Zu tun, sondern wer mit fehlendem Wissen.
Übrigens hasse ich den Begriff „Gutmensch“. Das Mal vorneweg.
Ich kann grundsätzlich nichts schlimmes dabei entdecken, wachsam (Woke) gegenüber Rassismus, Sexismus oder Homophobie zu sein. Das sollte man auch bei eigenen favorisierten Künstlern, Sportlern bzw. Vereinen sein. Und wenn jemand homophob oder rassistisch ist, sollte man das auch ansprechen und kritisieren dürfen. Dann ist man nicht intolerant, sondern setzt sich einfach für Menschenrechte ein.
Allerdings scheinen mir viele Kritiker von Nmecha schlecht informiert zu sein und nur aus zweiter Hand abzuschreiben. Hier beginnt das eigentliche Problem. Ganz davon abgesehen dass man jungen Leuten mit Fehlern auch die Chance geben sollte, sich zu bessern und ihm auf dem Weg dahin zu helfen. Es gibt nicht ohne Grund sogar diverse Aussteigerorganisationen sogar für Hardcore-Nazis etc.. ich hab nie verstanden wieso wir Linken da oft keinerlei Entgegenkommen zeigen. Also nicht etwa bei den rassistischen oder homophoben oder sexistischen Meinungen (Intoleranz sollte man bekämpfen und nicht etwa tolerant demgegenüber sein), aber den homophoben und rassistischen Menschen sollte man mit Bildung und Perspektiven begegnen und ihnen die Chance geben sich zu ändern. Das heißt im Fall Nmecha, dass es mit einem Vertrag beim BVB natürlich nicht gewesen sein kann. Parallel muss man ihm natürlich immer wieder klarmachen, wo der Unterschied zwischen seinem religiösen Glauben und dem menschlichen Miteinandere auch mit Homosexuellen in Sachen Toleranz liegt. Und soweit ich das mitbekommen habe, versteht er das auch zumindest mal ansatzweise. Aber wie gesagt, da muss weiter dran gearbeitet werden.
the harder we fight the higher the wall