bon weekend
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@Gilbertus
Sie schreiben: "Deutschland ist für PTSC also nicht massgebend, sondern die USA."
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dies näher erläutern könnten. An was machen Sie dies fest?
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, denn es ist für die Zukunft ein sehr entscheidendes Thema, dass meiner Auffassung nach die meisten Aktionäre noch nicht richtig begriffen haben. Aus diesem Grund würde mich Ihre Meinung interessieren.
Alf
Hallo!
Erstmal finde ich es positiv, dass ein Lizenznehmer vermeldet wurde. Nur damit wir alle hier auf dem richtigen Stand sind, möchte ich in diesem Zusammenhang nochmals betonen, dass TPL dem Unternehmen PTSC den Vorschlag für eine Lizenzvergabe zur Einsicht vorgelegt hat. PTSC hat diesen Vorschlag, auch in Bezug auf die Lizenzhöhe etc. kontrolliert und abgesegnet. Erst danach gibt es einen Abschluss!
Bemerkungen/ Fragestellungen:
1. Es gab gestern vor der Meldung ein sehr starkes Volumen, in Bezug auf die letzten Wochen.
2. Dies ergab eine Kurssteigerung von 25%
3. TPL hat keine Pressemitteilung heraus gebracht.
4. Ist eine einzige Lizenz für diesen Kursanstieg verantwortlich?
5. Warum hat TPL keine Pressemitteilung verfasst?
6. Wer kaufte vor der Bekanntgabe?
MfG
Alf
Hallo Gilbertus!
Vollkommende Zustimmung und nochmals Danke für die Erläuterung!
Was PTSC und Deutschland anbelangt, so könnte ich mir vorstellen, dass Deutschland in Zukunft mehr in den Fokus rückt.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. In Deutschland gibt es nicht mehr die Möglichkeit von Patentüberprüfungen.
2. Das Patent ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben und nicht abgeändert worden.
3. Die Schadensersatzzahlungen sind teilweise wesentlich höher als in den USA.
4. Die bisherigen Schadenshöhen/ Lizenzhöhen sind indiskutabel.
5. TPL hat es nicht geschafft, entsprechende Zahlungen zu generieren.
6. In Deutschland werden niedergelassene Anwälte, mit entsprechenden Zulassungen benötigt, um Schadensersatz einzuklagen.
Was die Schadenshöhen anbelangt, so habe ich einige Gespräche mit Anwälten geführt, die meine Aussagen bestätigen. Es gibt genug Patentverletzer in Deutschland. Diese wurden von TPL sträflich vernachlässigt. Der Vorteil, dass es keine Patentüberprüfungen mehr geben kann ist hier sehr entscheidend. Unter anderem auch, weil es keine Änderungen am Patent gegeben hat. Es gibt somit nicht mehr die Möglichkeit Prozesse hinaus zu zögern. Ich denke, dass es fast allen angeschriebenen Firmen klar ist, dass Sie die Patente verletzen. Hier geht es also im Wesentlichen um die Schadenshöhe!
Diese richtet sich im Wesentlichen daran, ab wann ein Produkt das Patent verletzt hat. Rein theoretisch also über die gesamte Dauer des Patents. Das Potential in Deutschland, wie auch in ganz Europa ist sehr groß. Das einzige was benötigt wird, ist eine entsprechende Kanzlei mit entsprechender Erfahrung. Ich bin der festen Überzeugung, dass PTSC diese finden wird und Schadensersatzklagen entsprechend umgesetzt werden. Diese sind übrigens in Deutschland wesentlich besser kalkulierbar als in den USA.
TPL ist meiner Ansicht nach den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Die Folge waren sehr geringe Lizenzzahlungen. Dies alles ist nicht im Sinne der Vermarktungsvereinbarung. Hinzu kommen entsprechende Vorwürfe gegen TPL. Der Zorn der Aktionäre sollte sich also gegen TPL richten und nicht gegen PTSC. TPL hat mit Sicherheit gute Vorarbeit geleistet, für die Sie allerdings auch bezahlt wurden. Jetzt geht es aber um die Umsetzung und hier hat TPL definitiv nichts mehr verloren.
Dies alles ist den Amerikanern immer noch nicht klar geworden aber auch dies ist in Bearbeitung. Manche Menschen sehen halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Patentverletzer werden zahlen, die Frage ist nur wann Sie es tun. Wenn jemand der Meinung ist, dass der Kurs den tatsächlichen Wert der Patente widerspiegelt, dann sollte Er wirklich schnell seine Aktien verkaufen.
Es mag ja sein, dass PTSC ein amerikanisches Unternehmen ist. Allerdings ein Unternehmen mit Europäischen und Japanischen Patenten. Auch dies sollten manche Menschen zur Kenntnis nehmen, wenn es TPL schon nicht versteht. Es gibt Menschen, die dafür gesorgt haben, dass PTSC einen anderen Einblick bekommt. PTSC wird dies mit Sicherheit entsprechend umsetzen.
Es gibt also Aktionäre, die dem Unternehmen hilfreich zur Seite stehen und andere, die versuchen das Unternehmen zu zerstören.
Die Wut mancher Menschen zeigt zu offensichtlich in die falsche Richtung.
MfG
Alf
Hallo Gilbertus!
Ihre Fragen sind vollkommen berechtigt und Sie dürften nicht alleine damit sein.
Aus diesem Grund antworte ich Ihnen gerne.
Es ist natürlich immer leicht jemanden im Nachhinein mit Schmutz zu bewerfen. Es sollte aber immer die Vergangenheit mit einbezogen werden. So auch in diesem Fall. Moore/ TPL und PTSC befanden sich bis Mitte 2005 in einem jahrelangen Rechtsstreit um den Besitz der Patente. In dieser Zeit hatte Herr Moore noch absolutes Vertrauen zu TPL. Erst mit der Master- und Kommerzialisierungsvereinbarung wurden diese Prozesse zu den Akten gelegt. Nach diesen Vereinbarungen hat TPL das alleinige Recht zur Kommerzialisierung. TPL hat also die Produkte der Unternehmen nach Patentverletzungen durchsucht. Haben die entsprechenden Firmen angeschrieben und wenn möglich Termine vereinbart. Danach Vorstellung der Produktverletzung und Vorschlag für eine Lizenzgebühr. Eigentlich ein ganz normales Unterfangen.
Es sollte hierbei betont werden, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine schnellen Lizenzzahlungen gegeben hätte, wenn man sich nicht geeinigt hätte. Ich bin mir auch sehr sicher, dass PTSC diesen Vertrag nur unter gehörigen Bauchschmerzen unterschrieben hat. Der entscheidende Faktor ist jedoch, dass TPL eigentlich sehr freie Hand hatte. Es wurden keine konkreten Ziele vereinbart und der Vertrag hatte auch keine bestimmte Laufzeit. Natürlich gibt es Möglichkeiten diesen Vertrag auf zu lösen aber nur unter schwerwiegenden Umständen.
Somit dürfte auch klar sein, dass sich weder Herr Moore noch PTSC in die Vermarktung einmischen konnten!
Sie konnten somit weder eigenständig Prozesse führen und erst recht nicht andere Kanzleien beauftragen.
Es lag also komplett in der Hand von TPL diese Prozesse zu führen und Kanzleien zu beauftragen. TPL hat sich auch verpflichtet die Schadensersatzforderungen mit aller Kraft durchzusetzen. Dies ist bei weitem nicht geschehen. Die Möglichkeiten zur Durchsetzung wurden bei weitem nicht ausgeschöpft. Auch die gezahlten Lizenzhöhen spiegeln, nach Ansicht von mehreren Anwälten, nicht das Potential wieder. Hier gibt es einen ersten Ansatz für die Nichteinhaltung der Verträge. Darüber hinaus ist PTSC wegen mehrere Vorwürfe gegen TPL vor Gericht gegangen. Unter anderem wegen Vertragsbruch!
Dies nur zur Historie und zum besseren Verständnis.
Was das Europäische Patent anbelangt, so ist dies am 02.08.2010 abgelaufen. Somit gibt es auch keine Patentüberprüfungen mehr. Somit ist das Europäische Patent "wasserdicht"!
Es geht also in Europa nur darum Schadensersatz für die vergangenen Jahre zu verlangen. Längstens für die Dauer des Patents.
Nur damit sich jeder eine Vorstellung machen kann, um welche Summe es hier geht:
Wenn Sie mich jetzt fragen, ob Nokia diese Summe zahlen wird, so antworte ich mit einem klaren Nein. Es ging mir bei diesem Hinweis aber nur um die eigentliche Berechnung bzgl. der Schadensersatzforderung. Es bleibt somit auch jedem selber überlassen die möglichen Patentverletzer zu identifizieren und die Summen hoch zu rechnen. Wenn ich also im Wo Forum über den immateriellen Wert des MMP gesprochen habe, dann hatte dies schon seinen Hintergrund.
Darüber hinaus wird immer gerne darüber debattiert, wie lange die Mittel von PTSC reichen werden. Wann wieder neue Aktien auf den Markt kommen müssen, um die entsprechenden Prozesse zu finanzieren. Auch hier kann ich die Aktionäre beruhigen. Es gibt in Deutschland Prozessfinanzierer. Natürlich betreiben diese auch eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und natürlich treten Sie nicht umsonst in ein Risiko ein. Der normale Satz ist 20%, ist aber je nach Summe verhandelbar. Auch die Patentverletzer kennen diese Möglichkeit und so mancher Vertrag wurde eher unterzeichnet, wenn die Gegenseite wusste, dass hinter dem Kläger ein Prozessfinanzierer steht.
Die Menschen können es also drehen wie Sie wollen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.
Was TPL anbelangt, so bin ich in all den Jahren zu einem Schluss gekommen. TPL ist mit guten Patentanwälten gesegnet aber nicht mit Anwälten, die sich mit Deutschen Recht und der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen bei Patentverletzungen auskennen. Es ist also im Sinne aller Beteiligten, hier eine entsprechende Lösung zu schaffen. Diese wird es meiner Meinung nach über kurz oder lang geben. Die entsprechenden Kanzleien gibt es in Deutschland.
Ich hoffe, dass Ihre Fragen damit beantwortet wurden. Es geht also nicht darum, dass sich PTSC in einem „Dornröschenschlaf“ befindet. PTSC war und ist gewissen Zwängen unterworfen. Teilweise sind diese schon aufgebrochen worden. Unter dem Strich kann man sagen, dass TPL eine hervorragende Arbeit geleistet hat, was die Identifizierung der Produkte und der einzelnen Patentverletzer anbelangt. In den USA finden die Patentüberprüfungen weiterhin statt. Die Patentverletzer werden nicht aufhören dies als Mittel ein zu setzen, um Zahlungen hinaus zu zögern. In Europa geht es um die Umsetzung der Schadensersatzansprüche. Hier sollte die Vermarktungsvereinbarung auf neue Säulen gestellt werden.
Gilbertus, es steht Ihnen frei PTSC weiterhin als „Bude“ zu bezeichnen. Für mich, wie auch für viele andere Aktionäre, ist es ein börsennotiertes Unternehmen!
Wenn Sie sich mit den genauen fundamentalen Daten und Möglichkeiten von PTSC auseinander setzen, dann werden Sie feststellen, dass es in vielen Dax Unternehmen schlechtere Daten und Unwägbarkeiten gibt. Somit sind alle diese Unternehmen entweder auch nur „Buden“ für Sie oder Sie revidieren Ihre Meinung über PTSC.
Mit freundlichen Grüßen
Alf
Gilbertus,
Sie machen es einem wirklich nicht einfach. Ihre Aussage:
“1. Als "Bude" habe ich PTSC ganz sicher nie bezeichnet, auch wenn ich berechtigte, sachliche Kritik an der PTSC Führung übte.“
Gilbertus, nun Ihr Posting vom 25.09.10 #3803:
“2. Nach der endlichen Anerkennung von Patent 336 kommt nun hoffentlich auch endlich nachhaltiger neuer "Schwung in die Bude".“
Sollte dies von Ihnen nicht abwertend gemeint gewesen sein, sondern nur eine allgemeine, umgangssprachliche Bemerkung?
Da Sie PTSC anscheinend nicht so sehen, kann man davon ausgehen. Wenn ich Ihnen also zu nahe getreten bin, so möchte ich dies entschuldigen.
Aus Ihrem heutigen Posting:
„2. Für was bezogen eigentlich die zahlreichen PTSC-CEO's in diesen Jahren ihre Mio-Löhne und in welchen Kanälen sind die ca. 300 Mio. US-$ Lizenzeinnahmen denn versickert ?“
Was möchten Sie denn dem geneigten Leser mit Ihrer Frage suggerieren?
Etwa, dass Sie nicht die Arbeitsplatzbeschreibung der CEO´s kannten?
Das Sie nicht wissen, dass es niemals einen CEO mit einem Millionen Jahresgehalt gab?
Das Sie nicht die offiziellen Bilanzen des Unternehmens kennen, in denen die Ausgaben nachvollziehbar ausgewiesen sind?
Wenn Sie ernst genommen werden wollen, dann sollten Sie sich vorher informieren und danach Fragen stellen. Unterstellungen und Diffamierungsversuche ohne entsprechende Beweise unterstreichen nicht gerade eine integre Haltung!
Des Weiteren:
“ 3. Ich bin der Erste, der mit Freude es begrüssen würde, wenn wie Sie meinen,
der "Dornröschenschlaf" der PTSC-Verantwortlichen - zum Schaden der PTSC-Aktionären/Innen) - nun wirklich endlich vorbei ist.“
Auch hier interpretieren Sie meine Ausführungen bewusst oder unbewusst wieder falsch. Ich habe zu Ihren Fragen ausführlich Stellung bezogen und klar erklärt, dass sich PTSC eben „nicht“ in einem „Dornröschenschlaf“ befunden hat. Vielleicht sollten Sie sich mein Posting nochmals genau durchlesen!
Zu Ihrem letzten Punkt:
“ 4. Das wahre Potential der PTSC-LIZENZEN müsste sich ja folgerichtig jetezt & in Zukunft
in einem kontinuierlich steigenden Kurs von PTSC dann wiederspiegeln.
Ich freue mich darauf.“
Auch hierzu habe ich bereits einiges ausgeführt. Bestimmte Vorraussetzungen müssen erfüllt sein, damit entsprechende Umsätze generiert werden können. Dafür gibt es keine Zeitspanne! Was es jedoch gibt, ist ein klares Potential und dieses allein wird nicht vom derzeitigen Kurs wieder gespiegelt. Dies ist ein großer Unterschied!
Gilbertus, mir ist nicht ganz klar, was Sie hier für ein Spiel spielen möchten. Ich habe Postings mit eher politischem Hintergrund von Ihnen gelesen. Diese waren durchaus fruchtbar für eine Diskussion. Mir fällt es also schwer zu glauben, dass Sie von PTSC nicht mehr Wissen haben, als Sie den Lesern hier und auf Wo immer wieder versuchen zu vermitteln. Immer gleich lautende Fragen, die eigentlich schon häufig beantwortet wurden überzeugen keinen mehr. Provokationen bringen nichts und stören nur. Es gibt wichtigeres als immer wieder die gleichen Phrasen zu schreiben, und immer wieder die gleichen provokanten Fragen zu stellen.
Überraschen Sie die Leser!
Alf
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