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Kursziel wurde nun von Semper von 40 auf 8,5 reduziert ;-)
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... erinnern wir uns an die letzten Jahre:
Seine unternehmerische Eigenständigkeit hat Repower freilich wesentlich früher verloren. Denn um den 2001 durch den Zusammenschluss von Jacobs Energie, BWU und pro + pro Energiesysteme entstandenen Betrieb, die Repower Systems AG, war schon bald wegen seiner guten Produkte und der stark wachsenden Nachfrage nach Windenergieanlagen eine wilde Übernahmeschlacht entbrannt. Im Januar 2007 bekundete der damals größte Aktionär der Repower, der französische Atomenergiekonzern Areva, den Übernahmewunsch am Hamburger Unternehmen. Er gab bekannt, ein Übernahmeangebot unterbreitet zu haben, um in den Besitz von mindestens 50 Prozent der Aktien zu kommen. Daraufhin konterte die indische Suzlon Energy mit Unterstützung der portugiesischen Martifer Group mit einem Gegenangebot. Beide Seiten schaukelten sich gegenseitig hoch, bis Areva im Mai 2007 entnervt aufgab und Suzlon sich durchsetzte. Für Suzlon-Chef Tulsi R. Tanti war die Übernahme von Repower ein wichtiger Meilenstein, um zum weltweit drittgrößten Windanlagenhersteller aufzusteigen. Doch nicht wenige Experten warnten damals schon, dass er sein Kapital bei der Übernahmeschlacht verbrannt haben könnte.
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/...ert-jetzt-Suzlon.html
Das schlimme an der Sach ist aber, in einer Konsolidierungsphase sollten es immer weniger Anbieter auf dem Markt werden. Wenn jetzt Alstom Repower kauft, gibt es aber einen Windanlagenproduzenten mehr auf dem Markt. Denn Suzlon + Repower konnte man ja als einen Anbieter betrachten. Tut mir Leid aber mit Konsolidierung hatt das meiner Meinung nach nichs zu tun. Ganz im Gegenteil, ein Milliarden schweree Konzern als Konkurent mehr.
... ein weiterer Artikel an den ich mich gerade erinnert habe:
Die Planspiele sehen vor, das Geschäft mit Windturbinen von Suzlon und Repower zu verschmelzen, um dann Aktien des neuen Konzerns zu verkaufen und so frisches Geld für die Expansion einzusammeln.
Die finanzielle Situation Suzlons ist prekär. Die Gruppe hat 111 Mrd. Rupien (1,64 Mrd. Euro) Schulden - das Zehnfache des für das laufende Geschäftsjahr prognostizierten Gewinns vor Steuern und Zinsen (Ebit). Ein Moratorium, das die Rückzahlungspflicht aussetzt, endet Ende März. Mitte 2012 müssen zudem Anleihen im Wert von 389 Mio. Dollar zurückgezahlt werden
Die Pläne Tantis sind die Folge der Bewegungsunfähigkeit beider Konzerne. Obwohl der 53-jährige Inder seit wenigen Tagen alle Repower-Aktien besitzt, hat er praktisch keine Rechte. Der Grund sind die Banken von Repower: Die Hamburger haben eine Kreditlinie von mehr als 600 Mio. Euro, die im Wesentlichen von Unicredit , der HSH Nordbank, der Commerzbank und der Deutschen Bank garantiert werden. Laut Geschäftsbericht haben sie ein Kündigungsrecht, wenn Suzlon einen Beherrschungsvertrag abschließt, um Zugriff auf Repowers solide Bilanz zu bekommen.
Kleinere Hersteller werden von Großkonzernen aufgekauft oder müssen selbst in neue Dimensionen wachsen. Bard, der Entwickler des ersten kommerziellen Offshore-Windparks in der Nordsee, stellt sich deswegen zum Verkauf. Analysten halten Nordex für zu klein für den Weltmarkt. Repower, Technologieführer für Offshore-Turbinen, bangt ebenfalls um die Zukunft.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/...erse-erwogen/60125993.html
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