits ausgedehnte Abschwächung verschlimmern könnte.

Während eine weitere Zinssenkung allgemein erwartet wird, prognostizieren einige Banken, darunter Goldman Sachs, Nomura, und ABN Amro auch eine neue QE-Runde. Société Générale sagte in dieser Woche, sie gehe davon aus, dass die EZB den Einlagensatz um 20 Basispunkte auf minus 0,6% senken und Anleihekäufe von monatlich 40 Milliarden Euro ankündigen werde.

Der finnische Notenbankgouverneur Olli Rehn forderte in diesem Monat ein eindrucksvolles Paket, das die Erwartungen übertrifft.

“Die Markterwartungen sind übertrieben”, sagte Knot. “Wenn Stimuli zum Schutz der Widerstandsfähigkeit der Inlandsnachfrage geboten sind, ist eine konventionelle geldpolitische Lockerung meines Erachtens das geeignete Instrument, das erwogen werden sollte - also eine Zinssenkung.”

(Bloomberg)“

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Thomas941:

Wirecard Analyse

4
01.09.19 09:37
Die Bewertung durch die Ratingagentur Moody‘s bringt Wirecard in die nächste Phase, denn die Platzierung der 500 Millionen Euro Anleihe sorgt für viele Spekulationen. Es gibt meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:

1) Vorbereitung einer Übernahme für die man natürlich mehr Kapital braucht. Man hat ja nun die 900 Millionen des Softbank-Deals + die 500 Millionen durch die Platzierung der Anleihe, dies wären dann in Summe 1,4 Milliarden Euro liquide Mittel.

2) Umschuldung (für mich die wahrscheinlichere Variante)
Da man sich nun relativ kostengünstig Geld am Kapitalmarkt besorgen kann, sorgt dies natürlich für geringere Kosten und somit auch in der Zukunft für steigende Gewinne. (die Zinskosten werden sinken)


Möglicherweise könnte dieses Rating der Startschuss für einen weiteren Wachstumsschub gewesen sein.

I) Moody-Rating => günstige Kapitalbeschaffung => geringere Zinskosten => Gewinne steigen
II) Wenn die Gewinne steigen, dann wird auch der Börsenwert steigen => Schuldenquote sinkt
III) Wenn die Schuldenquote sinkt, dann ist eine besser Bonität nur eine Frage der Zeit (Hochstufung) => besseres Rating
IV) Ein besseres Rating bedeutet, dass aufgrund des geringeren Risikos größere Kapitalmengen zufließen (auch große Investmentfonds)


Die nächsten Wochen und Monate werden bestimmt spannend, ich bleibe weiter investiert.
Antworten
matze91:

Vervielfachung Börsenwert...

 
01.09.19 10:33
@ JÖRG u.a.

Hier eine Quelle zur Aussage von MB bezügl. Börsenwert von WDI:

28.07.2018 | 11:58 Wirecard-Chef Markus Braun sieht kein Ende des Kurshöhenflugs bei der Aktie des Zahlungsabwicklers. "Wir glauben daran, dass wir aufgrund unserer Innovationskraft und des sich beschleunigenden Wachstums in den nächsten Jahren sowohl das Ergebnis als auch den Unternehmenswert vervielfachen können", sagte Braun der "Welt am Sonntag".  
Antworten
Jörg9:

@Thomas941: Wirecard Analyse

3
01.09.19 11:22

Hast Du ernsthaft etwas "analysiert"?

https://ir.wirecard.com/download/companies/...060-JA-2018-EQ-D-02.pdf


- Wirecard weist in der Konzern-Kapitalflussrechnung Zinszahlungen von insgesamt (lächerlichen) 16,5 Mio. Euro aus.

- Die gesamte Verschuldung (einschließlich der Rückstellungen) war zum 31.12.2018 gerade einmal ungefähr so hoch wie das kurzfristige Vermögen alleine.

Ergebnis: Signifikante Gewinnsteigerungen wegen Zinsersparnis ist gar  nicht möglich und das nun größere Kapitalmengen von "große Investmentfonds" kommen könnten, ist doch "bullshit"? Die größten Vermögensverwalter wie Blackrock & Co. sind doch bei so einem Wachstums-Unternehmen längst an Bord.

In der Finanzkrise musste Schäffler teilweise über 15% Zinsen an die Commerzbank zahlen. Die Commerzbank musste vom Staat gerettet werden. M. E. gibt jedes geführte DAX-Unternehmen Anleihen heraus, um seine Abhängigkeit von den Banken zu reduzieren, nach den Erfahrungen des Geschäftsgebarens deutscher Banken in der Finanzkrise. Das die Banken nun "jammern", weil ihnen die Zinserträge wegbrechen, liegt nicht nur an der Zinspolitik der Notenbanken.


Antworten
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#55595

Jörg9:

hier noch der Link wie Scheffler "bluten" musste

 
01.09.19 11:24
matze91:

Lokere Geldpoltik

 
01.09.19 11:32

Zum Einsatz der finanzpol. Instrumente zur Ankurbelung der Wirtschaft/Aktienmärke bin ich etwas zwiegespalten: Theoretisch ist eine Lockerung der Geldpolitik durch die Notenbank ja durchaus richtig, ab der gewünschte Effekt hat sich in den letzten Jahren abgenutzt und ein neue Flutung der Finanzmärke mit frischen Geld, so befürchte ich neben anderen auch, kann da nicht mehr viel bewirken.

Wie brauchen m.M.n. nicht wirklich noch mehr Geld an den Finanzmärken, denn es ist ohnehin genug da. Warum parken denn die europ. Banken so hohe Summen bei der EZB und zahlen dafür auch noch Minuszinsen.

Was ganz dringend nötig für Wachstum und Währungsstabilität ist, sind Zuverlässigkeit und Stabilität in der europäischen und weltwirtschaftlichen Politik, dann kehrt auch wieder Vertrauen an den Finanzmärkten ein mit den gewünschten Effekten. Mangels ausreichenden/liquiden Alternativen wären weitere Wertzuwächse im Aktienmarkt durchaus wahrscheinlich.

Leider haben wir derzeit genau das Gegenteil auf der Welt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, das früher oder später wieder Vernunft einkehren wird.

Und noch etwas:
m.M.n. führt es auch zu einem großen volkswirtschaftlichen Problem, wenn die Zinsen noch weiter gesenkt werden bzw. die Minuszinsen auf breiter Front erhöht werden würden. Was ist denn mit den vielen Sparern die schleichend enteignet werden und den Rentenfonds und Altersversorgungseinrichtungen, wenn sie keine Erträge mehr erwirtschaften können? Dann muss auch hier, längerfr. gesehen, der Staat kräftig mitfinanzieren. Das wäre auch keine vertrauensbildende Option.
Antworten
Jörg9:

@matze91

 
01.09.19 12:54

"Was ist denn mit den vielen Sparern die schleichend enteignet werden..."

Es wurde und wird niemand enteignet. Anleihen haben riesige Kursgewinne eingebracht, Immobilienpreise sind explodiert und Aktien gestiegen. 

Wie kann da jemand enteignet worden sein? 

Das Argument kommt meistens aus der Ecke der Institutionellen, die Anlgergelder "verzockt" haben und ist ein ständiges Marketingargument der Aktienfondsmanager. Tatsächlich ist auf allene Ebenen ein enormer Vermögenszuwachs entstanden. Deutsche Pensionskassen wurden ledigich miserabel gewirtschaftet. Wieso sind die Renditen der US-Pensionskassen wohl so hoch?

Antworten
matze91:

"Enteignung"

 
01.09.19 14:46
@ Jörg

"Wie kann da jemand enteignet worden sein?"

danke für deine Rückmeldung, ich glaube das siehst du ein bisschen zu eng. Natürlich ist es im jur. Sinne keine Enteignung, sondern der Vermögensverlust ergibt sich durch die Diff. zwischen Inflationsrate und dem geringen/keinen Zinsertrag (und das große Problem ist, dass das sehr nachhaltig so sein könnte/wird?).

Und besonders die Deutschen haben im Allgemeinen ja eher eine Abneigung gegen Aktienanlagen und der weit überwiegende Teil der Bevölkerung hat keine Immobilie.

"Deutsche Pensionskassen wurden lediglich miserabel gewirtschaftet. Wieso sind die Renditen der US-Pensionskassen wohl so hoch?"

mMn hat diese Problematik des Vermögensverlustes bei uns in D. gerade erst begonnen (besonders bei Rentenfonds und gemischten Fonds und bei Pensionskassen (die letzteren können und dürfen gem. ihren Anlagerichtlinien entsprechend ja nicht ausschließlich in Aktien und Immobilien investieren).

Rentenfonds können z.B. die versprochenen Renditen nicht mehr erbringen, weil am Markt keine entsprechenden Zinsen mehr bekommt.
Bei den Pensionsfonds sinken die Gewinnbeteiligungen aus den Kapitalanlagen deutlich.
Lebensversicherungen können ihre Garantiezinsen tw. nicht mehr erbringen.
Das liegt nicht nur an dem Unvermögen der Vermögensverwalter.

Das ist neben dem gewünschten Erfolg der unangenehme Nebeneffekt der lockeren Geldpolitik. Leider!
(Ich bin Aktienfan und der Meinung in D. müsste viel mehr Geldvermögen noch in Aktien investiert werden)

Die Amis haben diese Situation bisher noch nicht und man ist dort nach meiner Auffassung nicht so risikoavers wie bei uns.

Antworten
Jörg9:

@matze91

2
01.09.19 15:06
Ok. Zukünftig wird es in der Tat schwieriger, eine vernünftige Rendite zu erreichen. Europäische Staatsanleihen fallen als Geldanlage natürlich mangels Zinsen aus. Insofern hast Du recht.

Aber dass Pensionskassen jetzt schon von Versorgungslücken sprechen, weil in den vergangenen 10 Jahren bereits die Ertragssituation schlecht war liegt schlicht an der Misswirtschaft der Vorstände in den vergangenen Jahren. Die Vorstände der Pensionskassen sind häufig mit Juristen besetzt gewesen, die sich nach der Finanzkrise von den Investmentbanken "Garantieprodukte" "aufschwatzen" ließen, die miserable Verzinsungen boten und hohe Einnahmen für die Banken und Bankenvertreter.

Es ist nur noch traurig zu sehen, wie die Schere zwischen den USA und Europa immer weiter zugunsten der Amerikaner auseinander geht. Und das die Vermögenssituation der Amerikaner sich aktuell deutlich verbessert, dazu hat auch Trump viel beigetragen. Da können die deutschen politischen Medien über Trump herziehen wie sie wollen. Trump kämpft nun mal für SEIN Volk und das kann man ihm nicht verübeln. Und wenn die Wirtschaft in den USA brummt, dann brummt es eben auch in seinen Hotels und Golfclubs - aber was ist daran schlecht, wenn es allen Amerikanern durch die Trump`sche Politik besser geht?
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