Veganz Anleihe im Tiefflug


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VEGANZ GROUP. 10,00 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -69,23%
 
neu-bert:

Veganz Anleihe im Tiefflug

 
19.03.25 14:20
Die Veganz Anleihe ist wieder eine Anleihe, die  nicht bedient werden wird. Wie schon die meisten anderen Mittelstandsanleihen.

Sie notiert bei bei ca. 30 % nachdem sie von 2025 auf 2030 prolongiert wurden. Eigentlich zwangsprolongiert, weil die Anleihegläubiger sich nicht organisierten.  Denn per heute hat die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von ca. 8,7 Mio. Dem steht die Anleihe von ca. 9,7 Mio gegenüber. Heißt, eigentlich hätten die Anleihegläubiger das Unternehmen übernehmen können und den zu teuren Vorstand (350.000 € per Anno) feuern und das Unternehmen restruktuieren oder verkaufen können.

Spätestens 2030 wird es eine weitere Restruktuierung geben. Die Aussichten für die Gesellschaft sind einfach zu schlecht. Zu bedenken ist auch, daß der Vorstand keine Aktien besitzt. Es wurde bei Gründung der AG seine GmbH auf die AG verschmolzen. Der Wert der Markte Verganz wurde großzügig (eher überzogen) mit 15 Mio angesetzt. Er hatte seine Aktien nach Börsengang verkauft und einen wirklich guten Schnitt gemacht. Kurs am ersten Börsengang ca. 100  €. Heute ca. 9 €. und 9 € ist sogar noch sehr sehr günstig; es wird noch weniger.

Vorstand riskiert persönlich nichts. Bis 2030 wird er über 1.75 Mio Vergütung bekommen haben.
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neu-bert:

Aus der Bilanz 2023

 
19.03.25 16:12
Die Gesellschaft leistet sich immerhin 4 Vorstände und einen diesem Vorstand wohlfälligen Aufsichtsrat

Verdienst 2023
Vorstandsvorsitzender 342 T€
3 weitere Vorstände       335 T€

Aufsichtsrat                        118 T€
                                                ---------
Gesamt                                 795 T€


Andere Kenndaten aus der Bilanz

Umsatz                             16.418 T€
Wareneinsatz                 10.179 T€ -
                                            -------------
Deckungsbeitrag Ia        6.239 T€*
Personalkosten                3.938 T€ -
Vorstand/AR                          795 T€ -
                                              -------------
Deckungsbeitrag Ib        1.506 T€*

Da bleibt nicht viel bis nichts für den Rest, insbesondere der Zinsen für die Anleihe und erst recht nicht für die 5%ige Teiltilgung der Anleihe.

Es geht alles aus der Substanz, dem Restgeld der Anleihe. Das ist bis 2030 längst aufgebraucht.

In dem Abschluß der Vereinbarung ist aus Sicht der Anleger (Anleihe und Aktie) viel zu viel Hoffnung. Aus Sicht anderer ein gutes Melken.
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neu-bert:

Der Kurs der Anleihe wird unter 10 %

 
24.04.26 14:31
Die AG hat ihre Perle OrbiFarm zwar für 30 Mio € angeblich (!!) verkauft.
Aber, der Kaufpreis ist in Tranchen bis 2028 zu zahlen. Käufer ist der bisherige Vorstandsvorsitzende.
Dieser Kauf auf Raten wird keine nennenswerten Barmittel bringen. Es wird nur Forderungen geben.  Und die werden nicht bezahlt.

Denn daß bisher keine Barmittel geflossen sind, ist schon aus der Tatsache zu ersehen, daß eine erneute Gläubigerversammlung einberufen wird. Mit dem Ziel, die fälligen Zinsen nicht zu zahlen und die vereinbarte Tilgung ebenfalls nicht auszuzahlen.

Wäre der rechnerische Anteil von 1/4 des Kaufpreises geflossen, lägen 7,5 Mio € bei der AG. Davon könnte die Anleihe vereinbarungsgemäß bedient werden.
Außerdem ist der Verlustvortrag der Veganz AG von ca 45 Mio auf ca. 23 Mio vermindert. Der Schuldenberg ist weiterhin recht groß
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neu-bert:

Selbst SdK vermutet Ungemach

 
24.04.26 15:10
wenn auch in sehr höflicher Formulierung.

Siehe direkt beim SdK sdk.org/leistungen/glaeubigervertretung/veganz-group-ag/
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neu-bert:

Ich empfehle auch die Seite zur Aktie

 
05.05.26 10:00
hier bei Ariva

https://www.ariva.de/forum/...petit-auf-den-boersengang-577190?page=2

Denn nicht nur die Anleihegläubiger werden ausgenommen, auch die Aktionäre.  
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neu-bert:

"Die Insolvenz könnte für den Anleihegläubiger

 
20.06.26 14:34
das günstigere Szenario sein"  sagt nun auch SdK

Zitat:"
Generell ist die Gesellschaft aus unserer Sicht wie ein Start-up Unternehmen
anzusehen, welches aktuell über keine wesentlichen operativen Einnahmen auf der
Holdingebene verfügt und auch in den kommenden Monaten von
Finanzierungszusagen Dritter und der bestehenden Gesellschafter abhängt. Das
Risiko ist unserer Einschätzung nach daher gegeben, dass die Anleihe in Zukunft
erneut nicht bedient werden kann bzw. ein Insolvenzverfahren über das Vermögen
der Gesellschaft eröffnet werden wird. Die Alternative, auf die bereits fällige
Teiltilgung und die Zinszahlung zu bestehen, würde aus unserer Sicht jedoch die
Gesellschaft in die Insolvenz zwingen. In diesem Fall rechnen wir mit einer sehr
niedrigen Insolvenzquote."
Entnommen aus dem Newsletter sdk.org/leistungen/glaeubigervertretung/veganz-group-ag/
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neu-bert:

insolvenz beantragt

 
27.06.26 19:27
Der Vorstand will das in Eigenregie machen.  Ich denke, es reicht, wenn die eingebuchten Beträge in Geld umgewandelt werden.

Wer seine Anleihen jetzt verkauft, bekommt noch was.
Wer nicht verkauft kann - wenn er langen Atem hat - warten und sehen, ob die ganzen Positivmeldungen wie voll Plazierung einer Hybridanleihe, Verkauf von Obifarm, USA usw., ob die keine Luftnummern sind. Wenn alles ok, kommt ja Geld rein. Wenn nicht, wird der Staatsanwalt in Richtung Betrug ermitteln müssen.

Es wird schon einen Grund haben, daß 2023 der Finanzvorstand die Brocken hingeworfen hat. Ich denke, um 2023 wurde es kritisch.  
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neu-bert:

Kurs der Anleihe gestern fast verdoppelt (so what)

 
14.07.26 13:50
Der Kurs der Anleihe verdoppelte sich gestern (13.7) von ca. 9% auf 16%. und ist heute wieder so um 10%.

Es reicht eine kleine Anzahl von Anleihen, die hin-und-her-geschoben werden und schon steigt der Kurs. Bei der Aktie sieht es ebenfalls so aus.

Richtige Hintergründe gibt es  nicht. Hier einsteigen bedeutet, ein totes Pferd reiten zu wollen.
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neu-bert:

Infos zum Geschäftsbericht im Forum der Aktie

 
18.09.26 10:36
neu-bert:

Wau: Anleihe um fast 30 % gestiegen !

 
21.09.26 13:45
Das wäre eine gute Nachricht, wenn die Aktie kein Penny-Stock wäre.
a.so von 6 % auf 7,8 %
Beruhigt das wirklich?

Um diesen Kurssprung zu erreichen, waren nur 1.600 € nötig. Gekauft wurden 6.000 zu 6 % und kurz darauf 16.000 zu 7,8 % .
Einsatz des Käufers: 360 € und 1.240 €.

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neu-bert:

Jahres und Allzeit tief 5 %

 
24.10.26 13:02
5 % am 1.7.26 Frankfurt
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neu-bert:

Will Vorstand Anleihegläubiger wieder hintergehen?

 
27.10.26 10:11

Es findet von 30.10.2026 bis 2.11,2026 eine Anleihegläubigerversammlung statt.

Aleihegläubiger sollten sich m.E. dringend die News-Letter von SdK ansehen.

Dort wird vorgeschlagen, NICHT an der Abstimmung teilzunehmen.

Es soll dort ein mit dem Vorstand verbandelter Anwalt als Gemeinsamer Vertreter gewählt werden.  Außerdem soll mit dieser Wahl verhindert werden, daß die Organe, also Vorstände und Aufsichtsrat zur Rechenschaft gezogen werden.


sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/...rsammlung-einholen.pdf


Dann sollten alle, wirklich alle dem Gemeinsamen Vertreter oder dem SdK eine Sperrbescheinigung zugestellt werden. Die gibt es bei der Depotbank.
Denn während jeder einzelne Bäcker, jeder einzelne Mitarbeiter, jeder einzelne anderer Gläubiger (auf bei 5 Euro Forderung) eine Kopfstimme hat, haben - wenn man sich nicht beim Vertreter oder SdK meldet - die 9,7 Mio Anleihe nur eine (!!) Stimme


.

sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/...tionsveranstaltung.pdf


AM 28.10.2026 ist beim SdK eine Informationsveranstaltung.

Antworten
neu-bert:

Auszug aus dem Newsletter von SdK

 
27.10.26 10:15

"Wie berichtet fand am 14.10.2026 beim Amtsgericht Potsdam die
Gläubigerversammlung statt. Im Rahmen der Beschlussfassungen herrschte
Uneinigkeit darüber, wie viele sogenannte „Kopfstimmen“ dem gemeinsamen
Vertreter zustehen würden.


Hintergrund ist, dass bestimmte Beschlüsse im Insolvenzrecht nicht nur eine
Mehrheit der Forderungen, sondern auch eine Mehrheit der abstimmenden Gläubiger
(„Köpfe“) erfordert
. Die Eigenverwaltung wird beispielsweise durch das
Insolvenzgericht insbesondere dann aufgehoben, wenn dies von der
Gläubigerversammlung mit der in § 76 Abs. 2 InsO genannten Mehrheit (Mehrheit
der abstimmenden Forderungsbeträge) und der Mehrheit der abstimmenden
Gläubiger (Kopfmehrheit) beantragt wird.


Der gemeinsame Vertreter ist zwar nur eine Person, vertritt jedoch eine Vielzahl an
dahinterstehenden Anleihegläubigern. Die zuständige Rechtspflegerin vertritt die
Auffassung, dass dem gemeinsamen Vertreter nur eine Kopfstimme zustehen würde.
Der gemeinsame Vertreter ist der Auffassung, dass ihm so viele Köpfe zuzurechnen
sind, wie es Anleiheinhaber gibt, zumindest aber so viele, wie er durch die
eingeholten Sperrbescheinigungen nachgewiesen hat.


sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/...auf-den-18.11.2026.pdf



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neu-bert:

Bewertung der Situation

 
27.10.26 11:26

Jan Bredack hat in 2025 für ca 45 Mio € die Orbifarm gekauft, der von ihm vorgeschlagene Anwalt ist mit 1 % beteiligt. Gezahlt wurde nichts, nicht einmal die erste Teilrate für 2025. Er konnte wahrscheinlich von Beginn an nicht zahlen.

Jetzt ist Bredack, der größte Schuldner, im Aufsichtsrat und durch das geschickte Taktierens im Sanierungsteam. Sein Ziel wird nicht sein, die AG und damit die Anleihe zu sanieren. Sein Ziel ist es, den Kaufpreis nicht zu zahlen und wegen Betruges nicht bestraft zu werden.

Und der Anwalt hat gleiche Ziele.

Jetzt wurde eine neue Anleihegläubigerversammlung einberufen. Das kostet. Ziel ist es, den Gemeinsamen Vertreter auszutauschen. Dazu wurden vom Dunstkreis Bredack 5 % der Anleihe gekauft bei 6 % Kurs. Das ist spottbillig für 27.000 € zu machen. Da er ja 350.000 vorher im Jahr verdiente, ist das leicht zu machen.


Ziel des jetzigen Gemeinsamen Vertreters ist die Durchführung des Insolvenzverfahrens. Der Vorstand und der Aufsichtsrat müssen weg. Es ist die Verwertung nötig.


Was ist denn auch noch als Aktivposten da? Einzig das Engagement Orbifarm und die Forderungen gegen Bredack in Höhe von 45 Mio. Sanieren kann man das Unternehmen nicht mehr.


Wichtig ist folgendes:

Normalerweise sind Anleihegläubiger lethargisch, weil ihr Anteil kaum Abstimmungs-Wert hat. Sieht man ja auch bei Versammlungen. Engagierte äußern sich und bei der Abstimmung heben 3 die Hand und das sind dann 50 % oder so.

Hier in diesem Insolvenzverfahren ist das anders.Hier zählt jeder Anleihegläubiger als eine Stimme, ob 1.000 € Anteil oder 2 Mio.

Jetzt kommt es auf die einzelnen Stimmen an.

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neu-bert:

Ich hatte recht (bisher immer!!)

 
28.10.26 10:01
Und ich denke, es auch weiterhin zu haben.

1. Als ich dieses Forum 2025 eröffnete, prophezeite ich, die Anleihe wird nicht bedient.

2. Ein Jahr später, also April 2026 sah ich einen Kurs von unter 10 %

3. Ich sah voraus, daß der Kaufpreis von 30 Mio (nicht 45 Mio) für Orbifarm nicht gezaht wird.

4. Auch nicht die erste Teilrate.

5. Im Juni 2026 meinte ich, die Inso sei für die Anleihegläubiger das Beste. Gemein hatte ich aber nicht die Inso in Eigenverwaltung. Die kam leider.

6. Im September 2026 rechnete ich nach, daß für einen Kursprung um 30 % der Anleihe nur ca. 11.600 € nötig waren. Das im übrigen nur, wenn nicht die eine Tasche von der anderen Tasche verkauft wurde.

7. Am 27. Oktober bewertete ich die Situation noch einmal und stellte (zusätlich zu oben) aufgrund der Daten der SdK fest, daß wie vorausgesagt die erste Obifarmrate nicht gezahlt wurde. Das, obwohl Geschäfte unter Organen besondere Anforderungen haben. Die wurden einfach ignoriert.

8. Ich zitierte nochmal SdK bezüglich des Anwaltes, der als Gemeinsamer Vertreter vorgeschlagen wurde. Dieser ist mot 1 % an Obifarm beteiligt.

Ich werde Recht haben

9. mit der These, das Herr Bredack alles versucht, die Anleihegläubiger noch mal übers Ohr zu hauen.

10. Er will den Kaufpreis nicht zahlen. Und wegen Betruges will er auch nicht einfahren.

11. Der Anwalt, der als Gemeinsamer Vertreter antreten will,  hat höchstwahrscheinlich die  300.000 € nicht gezahlt, die dies 1 % angeblich wert sind. Oder ist es nicht eher ein verstecktes Honorar von Bredack, damit der vermeintliche Gemeinsame Vertreter in dessen Sinne handelt?

Darum sollte der Sperrvermerk an den derzeitigen Gemeinsamen Vertreter gesandt werden. Dieser Vermerk bedeutet aber auch, daß die Anleihe bis zum Datum (???) nicht verkauft werden kann.







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neu-bert:

Hinweis für andere Gläubiger

 
28.10.26 13:59
also die, die keine Anleihe zeichneten, aber dennoch Forderungen haben.

Für andere Gläubiger - mit Ausnahme der Mitarbeiter - können die Informationen oben auch von Interesse sein. Denn der Gemeinsame Vertreter (der derzeitige)  der Anleihegläubiger vertritt auch die Interessen der anderen Gläubiger. Also die, die keinen Deal hinterm Rücken machen. Er kann nicht anders. Denn vertritt er die Interessen der Anleger, vertritt er - ohne eigenen Willens - auch die derjenigen, die auch noch Geld zu bekommen haben.

Es ist möglicherweise ratsam, sich in der Gläubigerversammlung an dem Gemeinsamen Vertreter der Anleihe zu orientieren. Denn wenn die was bekommen, bekommt der Gläubiger auch was, und zwar nicht weniger.

Ausnahme der Arbeitnehmer ist; die haben andere Vertreter und andere Interessen und Rechte. Die werden i.d.R. von kompetenten Gewerkschaften vertreten. Hoffe ich zumindest.

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neu-bert:

Meine Reputation

 
28.10.26 14:01
Damit nicht der Eindruck entsteht, ich bin mit dem SdK verbandelt; hier mein Hintergrund.

Ich habe vor einiger Zeit spekulativ in die absteigende Anleihe Ekosem investiert. Billig eingekauft. Ich habe die Gesellschaft verklagt und eine Stange Geld in Anwälte usw. gesteckt. Und eigentlich verloren. Dennoch reichte die Entschädigung, die dann doch kam, mit einem sehr kleinem Plus abzuschließen.

Bei dieser Firma Ekosem hat ein Deutscher, politisch gut vernetzter Bauer, Anleihen für ein russisches Invest organisiert. Er hat gut abgegriffen und Geld via Zypern verschoben. Ich hätte das damals mit einer Anlegervereinigung wie SdK  zusammen angehen sollen.

Ein Freund, ein Veganer, machte mich auf diese Anleihe aufmerksam. Sie sei doch sooo günstig (damals 32 %). ixh bin nicht investiert.
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neu-bert:

Newsletter von SdK per 2.11.2026

 
03.11.26 12:53
sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/...lung-am-17.11.2026.pdf
Antworten
neu-bert:

nochmal der link zum Newsletter

 
03.11.26 12:55
sdk.org/leistungen/glaeubigervertretung/veganz-group-ag/

Antworten
neu-bert:

was jetzt? Wie geht's weiter?

 
04.11.26 09:29
Die erste Anleihegläubigerversammlung ist erwartungsgemäß nicht erfolgreich. Eine zweite ist bereits zum 17.11.2026 terminiert. Einen Tag vor der Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren.

Da steckt gans schön viel Energie, Fleiß, Intelligenz und insbesondere Geld in der Arbeit des Vorstandes der insolventen Gesellschaft. Geld, daß den Anleihegläubigern und anderen Gläubigern eigentlich zustände.

Es kommt also darauf an, wer am 17.11.2026 gemeinsamer Vertreter wird!!

Daher beleuchte ich die Akteure und ihre Ziele und was ich vermisse

Sasha Voigt äußerte in einem Interview (ich glaube ein Video bei youtube), daß zur Sanierung der AG einige "Altlasten" beseitigt werden müssen. Damit meinte er nicht die altlastigste Altlas Jan Bredack. Auch nicht die Beseitigung von unzulässigem, zumndes nahe dem Insiderhandels.

Jan Bredack hat sich zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestellen lassen. Ging einfach. Die Aktie hat doch eh keinnen großen Wert. Es wurden in den vergangenen Monaten verdächtig viel Aktien gekauft. Also richtig nachgefragt. Er ist der größte Schuldner (nicht Gläubiger) und sitzt im Aufsichtsrat und ist Teil des Sanierungsteams?!



SdK ist eine Schutzgemeinschaft, die m.E. eigentlich sogar etwas zu sanft und cooperativ mit den gestrauchelten Unternehmen ist. Auch bei Veganz hat SdK die erste Sanierung, d.h. Verlängerung der Laufzeit und die Stundung der Zinsen getragen. Hat aber einen verläßlichen Gemeinsamen Vertreter gefordert und installiert.

Voigt und Bredack  nutzen das Geld (und es ist nicht wenig) aller Gläubiger um die Gläubiger auszubooten. Dazu müssen sie den bisherigen Gemeinsamen Vertreter, der die Interessen der Anleger im Auge hat, mit einem ihnen genehmen ersetzten.

Der Auserkorene ist zudem Gläubiger von Bredack und sein Berater. Er hat sicherlich eher das Obsiegen Bredacks im Auge, damit der ihn bezahlen kann. Koste es den Anleihegläubigern, was es wolle.

Es hat keinen Sinn, zur Versammlung zu gehen, um zu versuchen, noch irgendwas zu ändern; allein meine ich. Um etwas für sich und damit für die anderen Anleger heraus zu holen. Oder mal zu sehen "was die vorhaben". Alles, was die preisgeben wollen, haben sie. Auf der Versammlung wird nichts neues kommen.

Daher ist es zur Sicherung der eigenen Anlage nötig, die Stimmen zu bündeln und den bisherigen Gemeinsamen Vertreter zu bestätigen.
Hierfür geht man wie folgt vor:
1. Beantragung eines Sperrvermerkes bei der Depotbank. Damit wird sichergestellt, daß die Anleihe bis zu der Versammlung nicht verkauft wird.
2. Das zum SdK per eMail schicken und eine Vollmacht unterzeichnen. (Formular und genauer Ablauf unter www.SdK.de)

Was ich im Plan des Vorstandes vermisse:
Es giibt kein Opfer der Aktionäre. Logisch, Bredack und Co. habe dort ja billig die Aktien erworben. Seine Aktien hatte er so um 80 - 100 € verkauft und kauft nun zu 0,80 zurück.
Normal wäre, das Grundkapital auf Null oder 1 herabzusenken und z.B. den (jezt) Altaktionären ein Bezugsrecht einzuräumen.
Aber es soll auf Kosten der Anleihe saniert werden.

Die Insolvenz, also die richtige, hat keinen Nachteil für die Anleihegläubiger. Vielmehr sieht sich der Insolvenzverwalter alles an und verwertet, auch als Ganzes. Wenn dann z.B. Orbifarm nur 20 Mio wert ist, hätten alle Gläubiger eine 100 % Quote. Jetzt habe sie eine uneinbringliche Forderung vo 40 Mio.


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