Hier mal eine kleine Übersicht über Net Cash:
Unternehmen mit „Net Cash“ sind Firmen, deren liquide Mittel (Cash & Cash-Äquivalente) ihre gesamten zinstragenden Schulden übersteigen, was eine starke finanzielle Gesundheit und Flexibilität signalisiert; Beispiele für solche Firmen finden sich oft unter denen mit hohen Cash-Reserven wie Tech-Giganten (Apple, IBM), aber auch im Biotechnologie-Sektor gibt es Strategien, um in Unternehmen mit "Net Cash"-Bewertung zu investieren, die unter ihrem liquiden Wert gehandelt werden, ähnlich der Net-Net-Strategie.
Was „Net Cash“ bedeutet:
Finanzielle Stabilität: Die Firma hat mehr flüssige Mittel als Schulden, was ein Zeichen für hohe finanzielle Stabilität ist.
Strategische Flexibilität: Sie kann leichter investieren, Aktien zurückkaufen oder Übernahmen tätigen.
Berechnung: Liquide Mittel minus zinstragende Verbindlichkeiten (oft als "Net Debt" oder Nettogeldmittelbestand bezeichnet) ergibt einen positiven Wert (Net Cash).
Beispiele und Sektoren:
Große Technologie- und Pharmaunternehmen: Firmen wie Apple, IBM, oder im DACH-Raum auch Infineon und Merck, verfügen oft über massive Cash-Reserven.
"Net Cash"-Aktien: Eine spezielle Anlagestrategie zielt auf Aktien, die unter ihrem Nettoliquidierungswert (Liquidationswert) notieren, also wenn das Unternehmen heute liquidiert würde, bekämen Aktionäre mehr pro Aktie zurück, als die Aktie aktuell kostet.
Wo man nach solchen Firmen suchen kann:
Finanzportale: Seiten wie TradingView listen US-Aktien nach Bargeldbestand.
Analysehäuser: Sie veröffentlichen Listen von Unternehmen mit starkem Cashflow oder hoher Cash-Position.
Wichtiger Hinweis: Eine hohe Net Cash Position kann auch bedeuten, dass das Kapital nicht optimal investiert wird, daher sind weitere Kennzahlen entscheidend.