Nach der Bekanntgabe der Jahreszahlen von 2012 ( 4. Quartal 2012) konnten mich die Kritiker mit ihrer Art der Interpretation und ihren Prognosen nicht überzeugen.
Manchmal ist ihr Ehrgeiz, jegliche Hoffnung zu zerlegen, und ihr Egoismus in jedem Fall recht zu bekommen/behalten, größer als ihr Intellekt.
Diese Kritiker würden uns auch noch erzählen, dass die Sonne um Mitternacht aufgeht, wenn es ihrer Sache dient. In gewisser Weise beneide ich ihre völlig assimilierten und hoch zufriedenen Kritiken, doch imposant oder wichtig finde ich sie durchaus nicht. Sie zerfliesen weiter in ihrer Illusion, dass Conergy den Weg des Scheiterns weiter gehen wird.
Es mag sein, dass viele Investierte von den Geschäftszahlen enttäuscht sind, ich bin es nicht, denn ich habe bis zum Jahresende 2012 noch keinen messbaren Durchbruch erwartet. Für das Unternehmen Conergy hat sich für die Zukunft eine neue Chance geboten, das Unternehmen hat diese Chance erkannt und genutzt. Was hat Conergy nun besser gemacht als die anderen Solarunternehmen - es hat lediglich rechtzeitig gehandelt. Es hat sich von überflüssigen Assets getrennt und alles was nicht im eigenen Werk gewinnbringend produziert werden konnte wurde eingestellt. Dennoch wird im Werk in Frankfurt/Oder auf Hochtouren weiter produziert, wenn auch unter anderen Vorraussetzungen. Ingesamt sollte aber nichts darüber hinwegtäuschen, dass die Solarindustrie sich auch weiterhin in einer Konsolidierungsphase befindet.
Conergy hat ein schlüssiges Zukunftskonzept, das wird auch von Seiten der Medien immer wieder anerkennend erwähnt. Als Systemanbieter wird das Unternehmen in Zukunft erfolgreich sein und ihre Gewinne erzielen, darüber dürfte wohl kein Zweifel bestehen. Dass solch eine umfassende betriebliche Umstellung/Restrukturierung mehr Zeit benötigt, als manch einer an Geduld besitzt, ist nicht für jeden verständlich.
Wo sich bei einigen Solarunternehmen schon seit längerem die Resignation breit macht, da herrscht bei Conergy eine geordnete Aufbruchsstimmung. Ich kann nur hoffen, dass die Kritiker für die Zukunft genug Aufnahmepotential besitzen. Wer nun im letzten Jahr -"mangels Masse"- nicht genug dazulernen konnte, der wird sich in diesem Jahr nicht beklagen können. Sollte nach diesem Jahr immer noch von einer Insolvenz geredet/geschrieben werden, so denke ich, ist die eigene geistige Bankrotterklärung die einzig ernstzunehmende. Im nächsten Jahr, wenn der Jahresbericht für 2013 veröffentlicht wird, würde ich ein freundliches Grau mit schwarzen Tupfern, sehr begrüßen.
Ich wünsche den Usern einen guten Wochenstart.
Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft.