...wurde auf der HV 2018 für einen Zeitraum von 5 Jahren ermöglicht, 10% des Grundkapitals.
Auf der letzten HV zeigte sich der AR (Schlobohm) enttäuscht darüber, dass der Kurs nach dem Plusnetdeal nicht über 1,60€ verblieben ist (MK von 200 Mio. wichtig für Investoren), und man hätte fest damit gerechnet. Bei Kursen von 1,25-1,35€ spricht Hermann von Kurssteigerungen, die im Gegensatz zur Zahlung einer Dividende die Chancen die QSC nun hat, besser abbilden würde. Früher wurde immer argumentiert, dass eine Dividende von bestimmten Investorengruppen (nicht die 25% Hauptaktionäre) gewünscht sei. Spielt für diese Gruppen, sofern sie noch investiert sind, der derzeitige Kurs und das sich angesicht des nach unten offenen Orderbuches mögliche Potential nach unten, keine Rolle mehr?
QSC muss Kurpflege betreiben, die Aktienmenge nach dem Plusnetverkauf reduzieren, die sich nun bietenden "Chancen" nutzen, wo sie doch selbst viel höhere Bewertungen für gerechtfertigt halten.
Zu den Leerverkäufen: Legitime Möglichkeit einer Wette, wenn man von einem negativen Geschäftsverlauf ausgeht (Kurschonender Aufbau der Position und dann abwarten). Nur darf man mit diesen Mitteln nicht selbst dafür sorgen, dass der Kurs einbricht, weil die Aktie derzeit absolut markteng ist. 15% Kurzverlust mit Abräumen von 30.000 Aktien (das wären 0,02% der Aktien). Hier muss QSC eingreifen, indem sie zumindest passiv nach unten hin eine Kaufposition aufbauen bzw. aufbauen lassen.
QSC hält derzeit ca. 25 Mio für Unternehmenszukäufe bereit. Ob, wann und für welche Höhe einer Beteiligung diese kommen, steht in den Sternen. Dafür hält man Cash bereit und zahlt dafür vermutlich marktübliche Negativzinsen. 10-15 Mio. davon für ein ARP aufwenden hätte zunächst kurzfristig einen positiven Einfluss, Negativzinsen zu vermeiden. Sollten später Unternehmenskäufe/Beteiligungen in einer Größenordnung >10-15 Mio. kommen, könnte man den fehlenden Betrag immer noch über einen Kredit stemmen.
Unsichere Geschäftslage im Bereich SAP: Ja Dale, QSC ist vermutlich in einer schlechteren Ausgangslage. Wir sprechen hier vom Consultig-Geschäft, das vermutlich überwiegend dem Anteil der 25% nicht wiederkehrenden Umsätze zuzuordnen ist (Beratungsdienstleistung). Hier wird QSC nun hoffentlich die Weitsicht haben, nicht mehr zu investieren, als man am Ende rausbekommen kann. Ich hoffe, die neuen GF haben diese Weitsicht und Erfahrung. Die Ziele, die QSC sich gesetzt hat scheinen machbar, es wurde ja im Forum darüber diskutiert, dass man viel mehr erwartet hatte.