Es hat ja nicht jeder hier in diesem Thread tatsächlich einen großen Teil seines Portfolios verloren. Einige sind dabei, die zwar in absoluten Zahlen viel verloren haben, bei denen die Einzelposition Wirecard aber nur wenige Prozent des Gesamtportfolios ausmachte. Das würde ich als ganz normales Börsenrisiko bezeichnen. 50.000€ Verlust sind zwar bitter, aber wenn man insgesamt >1 Million in Aktien hat ist das jetzt nicht wirklich so der große Aufreger.
Nur aus den Leuten, die in Wirecard einen dermaßen großen Anteil investiert hatten, dass sie jetzt fast pleite sind werde ich nicht schlau. Ich habe den Thread komplett gelesen, habe aber bisher aus keinem Beitrag herausfiltern können, was die ursprüngliche Überlegung dahinter war. Man liest von der einen Seite sowas wie "Wie blöd kann man sein, alles in eine Aktie?" und von der anderen Seite "Ich war halt gierig". Das mit der Gier erschließt sich mir aber nicht ganz. Natürlich kann man ein riskantes Portfolio betreiben, den grundsätzlichen Reiz dahinter verstehe ich auch. Allerdings kriege ich den gedanklichen Sprung von Profitgier als Motivation zu "All in Wirecard" als Konsequenz nicht ganz hin.
Ich hätte vermutet, dass man sich bei einem riskanten Portfolio z.B. 30 Einzelwerte raussucht, von denen man sich überdurchschnittlich hohe Renditen verspricht, ohne dabei ein besonderes Augenmerk auf die allgemein empfohlenen Merkmale zur Depotabsicherung zu legen. Dann hat man halt 30 Firmen im Portfolio, die allesamt eine hohe Volatilität und hoffentlich viel Rendite versprechen. So weit hätte ich das alles nachvollziehen können.
Nur aus den Leuten, die in Wirecard einen dermaßen großen Anteil investiert hatten, dass sie jetzt fast pleite sind werde ich nicht schlau. Ich habe den Thread komplett gelesen, habe aber bisher aus keinem Beitrag herausfiltern können, was die ursprüngliche Überlegung dahinter war. Man liest von der einen Seite sowas wie "Wie blöd kann man sein, alles in eine Aktie?" und von der anderen Seite "Ich war halt gierig". Das mit der Gier erschließt sich mir aber nicht ganz. Natürlich kann man ein riskantes Portfolio betreiben, den grundsätzlichen Reiz dahinter verstehe ich auch. Allerdings kriege ich den gedanklichen Sprung von Profitgier als Motivation zu "All in Wirecard" als Konsequenz nicht ganz hin.
Ich hätte vermutet, dass man sich bei einem riskanten Portfolio z.B. 30 Einzelwerte raussucht, von denen man sich überdurchschnittlich hohe Renditen verspricht, ohne dabei ein besonderes Augenmerk auf die allgemein empfohlenen Merkmale zur Depotabsicherung zu legen. Dann hat man halt 30 Firmen im Portfolio, die allesamt eine hohe Volatilität und hoffentlich viel Rendite versprechen. So weit hätte ich das alles nachvollziehen können.