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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,98 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,99 | 9,98 | 14,93 | |
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>> "Die Vorwürfe stammen aus Kuhns Tätigkeit als Steuerberater für die Düsseldorfer DM Beteiligungen AG, einer Immobiliengesellschaft, die Renditen in Höhe von sieben Prozent versprach, 2006 aber völlig überschuldet Insolvenz anmelden musste. In der Tatzeit von Februar 2002 bis Juni 2006, so lautet die Anklageschrift, hätten Kuhn und zwei weitere Beschuldigte „durch Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Irrtum erregt, wobei sie gewerbsmäßig handelten, einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführten und in der Absicht handelten, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten“ zu bringen.“
Bei der DM Beteiligungen AG verloren 8000 bis 9000 Anleger insgesamt rund 70 Millionen Euro. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft betrug das Eigenkapital schon 2004 nicht wie ausgewiesen plus 11,7 Millionen Euro sondern minus 19,5 Millionen Euro.
Kuhn teilte auf Anfrage des Handelsblattes mit, er sei nicht schuldig. „Ich war an der betreffenden Gesellschaft nicht beteiligt und auch nicht operativ tätig“, sagte Kuhn. „Ich war als Steuerberater engagiert. Ich habe dargelegt dass ich meine steuerberatende Tätigkeit stets im gesetzlichen Rahmen ausgeführt habe.“
Die Staatsanwaltschaft sieht dies anders. Michael Gronemeyer, der Vorstand der DM Beteiligungen AG, war bereits geständig und gab an, zwar formell Chef gewesen zu sein, tatsächlich aber nur das ausgeführt zu haben, was seine Mittäter, der Nürnberger Kaufmann Jürgen Schlögel und Kuhn, ihm auftrugen. Dabei ging es vor allem um den Kauf und Verkauf von Beteiligungen zu Fantasiepreisen.
Kuhn habe dabei Planzahlen zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage unabhängige Gutachter testierten, wie werthaltig die Beteiligungen waren. Weil die Gutachter nicht beauftragt gewesen seien, die Planzahlen selbst zu prüfen, flog der Schwindel erst auf, als das Geld der Anleger schon durchgebracht war. So kam zum Beispiel der renommierte Professor Volker Peemöller, ein Spezialist für die Erkennung von Bilanzmanipulationen, zu dem Ergebnis, die Beteiligung Wallmedien AG sei 49,7 Millionen Euro wert. Ein späteres Gutachten taxierte die Beteiligung mit 1,3 Millionen Euro." <<
www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...24486.html
Einer der Profiteure bei der DM-Betrugsache war auch Helmut Pflaumer bzw. dessen Sohn Knut Pflaumer.
Niklas Hoyer führte in seinem Artikel vom 07.08.2009 zu "Geldkollektoren SM" auch Kuhns zweifelhafte Aktivitäten, sprich beim Verkauf eines Objektes der Pflaumers als Beispiel auf:
>> "Im Jahr 2004 kaufte DM Beteiligungen einen Anteil von 25 Prozent an der Nürnberger Grafikagentur Drehmomente.de GmbH. Verkäufer des Anteils war ein Nürnberger Fotostudio namens Pflaumer+Friends Studio GmbH. DM Beteiligungen zahlte für den Anteil nach Informationen von Anwalt Segelken drei Milionen Euro an Pflaumer+Friends. Wohin dieses Geld letztlich geflossen ist, ist unklar.
Mehrheitseigner und Geschäftsführer von Pflaumer+Friends ist laut der Wirtschaftsdatenbank Creditreform Knut Pflaumer, der Sohn des Aufsichtsratsvorsitzenden von Solar Millennium, Helmut Pflaumer. Von 1996 bis 2002 war Helmut Pflaumer nach eigenen Angaben selbst Gesellschafter bei Pflaumker+Friends. Ins operative Geschäft sei er dort jedoch nie involviert gewesen. Auch zu DM Beteiligungen habe er keinen Kontakt gehabt, sagt er. Sprössing Knut Pflaumer war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen". <<
www.wiwo.de/finanzen/...llektoren-von-solar-millennium-404508/
Der gesunde Menschenverstand läßt einen natürlich an den Aussagen von Helmut Pflaumer schon etwas zweifeln. Deshalb dürfte auch sein Abgang die nicht verhandelbare Voraussetzung für eine Investor sein. Aber selbst dann wird es sehr, sehr schwierig werden, denn die Altlasten und Fallstricke in den Verträgen und Bilanzen sind kaum abzuschätzen! Utz Claassen sprach ja davon, von einem der Aufsichtsräte vor Tretminen gewarnt worden zu sein, die zu maximalsten Schäden führen könnten.
Wer will so ein Gebiet betreten, wenn er bei Verstand ist bzw. Verantwortung für ein Unternehmen hat?
aber nicht überholt. Gerade wird ja Kuhn von seiner Vergangenheit eingeholt, Pflaumer wird, das kann man vermuten, dasselbe Schicksal ereilen, wenn Kuhn auspacken sollte.
Aber Vergangenheit werden allenfalls die Abzockergeschichten, die Charaktere der handelnden Personen Kuhn und Pflaumer werden sich kaum ändern.
Andersherum gilt aber auch, daß diese Personen für SM erst dann Geschichte sind, wenn sie dort definitiv dort nichts mehr zu sagen haben. Ich bleibe skeptisch und befürchte, daß Kuhn trotz seines Abtritts weiterhin entscheidend die Geschicke des Unternehmens über Pflaumer bestimmt; schließlich war Pflaumer über die DM-Beteiligungsgesichte mit ihm verbandelt und als Aufsichtsratsvorsitzender in dem aktuellen Zweierteam ist dieser die wichtigste Figur. Erst mit der Bestimmung des dritten Aufsichtsrates und einem Abtritt Pflaumers kann man fundiert über eine Wendung zu mehr Seriosität hin spekulieren. Das wiederum bedingt vermutlich eines sehr risikoaffinen Investors. Ob man einen Solchen findet?
Ich denke, für solch einen Investor gibt es Investitionsmöglichkeiten, die ein deutlich besseres Risiko-Chancen-Profil aufweisen!
Pflaumer und Fischer werden abgesägt? Uwe Schmidt noch dazu? Und die Verträge zwischen SoM und STA werden für null und nichtig erklärt?
Irgendwie ist dieser Beitrag unter Deinem Niveau. Man kann zwar Wunschvorstellungen formulieren, aber es muss auch ein Quentchen Realitätssinn dazu kommen. Warum sollten gültige Unternehmensverträge "für null und nichtig erklärt" und diejenigen, die von SoM profitiert haben, plötzlich in die Wüste geschickt werden? Wer soll das alles denn initiieren?
Auch nach Deinem erläuternden Beitrag verstehe ich nicht, wie SoM aus den ungünstigen Verträgen herauskommen will. Ulfilas hat die Probleme in seinem Beitrag allesamt richtig beschrieben, einschließlich des Besetzungsrechts von Stahlschmidt für den CEO Posten beim STA.
Aber: Juristisch handelt es sich hier nicht um Haustürgeschäfte oder Verträge mit schutzbedürftigen alten Mütterchen. Sondern um Verträge zwischen selbständigen Unternehmen. Aus solchen Verträgen kommt man nur schwer heraus, etwa bei arglistiger Täuschung, für die man wiederum beweispflichtig ist. Dass die Verträge für SoM eminent nachteilig sind, reicht für sich genommen nicht aus.
Zu Pflaumer und Fischer: Ob es eine neue reguläre HV geben wird, ist unklar. Meine Bemerkung bezog sich nicht auf eine reguläre Wiederwahl, sondern auf den von Dir insinuierten "Abtritt". Einen solchen wird es meiner Meinung nach nicht geben.
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 45 | 10.252 | Solar Millennium vor dem Durchbruch ? | ulm000 | Schnüffel | 26.09.23 20:00 | |
| 246 | # N E W S # | Quokko | M.Minninger | 25.04.21 03:21 | ||
| 9 | 53 | Solarfriedhof | windy k.tor | Gartenzwergnase | 10.12.17 20:50 | |
| 17 | 988 | Alternative Energien | Jorgos | M.Minninger | 04.04.14 10:20 |