Die erste Anleihegläubigerversammlung ist erwartungsgemäß nicht erfolgreich. Eine zweite ist bereits zum 17.11.2026 terminiert. Einen Tag vor der Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren.
Da steckt gans schön viel Energie, Fleiß, Intelligenz und insbesondere Geld in der Arbeit des Vorstandes der insolventen Gesellschaft. Geld, daß den Anleihegläubigern und anderen Gläubigern eigentlich zustände.
Es kommt also darauf an, wer am 17.11.2026 gemeinsamer Vertreter wird!!
Daher beleuchte ich die Akteure und ihre Ziele und was ich vermisse
Sasha Voigt äußerte in einem Interview (ich glaube ein Video bei youtube), daß zur Sanierung der AG einige "Altlasten" beseitigt werden müssen. Damit meinte er nicht die altlastigste Altlas Jan Bredack. Auch nicht die Beseitigung von unzulässigem, zumndes nahe dem Insiderhandels.
Jan Bredack hat sich zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestellen lassen. Ging einfach. Die Aktie hat doch eh keinnen großen Wert. Es wurden in den vergangenen Monaten verdächtig viel Aktien gekauft. Also richtig nachgefragt. Er ist der größte Schuldner (nicht Gläubiger) und sitzt im Aufsichtsrat und ist Teil des Sanierungsteams?!
SdK ist eine Schutzgemeinschaft, die m.E. eigentlich sogar etwas zu sanft und cooperativ mit den gestrauchelten Unternehmen ist. Auch bei Veganz hat SdK die erste Sanierung, d.h. Verlängerung der Laufzeit und die Stundung der Zinsen getragen. Hat aber einen verläßlichen Gemeinsamen Vertreter gefordert und installiert.
Voigt und Bredack nutzen das Geld (und es ist nicht wenig) aller Gläubiger um die Gläubiger auszubooten. Dazu müssen sie den bisherigen Gemeinsamen Vertreter, der die Interessen der Anleger im Auge hat, mit einem ihnen genehmen ersetzten.
Der Auserkorene ist zudem Gläubiger von Bredack und sein Berater. Er hat sicherlich eher das Obsiegen Bredacks im Auge, damit der ihn bezahlen kann. Koste es den Anleihegläubigern, was es wolle.
Es hat keinen Sinn, zur Versammlung zu gehen, um zu versuchen, noch irgendwas zu ändern; allein meine ich. Um etwas für sich und damit für die anderen Anleger heraus zu holen. Oder mal zu sehen "was die vorhaben". Alles, was die preisgeben wollen, haben sie. Auf der Versammlung wird nichts neues kommen.
Daher ist es zur Sicherung der eigenen Anlage nötig, die Stimmen zu bündeln und den bisherigen Gemeinsamen Vertreter zu bestätigen.
Hierfür geht man wie folgt vor:
1. Beantragung eines Sperrvermerkes bei der Depotbank. Damit wird sichergestellt, daß die Anleihe bis zu der Versammlung nicht verkauft wird.
2. Das zum SdK per eMail schicken und eine Vollmacht unterzeichnen. (Formular und genauer Ablauf unter www.SdK.de)
Was ich im Plan des Vorstandes vermisse:
Es giibt kein Opfer der Aktionäre. Logisch, Bredack und Co. habe dort ja billig die Aktien erworben. Seine Aktien hatte er so um 80 - 100 € verkauft und kauft nun zu 0,80 zurück.
Normal wäre, das Grundkapital auf Null oder 1 herabzusenken und z.B. den (jezt) Altaktionären ein Bezugsrecht einzuräumen.
Aber es soll auf Kosten der Anleihe saniert werden.
Die Insolvenz, also die richtige, hat keinen Nachteil für die Anleihegläubiger. Vielmehr sieht sich der Insolvenzverwalter alles an und verwertet, auch als Ganzes. Wenn dann z.B. Orbifarm nur 20 Mio wert ist, hätten alle Gläubiger eine 100 % Quote. Jetzt habe sie eine uneinbringliche Forderung vo 40 Mio.