auch Wasserstoff rettet da nichts mehr und das ist erst der anfrang der Temperaturen des Wassers
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Bezug zum Threadthema/Mehrwert für Forenteilnehmer: Vorstellung der Geschichte des Threadthemas nel, zur allgemeinen Information für die bestehenden Aktionäre
Quellen/Belege wie immer am Threadende
Fast 100 Jahre Erfahrung, eine angeblich revolutionäre Technologie und die Hoffnung auf eine glänzende wasserstoffzukunft. So präsentiert sich der norwegische Konzern nel gerne seinen Anlegern.
Doch wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, entdeckt eine Unternehmensgeschichte, die wesentlich weniger glänzend aussieht.
Was viele Anleger nicht wissen: Ein direkter Vorgänger des heutigen nel Konzerns ging bereits 2013 in Konkurs.
Und während die Technologie unter neuem Eigentümer weiterlebte, musste das Geschäft Jahre später erneut mit gewaltigen Summen von Investoren finanziert werden.
Im Juni 2013 war Schluss. Die damalige nel Hydrogen AS musste Insolvenz anmelden.
Der Grund war keineswegs eine vorübergehende Schwächephase. Das Unternehmen hatte sich mit drei Großprojekten finanziell übernommen.
Die damit verbundenen Forderungen und Verpflichtungen waren laut offiziellen Unternehmensunterlagen wesentlich höher als die verfügbaren finanziellen Mittel.
Besonders brisant: Bei zwei dieser Projekte bestand sogar eine unbegrenzte(!!!) finanzielle Haftung.
Die finanzielle Situation war damit derart kritisch geworden, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen konnte.
Und nein, das ist kein „Bashing“. Es steht schwarz auf weiß im offiziellen Börsenprospekt von nel aus dem März 2020 auf Seite 43.
Aber was nach der Insolvenz geschah, ist mindestens genauso bemerkenswert.
Eine neu gegründete Gesellschaft namens New Nel Hydrogen übernahm die Vermögenswerte des insolventen Unternehmens.
Bezug zum Threadthema/Mehrwert für Forenteilnehmer: Vorstellung der Geschichte des Threadthemas nel, zur allgemeinen Information für die bestehenden Aktionäre
Quellen/Belege wie immer am Threadende
Fast 100 Jahre Erfahrung, eine angeblich revolutionäre Technologie und die Hoffnung auf eine glänzende wasserstoffzukunft. So präsentiert sich der norwegische Konzern nel gerne seinen Anlegern.
Doch wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, entdeckt eine Unternehmensgeschichte, die wesentlich weniger glänzend aussieht.
Was viele Anleger nicht wissen: Ein direkter Vorgänger des heutigen nel Konzerns ging bereits 2013 in Konkurs.
Und während die Technologie unter neuem Eigentümer weiterlebte, musste das Geschäft Jahre später erneut mit gewaltigen Summen von Investoren finanziert werden.
Im Juni 2013 war Schluss. Die damalige nel Hydrogen AS musste Insolvenz anmelden.
Der Grund war keineswegs eine vorübergehende Schwächephase. Das Unternehmen hatte sich mit drei Großprojekten finanziell übernommen.
Die damit verbundenen Forderungen und Verpflichtungen waren laut offiziellen Unternehmensunterlagen wesentlich höher als die verfügbaren finanziellen Mittel.
Besonders brisant: Bei zwei dieser Projekte bestand sogar eine unbegrenzte(!!!) finanzielle Haftung.
Die finanzielle Situation war damit derart kritisch geworden, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen konnte.
Und nein, das ist kein „Bashing“. Es steht schwarz auf weiß im offiziellen Börsenprospekt von nel aus dem März 2020 auf Seite 43.
Aber was nach der Insolvenz geschah, ist mindestens genauso bemerkenswert.
Eine neu gegründete Gesellschaft namens New Nel Hydrogen übernahm die Vermögenswerte des insolventen Unternehmens.
Die Übernahme erfolgte nach Angaben von nel in Abstimmung mit den früheren Eigentümern um Ferncliff und der finanzierenden Bank DNB.
Die bestehenden Verträge wurden neu verhandelt, die Kosten reduziert und der Betrieb fortgesetzt.
Aus rund 40 Mitarbeitern wurden zunächst nur noch etwa 20.
Die Technologie blieb erhalten. Das operative Geschäft konnte unter einer neuen Gesellschaft weitergeführt werden.
Aber was bedeutete das für die Gläubiger des insolventen Unternehmens?
Die ursprünglichen Forderungen überstiegen die Zahlungsfähigkeit erheblich. Damit bestand für die Gläubiger das Risiko, auf einem Teil ihrer Forderungen sitzenzubleiben.
Wie hoch die tatsächlichen Ausfälle waren und welche Insolvenzquote erzielt wurde, geht aus den öffentlich verfügbaren Unternehmensunterlagen leider nicht hervor.
Das Prinzip bleibt dennoch bemerkenswert: Das bisherige Unternehmen konnte seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen. Die wirtschaftlich interessanten Vermögenswerte wurden anschließend von einer neuen Gesellschaft übernommen.
Auch die ursprünglichen Eigentümer waren damit nicht zwangsläufig vollständig aus dem Geschäft.
Nur ein Jahr später begann das nächste Kapitel.
Die börsennotierte Gesellschaft DiaGenic ASA, die zuvor im Bereich medizinischer Diagnostik tätig gewesen war, übernahm New Nel Hydrogen Holding.
Der Kaufpreis betrug umgerechnet lächerliche 14,5 Millionen Euro.
Anschließend wurde DiaGenic in nel ASA umbenannt.
Damit entstand die heutige börsennotierte Gesellschaft.
Die Geschichte von fast 100 Jahren wasserstofftechnologie klingt beeindruckend. Tatsächlich darf diese technische Historie aber nicht mit einer nahezu 100-jährigen, ununterbrochen erfolgreichen Unternehmensgeschichte verwechselt werden.
Zwischendurch hatte das Geschäft schließlich bereits eine Insolvenz und einen wirtschaftlichen Neustart durchlaufen.
Was in den folgenden Jahren geschah wirft die eigentliche Frage auf, wie nachhaltig das Geschäftsmodell von nel tatsächlich ist.
Denn statt dauerhaft ausreichende Gewinne zu erwirtschaften, beschaffte sich der Konzern wiederholt enorme Summen durch die Ausgabe neuer Aktien.
Allein sechs große Kapitalerhöhungen zwischen 2020 und 2025 brachten umgerechnet ungefähr folgende Beträge ein.
2020 im Jänner rund 79 Millionen Euro.
2020 im Juni weitere 121 Millionen Euro.
2021 nochmals rund 121 Millionen Euro.
2022 weitere 148 Millionen Euro.
2023 nochmals rund 141 Millionen Euro.
2025 stieg Samsung mit rund 30 Millionen Euro ein.
Zusammen ergibt das rund 640 Millionen Euro frisches Kapital. Und dabei handelt es sich lediglich um diese sechs Kapitalmaßnahmen.
640 Millionen Euro, mit denen das Unternehmen seine Expansion, Fabriken, Entwicklung und laufenden Finanzierungsbedürfnisse unterstützen konnte.
Und wer bezahlt die Rechnung? Die alten Aktionäre
Kapitalerhöhungen bringen dem Unternehmen Geld. Für bestehende Aktionäre haben sie jedoch einen unangenehmen Nebeneffekt.
Ihre Beteiligung wird verwässert, sofern sie nicht entsprechend neue Aktien zukaufen.
Anfang 2020 waren vor einer großen Kapitalerhöhung rund 1,22 Milliarden nel Aktien im Umlauf.
Nach dem Einstieg von Samsung 2025 waren es bereits rund 1,84 Milliarden Aktien.
Ein Aktionär, der seine ursprüngliche Stückzahl unverändert behielt, besaß damit rund 33,5 Prozent weniger vom Unternehmen als zuvor.
Allein die Kapitalmaßnahmen Anfang 2020 führten laut nel Prospekt zu einer möglichen Verwässerung von rund 8,4 Prozent für nicht teilnehmende Aktionäre.
Der Einstieg von Samsung 2025 bedeutete eine weitere Verwässerung von rund 9,1 Prozent.
Und damit nicht genug.
Im Februar 2021 zahlten Investoren bei einer Kapitalerhöhung umgerechnet rund 2,44 Euro je Aktie.
Samsung konnte sich 2025 zu umgerechnet etwa 18 Cent je neuer Aktie beteiligen.
Dieser enorme Unterschied illustriert den Absturz der Bewertungen zwischen den beiden Kapitalmaßnahmen. Ein exakter Renditevergleich für Altaktionäre ist das allerdings nicht, denn 2024 wurde zusätzlich das Tankstellengeschäft Cavendish abgespalten und den damaligen nel Aktionären anteilig zugeteilt.
Und es bleibt eine unangenehme Frage: Wie lange sollen Anleger immer wieder frisches Geld bereitstellen, bevor das Unternehmen dauerhaft selbst welches verdient?
Die jüngsten Zahlen machen das Problem deutlich.
Im dritten Quartal 2026 erzielte nel aus Kundenverträgen lediglich rund 10,1 Millionen Euro Umsatz.
Gleichzeitig entstand ein Nettoverlust von rund 12,7 Millionen Euro.
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei minus 8,4 Millionen Euro.
Noch verfügt nel über liquide Mittel von umgerechnet rund 97 Millionen Euro.
Das Unternehmen ist damit aktuell keineswegs unmittelbar zahlungsunfähig.
Aber von einer nachhaltig profitablen wirtschaftlichen Entwicklung ist weiterhin wenig zu sehen.
Die Geschichte von nel lässt sich auf einen ernüchternden Nenner bringen.
Jahrzehntelang war die Technologie in größere Industriekonzerne eingebettet.
Nach der Verselbstständigung folgte bereits 2013 die Insolvenz.
Anschließend wurde das Geschäft neu aufgebaut und über eine bestehende Börsengesellschaft wieder an den Kapitalmarkt gebracht.
Später flossen allein durch sechs große Kapitalerhöhungen weitere rund 640 Millionen Euro von Investoren.
Und selbst im Jahr 2026 schreibt das Unternehmen weiterhin erhebliche Verluste.
Natürlich kann sich das noch ändern. Größere Auftragseingänge, neue Technologien und eine bessere Auslastung der Fabriken könnten künftig zu positiven Ergebnissen führen.
Doch nach fast einem Jahrhundert Technologiegeschichte und mehr als einem Jahrzehnt als börsennotierter wasserstoffkonzern sollte die entscheidende Frage längst beantwortet sein.
Wann verdient nel endlich dauerhaft eigenes Geld, statt immer wieder auf das Kapital seiner Aktionäre angewiesen zu sein?
Ist sie aber nicht.
Quellen und Belege
Alle Eurobeträge sind näherungsweise anhand der durchschnittlichen Wechselkurse des jeweiligen Jahres umgerechnet. Für 2026 wurde der bisherige Jahresdurchschnitt verwendet.
1. nel Börsenprospekt vom 30. März 2020, Seite 43. Insolvenz und Neustrukturierung 2013.
https://nelhydrogen.com/wp-content/uploads/2020/...tus-March-2020.pdf
2. nel Geschäftsbericht 2014. Unternehmenshistorie und Insolvenz.
https://nelhydrogen.com/wp-content/uploads/2019/10/nel-annual-2014.pdf
3. Kapitalerhöhung Jänner 2020.
https://nelhydrogen.com/press-release/...nt-successfully-completed-4/
4. Kapitalerhöhung Juni 2020.
https://nelhydrogen.com/press-release/...nt-successfully-completed-5/
5. Kapitalerhöhung Februar 2021.
https://nelhydrogen.com/press-release/...nt-successfully-completed-6/
6. Kapitalerhöhung März 2022.
https://www.inderes.se/releases/...e-placement-successfully-completed
7. Kapitalerhöhung März 2023.
https://www.inderes.se/en/releases/...cement-successfully-completed-1
8. Samsung Kapitalerhöhung März 2025.
https://nelhydrogen.com/press-release/...e-placement-with-samsung-ea/
9. nel Quartalsergebnis vom 15. Oktober 2026.
https://nelhydrogen.com/press-release/...rter-2026-financial-results/
10. Abspaltung von Cavendish im Juni 2024.
https://nelhydrogen.com/press-release/...ish-hydrogen-asa-by-nel-asa/
11. Europäische Zentralbank, historische Wechselkurse.
https://data.ecb.europa.eu/data/datasets/EXR/EXR.A.NOK.EUR.SP00.A
Bitte keine Pusher-Lügen verbreiten!
Ich hatte schon in dem Posting:
https://www.ariva.de/forum/...-norwegen-562634?page=2343#jumppos58578
erklärt, dass es NICHT UM EINEN VERTRAG mit Rheinmetall handelt sondern um ein Memorandum of Understanding (MoU), also eine Absichtserklärung, mit der beide Unternehmen zunächst prüfen wollen, ob und wie eine Zusammenarbeit bei Rheinmetalls Giga-PtX-Konzept sinnvoll sein könnte.
In der Meldung steht ausdrücklich, dass das MoU NICHT BINDEND ist und weitere Schritte erst von gegenseitigen Vereinbarungen und den laufenden Prüfungen abhängen.
Was machen nel und Rheinmetall jetzt tatsächlich? Sie wollen erst einmal die technische und kommerzielle Machbarkeit prüfen, wie: mögliche Standorte, notwendige Infrastruktur, Zugang zu erneuerbarem Strom, geeignete CO2-Quellen und mögliche Anwendungsfälle.
UND GANZ WICHTIG!!!! nel ist keineswegs der einzige Elektrolyseurhersteller, mit dem Rheinmetall bei Giga PtX zusammenarbeitet. Hydrogen Insight bezeichnet nel bereits als den DRITTEN Elektrolyseurhersteller, der eine entsprechende Zusammenarbeit mit Rheinmetall eingeht.
Noch mal die Einzelbelegungen:
Electrolyser maker ITM Power to work with Rheinmetall on European military e-fuels network
https://www.hydrogeninsight.com/production/...els-network/2-1-1975882
nel:
https://nelhydrogen.com/press-release/...d-synthetic-fuel-production/
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