Ab 2024 wird es eine neue zweigeteilte Segmentierung geben, die der geplanten Umsatzentwicklung von jeweils 50% Anteil widerspiegeln soll: "Beratung&Entwicklung" und "Betrieb."
In 2022 hatte Hermann für 2023 noch ein neues Segment "SaaS & IoT" angekündigt, was ist davon eigentlich übrig geblieben?
SaaS-Entwicklung ist grundsätzlich eingestellt (Produktentwicklung), es sei denn, es geht um konkrete Entwicklung für Kunden, die sofort abgerechnet/monetarisiert werden kann.
Der Edgizer ist verkauft an Teleport, aber der StoreButler wird aufgrund der zahlreichen Kunden im
Handelsbereich erstmal "passiv" weiterhin vorgehalten, wie es auf meine Anfrage bei der IR sinngemäß hieß.
Bestehende Kundenbeziehungen/Aufträge müssen natürlich auch weiterhin gepflegt/abgearbeitet werden:
- z.B. Schütte(Edge), Techem(IoT-Plattform), schüco ("Gemeinsam mit der
QSC-Tochter Q-loud hat der Spezialist für Fenster, Türen und Fassaden sein Leistungs-und Produktangebot deshalb um eine IoT-Plattform, dezentrale IP-Gateways sowie eine Smartphone-App erweitert ## Meldung seinerzeit));
Trumpf ; wurde mir ohne nähere Auftragsauskunft von der IR genannt, als ich nachgefragt hatte, was denn nun aus den vielen "Projekten" geworden sei, von denen Hermann speziell im Industriebereich gesprochen hatte,
......und es mag evtl. noch das ein oder andere geben, was nicht veröffentlicht wurde, oder Bestandteil von größeren Verträgen ist.
Angeboten wird auf der website zur Zeit noch alles bzgl. IoT, vom Sensor bis hin zum „Custom IoT Hub“, wie bei Techem.(Solucon-Plattform-Markenrechte liegen weiterhin bei QBY)
www.qbeyond.de/iot/Aber es wird schon allgemein durch die Aussagen von Rixen deutlich, dass man "Apps, Web- und IoT Anwendungen individuell entwickelt in der Cloud." bevorzugt angehen möchte.
www.qbeyond.de/softwareentwicklung/Relativ neu im Angebot ist die IoT-SIM , die laut "Flurfunk" gut laufen soll.
www.iot-sim.tech/Grundsätzlich gilt auch hier: Kompetenzen haben und etwas anbieten, heißt nicht, dass man auch zwangsläufig ausreichend (überhaupt) Kundschaft hat und nachhaltig profitabel Geschäfte führt!
IoT war, nach kurzeitigen Anfangserfolgen, in der nachfolgenden Entwicklung offenbar ein schwieriges Feld für nachhaltige Erfolge/Profitgenerierung und das gilt/galt nicht nur für QBY/QSC/Q-loud!
Wenn zahlreiche "Proof of Concept" und zeitlich begrenzte Pilotprojekte nicht in profitable Aufträge münden, dann ist es schwer einen nachhaltigen Geschäftsbereich zu gestalten.
Wenn zudem kaum Eigenprodukte(mit höherer Marge) vermarktet werden können ist es ohnehin schwierig!
Die zugekaufte "Ablese-Cam" war zu unbedeutend und "E-Cockpit" war ein Flop, den Grund dafür hat Norman Merten in einem Artikel auf linkedIn genannt: "Wir haben bei dem QSC-Energy Management Cockpit auf ein Partnerprodukt gesetzt, was es heute so nicht mehr gibt."
Damit war SAP "Leonardo" gemeint, das wegen Erfolglosigkeit eingestellt wurde von SAP.
Die letztens noch hier im thread genannte vernetzte Eistruhe als Demonstrator für "Sensor meets Business" war auch mit SAP-Leonardo unterwegs.
"Unsere Eistruhe, die wir auf dem DSAG-Jahreskongress ausstellen, zeigt ein vollständiges IoT-Package, wie es in der Abbildung zu sehen ist: Sensordaten von einer Maschine – einem „Ding“ – fließen in Geschäftsprozesse ein und werden in Verbindung mit den technologischen Komponenten aus SAP Leonardo und der SAP Cloud Platform angereichert. Die besondere Qualität zeigt sich im Zusammenspiel des Leonardo-Portfolios mit der Hardware-Kompetenz der Q-loud GmbH und dem Service-Offering."
blog.qbeyond.de/2018/09/...ngress-deutsche-sap-anwender-dsag/Warum hat Hermann seinen angestrebten Beteiliger für Q-loud ("Eisen Karl") nicht gefunden? - Der Grund liegt im Rückblick auf der Hand: Zu wenig Masse und zu wenig Klasse und zu geringe Aussichten auf einen ROI !?
Wenn es zu wenig eigene erfolgreiche Produkte gibt ist die Grundlage dünn! Völlig Ahnungslose sehen offenbar Pilotprojekte ( also z.B. eine zeitlich begrenzte Installation von Sensoren/Gateways mit Datenauswertung auf einer Plattform um eine Problemstellung auf Machbarkeit/Nutzen zu evaluieren) als ein Produkt an und plärren(suchen) noch Jahre später von "Piloten", die "weggegeben/veruntreut" worden wären. :-))) Das ist natürlich blanker Unsinn , um es milde auszudrücken!
Anlässlich der Verschmelzungspläne mußten für Q-loud die Jahresabschlüsse für 2017/18/19 veröffentlicht werden. Ich hatte seinerzeit in Posting
#2727 dazu Stellung genommen:
"Wenn man sich die Zahlen der letzten drei Jahre anschaut ,dann wird deutlich, wie klein doch der "Laden" ist, noch kleiner als ich vermutet habe!"
Jahr .........durchschnittliche Anzahl MA ........ Jahresergebnis
2017 .................19 MA ...................................... +0,54 Mio.
2018..................31 MA....................................... -1,46 Mio.
2019..................34 MA....................................... -3,15 Mio.
C.Pereira ist schon im Herbst 2018 gegangen und später zu "grandcentrix" und Roland Hänel ist ihm
kurz vor der Verschmelzung in 2020 gefolgt.
Da lohnt sich doch auch ein Blick auf grandcentrix ! Über den Bundesanzeiger erfährt man da folgende
Zahlen bzgl. Gewinn/Verlust in Mio.€
2016 + 0,659
2017 + 1,2
2018 + 1,16
2019 - 1,77
2020 - 3,2
2021 - 7,9 !!
Bundesanzeiger 2021: "Aufgrund des durch die anhaltende Corona-Krise bedingten Umsatzrückgangs sowie des gestiegenen Personalaufwands ergibt sich für das Jahr 2021 vor Ausgleich durch den mit der
Vodafone GmbH, Düsseldorf, als alleinigem Gesellschafter geschlossenen Gewinnabführungsvertrags
ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von TEUR 7.974 (Vorjahr: TEUR 3.218)."
Nicht nur Q-loud/QSC/QBY hatte Probleme im IoT-Umfeld, sondern auch andere Wettbewerber!
Das betrifft sogar die großen Player!
"Bereits jetzt steht fest: 2023 wird für den IoT-Markt das Jahr der Konsolidierung.
Mit Google, IBM und SAP machen gleich drei größere Player ihre IoT-Plattformen dicht."
www.computerwoche.de/a/...of-things-hype-schon-vorbei,3613359Ein interessanter vielschichtiger Artikel in dem auch "Leonardo" wieder auftaucht und bei der Frage
nach zukünftiger Profitabilität auf die großen Player AWS, Azure und Nischenanwendungen verwiesen wird.
Die Entwicklung von Q-loud/QSC/QBY ist kein "geheimes, von bösen Mächten gesteuertes Mysterium" :-)))), sondern man ist Teil der Entwicklung im Wettbewerb, der zusätzlich durch Makro-Ereignisse beeinflusst wird!
Bisher kamen die meisten Wettbewerber besser damit zurecht, wie man am Aktienkurs sieht!
Was geht in Sachen "Strategie 2025" Herr Rixen??? Butter bei die Fische!