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Weg frei für den Bau der Biogasanlage
Quelle:http://www.sz-online.de/Nachrichten/Bautzen/?etag=15.11.2012
24hs
VERBIO BEFÜRWORTET POLITISCHES HANDELN GEGEN BIODIESEL-BILLIGIMPORTE UND DIE NEUE REGELUNG ZUR ALTSPEISEFETT-VERWERTUNG
Die Einleitung eines EU-Antisubventionsverfahrens gegen argentinischen und indonesischen Biodiesel sowie die Verabschiedung der Novelle der 36. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) und der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV) stimmt VERBIO zuversichtlich, denn es sind erste Schritte in Richtung eines „sauberen“ Biodieselmarktes.
Leipzig, 15. November 2012 – Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG wertet die Einleitung des Antisubventionsverfahrens der EU-Kommission als außerordentlich positives Signal. Endlich reagiert die Politik auf die Wettbewerbsverzerrungen auf diesem Sektor, die in den vergangenen Monaten für die europäischen Biodieselproduzenten bereits existenzielle Ausmaße angenommen hatten. Mit dem gestarteten Verfahren soll die Einfuhr von subventioniertem Biodiesel aus Argentinien und Indonesien gestoppt werden (Amtsblatt der EU vom 10.11.2012, 2012/C 342/03). Damit setzt die EU-Kommission ein eindeutiges Signal. Auf der nationalen Ebene besteht weiterhin die Forderung an die Ministerien, eine Regelung bezüglich der Mengen an Biokraftstoffen zu finden, die nachweislich nicht auf die gesetzliche Biokraftstoffquote angerechnet werden dürfen, weil sie nicht nachhaltig erzeugt worden sind.
VERBIO sieht sich in seinen wiederholten Forderungen nach politischem Handeln bestätigt. Der Antrag ist nicht nur ein wirtschaftspolitisch relevantes, sondern auch ein notwendiges Zeichen für den Klimaschutz. Billigimporte von Biokraftstoffen verstoßen vielfach gegen die für EU-Mitglieder bindenden Nachhaltigkeitsverordnungen.
„Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden leidet auch die Umwelt unter den Biodieselimporten“, sagt Claus Sauter, VERBIO-Vorstandsvorsitzender. „Es ist unverantwortlich und absurd, dass die deutschen Biokraftstoffziele mit einem Kraftstoff erfüllt werden können, für den uralte Regenwälder durch Ölpalmen verdrängt werden, Grasland in Sojamonokultur umgewidmet wird und der dann tausende von Kilometern über den Erdball transportiert wird.“
Die europäische Biodieselbranche wird nun auch durch die neuen Regeln zur Rückverfolgbarkeit von Altspeisefetten (UCO – used cooking oil) von der Politik unterstützt. Ein Herkunftsnachweis über ein Massenbilanzsystem ist nicht mehr möglich. Claus Sauter: „Klare Nachweiskriterien von der ersten bis zur letzten Schnittstelle sind unabdingbar für einen fairen Wettbewerb unter den Biodieselproduzenten.“
Quelle: verbio.de
24hs
.. hatte Verbio ja schon länger angekündigt. Gut zu Erfahren was da für konkrete Schritte unternommen werden.
Habe gestern beim Surfen übrigens eine Interessante Studie der deutschen Energieagentur zum Thema Erdgasmobilität auf den Seiten von Verbio gefunden:
www.verbio.de/fileadmin/user_upload/pdf/Presse/...rdgas-Biomethan.pdf
Sehr interessante Fakten - z.B. das 100%iges Biomethan die einzige Energiequelle für Kraftfahrzeuge ist ist die von den treibhausgasemissionen mit 100% aus Windenergie gespeister Elektromobilität mithalten kann. Kann die Studie nur empfehlen - auch wenn sie natürlich sehr einseitig, (da von einem Lobbyverband herausgegeben) ist.
www.erdgas-mobil.de/presse-aktuelles/...-altmaier-nach-einhei/
Sprit aus Hongkongs Frittenfett
German Biofuels GmbH stellt sich den neuen Beimischungsregeln für Biodiesel
FALKENHAGEN - Der Geruch nach warmem Rapsöl liegt über der GBF-Biodieselanlage in Falkenhagen in noch in der Luft, inzwischen mischt sich aber auch ein weiterer Geruch dazwischen. Wurden in der Anlage bislang ausschließlich Rapssaaten zunächst zu Rapsöl und dann zu Biodiesel verarbeitet, muss sich das Unternehmen German Biofuels den neuen Beimischungsbedingungen der Mineralölindustrie stellen. Die EU hatte aus Gründen der Nachhaltigkeit festgelegt, dass der Biosprit aus solchen Anlagen doppelt auf die Beimischungsquote angerechnet werden kann, die nicht ausschließlich aus Raps hergestellt werden. Vor allem sollen nun auch solche Rohstoffe verwendet werden, für die es sonst keine Verwendung mehr gibt – wie etwa alte Speisefette. Anlagen, die diesen Anforderungen nicht mehr genügen und ausschließlich Raps einsetzen, werden in Zukunft mit massiven Absatzproblemen zu rechnen haben.
Schon seit einiger Zeit kauft die GBF deshalb Speisefette von solchen Unternehmen auf, die alte Frittierfette von Gastronomie- und Industriebetrieben zur Wiederverwendung einsammeln. „Haben früher beispielsweise Imbissketten für die Entsorgung ihrer Altfette noch bezahlen müssen, bekommen sie heute einen Erlös dafür“, sagt Jörg Jacob, Geschäftsführer der GBF: „Preislich unterscheidet sich der Einsatz von Altfetten deshalb für uns nicht wesentlich von Raps.“
Wohl aber, was die Verarbeitung angeht. Dass die Falkenhagener Anlage zumindest teilweise bereits die Herstellung von „Biodiesel der 2. Generation“ tragen kann, ist wohl ein Glücksfall für das Unternehmen. Im Gegensatz zu anderen Anlagen ist die Falkenhagener eine so genannte „Multi-Feed-Anlage“: Sie kann neben Rapsöl auch andere Fette verarbeiten.
Grenzen sind dem jedoch aus ganz anderen Gründen gesetzt – und das sind die winterlichen Temperaturen in Deutschland. Da viele Speisefette einen großen Anteil von Palmöl enthalten, muss der Anteil der Altfette im Biodiesel den Temperaturen angepasst werden. Palmöl und auch andere Fette neigen bei niedrigen Temperaturen dazu, auszuflocken, zäh oder gar fest zu werden, was auch im weiterverarbeiteten Biodiesel noch spürbar ist. Das gilt analog übrigens auch für mineralischen Diesel, dessen Zusammensetzung von Mitte November bis Ende Februar Temperaturen von bis zu minus 20 Grad standhalten muss. „Darum mischen wir auch unserem Rapsöl im Winter nur 20 Prozent Altfett bei, im Sommer dagegen bis zu 40 Prozent“, sagt Jacob.
Die GBF rechnet damit, dass der Preis für die so genannten „Used Cooking Oils“ (Uco), also die gebrauchten Speisefette enorm zunehmen wird. Mit aus diesem Grund sind die Geschäftsführer, neben Jacob auch Bengt Korup, kürzlich nach Hongkong geflogen, um sich dort den Nachschub an Altfetten zu sichern. „Erfolgreich“, resümiert Jacob: „Das Fett aus Asien hat eine hohe Qualität.“
Künftig wird die GBF ihren Rohstoff per Schiff aus Asien bekommen. „Vorher steht jedoch eine Menge Aufwand, es einzusammeln“, sagt der GBF-Chef. „Allein die vielen Gassen in Hongkong, die nicht mit dem Auto zugänglich sind, bedeuten, dass es zu Fuß und mit dem Kanister gesammelt wird.“ Später wird es dann in riesige Schläuche verpackt, die ähnlich wie jene funktionieren, in die teilweise auch Apfelsaft verpackt wird. Die großformatigen „Tüten“, die in einem kleinen See-Container Halt finden, können mehrere Tonnen Altfett aufnehmen. Und damit das Öl auch im flüssigen Zustand ankommt, wird es am Boden beheizt. „Alle Verpackungsmaterialien können wiederverwendet werden“, sagt Jacob, „so dass an dieser Stelle keine höheren Abfälle anfallen.“ (Von Claudia Bihler)
www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12427008/...chungsregeln.html
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