Habe die Berichte bei denen total gerne und oft gesehen!Kann man nicht mit dem Müll von N-TV vergleichen.Und diese Jungs finden keine Sponsoren!Macht mich traurig!
Gruss Mio.
Gatrixx Internet TV hat Insolvenzantrag gestellt
von Alexander Becker
Das Internetfernsehen Gatrixx Internet Television (GIT) ist zahlungsunfähig und hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, werde der Betrieb des TV Programms rund um den Neuen Markt gattrix-tv.de am 31. Januar eingestellt. Die Muttergesellschaft, das Finanzportal Gatrixx AG, habe nicht an einer vorgesehenen Finanzierungsrunde teilgenommen, erklärt Roland Klaus, Projektleiter von GIT, die Pleite seines Unternehmens. Gatrixx dagegen weist die Verantwortung zurück.
Wie Gatrixx-Sprecherin Stephanie Chevallier zu NET-BUSINESS sagte, war die Bedingung für eine weitere finanzielle Beteiligung die Akquisition weiterer Investoren seitens der GIT. Es sei sinnlos in Unternehmen zu investieren, bei dem mittelfristig der Businessplans offensichtlich verfehlt werde, erläuterte Chevallier weiter.
GIT-Chef Klaus widerspricht den Angaben aus dem Mutterhaus. Die Bedingung von Gatrixx weitere Investoren zu akquirieren habe es in diesem Zusammenhang nicht gegeben, sagte Klaus auf Anfrage von NET-BUSINESS.
GIT führe momentan Gespräche mit mehreren potentiellen Investoren zur Rettung des Unternehmens. Neben dem benötigten Kapital sei laut Klaus ein bekannter Markenname Voraussetzung für einen möglichen neuen Partner.
Problematisch bei den Verhandlungen sei hauptsächlich die kurze Frist für eine Einigung. Klaus ist da nur verhalten optimistisch, die Chancen für eine Rettung sieht er bei "höchstens 50 Prozent". In der kommenden Woche sei mit den Verhandlungsergebnissen zu rechnen, so Klaus weiter. Bei einem Scheitern des Rettungsversuches sei eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Nachrichtensender N-TV, nicht ausgeschlossen, aber "eine Option unter vielen".
Branchenprimus Onvista zeigte sich auf Anfrage nicht interessiert an GIT. Zwar wolle auch Finanzdienstleister Onvista noch im laufenden Jahr mit Streaming-Angeboten für die Börse starten, die Realisierung erfolge durch die Altus Analytics AG. Onvista ist nach eigenen Angabem seit September 2000 an dem Spezialisten für Übertragung von Ton- und Bild-Beiträgen im Internet mit 12,36 Prozent beteiligt.
Laut Onvista-Sprecherin Anja Seipp dauere es noch einige Zeit, bis die technischen Voraussetzungen für Video-Streamoing beim Privatnutzer vorhanden sind. Daher werde ihr Unternehmen "eher in der zweiten Jahreshäfte", höchstwahrscheinlich vorerst nur mit einem technisch weniger aufwendigen Audio-Streaming-Angebot auf den Markt gehen.
Gruss Mio.
Gatrixx Internet TV hat Insolvenzantrag gestellt
von Alexander Becker
Das Internetfernsehen Gatrixx Internet Television (GIT) ist zahlungsunfähig und hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, werde der Betrieb des TV Programms rund um den Neuen Markt gattrix-tv.de am 31. Januar eingestellt. Die Muttergesellschaft, das Finanzportal Gatrixx AG, habe nicht an einer vorgesehenen Finanzierungsrunde teilgenommen, erklärt Roland Klaus, Projektleiter von GIT, die Pleite seines Unternehmens. Gatrixx dagegen weist die Verantwortung zurück.
Wie Gatrixx-Sprecherin Stephanie Chevallier zu NET-BUSINESS sagte, war die Bedingung für eine weitere finanzielle Beteiligung die Akquisition weiterer Investoren seitens der GIT. Es sei sinnlos in Unternehmen zu investieren, bei dem mittelfristig der Businessplans offensichtlich verfehlt werde, erläuterte Chevallier weiter.
GIT-Chef Klaus widerspricht den Angaben aus dem Mutterhaus. Die Bedingung von Gatrixx weitere Investoren zu akquirieren habe es in diesem Zusammenhang nicht gegeben, sagte Klaus auf Anfrage von NET-BUSINESS.
GIT führe momentan Gespräche mit mehreren potentiellen Investoren zur Rettung des Unternehmens. Neben dem benötigten Kapital sei laut Klaus ein bekannter Markenname Voraussetzung für einen möglichen neuen Partner.
Problematisch bei den Verhandlungen sei hauptsächlich die kurze Frist für eine Einigung. Klaus ist da nur verhalten optimistisch, die Chancen für eine Rettung sieht er bei "höchstens 50 Prozent". In der kommenden Woche sei mit den Verhandlungsergebnissen zu rechnen, so Klaus weiter. Bei einem Scheitern des Rettungsversuches sei eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Nachrichtensender N-TV, nicht ausgeschlossen, aber "eine Option unter vielen".
Branchenprimus Onvista zeigte sich auf Anfrage nicht interessiert an GIT. Zwar wolle auch Finanzdienstleister Onvista noch im laufenden Jahr mit Streaming-Angeboten für die Börse starten, die Realisierung erfolge durch die Altus Analytics AG. Onvista ist nach eigenen Angabem seit September 2000 an dem Spezialisten für Übertragung von Ton- und Bild-Beiträgen im Internet mit 12,36 Prozent beteiligt.
Laut Onvista-Sprecherin Anja Seipp dauere es noch einige Zeit, bis die technischen Voraussetzungen für Video-Streamoing beim Privatnutzer vorhanden sind. Daher werde ihr Unternehmen "eher in der zweiten Jahreshäfte", höchstwahrscheinlich vorerst nur mit einem technisch weniger aufwendigen Audio-Streaming-Angebot auf den Markt gehen.