Instock-Morgenticker vom 6. Februar 2002


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Instock-Morgenticker vom 6. Februar 2002

 
06.02.02 08:27
+++ Internet-Hype hält an +++
Nach einer Studie steigt konjunkturunabhängig die Zahl der Internet-Nutzer in den USA monatlich um zwei Millionen an. Bereits 54 Prozent der US-Bürger sind nach einer Studie Teilnehmer im Netz der Netze. Computer benutzen bereits 66 Prozent der Amerikaner. In der Altersgruppe von 5 bis 17 Jahren sollen bereits 90 Prozent einen Computer ihr Eigen nennen. Und in Deutschland?

+++ ProSiebenSat1 spürt die Werbeflaute +++
Medienmogul Leo Kirch ist momentan nicht zu beneiden. Auch wenn der Gewinn
der ProSiebenSat1-Gruppe höher als erwartet ausgefallen ist, ein Grund zur Freude besteht nicht. 2001 soll nach vorläufigen Zahlen ein Netto-Gewinn von 68 Millionen Euro eingespielt worden sein. Das sind 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Damals erzielte die Mediengruppe allerdings ein Rekordergebnis. Doch da hatten die Fernsehleute die Rechnung ohne den eingebrochenen Werbemarkt gemacht. Vor Steuern ging der Gewinn von 205 auf 106 Millionen Euro zurück. Analysten hatten allerdings nur einen Vorsteuer-Gewinn von 90 Millionen Euro erwartet. Der Konzernumsatz fiel um 6,5 Prozent auf 2,015 Milliarden Euro.

+++ Rhein Biotech mit ehrgeizigen Plänen +++
Rhein Biotech hat außerordentlich ehrgeizige Pläne für die nächsten Jahre. 2008 will das Biotech-Unternehmen 400 Millionen Euro umsetzen. 2001 waren es 80 bis 85 Millionen Euro. Bis 2005 soll dieser Wert auf 200 Millionen Euro gesteigert werden. Auch auf der Gewinnseite soll sich beim Impfstoff-Spezialisten einiges bewegen. Für 2003 und 2005 ist geplant, den Gewinn vor Steuern und Zinsen um jeweils 5 Millionen Euro steigen. Nachdem 2001 ein EBIT von 10,7 Millionen Euro erwirtschaftet wurde, geht das am Neuen Markt notierte Unternehmen auch für 2002 von schwarzen Zahlen aus.

+++ Net.ipo vor dem Aus? +++
Die hohe Verschuldung von Net.ipo wird auf der einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung ebenso Thema sein wie mögliche Gegenmaßnahmen. Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem der Verlust 50 Prozent des Grundkapitals übersteigt. Als wesentlichen Grund für die hohen Verluste nannten die Frankfurter weitere Abschreibungen auf Beteiligungen an Internet-Unternehmen. Wie Vorstand Dirk Schellenberger gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters" betonte, sei aber genügend Liquidität vorhanden.

Quelle: instock.de
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