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in BEIDE Richtungen -?-?-?- ausgeschlossen?
jeder 2 Satz Parität naht, was soll den der Quátsch?? Stösst doch sauer auf jedesmal den gleichen Quark zu lesen. Die 1:1 Sind genau so weit entfernt wie ein Kurs von 1,50. Bis jetzt habe ich keinen Ausschlag auf 1,25 oder 1,15 gesehen.Wenst so sicher bist mit wieviel bist den short? Also ich bin long sehr long....
@Mühlacker: Mit welchem "harten" Geld sollen die Deutschen denn verreisen, wenn sie nix verdienen?
Kohle hat der kleine Mann schon jetzt fast keine und bei einer Rückkonvertierung würde es sicher nicht 1€:2DM ausgehen, wie ursprünglich, sondern eher mit 3Euro zu 1DM. Danach kann VW mal probieren noch einen Wagen in Südeuropa zu verkaufen - wird wohl eher nix werden. Mit großen Folgen nicht nur für Dtl., sondern auch für die Schweiz, als Zulieferer. Die Schweizer mit ihrer ständigen Neutralität nerven auch manchmal gewaltig. Anstatt sich der EU zu nähern ohne sich anzuschließen Politik zu machen, die etwas verbessert, plappert man so blöd rum wie die Engländer, die auch nur durch ihr Finanzzentrum von Europa profitieren.
Inzwischen sehe ich die Zunkunft deutlicher (derzeitige Aussagen der Politiker) als noch vor Monaten.
Die EU ist ein Testfeld und es gibt einige Leute, die es erhalten wollen und auch in der Position dazu sind. Das Problem an der Sache ist, den Menschen Europa besser zu erklären.
@Subprimer: Mit ironie meinte ich nicht deine jüdischen Bekannten, sondern deine Aussage, dass in Kalifornien etwas besser laufen soll als bei uns. Was ist denn gut daran, wenn der Staat wie Kalifornien (glaube am höchsten verschuldet in den USA) verschuldet ist und einige reiche Leute Leuchttürme des Wissens in die Landschaft bauen um das Ego zu befriedigen?
Gruß
@Mühlacker: Den Reallohnverlust haben die Deutschen erlitten, weil die Manager der Firmen von Jahr zu Jahr gieriger werden und nicht weil es den Euro gibt. Und weil man nicht in der Lage ist, weniger auszugeben (Staat) als man einnimmt. Was daran liegt, dass die Zinszahlungen von Jahr zu Jahr mehr steigen als die Wirtschaftsleistung steigt.
Die Arbeiter demonstrieren aber auch nicht für mehr Lohn. Der Deutsche Michel liebt nichts mehr als Arbeit - ich kenne welche, die würden auch noch für die Hälfte arbeiten gehen, nur weil sie die Anerkennung brauchen.
Gruß
Gibt natürlich noch mehr Gründe für den Reallohnverlust. Zum Beispiel die zwanghafte Neigung so billig wie China zu produzieren.
Mit einer einmaligen Steuer auf Vermögen über 50.000€ wären sämtliche Probleme Europas gelöst. Niemand müsste sich mehr Sorgen machen, Dtl. könnte 45Mrd.€ in irgend etwas investieren. Bildung, Infrastruktur etc. - alle hätten plötzlich Arbeit. Die Menschheit in Europa würde einen rießigen Wohlstandsschritt machen und die Kriminalität würde zurück gehen.
Ein gigantisches Programm und man wird nicht fertig es zuende zu spinnen. Sogar die Renten wären wieder sicher. Die wohlhabenden würden innerhalb kurzer Zeit ihr Geld zurück bekommen, weil diese ja wie immer von Geld-Ausgaben profitieren.
Die Deutschen würden sogar wieder mehr Kinder zeugen, weil sie eine Perspektive sehen.... etc, etc... fällt jemandem etwas schlechtes an diesem Plan auf?
Kalifornien ist pleite - jedenfalls von der schwäbischen Alp aus gesehen. Das kümmert aber in CA keinen - weder den Chicano noch den Superreichen. CA ist eben ein Beispiel für extreme Umverteilung: Öffentliche Superschulden = Private Supervermögen. Manchmal wird lamentiert, dann fließen z.B. Spenden, manchmal aber auch Tax (z.Zt. Buffet-Tax) zurück. So entsteht eben auch viel Öffentliches (Schulen/Strassen/Unis/Krankenhäuser) aus privater Hand - mit Namensschild des Spenders. Z.Tl. auf einem Qualitätsniveau, den sich der Staat niemals leisten könnte. Motiv: Ego - mag sein - sozusagen die römische Art in die Geschichte einzugehen - nämlich durch die Verewigung des Namens. Besser so, als am Freudschen Analkomplex zu leiden und wie bei uns üblich ÜBERHAUPT NIX abgeben zu wollen. Großzügigkeit ist eben auch Stilfrage. Besser "big spender" als "reiches Arschloch" - meine ich. Die Tatsache, daß unsere Superreichen tax evasion bevorzugen, und historisch (bis aktuell) ihren eigenen Arsch in oder über die Schweiz und andere Paradiese retten, ist auch eine Mentalitätsfrage. Obama/Geithner wollen solch einen "Unamerikanismus" hart bestraft wissen. Denn eines ist kla:r Staatsschulden sind ja nur umgebuchte Vermögen. Und solange diese das eigene Land nicht verlassen und zur Not auch mal zurückgebucht werden können, kann ja nicht viel schiefgehen. Die USA kann kein natürliches Interesse daran besitzen, daß z.B. die Schweiz reich wird.
Zu Europa: Vermutlich kommen wir nicht drum herum, dieses Pflänzchen zu schützen. Was uns in Europa aber fehlt, ist diese gemeinsame Vision, die alle Amerikaner teilen: Vom Chicano zum Superreichen. Etwas, das bei uns nur vom Märchen der Bremer Stadtmusikanten bekannt ist "Etwas besseres als den Tod werden wir überall finden". Nur der schnöde Mmmon allein kann es nicht sein - in Brüssel hat man aufgehört, "europäische Werte" und "Kulturen" zu schätzen.
Wer in diesem Forum kennt Archimedes? Wer in diesem Forum kennt Hermann van Rompuy?
Meine Schätzung: 10:1
Also ich kenne beide. Deine Meinung liegt nicht weit weg von meiner, von daher o.k. und wahrscheinlich wäre es dir auch lieber, wenn es ein besseres System als das in CA geben würde.
Wer an der Börse aktiv ist und den H.v.Rompuy nicht kennt, sollte es auch besser lassen. Man liest ihn schließlich wöchentlich oder 14 tägig in dem ein oder anderen Bericht. Information ist an der Börse alles. Ansonsten ist es Kasino.
Ist doch irgendwie irritierend. Ja man liest mal was über v. Rompuy - so einmal in der Woche vielleicht. Von Obama liest man jeden Tag. Der EU-Präsident vertritt fast die doppelte Anzahl von Menschen als der US-Präsident, läßt sich das auch entsprechend honorieren, es gibt aber in Krisenzeiten weder eine Ansprache an die Welt, noch eine Ansprache an die Völker der EU. Vielleicht auch gut so, denn wie Farage mal gesagt hat, hat der EU-Präsident das Charisma eines feuchten Lappens.
Trotzdem spüren wir seinen Einfluß täglich - durch Hunderte von Verordnungen, von denen die meisten nicht "vermittelbar sind". Wir werden von einer grauen Bürokratenklasse regiert - und genau dieses Element einer "grey" European governance muß sich ändern, wenn wir ein Europa haben und äusserst schwierige monetäre Gleichmacherei akzeptieren wollen. Es fängt bei der Galleonsfigur an: Ich will mich als Europäer nicht für einen Präsidenten schämen müssen, dessen Schwäche unverkennbar ist. Zweitens brauchen wir eine gemeinsame Sprache in Europa - statt Esperanto etwas, was jedes Kind heute in der Schule lernt: Englisch ist ohnehin Weltsprache in Handel und Wissenschaft - warum dieses Babylon in Europa - junge Leute rein ins EU-Parlament und die Sache hat sich morgen erledigt. Wir brauchen einen jungen Präsidenten, nicht so eine "Notlösung" wie van Rompuy.
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