im richtigen boot.......
Kaufen Sie Lebensmittelaktien!
New York, Freitag, 16. September 2011
Aufatmen an der Börse. Der Crash ist wohl vorbei. Es zeichnet sich eine Bodenbildung nach der beispiellosen Ausverkaufswelle ab. Grund für die Panik waren: Neue Sorgen um das Abrutschen in eine Rezession. Und die Turbulenzen in Griechenland.
Aufgefallen ist mir, dass die Lebensmittelhersteller sich besonders gut geschlagen haben. Titel wie Coca-Cola oder der Schokoladen-König Hershey sind höher geklettert – der Krise zum Trotz.
So schnell ändern sich die Zeiten in der Welt der Techies. Heute begehrt, morgen schon aus der Mode. Sehen Sie sich nur den dramatischen Kursverlust von Nokia an. Zur Jahrtausendwende notierte der finnische Handyhersteller bei 66 Euro. Heute ist der Weltmarktführer lausige 4,30 Euro wert. Wer hätte das Desaster vor zehn Jahren geahnt? Niemand! Der Nokia-Kursverlauf gleicht einem Elend! Trends kommen und gehen.
Die besten Value Investoren der Welt verfolgen alle eine ähnliche Strategie: Sie meiden Risiken. Und Techwerte bergen einfach zu viele Risiken. Benjamin Graham, Warren Buffett, John Templeton, David Dreman, John Neff oder Marty Whitman zeigen, dass sie ihre Emotionen ausschalten können. Sie haben die Gabe, Unternehmen aufzuspüren, die eine große Zukunft vor sich haben. Langfristiger Erfolg ist ihnen wichtiger als der schnelle Euro.
Natürlich wissen die Value-Jäger, dass Börsenblasen lange andauern können und die Kurse immer weiter in die Höhe schießen können. Aus diesem Grund spekulieren sie auch nicht auf fallende Kurse, sondern sie setzen ausschließlich auf günstig bewertete Unternehmen und halten diese erstklassigen Aktien auf Sicht von Jahren und Jahrzehnten.
Auffällig ist: Viele Lebensmittelhersteller beziehungsweise Lebensmittel-Händler befinden sich in ihren Depots. Warren Buffett schmeckt Coca-Cola und Kraft Foods. Die beiden Krämer Wal-Mart und Costco sind ebenfalls seine Lieblinge. Voriges Jahr war zudem der größte Nahrungsmittelproduzent Nestle in Buffetts Depot.
Buffetts Kalkül ist einfach: Die Menschen müssen essen und trinken, in der Krise und während des Booms. Das Elementarste der Welt verschwindet nicht. Coca-Cola und Creme-Cheese (Kraft) konsumieren die Erdbewohner noch in 100 Jahren. Und mehr denn jemals zuvor, weil die Bevölkerung wächst. Es ist der Triumph des Einfachen über das Komplizierte.
Zuhauf kaufen Privatanleger dagegen Geschäftsmodelle, die sie nicht verstehen. Aber simple Konzepte wie Waschpulver-Hersteller reizen uns komischerweise nicht, obwohl wir die Produkte von Procter & Gamble praktisch jeden Tag nutzen. Solche alltäglichen Produkte finden Sie gerade in den Portfolios der Value-Stars. Wer in Lebensmittelhersteller investiert, erhält fette Dividenden. Also selbst wenn der Aktienkurs nicht in die Gänge kommen sollte, so sprudelt doch zumindest eine Dividende in Höhe von drei oder vier Prozent. Der Getreide-Gigant General Mills wirft 3,3 Prozent ab, der Marmeladen- und Kaffeeanbieter J.M. Smucker 2,7 Prozent, der Creme-Käse-Riese Kraft 3,4 Prozent. Was wollen Sie mehr? So viel Rendite kriegen Sie auf keinem Festgeldkonto. Sie haben bei diesen Aktien nebenbei die Chance eines steigenden Kurses. Unter den Wertpapieren, die ständig neue Jahres-Hochs markieren, gibt es etliche Nahrungsmittelfirmen. Einer von ihnen ist der kalifornische Nuss-Vermarkter Diamond Foods. Daneben gehen wie erwähnt Titel wie Coca-Cola und Hershey ab wie Schmidts Katze. Ein Zufall kann das alles nicht sein.
Und noch was: Wir handeln als Privatanleger viel zu viel. Wir sind wilde Trader. Die Superinvestoren haben dagegen Sitzfleisch.
über google gefunden,nur mal so.
und was mich auch überzeugt,ist das wild zukäufe tätigt in krisenzeiten wie jetzt mit a.m. todd.
das sind alte hasen die schon etliche krisen bewältigt haben und rüsten für die zukunft!