Umsatzwachstum durch Preise und Volumen gestützt
Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um 4,1 Prozent auf 9,36 Milliarden US-Dollar. Organisch lag das Wachstum bei 2,2 Prozent, getragen von Preissteigerungen sowie einem positiven Volumen- und Produktmix.
Besonders stark entwickelten sich die Schwellenländer, in denen die Erlöse um 7,4 Prozent zulegten. In Lateinamerika fiel das Wachstum mit über 15 Prozent besonders dynamisch aus, während auch Asien, der Nahe Osten und Afrika solide Zuwächse verzeichneten. Nordamerika zeigte ebenfalls eine stabile Entwicklung, während Europa leicht rückläufig blieb.
Ergebnisentwicklung durch Sondereffekte geprägt
Der ausgewiesene Gewinn entwickelte sich deutlich stärker als der Umsatz. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 144,9 Prozent auf 1,20 US-Dollar. Dieser starke Anstieg ist jedoch maßgeblich auf Sondereffekte zurückzuführen, insbesondere auf Bewertungsänderungen bei Rohstoff- und Währungsderivaten.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,73 US-Dollar und ging auf vergleichbarer Basis um 2,7 Prozent zurück. Hintergrund sind vor allem gestiegene Rohstoffkosten, höhere Marketingausgaben sowie zusätzliche Belastungen durch geopolitische Konflikte und Investitionen in IT-Systeme.
Margenentwicklung unter Kostendruck
Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich, vor allem durch positive Bewertungseffekte und operative Fortschritte. Gleichzeitig blieb die bereinigte operative Marge unter Druck und sank, da steigende Kosten für Rohstoffe, Werbung und Verwaltung nicht vollständig kompensiert werden konnten.
Das operative Ergebnis legte insgesamt stark zu, was jedoch ebenfalls stark durch Einmaleffekte beeinflusst wurde. Auf bereinigter Basis zeigte sich hingegen eine rückläufige Entwicklung.
Cashflow und Kapitalrückführung bleiben stabil
Im ersten Halbjahr erzielte Mondelēz einen operativen Cashflow von 1,3 Milliarden US-Dollar sowie einen freien Cashflow von 0,7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig gab der Konzern rund 1,5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurück.
Zusätzlich kündigte das Unternehmen eine Erhöhung der Quartalsdividende um 4 Prozent an und unterstreicht damit seine Kapitalrückführungsstrategie.
Ausblick bestätigt trotz volatiler Rahmenbedingungen
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Mondelēz seine Prognose. Das Unternehmen erwartet ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 2 Prozent sowie eine stabile bis leicht steigende Entwicklung beim bereinigten Gewinn je Aktie.
Der Ausblick erfolgt vor dem Hintergrund eines weiterhin volatilen Umfelds, geprägt von geopolitischen Risiken, Handelsunsicherheiten und schwankenden Rohstoffpreisen. Dennoch sieht sich der Konzern aufgrund seiner starken Marken und globalen Präsenz gut positioniert.
retail-news.de/mondelez-q2-2026-umsatz-gewinn/
Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um 4,1 Prozent auf 9,36 Milliarden US-Dollar. Organisch lag das Wachstum bei 2,2 Prozent, getragen von Preissteigerungen sowie einem positiven Volumen- und Produktmix.
Besonders stark entwickelten sich die Schwellenländer, in denen die Erlöse um 7,4 Prozent zulegten. In Lateinamerika fiel das Wachstum mit über 15 Prozent besonders dynamisch aus, während auch Asien, der Nahe Osten und Afrika solide Zuwächse verzeichneten. Nordamerika zeigte ebenfalls eine stabile Entwicklung, während Europa leicht rückläufig blieb.
Ergebnisentwicklung durch Sondereffekte geprägt
Der ausgewiesene Gewinn entwickelte sich deutlich stärker als der Umsatz. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 144,9 Prozent auf 1,20 US-Dollar. Dieser starke Anstieg ist jedoch maßgeblich auf Sondereffekte zurückzuführen, insbesondere auf Bewertungsänderungen bei Rohstoff- und Währungsderivaten.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,73 US-Dollar und ging auf vergleichbarer Basis um 2,7 Prozent zurück. Hintergrund sind vor allem gestiegene Rohstoffkosten, höhere Marketingausgaben sowie zusätzliche Belastungen durch geopolitische Konflikte und Investitionen in IT-Systeme.
Margenentwicklung unter Kostendruck
Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich, vor allem durch positive Bewertungseffekte und operative Fortschritte. Gleichzeitig blieb die bereinigte operative Marge unter Druck und sank, da steigende Kosten für Rohstoffe, Werbung und Verwaltung nicht vollständig kompensiert werden konnten.
Das operative Ergebnis legte insgesamt stark zu, was jedoch ebenfalls stark durch Einmaleffekte beeinflusst wurde. Auf bereinigter Basis zeigte sich hingegen eine rückläufige Entwicklung.
Cashflow und Kapitalrückführung bleiben stabil
Im ersten Halbjahr erzielte Mondelēz einen operativen Cashflow von 1,3 Milliarden US-Dollar sowie einen freien Cashflow von 0,7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig gab der Konzern rund 1,5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurück.
Zusätzlich kündigte das Unternehmen eine Erhöhung der Quartalsdividende um 4 Prozent an und unterstreicht damit seine Kapitalrückführungsstrategie.
Ausblick bestätigt trotz volatiler Rahmenbedingungen
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Mondelēz seine Prognose. Das Unternehmen erwartet ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 2 Prozent sowie eine stabile bis leicht steigende Entwicklung beim bereinigten Gewinn je Aktie.
Der Ausblick erfolgt vor dem Hintergrund eines weiterhin volatilen Umfelds, geprägt von geopolitischen Risiken, Handelsunsicherheiten und schwankenden Rohstoffpreisen. Dennoch sieht sich der Konzern aufgrund seiner starken Marken und globalen Präsenz gut positioniert.
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