Vonovia - Kommt bald die Wende


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Diego01:

Vonovia - Kommt bald die Wende

2
31.10.22 16:08
Vonovia ist in letzter Zeit stark gefallen, vor allem wegen den hohen Schulden und den steigenden Zinsen. Der Trend könnte sich aber bald ändern, wie es um Vonovia steht, ist gut in diesem Video erklärt.
youtu.be/OcjeEo1T7uY
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Bogumil:

@hello

6
13.10.26 13:55
"- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann"

Sie haben dies schon mehrfach gepostet, gehen auf Nachfragen und Argumente, die Ihre Aussagen widerlegen, aber leider nicht ein. Darum nochmal:

Die Zinsbelastung wäre für das Land nur dann geringer, wenn die Entschädigung maximal zum halben Verkehrswert erfolgt (was m.E. rechtlich nicht möglich ist). Denn Vonovia hat weniger als 50% finanziert und arbeitet im übrigen mit EK.

Das Land müsste aber alles finanzieren, sodass die Zinsbelastung viel höher wäre, als bei Vonovia. Auch der Zinssatz dürfte höher ausfallen, als die ca. 2%, die Vonovia derzeit zahlt.

Die von Ihnen kritisierte Dividende ist im Grunde die Verzinsung des EK und etwa ähnlich hoch wie beim FK. Darum könnten auch die Mieten nicht sinken, weil man zwar die Dividende sparen könnte, stattdessen aber mehr auf das FK zahlen müsste - siehe oben.

Die Frage nach Ihrer Rechnung wird wohl wieder unbeantwortet bleiben...
Antworten
thefan1:

Linke und Mucic

 
13.10.26 14:06
scheinen dicke Freunde von Anfang an zu werden.
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
Bogumil:

@hello

 
13.10.26 14:43
"die folgende Studie vergleicht die Verwaltungskosten verschiedener Wohnungsunternehmen mit denen von Vonovia... als Aktionäre sollte wir Vonovia fragen, warum so viel verschwendet wird, wenn es andere öffentliche Unternehmen  deutlich besser können
Die Studie "KEINE PROFITE MIT DER MIETE - STRATEGIEN FÜR EINE BESTANDSSICHERNDE, NACHHALTIGE UND SOZIALE BEWIRTSCHAFTUNG GROSSER WOHNUNGSBESTÄNDE" gibt es bei der RLS"

Dort steht:

"Dafür wurden Geschäftsdaten der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) in Berlin (ca. 360.000 Wohnungen), ausgewählter Genossenschaften (WBG) mit größeren Wohnungsbeständen in Berlin (ca. 30.000 Wohnungen) sowie von Wiener Wohnen, die circa 210.000 Gemeindewohnungen in der österreichischen Hauptstadt bewirtschaften, ausgewertet."

Von Vonovia steht da nichts...
Antworten
Bogumil:

und die AI sagt

 
13.10.26 14:44
"In der reinen kaufmännischen Buchhaltung pro Wohnung arbeitet Vonovia durch die schiere Masse effizienter und günstiger. Allerdings wird diese Effizienz oft durch eine geringere Erreichbarkeit vor Ort erkauft. Die LWU haben strukturell höhere Verwaltungskosten, da sie politische und soziale Aufgaben für das Land Berlin miterfüllen, die über die reine Bestandsverwaltung hinausgehen."

Antworten
Lionell:

Wir werden sehen, was rauskommt

 
13.10.26 15:36
Vonovia wird dadurch ganz schön in der Öffentlich durchgerüttelt und endlich entgläsert. Mucic wird hoffentlich bald Geschichte sein.
Antworten
Goldäderchen:

@hello

 
13.10.26 21:21
was genau ist bitte falsch....Vergesellschaftung durch die Linke hat genau was mit Wohnbauunternehmen und dem Neubau zu tun?
ich hatte von der Refinanzierung der Entschädigung für die Enteignung gesprochen ....
Antworten
marmorkuche.:

Also diese

3
14.10.26 00:42
”@hello
"- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann"

Sie haben dies schon mehrfach gepostet, gehen auf Nachfragen und Argumente, die Ihre Aussagen widerlegen, aber leider nicht ein. Darum nochmal:

Die Zinsbelastung wäre für das Land nur dann geringer, wenn die Entschädigung maximal zum halben Verkehrswert erfolgt (was m.E. rechtlich nicht möglich ist). Denn Vonovia hat weniger als 50% finanziert und arbeitet im übrigen mit EK.

Das Land müsste aber alles finanzieren, sodass die Zinsbelastung viel höher wäre, als bei Vonovia. Auch der Zinssatz dürfte höher ausfallen, als die ca. 2%, die Vonovia derzeit zahlt.

Die von Ihnen kritisierte Dividende ist im Grunde die Verzinsung des EK und etwa ähnlich hoch wie beim FK. Darum könnten auch die Mieten nicht sinken, weil man zwar die Dividende sparen könnte, stattdessen aber mehr auf das FK zahlen müsste - siehe oben.

Die Frage nach Ihrer Rechnung wird wohl wieder unbeantwortet bleiben...
Bogumil, 13.10.26 13:55
zwei Punkte versuchen anzugreifen ist nicht logisch, denn das sind die Punkte die absolut stummig sind.
Da muss man ihnen auch als Kapitalist ehrlicherweise recht geben. Die Zinsen zur Finanzierung sind für den Staat nunmal tradionell fast immer geringer als die für ein Unternehmen im gleichen Land. Punkt, ist einfach so aus diversen Gründen, die kann ja jeder ders nicht glaubt selbst nacharbeiten.
Ohne eine Gewinnabsicht kann natürlich auch die Miete um einiges geringer sein, besonders über längeren Zeiträume kann das sehr viel ausmachen, wenn ein privater Vermieter zu recht jedes Jahr ein paar % Rendite auf sein Kapital möchte und der Staat mit 0% zufrieden wäre summiert sich das um einiges in Jahrzehnten gerechnet.
Das sind Argumente die richtig sind und ich nochvollziehen kann.
Es gibt durchaus Gründe warum spezielle Grundversorgungsunternehmen nicht komplett privatisiert werden sollen. Sonst bekommst da sone "Shitshow" wie die Amis zb beim Gesundheitssystem.
Ändert aber alles nichts daran, dass das Problem zuwenig Wohnraum ist und das Geld besser aufgehoben wäre in der Schaffung neuen Wohnraums.
Wenn man da dann diese Prinzipien konsequent einhält, also 0 Gerwinn und niedrige Verzinsung, dann wären fallende Mieten irgendwann für die breite Masse möglich. Ansonsten hätte man zwar auf dem Papier niedrige Mieten aber kaum einer kommt in den Genuss derer, da die Wohnungen ne Warteliste haben weit länger als früher bei denen um nen Trabbi zu kaufen (waren Anfang der 70er bis 17 Jahre )
Antworten
Dragonwork:

Typisch die Linken...

 
14.10.26 09:02
was hat ein Schmierblatt Schreiber...egal welcher Zeitung...bei einem vertraulichem Gespräch zu suchen? Wahrscheinlich noch ein Blatt wo die Linke immer schön Anzeigen schaltet.

Der leichte Anstieg die Tage und möglicherweise Heute ist Grundlegend als positiv zu werten, aber um von einer möglichen Wende zu sprechen müssten wir erst einmal € 17,40.- überwinden, nicht unmöglich aber bei momentanem Umfeld dürfte dies schwer werden.

Natürlich mit einer positiven News, denke ich würde es direkt auf > €  18.- gehen...alles negative ist im Kurs drin, also nach unten wenn dann zu den letzten Tiefs...

Wunsch Szenario: Ein positives Gespräch mit den Linken für Vonovia und dann am 4 November gute Q-Zahlen und dann ein paar Shorteindeckungen... Kurs dann > € 20.- :-))) Wie gesagt WUNSCH SZENARIO
Antworten
Kasa.damm:

Politisch getrieben

 
14.10.26 09:21
Fakt ist, dass der Kurs zu einem Teil politisch getrieben ist, fundamental aber genau dort steht, nicht weil Enteignung eine Rolle spielt, sondern die Zinsen maßgeblich für den schwachen Kurs verantwortlich sind. Man schaue sich die Reits aus den USA an, die fast alle mehr oder weniger 20 bis 30% Kursverluste hinnehmen mussten. Viel Geschreibsel in diesem Forum ist emotional und Frust gesteuert, weil wahrscheinlich viele auf dicken Kursverlusten sitzen.  
Antworten
Hustensaftsc.:

Kasa,damm

 
14.10.26 09:31
Eine Enteignung wird es nicht geben. Es sind die hohen Zinsen und vllt.sehen wir noch die Halbierung der Dividende oder gar die komplette Streichung.
Antworten
Silkarha144:

bekommen

 
14.10.26 10:36
noch nicht mal faire Sondierungen hin....wie soll sowas regieren .. wird nicht kommen.. Vonovia steht im Frühjahr wesentlich höher ...nmM.
Antworten
Lionell:

Enteignung

 
14.10.26 12:07
Ich gehe voll davon aus
Divi kann von mir aus gestrichen werden
Hauptsache der Kurs geht Richtung 30€
Divi ist was für Rosinenpicker
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
14.10.26 13:10
Kann die Einwände nicht nachvollziehen.

"Die tatsächlich am Markt erzielbare Rendite schwankt je nach Restlaufzeit und aktuellem Kursniveau und bewegt sich für Berliner Landesschatzanweisungen derzeit meist im Bereich von etwa 3,0 % bis 3,7 %.

Vonovia liegt derzeit bei etwa 2%, da viele Schulden noch aus der Niedrigzinsphase stammen. Auch wenn die künftigen Zinsen höher liegen werden, ist nicht davon auszugehen, dass eine AöR da grosse Vorteile hätte.

Wichtiger ist aber der zweite Aspekt: Wenn das Land den Bestand erwirbt, müssen 100% finanziert werden, wohingegen Vonovia nur ca. 50% finanzieren muss und daher absolut betrachtet eine deutlich geringere Zinsbelastung hat.

Die Aussage von hello stimmt nur dann, wenn die Entschädigung weniger als den halben Vwt ausmacht.
Der Zinsvorteil für kommunale Anleihen reicht nicht.
Antworten
marmorkuche.:

Du versuchst

 
14.10.26 16:02
”@marmor
Kann die Einwände nicht nachvollziehen.

"Die tatsächlich am Markt erzielbare Rendite schwankt je nach Restlaufzeit und aktuellem Kursniveau und bewegt sich für Berliner Landesschatzanweisungen derzeit meist im Bereich von etwa 3,0 % bis 3,7 %.

Vonovia liegt derzeit bei etwa 2%, da viele Schulden noch aus der Niedrigzinsphase stammen. Auch wenn die künftigen Zinsen höher liegen werden, ist nicht davon auszugehen, dass eine AöR da grosse Vorteile hätte.

Wichtiger ist aber der zweite Aspekt: Wenn das Land den Bestand erwirbt, müssen 100% finanziert werden, wohingegen Vonovia nur ca. 50% finanzieren muss und daher absolut betrachtet eine deutlich geringere Zinsbelastung hat.

Die Aussage von hello stimmt nur dann, wenn die Entschädigung weniger als den halben Vwt ausmacht.
Der Zinsvorteil für kommunale Anleihen reicht nicht.
Bogumil, 14.10.26 13:10
da Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Im Zeitraum als Vonovia diese Niedrigzinsanleihen ausgegeben hat wurden vom Staat auch Anleihen ausgegeben zu noch niedrigeren Zinsen.
Dieser Blick ist daher eigentlich völlig irrelevant , was wichtig ist, das zu jedem Zeitpunkt der Neuausgabe die dt. Staatsanleihen in der Rendite unter den Anleihen von Vonovia liegen, ob in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig.
Daher hat er von der Seite gegenüber den fremdfinanzierten Teilen des Immobilienmarktes einen Kostenvorteil. Das nicht der gesamte Markt fremdfinanziert ist da erstmal egal.
Auch die Tatsache, dass der Kostenvorteil nur bei 1-2% wäre, wenn man den Unterschied zwischen Staats/Wohnungsunternehmenanleihen z.Z nimmt und damit wahrscheinlich so marginal , dass da Effizienzvorteile bei den privaten Unternehmen den Vorteil schon wieder negieren dürften spielt da erstmal keine Rolle.
Wieviel % des gesamten Bestandes wo fremdfinanziert ist ist auch irrelevant. Ich könnte ja auch argumentieren, dass alle Berliner Immobilien bei Vonovia zu 100% fremdfinanziert sind und nur die in anderen Bundesländern abbezahlt sind -  oder das der Kaufpreis aus den Einnahmen genommen wird und für die anderen Ausgaben dann halt mehr neue Schulden aufgenommen werden müssten wie der Staat es sowieso vormacht und jetzt?
Der zweite Punkt der Linken wäre langfristig gesehen der Ausschlaggebende, wenn man es auf Gedeih und Verderben darauf anlegt die Mieten langfristig! so niedrig wie möglich zu halten. Wenn man die Rendite auf 0% setzt könnte man langfristig weit billiger vermieten als die private Wirtschaft - gleiche Effizienz vorausgesetzt.
Die potentiellen Auswirkungen die das allerdings dann hätte, wenn man das grossflächig machen würde... also da kann man Masterarbeiten drüber schreiben...
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
14.10.26 20:10
"Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig."

Das bestreite ich auch nicht. Aber es geht hier um die Frage, ob die Zinsbelastung für das Land niedriger wäre als bei Vonovia, wie hello behauptet. Vonovia hat schon finanziert. Zu sehr günstigen Zinsen. Das Land oder die AöR müsste hingegen neu finanzieren. Und das geht derzeit nur zu höheren Zinssätzen als 2% wie bei Vonovia.

Auch ist es absolut relevant, ob man 100% finanzieren muss oder nur 50%. Denn die Dividende kann gestrichen werden, wenn nötig. Kredite oder Anleihen müssen aber wie vereinbart bedient werden.

Daher ist es illusorisch, dass bei Vergesellschaftung die Mieten sinken könnten, weil die Zknsbelastung niedriger ist. Es sei denn, der Plan mit 40% des Vwt als Entschädigung geht durch. Was ich für ausgeschlossen halte.
Antworten
Bogumil:

Hier eine grobe Rechnung:

 
14.10.26 20:55
Da der Berliner Bestand rund 27 % des Gesamtportfolios ausmacht, entfallen rein rechnerisch rund 11,3 Milliarden Euro Schulden auf Berlin. Bei Finanzierungskosten von 2 % zahlt Vonovia für diesen Anteil somit rechnerisch knapp 240 Millionen Euro Zinsen pro Jahr.

Bei einer Entschädigung zu 40% des Vwt ergeben sich rd. 9 Mrd, die die AöR finanzieren müsste. Bei den aktuellen Zinsen von mindestens 3,5% macht das 315 Mio.

Bei höherer Entschädigung und/oder höheren Zinsen entsprechend mehr.
Antworten
RobertControll.:

Ich kann dieses Gezerre...

 
14.10.26 21:24
... um Vergesellschaftung tatsächlich nicht mehr lesen... auch wenn ich der letzten Zinsrechnung zustimme.

Fakt ist: Wenn ich der Überzeugung wäre, dass eine Vergesllschaftung realistisch wäre, hätte ich keine Vonovia Aktien.
Und den Grund des Absturzes sehe ich alleinig in dieser Diskussion...  
Antworten
Gonzo 52:

Das sehe ich wie Robert

 
14.10.26 21:43
Das Problem ist nur , dass die Berliner CDU noch schwächer ist, als die Bundes CDU.
Nach dem Tennisspieler (Kai aus der Kiste) folgte ein Neutrum, von dem auch nichts kommt.
Darum wird das HickHack der politischen Protagonisten noch dauern.
Antworten
marmorkuche.:

Das ist doch

 
15.10.26 03:20
”@marmor
"Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig."

Das bestreite ich auch nicht. Aber es geht hier um die Frage, ob die Zinsbelastung für das Land niedriger wäre als bei Vonovia, wie hello behauptet. Vonovia hat schon finanziert. Zu sehr günstigen Zinsen. Das Land oder die AöR müsste hingegen neu finanzieren. Und das geht derzeit nur zu höheren Zinssätzen als 2% wie bei Vonovia.

Auch ist es absolut relevant, ob man 100% finanzieren muss oder nur 50%. Denn die Dividende kann gestrichen werden, wenn nötig. Kredite oder Anleihen müssen aber wie vereinbart bedient werden.

Daher ist es illusorisch, dass bei Vergesellschaftung die Mieten sinken könnten, weil die Zknsbelastung niedriger ist. Es sei denn, der Plan mit 40% des Vwt als Entschädigung geht durch. Was ich für ausgeschlossen halte.
Bogumil, 14.10.26 20:10
wie gesagt nur eine Momentaufnahme und daher irrelevant.
Der Vergleich wird jedes Jahr anders aussehen und im langfristigen Durchschnitt wird er sich dem zugrundeliegenden Spreadvorteil den die Staatsanleihen gegenüber den Vonoviaanleihen haben annähren von 1-2%.  Das kann und wird nächstes Jahr anders sein und im darauffolgen Jahr wieder und gerade bei einer Diskussion um die langfristigen Vorteile ist der Punkt nunmal stimmig.
Und nein, die Mieten könnten theoretisch langfristig stark unter der privaten Konkurrenz liegen, da hat die Linke absolut recht. Vorrausgesetzt zwei Unternehmen mit selber Effizienz, eines mit 0% Renditezwang und einem minimalen Zinsvorteil und das andere ohne und der Verpflichtung von 3-5% Rendite aufs eingesetzte Kapital. In dem Szenario kann das erste Unternehmen die Mieten um 5% senken bzw je nach Inflazion äquivalent um den Betrag weniger erhöhen als Unternehmen zwei pro Jahr, jedes Jahr.
Das nur so betrachtet, gleiche Effizienz unterstellt ist durchaus richtig in Theorie. Da würd ich nicht versuchen gegen zu argumentieren. Es gibt wirklich genug Gründe warum die Idee trotz dieses Vorteils total idiotisch ist, aber lass Dir das von KI erklären oder so, das wird hier zu ausufernd.
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
15.10.26 12:58
Ganz abstrakt betrachtet, stimmt das in der Theorie. Würde in beiden Fällen neu mit aktuellen Konditionen finanziert, wäre die Zinsbelastung eines kommunalen Schuldners etwas niedriger. Und auch die Mieten könnten niedriger sein, wenn die Rendite statt 10% nur z.B. 3% beträgt.

Hier ist die Ausgangslage aber anders. Aktuell hätte eine AöR keinen Zinsvorteil ggü Vonovia, sondern müsste sogar höhere Zinssätze tragen. Inwieweit sich das über die Jahre ändern würde, ist schwer kalkulierbar.

Der zweite wesentliche Punkt ist, dass es die vermeintliche zweistellige Rendite bei Vonovia gar nicht gibt. Tatsächlich sind es etwa 2%. Bei der aktuellen Miete von ca. 8,50 €/qm im Durchschnitt und 2% Zinsen auf das FK. Da bleibt auch für eine AöR kein Spielraum für Mietsenkungen. Selbst wenn man mit völlig unrealistischen Entschädigung zu 40% des Vwt ausgeht.



Antworten
Betongold2024:

Schattenhaushalt

 
15.10.26 13:21
”Schulden
@Goldäderchen schreibt in #35

"du vergisst dabei nur eines.. der Staat hat auch einen Haushalt, welcher finanziert werden muss und derzeit verschuldet ist.
Möglichkeiten der Geldbeschaffung für Entschädigungen sind lediglich zusätzlich Steuern,  Ausgabe Staatsanleihen etc. pp. Bedeutet, der Staat würde auch nicht mehr bauen und modernisieren, sondern müsste erst einmal die Enteignung refinanzieren."

Auch das ist falsch. Die meisten Wohnungen in Berlin werden von Berliner WohnungsbauUNTERNEHMEN gebaut. Das sind eigene Rechtsformen und deren Verschuldungen gehen überhaupt nicht in den Haushalt hinein. Wie die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) finanziert werden kann, steht auf einigen der 159 Seiten des Berichts der Expertenkomission.
hello_again, 13.10.26 10:50
Ja das können die Linken. Tricksen und Täuschung. Das nennt man Schattenhaushalt.
Antworten
marmorkuche.:

Wieso abstrakt

 
15.10.26 19:48
”@marmor
Ganz abstrakt betrachtet, stimmt das in der Theorie. Würde in beiden Fällen neu mit aktuellen Konditionen finanziert, wäre die Zinsbelastung eines kommunalen Schuldners etwas niedriger. Und auch die Mieten könnten niedriger sein, wenn die Rendite statt 10% nur z.B. 3% beträgt.

Hier ist die Ausgangslage aber anders. Aktuell hätte eine AöR keinen Zinsvorteil ggü Vonovia, sondern müsste sogar höhere Zinssätze tragen. Inwieweit sich das über die Jahre ändern würde, ist schwer kalkulierbar.

Der zweite wesentliche Punkt ist, dass es die vermeintliche zweistellige Rendite bei Vonovia gar nicht gibt. Tatsächlich sind es etwa 2%. Bei der aktuellen Miete von ca. 8,50 €/qm im Durchschnitt und 2% Zinsen auf das FK. Da bleibt auch für eine AöR kein Spielraum für Mietsenkungen. Selbst wenn man mit völlig unrealistischen Entschädigung zu 40% des Vwt ausgeht.



Bogumil, 15.10.26 12:58
betrachtet? das ist eine logische Betrachtung. Genauso wie mit dem Zinsvorteil. Du kannst da nicht einfach eine Momentaufnahme nehmen als Vergleich der auch noch in sich falsch ist (da Du alte Schuldenaufnahme beim einen mit aktueller beim anderen vergleichst) und dann nicht akzeptieren, dass selbst diese Momentaufnahme sich dem zugrundelegenden fundamentalen Zinsvorteil über Dauer annähren wird. Das ist wie mit nem Würfel wo Du bei 10 würfen nur 6er hast aber bei 1000 wird sich das der Normalverteilung auf alle Augen annähren.
Das es zweistellige Renditen nicht gibt und nichtmal 3-5% zu Buchwerten ist im Prinzip auch egal. Das war nur die logische Herleitung warum die zwei Punkte der Linken im theoretischen Idealfall wirklich zu niedrigeren Mieten langfristig führen würden sofern eine Partei jedes Jahr Gewinne machen muss zur Ausschüttung und die andere das Geld ebenfalls ausschüttet in Form von niedrigeren Mieten.
Im übrigen spielts dabei nichtmal so eine grosse Rolle ob man jetzt 50 oder 100% finanzieren müsste und diese Vorteile dadurch halt erst in 10-20 Jahren weitergeben werden würden und bis dahin der Vorteil zum Abbezahlen auf 50% genommen würde.
Der Effekt würde irgendwann in der Theorie einsetzen, aber das wird er auch beim Neubau und Vermietung und auch in jedem Bereich.
Überraschung auch der Nahrungsmittelanbau und Verkauf mit 0% Profit würde zu niedrigeren Nahrungsmittelpreisen theoretisch führen. Ebenfalls Grundbedürfnis, also als nächstes auf der Agenda der Linken? Die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft? Geschichte wiederholt sich scheinabr momentan, also warum nicht nochmal versuchen?
Lass das jetzt mal beenden, auch wenn ich über die Linken Ansichten in dem Bereich immer wieder einsteigen muss so führt das nie zu etwas, anscheinend nichtmal wenn ich mit im Geiste vereinten diskutiere...
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
15.10.26 21:34
" in sich falsch ist (da Du alte Schuldenaufnahme beim einen mit aktueller beim anderen vergleichst)"

Aber genau so ist es doch! Vonovia hat die Finanzierung schon. Also sind bei dem Vergleich deren Zinsen anzusetzen. Die AöR muss sie neu aufnehmen. Also sind aktuelle Zinsen anzusetzen. Nur so ist festzustellen, ob es eine geringere Zinsbelastung ggü dem derzeitigen Zustand gibt, der eventuell eine Redzierung der Mieten ermöglichen würde.


Antworten
Lionell:

Der Titel heißt

 
16.10.26 22:00
Kommt die Wende
Ich sage Nein Nein
Antworten
Lionell:

Hoffentlich kommt schnellsten die Einigung

 
17.10.26 21:39
Damit der Eiertanz ein Ende hat
Auch wenn der Kurs nochmals nachgibt
Antworten
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