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Rückzahlung von Millionenbeträgen nach Qimonda-Pleite abgelehnt
Hafteinlagen wurden laut Gericht geleistet
Dresden (dapd-lsc). Die Klage der Insolvenzverwaltung des Speicherchip-Herstellers Qimonda ist im Berufungsprozess gescheitert. Die Leipziger Messe GmbH und eine Stuttgarter Unternehmensgruppe müssen nach der Entscheidung des Dresdner Oberlandesgerichts (OLG) keine Millionenbeträge zurückzahlen. Die Richter wiesen die Berufung des Insolvenzverwalters Michael Jaffé am Mittwoch zurück. Dieser kündigte eine Prüfung des Urteils an.
Jaffé hatte geklagt, weil seiner Auffassung nach die Leipziger Messe und die Unternehmensgruppe ihre Hafteinlagen nicht geleistet hatten. Er wollte deshalb 118 Millionen Euro einklagen.
Mit seinem Urteil folgte das Oberlandesgericht einer Entscheidung des Leipziger Landgerichts. Das OLG sah es ebenfalls als erwiesen an, dass die Hafteinlagen tatsächlich geleistet wurden. Den Angaben zufolge waren beide Beklagte an der SC 300 KG, einem Vorläufer der späteren Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG, beteiligt.
Ein Sprecher des Insolvenzverwalters sagte, das Urteil werde nun analysiert. Danach werde "in Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss entschieden, was im besten Interesse der Gläubiger zu tun ist".
Qimonda mit damals 3.000 Mitarbeitern in Dresden hatte 2009 Insolvenz angemeldet.
Rückzahlung von Millionenbeträgen nach Qimonda-Pleite abgelehnt
Hafteinlagen wurden laut Gericht geleistet
Dresden (dapd-lsc). Die Klage der Insolvenzverwaltung des Speicherchip-Herstellers Qimonda ist im Berufungsprozess gescheitert. Die Leipziger Messe GmbH und eine Stuttgarter Unternehmensgruppe müssen nach der Entscheidung des Dresdner Oberlandesgerichts (OLG) keine Millionenbeträge zurückzahlen. Die Richter wiesen die Berufung des Insolvenzverwalters Michael Jaffé am Mittwoch zurück. Dieser kündigte eine Prüfung des Urteils an.
Jaffé hatte geklagt, weil seiner Auffassung nach die Leipziger Messe und die Unternehmensgruppe ihre Hafteinlagen nicht geleistet hatten. Er wollte deshalb 118 Millionen Euro einklagen.
Mit seinem Urteil folgte das Oberlandesgericht einer Entscheidung des Leipziger Landgerichts. Das OLG sah es ebenfalls als erwiesen an, dass die Hafteinlagen tatsächlich geleistet wurden. Den Angaben zufolge waren beide Beklagte an der SC 300 KG, einem Vorläufer der späteren Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG, beteiligt.
Ein Sprecher des Insolvenzverwalters sagte, das Urteil werde nun analysiert. Danach werde "in Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss entschieden, was im besten Interesse der Gläubiger zu tun ist".
Qimonda mit damals 3.000 Mitarbeitern in Dresden hatte 2009 Insolvenz angemeldet.
„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
Curt Goetz
Curt Goetz