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Wieviel Prozent der KO-Scheine gehen eigentlich


Beiträge: 44
Zugriffe: 9.228 / Heute: 5
Sarossa Capital kein aktueller Kurs verfügbar
 
Depothalbierer:

Wieviel Prozent der KO-Scheine gehen eigentlich

6
30.10.08 12:46
ko?

80 % , 90 %?oder noch mehr?

die wenigen, die noch geld haben und lust am zocken, vernichten ihre kohle nun auch noch mit diesem dreck, statt 2009 die richtig günstigen aktien für 2-5 euro einzusammeln.

die werden besser, als jedes zerti und das ganz ohne ko

Antworten

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buju:

eine statistik dazu würde mich brennend

 
30.10.08 16:45
interessieren....
Antworten
harcoon:

wenns in die falsche Richtung geht

 
30.10.08 16:55
sofort ausstoppen. Und in die richtige Richtung kanns ja auch gehen (Stop nachziehen). Gewinne laufen lassen und bei Kursrückgang raus. Hört sich einfach an. Ohne Selbstdisziplin ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Statistik sagt ja nichts über die Gewinnmöglichkeiten, denn fast jeder KO-Turbo geht irgendwann ko (wie der Name schon sagt). Es sei denn, die Laufzeit ist begrenzt.
Antworten
harcoon:

betrachten wir es mal so:

 
30.10.08 16:57
ein Surfer würde ja auch nie auf die Idee kommen, die Welle hinauf zu surfen.
Antworten
buju:

selbstdisziplin hin oder her...

 
30.10.08 16:59
interessiert mich nicht, eine statistik wäre interessant...aber die wird es sicher nicht geben *lol*
Antworten
neu_hier:

eine

2
30.10.08 17:12
Statistik werden die Emittenten kaum herausrücken, die würden damit sich selber schaden.

Sicher bin ich, daß hier im Forum in dieser Woche nicht zu knapp von dem Teufelszeug verbrannt worden ist.
Antworten
juniorsenior:

KO

2
30.10.08 17:14
Der Einsatz von Knock-Outs hat nichts mit Zocken zu tun. Man darf nicht vergessen,
dass auch bei KOs Stopmarken gesetzt werden können. Man steigt also aus, wenn
der Kurs in die falsche Richtung läuft und das weit bevor der Schein ausgeknockt wird.
Nach Risk- und Moneymanagement also gleichwertig mit dem direkten Investment in
Aktien - nicht mehr oder weniger riskant. Außerdem kann man besser Kursschwankungen
ausnutzen, wenn das eigene Konto klein ist - den Rest finanziert dann halt der Emittent.

Doch geben sich einige der Versuchung hin, es müssten immer die sehr hoch gehebelten
Knock-Outs sein und gehen dann damit baden.

Also Statistiken sind eher uninteressant. Täglich verschwinden hunderte Knock-Outs vom
Markt und täglich werden hunderte neue emittiert. Was soll da eine Statistik bringen?
Eines kann man vielleicht feststellen: je volatiler der Markt, desto mehr Knock-Out-
Schwellen werden in kürzerer Zeit erreicht. Aber wie gesagt: dem entsprechend bringen
die Emittenten fast die gleiche Anzahl an neuen Scheinen raus einen Tag später.
Antworten
buju:

#7 blablabla...

2
30.10.08 17:16
sag ich ja, es gibt keine statistik dazu...verbrecher
Antworten
trailer:

...

3
30.10.08 17:26
@buju: Kann es sein, dass du einfach nicht raffst, dass eine Statistik keinen Sinn macht.

Hebelprodukte sind  aus Anlegersicht über Fremdkapital finanzierte Anlagen in den Basiswert. Es ist völlig latten, ob du 100€ in die Aktie steckst oder 10€ mit Hebel 10. Das Ergebnis ist dasselbe. Bei der Aktie kannst du jedoch 100€ verlieren, bei dem KO nur 10.
Wenn du nur 100 hast und die 100 in den KO steckst, bist du dumm und selber Schuld.
Wenn nur 10 hast, dann kannst du dir auch 90 als Kredit bei einer Bank aufnehmen und dann die 100 in die Aktie stecken. Bringt dir die selbe Eigenkapitalrendite wie das Hebelprodukt.

Wer ist jetzt also wo und weshalb Verbrecher?

Ein permanentes Schwimmen gegen den Strom führt an der Börse nicht zum Erreichen der Quelle sondern unweigerlich zum Ertrinken.
Antworten
neu_hier:

@trailer

 
30.10.08 17:39
ich würde das anders sehen: Wenn der mit der Aktie 10% verliert, verliert der mit dem KO 100%.
Antworten
trailer:

korrekt neu_hier

4
30.10.08 17:53
und deshalb setze ich mit dem KO 10 Euro und mit der Aktie 100. Bei 10% sind wir beide bei -10€.
KOs sind gut weil ich mein Einsatz (100) nciht nur in  eine Aktie stecken brauche sondern aufteilen kann.

Und hier liegt das WAHRE Risiko. Leute kaufen sich von den 100€ 10Kos mit Hebel 10 und posaunen rum wie gut sie diverzifiert haben. Was dann passiert ist foglendes: Der Gesamt(!)Markt dreht um 10% und alle 10Kos werden ausgeknockt. Dann hat der KO-Inhaber 10x10€ verloren, der Aktienbesitzer nur 1x10€.

Aber das hat ncihts mit der Struktur eines KOs zu tun, sondern mit dem mangelhaften Money- und risk-Managements des Investors. Ich hasse einfach solche pauschalisierten Äußerugnen wie von buju (alles Verbrecher).

Das Dummgeschwätze wie von Steinbrück der alle Spekulanten von der Börse vertreiben will. Märkte dienen der beidseitigen Absicherung von Hedgern. Einer möchte sich gegen steigende, der andere gegen fallende Kurse absichern. Beide benötigen jeweils einen Spekulanten der die Gegenposition einnimmt.

Typisch deutscher Standart-Aktien-Anleger:
Kaufen wenn die Kurse oben sind und wenn sie dann fallen einen Schuldigen suchen...
Ein permanentes Schwimmen gegen den Strom führt an der Börse nicht zum Erreichen der Quelle sondern unweigerlich zum Ertrinken.
Antworten
Pontius:

Eine Frage ?

 
30.10.08 18:35
was hat das jetzt mit Antisoma zu tun ?  
Antworten
Depothalbierer:

antisoma ist eine der besten aktien der welt

2
30.10.08 18:54
eine jahrhundertchance ein verzehnfacher...
Antworten
neu_hier:

nein...

5
30.10.08 18:58
du bist bei -20, weil du auch Gebühren zahlen musst. :-)

Und das mit der Absicherung...glaube ich einfach nicht. Wer wirklich ein Depot absichern will, der hat andere Instrumente.
Dieses KO Zeugs läuft auf einem Sekundärmarkt, der nichts mit klassischem Optionsgeschäft zu tun hat.
Damit werden Kleinspekulanten ins Spielcasino Börse gelockt, um ihnen ihre letzten paar Kröten abzuzocken mit der Hoffnung auf hohe Gewinne. Manche gewinnen auch, aber das sind die allerwenigsten.
Das Risiko des Emis ist gleich Null, wie gesagt, Sekundärmarkt. Der verdient sich an den spreads, die sie nach Belieben manipulieren,  dumm und dusselig. Eine Gelddruckmaschine, so wie die statliche Lotterie.
Antworten
Depothalbierer:

trailer,zu 9 und 11.

 
30.10.08 19:05
1. soll es ja vorkommen, daß immer dann, wenn die scheinchen schön hoch stehen, die bank gerade nicht erreichbar ist, so ein pech!

2. was machte, wenn der dax mit -6 % eröffnet und der schein wech ist, da nützt auch kein sl mehr.

3. würde ich den sinn von hochhebligen produkten ja noch einsehen, aber durch diese kriminelle ko-scheiße liegt nun sämtliches risiko beim käufer...
Antworten
neu_hier:

....

 
30.10.08 19:08
kaufe ein "a" für die "staatliche Lotterie :-)

ist natürlich alles nicht böse gemeint, nur meine persönliche Meinung, habe da auch ein paar Erfahrungen hinter mir und muss sagen, dieser Zirkus wird im Laufe der Zeit immer schlimmer und ungezügelter.
Antworten
slack_leck:

Jeder

 
30.10.08 19:22

der sich mit KOs beschäftigt weiss was er macht, und er weiss auch warum er es macht.

Soll ich mich wegen der VW aufregen wenn ich KO Short auf DAX bin, und 100K verliere wegen 2 Punkten im Index ..? ich bin das Spiel eingegangen und das es unerwartete Dinge gibt... so ist das Leben, im übrigen wo soll ich den schuldigen suchen für meine Schei....? (Pech) . 

Natürlich freut es einen immer zu, wenn der Emmi bluten muss, gelllle, das ist aber wie eine Waage, geben und nehmen.

Ganz einfach Pech gehabt, wer sich mit den sachen nicht auskennt und die Risiken nicht abschätzen kann, der sollte zu Sparkasse für 4-5% das Geld anlegen ... basta, und nicht rum jamern . 

mfG

 

Antworten
hobo:

Wo ist das Problem?

 
30.10.08 19:35

Für Charttechniker sind Zertis ein Geschenk Gottes. Es soll nämlich Leute geben, die w u ß t e n im heutigen Fall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, daß der Dax bei 5042 abdrehen wird. Wenn die dann die Anzahl Zertis so beschränken, daß im Falle des KOs nur ein SL Verlust ensteht...was will man mehr. Da kann sogar der Emi den Stecker ziehen ;-)

Gruß

hobo
Antworten
runningman11:

Das ist doch ganz einfach

 
30.10.08 19:58
Um die Finanzierungskosten des Emittenten zu decken, werden Strike und Knock-Out bei einem nicht laufzeitbegrenzten Wertpapier immer regelmäßig erhöht, so dass der Wert eines Ko `s  bei gleichbleibenden Kurs des Basiswertes sinkt. D.h. jeder Ko´Schein geht irgendwann einmal KO, es sei denn der Kurs des Basiswert steigt kontinuirlich. Das wird über einen längeren Zeitraum aber nie der Fall sein. Eine Lebenszeit von einem Jahr ist schon sehr lang. Hängt natürlich stark vom Hebel und der Vola ab. Aber das ist ja ganz logisch und auch Ok. Vom Prinzip her ist ein KO ein gutes Produkt was je nach Marktlage seine absiolute Berechtigung hat. Wer sich mit der Materie auskennt, kann damit bei entsprechendem Kursverlauf des Basiswert Geld verdienen. Natürlich wie mit Aktien auch, halt nur gehebelt. Ein Ko ist kein hexenwerk und man muss hier nicht den Emmis die Schuld in die Schuhe schieben wenn man damit nicht umgehen kann. Wird ja keiner gezwungen. Ich muss hier trailer absolut Recht geben.
Antworten
Depothalbierer:

slack lack u.a. wollt,oder könnt ihr nicht

 
30.10.08 19:59
verstehen?

wenn die dinger nicht ständig wertlos ausgebucht werden würden, hätte ich gar nix gegen die.

d.h. produkte mit hohem hebel ok, aber nicht mit diesem hinterhältigen ko.

wie kann man so blind sein, und diese offensichtliche abzocke übersehen??
Antworten
disziplin:

@hobo

3
30.10.08 20:01
- Gott macht andere Geschenke als Scheine

- ich habe bei ariva die beeindruckendsten Charttechniker kennen gelernt (z. B. as); nur niemand konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bestimmen, dass der DAX bei einem bestimmten Stand dreht.

- Nicht jeder SL wird auch eingehalten. Da kann es dir durchaus passieren, dass ein doppelter Verlust als geplant entsteht.

Ich halte deine Ausführungen für überheblich und welt (börsen)fremd.
Antworten
Depothalbierer:

hobo hat spaß jemacht, genau wie ich mit 13

 
30.10.08 20:02
(schrott-antisoma).
Antworten
neu_hier:

Mal zur Klarstellung...

2
30.10.08 21:51
@hobo
ein Mensch kann ein genialer Analyst sein. Ob er damit Geld an der Börse macht, ist eine ganz andere Frage. Er kann auch vollkommen pleite gehen, denn zum Gewinnen an der börse sind noch ganz andere Eigenschaften gefragt.Es gibt sogar Gewinner an den Börsen, die als Analysten unfähig sind.

@Depothalbierer
Wenn du ruhiger schlafen willst, dann kaufe konventionelle OS mit Hebel 5-10 und langer Laufzeit oder Zertifikate. Lass die Finger von diesem Roulette-Derivatezeugs. Und denke in 10 Jahren über diesen Satz von mir nochmal nach.

@runningman11
Deine Argumentation ist in sich schon schlüssig, nichtsdestotrotz bringt dieses ganze KO Zeug einen großen Schuß Spielcasinomentalität mit sich. Hopp oder Topp. Und zum Preis von ein paar Cent, Riesengewinn oder Totalverlust. Das hat mit Börseninvestment nichts zu tun. Und hat auch mit dem eigentlichen Börsenmarkt nichts zu tun, da es als Sekundärmarkt davon abgekoppelt ist.

@slack_leck
der Emi ist derjenige, der niemals blutet, glaube mir! der kauft doch das Dreckszeug dir nicht ab, wenn er nicht gleichzeitig einen hat, dem er es aufs Auge drückt. Niemals Kursverlust für den Emi, aber permanenter Gewinn an jedem Deal durch den spread.

Wünsche allen erfolgreiche Geschäfte!
Antworten
Depothalbierer:

danke,danke, neu hier. aber ich schlafe bestens.

 
30.10.08 22:07
ich kaufe weder optionsscheine, noch ko-zockerzeugs.
habe ich vor 4 jahren mal gemacht, einmal ca. 300 + einmal 400 - einmal +-0, da hatte ich schon kapiert, daß man zu 90 % mit diesem dreck verluste macht.

und weil ich so nett bin,weise ich andere darauf hin, wollen die bloß nich einsehen.:)
Antworten
juniorsenior:

KO

 
30.10.08 23:09
Folgendes Rechenbeispiel:

Eine Aktie steht bei 140 EUR. Ich gehe davon aus, dass sie in den kommenden Tagen
auf 160 EUR steigen wird. Ich sichere meinen Trade bei 135 EUR ab, da ich denke, sie
wird nicht unter 135 EUR fallen - wenn doch, werde ich ausgestoppt.

Nun habe ich ein Depot von 20000 EUR. Ich riskiere nach der 1-%-Regel also 200 EUR
für diesen Trade (180 EUR + 20 EUR Gebühren), was bedeuten würde, dass ich nach
folgender Rechnung kaufe: 180/(140-135)=36
Ich kaufe also 36 Stück zu 140 EUR. Das macht 5040 EUR. Wenn ich nun ausgestoppt
werde, habe ich maximal 200 EUR verloren. Steigt der Kurs auf 160 EUR, habe ich
36*20-20=700 EUR gewonnen.

Nehme ich nun dafür einen Knock-Out, dann folgende Rechnung:
Strike und Knock-Out identisch (Aufgeld lassen wir mal weg, der Einfachheit halber).
(140-135)*0,10 = 0,50
Ich kaufe hier also 180/0,50 = 360 Stück. Fällt der Kurs der Aktie auf 135 EUR und somit
der Wert des KO auf 0 EUR werde ich ausgestoppt bzw. ausgeknockt, dann habe ich
200 EUR verloren. Steigt der Kurs der Aktie auf 160 EUR, steigt der Kurs des KO auf
(160-135)*0,10 = 2,50. Macht also 2 EUR pro Schein Gewinn, was bedeutet, dass
wir wiederum 360 Stück * 2 EUR - 20 EUR Gebühren, also 700 Gewinn insgesamt
habe.

So, was sagt uns das nun? Ganz einfach: Das Risiko ist bei beiden Trades exakt
gleich, nur habe ich mit dem KO alles mit 180 EUR finanziert (+20 EUR Gebühren)
und bei der Anlage direkt in Aktien 5040 EUR (+20 EUR Gebühren). Wobei man
bei einigen Brokern sicherlich mehr als 20 EUR Gebühren bezahlt, wenn man
Aktien im Wert von über 5000 EUR kauft. Also hat der KO doch andere Vorteile,
als die Direktanlage in Aktien. Außerdem kann ich bei KOs auch auf fallende
Kurse spekulieren.

Alle Skeptiker sollten sich einmal die Zeit nehmen, um sich etwas tiefer in
die Materie einzulesen und dann wird man feststellen, dass es sich wahr-
lich nicht um Teufelszeug handelt, sondern sehr nützlich ist.

Man hätte übrigens auch beim KO sowie bei der Aktie auch, den Stop-Loss bspw.
bei 138 EUR setzen können, obwohl die Knock-Out-Schwelle bei 135 liegt.

Aber ohne Stopmarken geht es nicht! Sonst ist das Depot mit oder ohne
KOs bald KO.
Antworten
harcoon:

wie heisst es so schön?

 
31.10.08 00:17
Keck verkaufen diese Knaben
Aktien die sie gar nicht haben...

es ist eine Wette auf Pump, der Emittent leiht dir das Geld. Du kannst große Beträge mit wenig Einsatz bewegen. Mehr als den Einsatz kannste nicht verlieren (wie z.B. bei Termingeschäften, CFDs usw. mit Nachschusspflicht oder Margin call).
Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied zur Aktienanlage: Aktien können wieder steigen! Der Turbo aber ist KO, wenn du nicht aufpasst, ist das Geld weg. + Gebühren nicht zu knapp...
Antworten
harcoon:

die Gewinnquote wird wohl auch hier so bei 10%

 
31.10.08 00:28
liegen, d.h. 90% Verlierer (KO). Kann die Quelle jetzt nicht finden, ist daher nur eine Vermutung.
Antworten
Argon:

So ist es

 
31.10.08 01:17
Auch wenn man sich einbildet die Knockoutschwelle tief genug gesetzt zu haben kann es trotzdem zwischendurch einen kurzen Peak nach unten geben, und die Aktie wird unerwartet ausgeknockt. Morgens kann einen z.B. der gefürchtete Overnightgap erwischen. Bei einer Aktie kann einem das egal sein, hier kann man sich zurücklehnen und auf einen günstigen Moment warten bis die Aktie mal  wieder im Plus ist.

Gut, mit einem gesetzten Stop Loss hat man bei einer Aktie theoretisch den gleichen Effekt. Ich halte aber eh nicht viel davon, man ist meist besser dran von Hand zu prüfen und dementsprechend zu verkaufen.  Wenn ein Crash kommt und der Stop Loss wird an dem Morgen des Crashes ausgelöst, dann ist die Chance eh sehr hoch das man zu einem extrem schlechten Kurs verkauft. Da ist meist besser den Mittag des Crashtages abzuwarten und erst dann von Hand zu verkaufen.

Klar, wenn man man nur 200€ in einen Knockout investiert kann man natürlich auch nur die 200€ verlieren.  Wobei die Frage ist ob man diszipliniert genug wäre bei einem Knockout tatsächlich auch nur diesen kleineren Betrag zu investieren und nicht doch Gefahr läuft, evtl. 2000€ in den Knockout zu stecken weil man natürlich auch das 10 fache verdienenkann.

Die Frage ist außerdem ob man es bei einem Verkust belässt wenn man mal ausgeknockt wurde. Oder ob man nicht hier Gefahr läuft diesen Verlust möglichst schnell wieder ausgleichen zu wollen und im vermeintlich günstigen Markt sich dann gleich wieder einen Knockout kauft.  In der aktuellen Finanzkrise gabs mit Sicherheit so einige Punkte wo der eine oder andere dachte (ich sicher auch) das es nun tief genug wäre. Kauft man dann 10 mal einen Knockout für 200€ und wird 10 mal ausgeknockt ist man auch 2000€ los.

Antworten
juniorsenior:

@ Argon

 
31.10.08 08:49
Antworten
juniorsenior:

2. Versuch

 
31.10.08 08:53
"Gut, mit einem gesetzten Stop Loss hat man bei einer Aktie theoretisch den gleichen Effekt  Ja, das stimmt."

Wichtig ist immer, einen Stop Loss zu setzen, beim KO sowie bei der Aktie auch. Man muss sehen, dass das Risiko in beiden Fällen das gleiche ist.



"Klar, wenn man man nur 200€ in einen Knockout investiert kann man natürlich auch nur die 200€ verlieren.  Wobei die Frage ist ob man diszipliniert genug wäre bei einem Knockout tatsächlich auch nur diesen kleineren Betrag zu investieren und nicht doch Gefahr läuft, evtl. 2000€ in den Knockout zu stecken weil man natürlich auch das 10 fache verdienenkann."

Das eingegangene Risiko muss gleich hoch/niedrig bleiben. Man darf sich einfach nicht der Versuchung  hingeben, jetzt bspw. einfach mal den 10-fachen Betrag zu riskieren, dann wird es nämlich zu einem Glücksspiel. Diszipliniert vergehen, das ist das A und O.



"Die Frage ist außerdem ob man es bei einem Verkust belässt wenn man mal ausgeknockt wurde. Oder ob man nicht hier Gefahr läuft diesen Verlust möglichst schnell wieder ausgleichen zu wollen und im vermeintlich günstigen Markt sich dann gleich wieder einen Knockout kauft.  In der aktuellen Finanzkrise gabs mit Sicherheit so einige Punkte wo der eine oder andere dachte (ich sicher auch) das es nun tief genug wäre. Kauft man dann 10 mal einen Knockout für 200€ und wird 10 mal ausgeknockt ist man auch 2000€ los."

Auch dazu sollte man sich nicht hinreißen lassen, in fallende Kurse zu kaufen. "Greife nie in ein fallendes Messer" - alte Börsenweisheit.  Man muss sich halt immer an bestimmte Regeln halten. Wer diese befolgt, hat (schon mehr als) die halbe Miete.

In diesem Sinne ...

Juniorsenior
Antworten
hobo:

ich bin etwas verwirrt..

 
31.10.08 10:08
Mein Beitrag scheint manchen nicht zu gefallen.

@disziplin. Ok, meinetwegen, lassen wir Gott aus dem Spiel *gg*. Du sagst Du kennst keinen, der Wendepunkte bestimmen kann? First-Henri und sbroker sind nur zwei Beispiele. Wenn ich sage, ich auch, krieg ich gleich wieder ein Schwarzen *lol*. Aber im ernst, das geht.

@neuhier, da geb ich Dir vollkommen recht. Traden ist verdammt schwierig! Und es ist viel mehr Arbeit, als viele glauben wollen.

Das Gerücht über die Allmacht der Emis ist nicht auszurotten. Warum wurden denn dann die 5050er Shorts nicht geknockt?  Die stehen mittlerweile bei ca 2,80. (Hoch gestern 5042).

hobo
Antworten
harcoon:

Viele gute Beiträge und Kalkulationen!

2
31.10.08 10:10
Trotzdem sind mit diesen Instrumenten viele Menschen ein Opfer ihrer Gier geworden.  
Antworten
harcoon:

wenn es möglich wäre, die Kursverläufe vorherzu-

3
31.10.08 10:30
sagen, müsste es Menschen geben, die damit sehr reich geworden sind. Kennt ihr welche? Warum schreiben sie dann Börsenbriefe und Bücher? Wollen sie auch andere an ihrem Reichtum teilhaben lassen?
Ist es vielleicht lohnender, gierige Dummköpfe zu Spekulationen mit Derivaten zu verführen, als selber sein Geld aufs Spiel zu setzen? Nur so eine Überlegung...
Antworten
juniorsenior:

@ harcoon

 
31.10.08 10:32
"Trotzdem sind mit diesen Instrumenten viele Menschen ein Opfer ihrer Gier geworden."

Da hast Du wohl recht. Aber das ist häufig so: wenn die Menschen glauben, sie könnten
mit einem Schlag reich werden, fangen sie an zu zocken. Börse ist halt auch viel Psychologie.

juniorsenior
Antworten
Nimbus2007:

Depothalbierer...

 
31.10.08 10:37
du bist echt süß. ;)

"d.h. produkte mit hohem hebel ok, aber nicht mit diesem hinterhältigen ko."

Dann lieber nen Opti mit kurzer Laufzeit, bei dem dir dann der (hinterhältige) Zeitwert oder die Vola um die Ohren fliegt.

Hoher Hebel...hohes Risiko...sowohl bei Optis, als auch bei Kos und allem anderen...ist das so schwer zu verstehen?

P.S. der große Vorteil eines Kos ist, dass er für jeden berechenbar ist...bei einem Opti ist dies viel schwieriger!

Thread closed, weil doof. *gg*

Lg
Antworten
juniorsenior:

nochmal @ harcoon

2
31.10.08 10:37
Da stimme ich zu 100 % zu. Man soll niemals einem Analysten vertrauen - alles selbst hinterfragen.

Die Analysten sind doch nur Wendehälse. Läuft die Aktie die Woche gut, heißt der Analystenempfehlung
"buy" - fällt sie nächste Woche lautet das Urteil "sell".

Antworten
Antoine:

Ohne Worte

 
31.10.08 11:19
Wenn ich mir die Postings durchlese, kommt mir nur ein Gedanke: Dummheit schützt vor Strafe nicht (Volkstümliche Ableitung des Rechtsgrundsatzes "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"). Unter den vielen Postings sind leider nur wenige Lichtblicke dabei...

Selten ist Meinung und Wissen so weit entfernt, wie hier!!

Wie kommt das Produkt 'Zerti' vom Emittenten XY zustande?
Wie kommt die Taxe des Produkts zustande? Kann die Taxe unterschiedlich zustande kommen (interne/externe  Daten)?
Welche Daten sind dafür notwendig?
Was ist, wenn die Daten nicht korrekt geliefert werden?
Wie wird das kontrolliert?
Wer nimmt die Sicherheitssysteme ab?
Taxt eine Maschine oder ein Mensch?
Welchen Vorteil und Nachteil haben Zertis gegenüber Direktinvestments in das Underlying?
...


Schon jahrelang dabei und Du kannst immer noch nicht die Fragen mit Wissen beantworten?
"Die größte Erfindung des menschlichen Geistes? Die Zinseszinsen!"
Albert Einstein

Verlust/sofortiger, benötigter Verlustausgleich
-10%/11%; -20%/25%; -30%/43%; -40%/67%; -50%/100%; -60%/150%...
Antworten
hobo:

@harcoon - es gibt schon welche,

 
31.10.08 11:27
die damit reich geworden sind. Bloß die meisten von denen werden halt nicht bekannt (oder berühmt). Es sei denn, sie schreiben Bücher oder sowas. Die treten nicht groß in der Öffentlichkeit auf. Ab und zu kann man über den einen oder anderen was lesen, in "Trader´s" oder solchen Blättchen. Leider gibt es eben auch viele, die nur Börsenbücher schreiben können, aber an der Börse noch nie einen Cent verdient haben.

Natürlich gibt es keinen Zweifel: Die Reichen sind Ausnahmen. Und die Emis verdienen an den Neulingen am besten.


hobo
Antworten
juniorsenior:

Stimmt so wieder nicht

2
31.10.08 12:16
"Und die Emis verdienen an den Neulingen am besten."

Die Emittenten verdienen nur an den Gebühren und am Spread. Der Emittent kauft bei einem KO (Long) die dem entsprechende Menge des Underlyings. Von Gewinn oder Verlust, den der Anleger hat , hat der Emittent nichts. Der Emittent verdient immer, aber wie geschrieben, nur an den Gebühren und dem Spread. Der Knock-Out, der Future des Kleinanlegers ;-)

Einige Boardteilnehmer sollten sich wirklich erstmal einiges Wissen aneignen, bevor sie hier wild drauf los posten. Was ich überhaupt nicht verstehe, ist dass man ohne irgendein Grundwissen Geld in Finanzvehikel steckt, von denen man nicht die leiseste Ahnung hat /-)

Auch die einfachsten Grundregeln der Börse werden nicht beachtet: The trend is your friend - begrenze Verluste und lasse Gewinne laufen. Hier machen es alle anscheinend umgekehrt. So wird das auf Dauer nichts. Da wird man dann sprichwörtlich zum "Depothalbierer".

@Antoine: alle brauchbaren Postings werden (von wem auch immer) als "uninteressant" bewertet. Das sagt doch schon alles aus über diese Diskussion.

Mein letzter Beitrag in diesem Thread - es hat keinen Sinn!

juniorsenior
Antworten
Antoine:

@juniorsenior

2
31.10.08 13:11
ALLE brauchbaren Postings werden nicht mit 'uninteressant' bewertet, ABER oft bekommen imho die dümmsten Postings die meisten grünen Sterne (dies zeigt leider das geringe Niveau von Ariva).

"...es hat keinen Sinn!...! Ich denke, es hat Sinn, den diejenigen, die Willens sind sich Kompetenz zu erarbeiten, werden dies auch schaffen. Leider ist das eine sehr geringe Minderheit.

"Die größte Erfindung des menschlichen Geistes? Die Zinseszinsen!"
Albert Einstein

Verlust/sofortiger, benötigter Verlustausgleich
-10%/11%; -20%/25%; -30%/43%; -40%/67%; -50%/100%; -60%/150%...
Antworten
hobo:

@juniorsenior

 
31.10.08 13:55

 

Die Emittenten verdienen nur an den Gebühren und am Spread.

So steht es geschrieben und ist auch nicht neues.

Bloß wie vermeidet es der liebe Emi in der Praxis, an dem Knock-Out zu verdienen? Das wird schwierig, aber ich lasse mich gern belehren ;-)

hobo

 

Antworten
neu_hier:

juniorsenior #39

 
31.10.08 14:50
"Der Emittent kauft bei einem KO (Long) die dem entsprechende Menge des Underlyings"

das wage ich sehr zu bezweifeln . Das ist bei klassischen Optionen so, nicht aber bei diesen modernen Derivaten.

Ein Besitzer eines solchen Papieres hat keinen Anspruch auf Lieferung der zufgrunde liegenden Stücke (Aktien oder was auch immer).

Der Emi sichert sich einfach ab, indem er im passenden Verhältnis gleichzeitig calls und puts emittiert.
Antworten
juniorsenior:

@ hobo

3
31.10.08 14:50
Weil Du es bist, noch ein letzter Beitrag:

Ich habe es doch vorher geschrieben: der Emittent kauft die dem Derivat entsprechende Menge an Aktien direkt für sich selbst an der Börse.

Um bei meinem Beispiel aus Posting 25 zu bleiben:

Du kaufst 360 Stück KO zu 0,50 EUR. Der Emittent kauft im selben Moment, wo Du den KO bei ihm kaufst, für sich selbst 36 Aktien zu 140 EUR. Deine KO-Schwelle liegt bei 135 EUR. Das heißt, bei Unterschreiten ist dein Schein wertlos (er ist bei 0 EUR angelangt). Für den Emittenten bedeutet das, dass er die Aktien, die er selbst gekauft hat, mit einem Stop Loss bei 135 EUR belegt. Fällt nun der Kurs der Aktie auf 135 EUR, verliert der Emittent 180 EUR, da sein Stop Loss greift. Du verlierst ebenfalls 180 EUR, weil die KO-Schwelle erreicht ist. Der Emittent holt sich die 180 EUR von Dir wieder. Bedeutet also kein Risiko für ihn.
Steigt die Aktie nun auf 160 EUR, hast Du einen Gewinn von 720 EUR. Verkaufst Du dem entsprechend Deinen KO bei 2,50 EUR, verkauft der Emittent exakt im gleichen Moment seine 36 Aktien zu 160 EUR. Er hat also auch 720 EUR plus gemacht. Diese 720 EUR abzgl. der Gebühren gibt der Emittent Dir. Er hat keinen Gewinn.
Aber da An- und Verkaufskurse unterschiedlich sind und Gebühren für die Transaktionen verlangt wird, verdient der Emittent aus der An- und Verkaufskurs-Differenz (Spread) und den Gebühren.

Er hat also weder von einem Verlust noch von einem Gewinn etwas. Wichtig ist, dass überhaupt jemand einen KO bei ihm gekauft hat. Alles andere ist ihm egal.

Ich hoffe, das ist verständlich rüber gekommen.

juniorsenior
Antworten
hobo:

@juniorsenior - ich will mich noch für

 
06.11.08 19:37
Deine Ausführungen bedanken, obwohl ich zugeben muß, daß mir das nicht neu ist, wie auch in #41 angedeutet.
Für viele Mitleser auf jeden Fall interessant!

@all
Das ist für mich zumindest eher Theorie. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das in der Praxis genauso abläuft. Ein vielleicht hinkender Vergleich mit den Bucket Shops, eine Art Wettbüros (Jesse Livermore, "Das Spiel der Spiele"): Da kommen, soweit das erkennbar ist, allein die Verlierer für die Gewinne der Minderheit auf. Jesse Livermore hat in diesen Häusern reihenweise Hausverbot bekommen, weil es den Besitzern der Bucket Shops absolut nicht egal war, wie das Verhältnis von Gewinnen und Verlusten war. Bei den Emis wäre es auch nur logisch, nur jeweils die Differenz zwischen Long und Short zu hedgen, die Schnittmenge hebt sich praktisch selber auf. Oder was übersehe ich hier?

Hier bei Ariva gibt es doch bestimmt auch jemand, der über die tatsächliche Praxis was weiß, oder sogar aus dem Nähkästchen plaudern kann. Das interessiert sicher Einige!

Gruß

hobo
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