"Es gibt Gründe, wieso wir es in den letzten zehn Jahren nicht geschafft haben, ganz oben zu stehen."
Das sagt für mich alles aus. Ich sage seit Wochen/Monaten Watzke muss weg.
Ja das mag polemisch klingen, aber es ist für den ganzen Laden und für die Arbeitsauffassung zuständig.
Zum finanziellen Desaster/Gehälterirrsinn ganz zu schweigen.
Hauptsache jetzt wieder mehr Kohle durch Investoren fordern....
Es herrscht seit Jahren keine Leistungskultur mehr in diesem Verein. Kein Trainer der Welt kommt gegen diesen selbstzufriedenen und satten Haufen an. Klopp hat es damals richtig gesagt. "Es ist einfacher das ich gehe als das die halbe Mannschaft getauscht werden müsste."
Da hätten schon die Alarmglocken schrillen müssen. Aber nein, man macht einfach weiter so und tauscht munter die Trainer wenn der maximale Erfolg ausbleibt.
Wie viele so Offenbarungseide wie am Samstag soll es denn noch geben? Das Derby war schon an Selbstzufriedenheit kaum zu überbieten.
Aber das Stuttgartspiel war wirklich die maximal mögliche Arroganz auf dem Platz. Alleine die Geste von Moukoko gegen den TW war schon unterirdisch. Diese Millionäre fühlen sich wie die Könige auf der Welt und das ohne Recht.
Die Ergebnisse täuschten so oft über die Leistungen hinweg. Aber der gemeine BVB Spieler denkt wirklich man ist die Krönung der Schöpfung. Mittlerweile muss man auch das Chelsea Aus mal mehr als kritisch betrachtet. Die verlieren in der Liga gegen absolute Laufkundschaft und der BVB ist hochverdient rausgeflogen. Auch weil man hier nicht ansatzweise an die Leistungsgrenze bekommen ist.
Man weiß eigentlich wie gut diese Mannschaft sein kann wenn alle Spiele ihre Aufgabe ernst nehmen und Gas geben. Das hat die Mannschaft ab und zu mal durchscheinen lassen.
Was aber fehlt ist einfach die Ernsthaftigkeit zum Job es einfach jedes Spiel von erster bis zur letzten Minuten vorzuleben.
Qualitativ gibt es natürlich Spieler die für den BVB auf Dauer zu schwach sein werden. Aber die gab es in all den Jahren auch und haben sich entweder durch Einsatz unabdingbar gemacht und wurden Stammspieler im System. Man muss nicht immer das größte Talent sein.
Verheerend ist es einfach wenn so Spieler einfach wieder unfassbare Verträge vorgelegt bekommen. Bestes Beispiel ist ein Özcan.
5 Mio. pro Jahr! Auf die Idee muss man erstmal kommen. Mehr als das 3-fache als er vorher verdient hat.
Er wurde hier teilweise sogar als Königstransfer gefeiert während andere von vorne rein ihn als Flop dargestellt haben.
Genauso ein Malen. Er ist immer noch keine 30 Mio. wert. Bei der Summe kann man irgendwann mal nach 1,2 guten Saisons von einem guten Einkauf sprechen aber nicht nach 5 Spielen. Genauso wie Adeyemi. Vor der Verletzung mal ganz kurz aufgeblüht. Diese Leistungen muss er einfach mal über einen langfristigen Zeitraum zeigen. Dann werden die Kritiker auch mal zugeben sich geirrt zu haben.
Das sind aber alles Spieler die glänzen wenn es läuft. Rückwärtsbewegung- Fehlanzeige. Kampf, Ärmel hochkrempeln?
Wut nach dem Spiel? Fehlanzeigen. Nicht mal komplette Lethargie oder Fassungslosigkeit kommt da zum Ausdruck.
Was ich beim Großteil der Spieler nach Abpfiff von solchen Spielen sehe ist einfach Gleichgültigkeit.
Und das kotzt jeden Fan und wohl auch Investor an.
Man darf einfach eine andere Arbeitseinstellung von höchstbezahlten Bundesligaprofis erwarten. Es sollte irgendwie noch eine Ehre sein für diese Mannschaft spielen zu dürfen auch wenn es furchtbar altmodisch und kitschig klingt.
Der Meisterschaftszug ist immer noch lange nicht abgefahren. Das liegt einzig und alleine an den Bayern und ihren Baustellen.
Selbst eine Meisterschaft vom BVB soll und darf aber niemals über diesen furchtbar willenlosen, unhungrigen Kader hinwegtäuschen.
Es kann nach so vielen Jahren kein "weiter so" geben. Irgendwann muss mal der grobe Besen genommen werden und massiv ausgekehrt werden. Am Besten von ganz oben herab.
Der Satz spricht einfach Bände:
"Es gibt Gründe, wieso wir es in den letzten zehn Jahren nicht geschafft haben, ganz oben zu stehen."