Zeitpunkt: 04.07.08 16:20
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Kommentar: Pushversuch
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,01 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,82 | 10,18 | 15,06 | |
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die seit zwei Wochen nicht mehr unterschritten werden sollen?
Du stellst immer irgendwelche Hypothesen ein, ignorierst aber Dein eigenes Geschwafel, wenn Deine Versprechungen nicht eintreffen. Zumindest hat derjenige, der bisher auf Dich gehört hat, schon eine Menge Geld verbrannt.
Ich sage ja nicht, dass Intershop keine aussichtsreiche Aktie ist, aber im Moment würde ich nicht in das fallende Messer greifen. Lieber abwarten bis sich das Blatt wirklich gewendet hat, wenn man nicht zum absoluten Tiefststand gekauft hat, geht die Welt nicht unter. Besser bei 2,50 oder auch 3,00 € kaufen, als jetzt kaufen und bei einem Euro aufwachen.
1. Lipuda schreibt:
Intershiop = riskant und teuer Libuda 21.06.08 15:09
Riskant, weil da eine Wandelanleihe von 20 Millionen nomimanl da ist, die mit 28 Millionen noch dieses Jahr zurückgezahlt wird. Bei einer Wandlung verdoppelt sich fast die Zahl der Aktien - eine gigantische Verwässerung. Sollte gar bis zum Rückzahlungszeitpunkt der Kurs unter 1,46 sinken, sähen sie mit ihrer Cash von laut Brückner 10 Millionen bei 28 Millionen ganz alt aus.
Das ist komplett falsch. Von der Wandelanleihe wurde 2004 nur gut die Hälfte gezeichnet (etwas mehr als 10 Millionen). Davon ist der größte Teil bereits gewandelt. Zum letzten Wandlungstermin im November 2008 stehen noch ca. 1,6 Millionen aus. Bei ca. 25 Millionen Aktien hält sich die weitere Verwässerung sehr im Rahmen.
2. Bruckner mag ein Pusher vor dem Herrn sein, das ändert aber nichts daran, dass die Kursmanipulation bei Intershop Fakt ist. In den WO- Threads zu ISH wurde das Vorgehen des "Marketmakers" vielfach beschrieben. Wer Lust hat, kann das nachlesen, z. B. hier:
www.wallstreet-online.de/diskussion/...hop-mit-inverser-sks-formation
Da die beobachteten Transaktionen wie vorgetäuschte Verkaufsorders und Scheingeschäfte des Marketmakers mit sich selbst durchwegs als Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz zu betrachten sind (Verbot der Kursmanipulation), wurde von einem größeren Investor bereits ein Strafverfahren auf den Weg gebracht.
Gruß orlandus
Wieso sollte ein Marketmaker einen Kurs manipulieren?
Ein echter Marketmaker hat daran kein Interesse, denn er verdient am Spread. Durch eine Einmauerung des Kurses wie bei Intershop gegeben, würde er seine eigene Geschäftsgrundlage zerstören, denn dadurch werden alle Trader aus der Aktie vertrieben.
Ich rede aber von einem Akteur, der in der Art eines Marketmakers auftritt (d. h. immer eine große Verkaufsorder und meistens eine große Kauforder im Markt hat), aber durch geschickte Kursanpassung die Ausführung der Verkaufsorder möglichst vermeidet. Die Kauforder wird dagegen regelmäßig mit großen Stückzahlen bedient , sobald keine kleineren Kauforders mehr darüber liegen. Scheinbar verkaufen Investoren mit höheren Stückzahlen nur dann, wenn die Kauforder des Marketmakers an oberster Stelle im Orderbuch steht, und zwar durchwegs ins Bid. Jeder mag sich selbst die Frage beantworten, ob das typisch für Investoren in einer Momentum-Aktie ist.
Ich stelle mir die Frage: Wem nützt das?
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