Exporte bremsen Wachstum in den USA
USA: Das reale Bruttoinlandsprodukt ist vorläufigen Berechnungen zufolge im vierten Quartal 2004 mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Im dritten Quartal hatte die Rate noch bei 4,0 Prozent gelegen.
Ausschlaggebend für die Verlangsamung war der Rückgang der Exporte (minus 3,9 Prozent). Auch von den gewerblichen Bauinvestitionen gingen negative Impulse aus, sie sanken um 4,1 Prozent. Die Investitionen in den Wohnungsbau stiegen mit 0,3 Prozent nur geringfügig. Wichtigste Konjunkturstütze blieben die privaten Konsumausgaben, die um 4,6 Prozent zulegten.
Die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen und Software expandierten um 14,9 Prozent.
Großbritannien: Das reale Bruttoinlandsprodukt hat im vierten Quartal 2004 kräftig um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Ausschlaggebend dafür war das kräftige Plus im Dienstleistungssektor (1,0 Prozent). Der Output der Industrie dagegen schrumpfte um 0,5 Prozent.
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