Anzeige
Meldung des Tages: Eine der spannendsten Gold-Stories 2026 steht vermutlich erst ganz am Anfang

Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld


Beiträge: 98
Zugriffe: 11.043 / Heute: 3
hjw2:

Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld

 
24.09.02 07:35
Werben für den Irakeinsatz

"...als Struck den Verhandlungsraum in Warschau betrat, drehte Rumsfeld
demonstrativ den Rücken zu Struck ...."

kam soeben über die Sender..

Ich sach mal, l.m.a.A.

Antworten
Guido:

Es ist mit den Amis schon etwas komisch...

 
24.09.02 07:38
sonst wissen die noch nichtmal wo Deutschland überhaupt liegt - in der Nähe von Grönland glauben die meisten - aber wehe, irgendjemand ist mal anderer Meinung als diese Kriegstreiber - dann ist das Verhältnis sofort vergiftet.
@hjw - volle Zustimmung zum letzten Satz
Antworten
emu1:

ich schließ´ mich dem zustimmend an! o.T.

 
24.09.02 07:51
Antworten
FranzS:

Ich schätze die Amerikaner sehr, aber

 
24.09.02 08:06
diesen arroganten Politikern (Bush und seine Truppe) gehört mal so richtig in den A... getreten. Würde mir mächtig Freude bereiten.

Grüsse
FranzS
Antworten
Rheumax:

Das ist eben dieses Selbstverständnis, sich

 
24.09.02 08:36
alles erlauben zu können. Militärisch haben sie diese Position erreicht und
ihre Politik unter der jetzigen Regierung ist ganz darauf ausgerichtet.
Wenn von irgendwo eine Bedrohung ausgeht, dann von diesem wildgewordenen Amerika (USA), das für sich in Anspruch nimmt, gegen jeden Staat vorzugehen, dessen Politik ihm nicht passt. Ich erinnere an die Forderung von Bush, die Staaten hätten sich zu entscheiden, "ob sie für oder gegen uns sind".

Struck wird auf den Händedruck verzichten können, ebenso wie Schröder auf das Glückwunschtelegramm.
Das Gelabere von der "Deutsch-Amerikanischen Freundschaft" schien mir eh immer von der gleichen Seite zu kommen.
Jetzt sieht man, was diese Freundschaft wert ist.

Gruss
Rheumax
Antworten
altmeister:

hjw

 
24.09.02 08:47
vieleicht merken jetzt einige doch das unser gerd das volk belogen hat.
mit zitat" sein sie doch mal versichert das auf allen ebenen mit den usa komuniziert wird" !!!!
noch fragen?
übrigens hjw gestern die presse konferenz des kanzlers gesehen?
wenn nicht auf die frage eines US -reporters nach den beziehungen zwischen beiden staaten sagte er unwirsch auf englisch .
wen sie mich nicht in deutsch fragen antworte ich ihnen nicht..... nun der us reporter konnte kein deutsch hatte also einfach mal pech gehabt....
nochmal die wahl ist vorbei und gerd ist kanzler wir mussen das akzeptieren aber dieser mann hat und schlägt immer noch einiges an guten beziehungen kaput.


mfg altmeister  
Antworten
Idefix1:

Wo bleiben die Patrioten ?

 
24.09.02 08:54
Das rechte Lager fällt ja nun mal länger aus. Die müssen ihre Niederlage verarbeiten.

Wie wär es denn mit einem neuen "Mitte-Links-Nationalismus" ? Die Franzosen kennen dies schon sehr lange und beherrschen diesen beeindruckend.

Es wird Zeit daß Deutschland endlich selbständig wird und diesen kulturlosen Arroganzlern eine selbstbewußte Rolle entgegensetzt. Der Schulterschluß muß zwischen Frankreich erfolgen und wenn Pantoffelheld Blair wieder vernünftiger wird (oder abgewählt) dann meinetwegen auch mit den Briten.
Antworten
bernstein:

hallo altmeister,gebe dir recht.

 
24.09.02 08:54
habe die pressekonferenz auch gesehen und finde schröders aroganz einfach
nur zum ko.....

gruß
Antworten
altmeister:

idefix

 
24.09.02 08:57
wen es den so wäre hätte dein angeblich rechtes lager die wahl gewonnen.
die welche du als rechts hinstellst hatten warscheinlich im gegensatz zur anderen coleur ne 1 oder 2 in mathe.
und wollten deshalb einen wechsel.
Antworten
börsenfüxlein:

wenn der deutsche Bundeskanzler nicht einmal

 
24.09.02 09:00
eine Frage auf Englisch beantworten kann, dann ist das allein schon peinlich
Antworten
ecki:

Chirac antwortet auch nicht auf Englisch. Der

 
24.09.02 09:01
steht zu seiner Sprache. Unsere Rechten hier im Forum erwarten, dass unser Kanzler in Zukunft die PFs auf Englisch führt? Ihr seid witzig. Ich käme ja noch mit, aber Schröder sollte künftig fürs Deutsche Volk übersetzt werden. Meint ihr das wirklich ernst?

Abgesehen davon: Wenn semantische Feinheiten Krisen in einer Freundschaft auslösen können, würde ich auch nicht auf Englisch antworten.


Grüße
ecki  
Antworten
Reila:

hjw,

 
24.09.02 09:04
kann nicht verhehlen, daß es mir gefällt wie Schröder klar bei seiner Haltung zum Irak bleibt - ohne allerdings die Amis zu beleidigen. Da wirkt er souverän. Bis auf die gestrige Aktion in der Pressekonferenz mit dem amerikanischen Journalisten. Wie wird man diese Aktion wohl in US verstehen? Der Kanzler sagt mehrfach in fehlerfreiem Englisch, daß er die Fragen des US-Journalisten nicht verstehe und amüsiert sich dabei. Diese Art sich über US-Politik lustig zu machen und Personen dabei dumm dastehen zu lassen (Der Journalist bekam ja den Hohn stellvertretend) würde ich in Washington nicht so schnell vergessen.

Die Aktion von Däumeling-Quälin allerdings zeigt eine überhebliche und feindselige Haltung zu den USA. Wenn aus der US-Administration jemand so etwas täte, würde ich das auch für den Geist der Administration halten, der da aus der Flasche kam. Die Entschuldigungen sind halbherzig und wirken eher peinlich. Das, was die Amis gerade mit deutschen Diplomaten und Politikern tun, ist wenig diplomatisch, aber wenigstens konsequent. Das gefällt mir wieder an den Amis. Sehr sogar. Vielleicht merken unsere Provinzdödel dann doch, daß wir in einer Welt leben und ziehen Konsequenzen - nicht nur bei der Förderung alternativer Energien. Jetzt sind unsere Kleinstadtkasper hier in Berlin beleidigt. Ich hoffe, daß sie nicht noch mehr Dummheiten machen.

R.
Antworten
commo:

@bernstein

 
24.09.02 09:05
Was sagst du zu der Aroganz der Amerikaner ?
Die dürfen sich das erlauben ?

Antworten
hjw2:

altmeister

 
24.09.02 09:09

habe die pk nicht gesehen,

wenn es so war, peinlich peinlich
Antworten
pusherman:

@Rheumaxmän

 
24.09.02 09:10
Für Dich sind die Amerikaner unser Hauptgegner und nicht diese Terroristen oder diktatorischen Regime Marke Bagdad. Und wenn jemand über die jahrzehntelange  Deutsch-Amerikanische Freundschaft spricht ist dies für Dich nichts anderes als Gelabere.
Wenn ich Dir jetzt ernsthaft sagen würde was ich wirklich von Dir halte, würde ich aus dem Board verwiesen werden, doch das bist nicht mal Du Oberschlauer mir wert.
So eine einseitige Anti-Amerikanische Polemik wie von Deiner Seite ist wirklich unglaublich. Das übertrifft selbst hier im Board alles bisher dagewesene.
Wandere doch in den Nahen Osten aus und verbreite dort Deine Polemik.
Solche Typen wie Du sind der Untergang der westlichen Kultur!

Pusherman

Und wenn es dafür 100 Schwarze gibt ist mir das auch egal!
Dieses Oberlehrerhafte und Pseudointellektuelle Getue mit der eigenen Überzeugung dass man etwas besseres ist als die andersdenkenden kotzt mich einfach an.

Antworten
ecki:

Chirac antwortet auch nicht auf Englisch. Der

 
24.09.02 09:10
steht zu seiner Sprache. Unsere Rechten hier im Forum erwarten, dass unser Kanzler in Zukunft die PFs auf Englisch führt? Ihr seid witzig. Ich käme ja noch mit, aber Schröder sollte künftig fürs Deutsche Volk übersetzt werden. Meint ihr das wirklich ernst?

Abgesehen davon: Wenn semantische Feinheiten Krisen in einer Freundschaft auslösen können, würde ich auch nicht auf Englisch antworten.


Grüße
ecki  
Antworten
börsenfüxlein:

@ecki

 
24.09.02 09:13
ok eine auf englisch gestellt Frage beantwortet...so sollte es heißen...
Antworten
ecki:

Na sowas!

 
24.09.02 09:13
Internal server error war die Anzeige, und nun ein Doppelposting mit großem Abstand. Seltsam....
Antworten
Reila:

ecki, die Aktion auf der Pressekonferenz

 
24.09.02 09:18
konnte man etwa  so übersetzen: Ich traue mich nicht an deinen großen Bruder, deshalb haue ich dich und amüsiere mich noch dabei.

Wenig staatsmännisch. Und wenn man bedenkt, um welch wichtige Frage es da ging, war der Ton und der Spott völlig daneben. War wohl noch etwas benebelt vom Siegesrausch unser Führer, äh Kanzler.

R.
Antworten
bernstein:

commo,in dieser beschissenen welt muß..

 
24.09.02 09:20
nun mal einer den hut aufhaben.dies sollte normalerweise die uno sein.
aber so lange jeder zwergenstaat mit einer stimme spricht kommt bei dem
verein gar nichts raus.und wenn die usa,dank ihrer stärke,mal auf den
busch klopfen ist es richtig so.ohne sie hätte sich ein teil der mensch-
heit wohl schon selbst aufgefressen.

gruß
Antworten
modeste:

och...so schlimm is' das doch nicht mit dem

 
24.09.02 09:22
Rumsfeld...noch heute freut man sich in Deutschland darüber, einen Außenminister zu haben, der den inzwischen verstorbenen Bundestagspräsidenten Stücklen als "Arschloch" bezeichnete...was soll's also...? ....man ist auch sonst nicht empfindlich..

..und wenn der Ami dem Struck den Rücken kehrt....na und ?....is' doch nur ehrlich...was soll er da heucheln...?

fazit: authentisch bleiben....verhindert nur Magengeschwüre...

salut
;-)
Antworten
modeste:

och...so schlimm is' das doch nicht mit dem

 
24.09.02 09:22
Rumsfeld...noch heute freut man sich in Deutschland darüber, einen Außenminister zu haben, der den inzwischen verstorbenen Bundestagspräsidenten Stücklen als "Arschloch" bezeichnete...was soll's also...? ....man ist auch sonst nicht empfindlich..

..und wenn der Ami dem Struck den Rücken kehrt....na und ?....is' doch nur ehrlich...was soll er da heucheln...?

fazit: authentisch bleiben....verhindert nur Magengeschwüre...

salut
;-)
Antworten
numpsi99:

ich finde es schon toll wer sich hier so alles

 
24.09.02 09:23
links nennt und gegen die "Rechten" wettert.

Offensichtlich sind das die Leute in diesem Thread, die nicht verstehen, daß eine demokratische Regierung etwas verschnupft ist, wenn eine deutsche Regierung

- sich an UN-Mandate nicht beteiligen will solange ein Diktatur nur politische Gegner vergast
- die politischen Methoden einer demokratischen Regierung mit denen Hitlers gleichsetzt
- einen deutschen Sonderweg in der UNO und auch in der NATO verkündet ...


Sorry, aber ich bin der Ansicht, daß Diktatoren in der heutigen Welt keinen Platz mehr haben sollten, auch wenn sie von einer sozialistischen Partei gestützt werden. Aber scheinbar gibt es nach wie vor genügend Deutsche, die Giftgas für ein akzeptables Mittel der Innenpolitik halten ...


ein äußerst nachdenklicher

Numpsi99  
Antworten
ecki:

Ich habe die PK nicht gesehen.

 
24.09.02 09:24
Also erlaube ich mir kein Urteil. Ich wunderte mich nur, dass Schröder auf Englisch hätte antworten sollen. Was die deutsche Sprache betrifft, bin ich eventuell etwas konservativer als manche, allerdings hier im Forum oftmals zu schlampig.

Grüße
ecki  
Antworten
Reila:

Naja bernstein, ganz nett, was Du schreibst.

 
24.09.02 09:27
Solltest Dir aber im Klaren sein, daß das mit Völkerrecht wenig zu tun hat.
Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel - wenigstens nicht, wenn man als Demokrat gelten möchte. Die Deutschen waren übrigens auch schon mal Deiner Meinung und haben ein wenig aufgeräumt, so vor gut 60 Jahren.

R.
Antworten
pusherman:

@numpsi

 
24.09.02 09:27
Perfekt. Deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

Gruss

Pusherman
Antworten
verdi:

Wie wir alle wissen,geht´s doch wieder nur um die

 
24.09.02 09:28
Kohle!
Die Amis brauchen weder einen Soldaten noch ein Schiff von uns;was sie brauchen ist die Kohle,für neue Aufträge an IHRE Rüstungsindustrie.

Wir waren bislang immer die Melkkuh und sollen es natürlich auch weiterhin bleiben.
"Wieviel dürfen wir denn diesmal überweisen,G.W.?? Reichen 20 Milliarden oder darf´s ein bischen mehr sein??"

Fazit:Es sind reine wirtschaftlichen Interessen!!Und ratet mal,welche Wirtschaft
nach dem(den) Krieg(en) wieder blüht bzw welche Wirtschaft immer davon profitiert!!

Ich hoffe,dass wir dieses Mal stark bleiben!! Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt!!:-))
Antworten
Guido:

Irgendwie kommt mir das jetzt aber

 
24.09.02 09:29
wirklich wie Sandkastenspiele vor...
Du hast mich beleidigt - jetzt klau ich dir deine Förmchen...
also bitte, wo sinn mer denn hier?? Im Kindergarten?? Ich denke, dass inzwischen beide Seiten überteiben...
Antworten
altmeister:

ecki

 
24.09.02 09:30
der us-reporter hat in 3 sätzen auf englisch gefragt wie es mit den beziehungen beider länder weiter geht.
kein mensch hat wirklich erwartet das er auf englisch antwortet.
er hätte genauso gut auf deutsch antworten können aber die frage passte ihn nicht. basta
Antworten
Reila:

ecki, nun hör mal auf, Dich zu wundern.

 
24.09.02 09:34
Schröder war es völlig freigestellt, ob er auf Deutsch, Englisch oder Chinesisch antwortet. Er hat die Frage auch sehr genau verstanden und seine guten Englisch-Kenntnisse damit demonstriert, wie er mehrfach fehlerfrei und unter Verwendung unterschiedlicher Formulierungen auf Englisch erklärte, daß er nichts verstehen würde - wobei er grinste, zum Schluß dem Auditorium zuzwinkerte. Alle Journalisten im Saal hatten die Aktion klar verstanden und amüsierten sich. Bloß in Washington wird man sich nicht amüsiert haben.

R.
Antworten
pusherman:

So nicht Herr Schröder!

 
24.09.02 09:37
Dieses Grinsen wird dem Schröder schon noch vergehen! So kann es jedenfalls nicht weitergehen in unserem Land. Die Lage war wirklich noch nie so ernst.

Ein besorgter

Pusherman
Antworten
sash2811:

Frankreich und seine Sprache.

 
24.09.02 09:37
Ich hasse die Typen. Fliegt mal mit der AirFrance nach L.A. oder sonst wohin in die Staaten. Wohl dem, der Französisch spricht. Sonst kriegst an Bord nicht mal was zu trinken. Denn die Stewardessen haben einen solchen Nationalstolz, dass sie auf deutsche und englische Fragen gar nicht antworten. Da geht der Stolz etwas zu weit. Bin der franz. Sprache zwar mächtig, aber im Flugverkehr und gerade in die Staaten sollte doch Englisch angebracht sein. Flieg jetzt wieder LH oder Delta. Da krieg ich was ich will. In allen Sprachen. Nach Asien jetzt nur noch mit Cathay Pacific. Die Asiaten haben nämlich ebenso Ihren Stolz. Der tut aber der Freundlichkeit und der Offenheit keinen Abbruch.

Schröder ist einfach zu arrogant.

Sash
Antworten
bernstein:

na reila.dein vergleich hinkt ja wohl..

 
24.09.02 09:37
ein bischen.hier geht es ja um diktatoren die das eigene volk verarschen,
unterdrücken und für andere länder eine bedrohung darstellen.

gruß
Antworten
ecki:

@altmeister und reila: Wenns so war,

 
24.09.02 09:38
dann stimme ich guido zu.
Antworten
pusherman:

Normalerweise

 
24.09.02 09:40
Normalerweise müsste man jetzt in Anlehnung an die Überschrift dieses Threads einen neuen aufmachen mit dem Titel:

IHR BENEHMEN IST EINE FRECHHEIT HERR SCHRÖDER!!!
Antworten
bernstein:

ja,man kommt immer wieder schnell...

 
24.09.02 09:44
von kuchenbacken auf arschbacken.

Antworten
AlanG.:

Die Amis haben 1974

 
24.09.02 09:48
eine demokratisch gewählte Regierung (Allende) weggeputscht, indem sie den Diktator Pinochet
unterstützt haben. Und die Greueltaten (mehrere tausend Menchen sind dort verschleppt und hingerichtet worden) von Pinochet haben sie gedeckt.

Die Amis verstehen es halt ihre Machtinteressen unter dem Deckmäntelchen der Freiheit zu verkauffen. Wer das immer noch nicht blickt tut mir leid.



Antworten
MaxCohen:

Ich hab mal ne "Studie" gelesen,...

 
24.09.02 09:50
... der festgestellt wurde, daß deutsche Manager sich freiwillig in einen Verhandlungsnachteil begeben, weil sie meinen daß sie Gespräche mit Englischsprachigen meinen, sie müssen auf einen Dolmtscher verzichten. Wer eine Sprachen nicht von Kindesalter an beherrscht, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie alle Feinheiten dieser Sprache erfassen.

Ich würde als Politiker bei wichtigen Fragen ebenfalls nie in einer Fremdssprache antworten, weil gerade bei politischen Aussagen jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, und eine falschwe Akzentuierung zu einem großen Mißverständnis werden kann. Und um den Spieß umzudrehen, ich erwarte von Journalisten, die die deutsche Politik beobachten, daß sie deutsch können. Ich müchte wissen was passiert, wenn Bush bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus ne Frage auf Deutsch gestellt bekommt.

Grüße Max
Antworten
Reila:

bernstein,

 
24.09.02 09:51
"Was hinkt, das geht." S. J. Lec

Die Welt ist immer noch voller Diktatoren, Autokraten, dafür aber in weiten Gebieten frei von Demokratie, die arabische sowieso und auch die in Afrika und in einem großen Teil von Asien. Damit Völker überhaupt friedlich miteinander leben können, haben sich nach dem zweiten Weltkrieg ein paar Spielregeln herausgebildet. Dazu gehört zentral die UNO, deren Regeln von den Mitgliedern anerkannt sind, wenigstens theoretisch. Natürlich ist das System nicht perfekt. Wenn ein Land aber seine eigenen Spielregeln durchsetzt, wie auch immer die begründet sein mögen, werden sich alle anderen - insbesondere die schlimmen Finger - auch auf dieses Recht berufen. Das kann keine Sicherheit bringen.

R.
Antworten
altmeister:

alan.g

 
24.09.02 09:58
krass das du zufällig den chile putsch erwähnst.
folgende geschichte dazu.
altmeister ist ja am sonatag seiner bürgerpflicht nach gekommen und hat cdu gewählt.
was meinst du habe ich an einem gegenüber stehenden haus gelesen (gegenüber dem wahllokal) ein esel hatte doch tatsächlich sein bettlacken beschmiert mit

" wir gedenken den opfern des 11.09.73 in chile tot den us imperalismus"
keiner kahm auf die idee die polizei zu rufen!
bis ich gekommen bin.
habe sie angerufen und in weniger als einer minute waren die da (so schnell sind die in N)
sind hoch und haben den ausländer (es war einer mit dunklen harren und irren augen wie so viele) erst das geschmiere am fenster entfernt und dan den k. wegen voksverhetzung  mitgenommen.

mfg altmeister
Antworten
bernstein:

gebe dir ja recht reila...

 
24.09.02 10:03
aber dies ist wunschdenken.und bevor z.b.ein saddam seine spielregeln
durchsetzt ist es mir lieber die amerikaner und briten tun es.

gruß
Antworten
AlanG.:

na prima am,

 
24.09.02 10:04
wenn du für Pinochet warst, kannst du auch jetzt nichts gegen Saddam Hussein haben.

Na gut, ich werde dich nur noch Saddam nennen, einverstanden?
Antworten
altmeister:

alan g

 
24.09.02 10:06
du willst mich sadam nennen weil ich ein volksverhetzendendes plakat (tot dem us imperalismus) entfernnen ließ?

du redest wirr!
Antworten
AlanG.:

Wieso Volksverhetzend?

 
24.09.02 10:13
Wenn man Freunde verloren hat, die von einem diktatorischen Staat umgebracht worden sind, und ihnen gedenkt? Was ist daran Volkshetze? Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Amerikaner Pinochet an die Macht geputscht haben. Darüber gibt es zahlreiche objektive Dokumentationen.

wer nur den Bayernkurier liest, hat ein sehr kleines Weltbild, und das ist auch noch Falsch.

noch Fragen, Saddam?

Antworten
Tatanka-Yotan.:

@Altmeister

 
24.09.02 10:14
Hast Du ein Problem mit historischen Fakten wie dem Chile Putsch oder
willst Du nicht wahr haben was wahr ist?
Und wenn ich vom volksverhetzenden Plakat höre, dan  sage nicht zu anderen,  sie reden wirr, zupf Dir an der eigenen Nase!
Antworten
Pate100:

@altmeister

 
24.09.02 10:14
"(es war einer mit dunklen harren und irren augen wie so viele)"
lol was will mann dazu sagen? den spruch hättest du auch vor 60 Jahren gegen andere Volksgruppen bringen können...
Und AlanG. gut analysiert Nur einen unterschied gibt es zwischen den beiden Saddam steht(jedenfalls jetzt, früher war das ja anders)auf der Schwarzen Liste der Ammis und Pinochet damals nicht! Naja wenn saddam seine Ölfelder den Amiis überlassen würde wäre er wieder ganz schnell der beste Freund der Ammis...
Antworten
Reila:

bernstein, finde es gut,

 
24.09.02 10:15
daß man hier doch miteinander reden kann und es so etwas wie Integrität gibt.

Natürlich ist Saddam entsetzlich und es war eine große Fehlleistung der Amerikaner ihn im Kuwait-Krieg nicht vernichtend zu schlagen. In zwei, drei Tagen wäre das wohl damals erledigt gewesen. Aber man war wohl offenbar der Meinung, daß ein wenig Spannung in der Region ganz nützlich sein könne.

Zu den Diskussionen hier, z.B. zwischen Altmeister und AlanG. Das ist unproduktiv. Warum sollte jemand nur weil er ein dummes Plakat entfernen läßt, für einen Diktator und Mörder sein? Statt Gemeinsamkeiten zu suchen wird draufgedroschen. Gesprächskultur NULL. Zuhören NULL. Argumentieren NULL. Spaßfaktor 100? Nicht für mich. Muß man sich nicht antun.

R.
Antworten
kalle4712:

Ich schäme mich schon seit langem dafür, dass

 
24.09.02 10:16
ich Deutscher bin. Seit dem Verhalten von Schröder (Den USA in den Rücken zu fallen, und das auch noch gegen die eigenen deutschen Interessen) und Däubler-Gmelin (Vergleich von Bush und Hitler, auch wenn durch Verschnörkelungen verklausuliert) schäme ich mich erst recht.

Die USA und GB sind die einzigen Länder, die für ihre Ideale auch mal unbequeme Wege gehen. Die anderen (vor allem die Deutschen), kneifen den Schwanz ein, wenn's drauf ankommt.

Kleiner Hinweis: Wenn die USA 1940-45 die heutige Mentalität der Deutschen gehabt hätten, dann hätten sie nicht bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis mitgewirkt.

Was den Irak betrifft: Wenn Saddam Hussein gestürzt wird, so wird die eigene Bevölkerung dankbar sein. Die Nachbarländer (Kuwait, Saudi-Arabien, Iran ... ) ebenfalls, auch wenn sie es offiziell nie zugeben werden, da der Irak auch moslemisch ist.

Rumsfeld reagiert absolut korrekt!!
Antworten
verdi:

Mir scheint so,Altmeister,im Gegensatz zu dir

 
24.09.02 10:16
konnte dieser Ausländer wenigstens deutsch!!

Und ich bin mir ziemlich sicher,dass er Tod nicht mit "t" geschrieben hat!!

deutse sprache swere sprache
Antworten
satyr:

@ kalle lies mal nach wie und warum die Amis

 
24.09.02 10:19
zum Weltkrieg 2 nach Europa kamen ,dann überdenke dein posting nochmal.
Antworten
Snagglepuss:

Ihr echauffiert Euch viel zu sehr

 
24.09.02 10:20
dass die Amerikaner ungehobelte Flegel sind,
hat doch nichts mit dem Verhalten von Gerdi
auf der PK zu tun.
Was glaubt Ihr denn, was ein Journalist
als Antwort bekommt, wenn er Schorsch Dubbelju
eine Frage auf Deutsch stellt. Seid doch bitte
nicht gar so devot unseren Befreiern und
gönnerhaften Freunden gegenüber.

Grüsse Pussy

PS: Herr Bush hat sich ja mächtig über den
Vergleich mit Hitler geärgert; richtig sauer
war er aber erst, als ihm erklärt wurde,
wer dieser Hitler eigentlich war. :-)


Antworten
hope:

echt tolles Niveau hier!!!! o.T.

 
24.09.02 10:20
Antworten
Reila:

verdi,

 
24.09.02 10:22
ein Transparent mit den Worten "Tod dem US-Imperialismus" könnte ich vielleicht noch auf Kuba verstehen. Die sind in der Schweinebucht angegriffen worden. Allerdings würden sie heute gute Beziehungen und Touristen vorziehen und eher dafür werben.

Solche Transparente in Deutschland darf man sich nicht gefallen lassen, wenn man von Demokratie etwas hält.

R.
Antworten
altmeister:

@tj

 
24.09.02 10:22
nein mit historischen fakten habe ich kein problem und kann die auch diferenzieren.
ein problem habe ich mit tot dem us imperialismus!

sicher hast du diesen satz großzügig überlesen!

wen unsere polizei den mann verhaftet wirds wohl eine sraftat sein!
ich stelle mir vor ich hänge ein schudelliges bettlacken in pakistan aus dem fenster worauf steht
,tot den moslem extremisten,,

man,man,man ohne worte
Antworten
Pate100:

@ kalle

 
24.09.02 10:22
"Die USA und GB sind die einzigen Länder, die für ihre Ideale auch mal unbequeme Wege gehen" Hey da stimme ich dir aber 100% zu!!!
Und die Ideale sind
1. Öl
2. strategisch wichtige Position des Irakes
3. Neue Luftwafenstützpunkte in der Region (falls die saudis endlich die Ammis dort rausschmeissen)

Ich nehme mal GB da raus...
Antworten
TK-ONE:

Es gibt wieder Kalter Krieg !!!

 
24.09.02 10:25
Das Feindbild ist diesmal sehr weit westlich angesiedelt.

TK
Antworten
jack303:

altmeister

 
24.09.02 10:26
Dein "GUTE TAT AM WAHLSONNTAG" bestätigt die Meinung vieler an Board zu Deiner Person. Gebe Dir ja oft recht, aber so was kleinkariertes und dämliches hab ich selten von Dir gelesen.

Distanziere mich von solchen Aussagen und Personen. Wie krank kann man sein ?  
Antworten
verdi:

Reila,es ging mir nur um "Teutsch"!!;-)) o.T.

 
24.09.02 10:26
Antworten
Reila:

snagglepuss,

 
24.09.02 10:27
ist das so schwer zu verstehen, daß es auf der Pressekonferenz gar nicht um eine Frage des Journalisten ging sondern um eine Ohrfeige für die Amis?

R.
Antworten
Snagglepuss:

Versteh ich schon

 
24.09.02 10:32
aber wenn der Journalist auf deutsch gefragt
hätte, dann wäre es garnicht dazu gekommen.
Und jetzt sind wir wieder beim Thema:

Aus Ihrer Arroganz heraus ist es natürlich
selbstverständlich, dass auf einer deutschen
Pressekonferenz der deutsche Bundeskanzler
auf englisch gefragt wird und dann auch auf
englisch zu anworten hat.
Ja wo samma denn?

Grüsse Pussy

PS: Bin sonst kein solcher Extremgermane,
aber da einige Boardteilnehmer ja mittlerweile
fast zur Gänze in irgendwelche amerikanischen
Ärsche gekrochen sind, musste ich mein
erlahmendes Nationalbewusstsein mal wieder
ein wenig stärken.
Antworten
Reila:

jack303,

 
24.09.02 10:34
warum kleinkariert? Wehret den Anfängen! Unsere Toleranzschwelle liegt oft zu niedrig. Denk an Kaplan. Es mußten erst ein paar Türme einstürzen, bevor Organisationen, die zu Mord und Intoleranz aufrufen, verboten wurden.

R.
Antworten
Tatanka-Yotan.:

nochmal zu Tod dem us imperialismus

 
24.09.02 10:36
stammt doch ursprünglich aus dem DDR-Wortschatz oder?
Dafür jemanden der Volksverhetzung anzuklagen ist ja schon Leichenfledderei und nimmt  den Spruch wortwörtlich,  bezieht er sich ja nicht auf ein Volk.
Antworten
Reila:

tatanka-yotanka,

 
24.09.02 11:09
naja mal darf mans wörtlich nehmen ("Soldaten sind Mörder" - zulässig) mal offenbar nicht. Man darf in Deutschland einer Mutter, deren Sohn oder Tochter zum Bund geht durchaus ungestraft sagen "Dein Kind ist ein potentieller Mörder."  Die Toleranzschwelle meiner Mutter wäre an dieser Stelle vermutlich überschritten gewesen, nicht so die der bundesdeutschen Gesetze. Wir wissen auch nicht, wie die Geschichte bei Altmeister ausging. Ich bin aber schon dafür, daß unser öffentlicher Raum nicht nur Abbild unserer Toleranz sondern auch unserer Kultur und unseres Respekts vor anderen ist. Tod-dem-Aufrufe ensprechen dem wohl nicht so ganz. In der DDR wars übrigens wörtlich gemeint, wenn ich mich recht entsinne. Die feinen Unterschiede zwischen kapitalistischem Gesellschaftsmodell und Imperialismus wurden da auch nicht immer in allen Feinheiten diskutiert.

R.  
Antworten
Kotzolt:

@ bernstein und pusherman

 
24.09.02 11:13
lieber mal etwas informieren !

Finde Schröders Verhalten zwar gewagt aber es hat Rückrat
und zeigt, dass er sich nicht vor den Karren spannen lässt.
ps: Bin Amerikahasser (deren hinterfotziges, verheucheltes
arrogantes ...Verhalten, ist echt zum würgen) und stehe dazu !


www.wsws.org/de/2002/jul2002/irak-j04.shtml


Washingtons Vorwand für eine Invasion im Irak

Von Bill Vann
4. Juli 2002
aus dem Englischen (29. Juni 2002)

Am 24. Juni bekräftigte Vizepräsident Richard Cheney vor einem republikanischen Publikum in Portland, Oregon, die Absicht der Bush-Regierung, einen Präventivschlag gegen den Irak unter dem Vorwand zu führen, den Einsatz von "Massenvernichtungswaffen" zu verhindern.

Er beschrieb angebliche Versuche der Regierung Saddam Husseins, solche Waffen herzustellen, als eine "zunehmende Gefahr" und sagte, dass einem "Regime, das Amerika hasst, niemals erlaubt sein darf, Amerikaner mit Massenvernichtungswaffen zu bedrohen".

"Kriege werden nicht in der Defensive gewonnen," fügte Cheney hinzu, indem er an eine Rede Bushs Anfang des Monats in West Point anknüpfte, in der dieser eine globale Politik präventiver Aggression entwickelt hatte. "Wir müssen den Kampf in des Feindes Land tragen."

Die Bush-Regierung hat mit Unterstützung führender demokratischer Kongressabgeordneter einen Plan entwickelt, durch CIA-Aktionen den irakischen Präsidenten zu stürzen oder zu ermorden und so einen "Regimewechsel" herbeizuführen. Wie die Washington Post kürzlich
berichtete, plant sie den "möglichen Einsatz von Gruppen der CIA und der Special Forces, ähnlich denen, die nach den Terrorangriffen vom 11.September erfolgreich in Afghanistan aktiv waren. Solche Gruppen wären autorisiert, Hussein in Selbstverteidigung zu töten."

Der Plan sieht vor, irakische Oppositionsgruppen mit Geld, Waffen und Aufklärungsinformationen zu versorgen und sie auszubilden, sowie die Spionageaktivitäten gegen die irakische Regierung und das irakische Militär
zu verstärken.

Es scheint, dass die Regierung die kriminellen und geächteten Methoden der CIA der 60er und 70er Jahre wiederaufleben lässt, als der Spionagedienst als
eine Art "Mord AG" funktionierte. Damals war die CIA berüchtigt wegen ihrer erfolgreichen Mordanschläge auf den kongolesischen Premierminister Patrice Lumumba, auf den chilenischen Präsidenten Salvador Allende, den
Präsidenten der Dominikanischen Republik, Rafael Trujillo, auf Che Guevara, sowie wegen zahlloser fehlgeschlagener Attentate auf den kubanischen Präsidenten Fidel Castro.

Nachdem eine Untersuchungskommission des Senats die kriminellen Aktivitäten 1976 aufgedeckt hatte, erließ der damalige Präsident Gerald Ford einen Regierungserlass, der allen amerikanischen Behörden Mordanschläge untersagte. Seither hat jede Regierung Lippenbekenntnisse zu diesem Verbot abgelegt, auch wenn die Morde ohne Zweifel weitergingen. Jetzt aber macht die Bush-Regierung keinerlei Anstalten mehr, ihre Absichten zu verheimlichen. Es wäre verfehlt, den Plan zum Sturz des irakischen Regimes eine verdeckte Operation zu nennen, hat die Regierung doch selbst dafür gesorgt, dass die Details dieser Operation groß auf der ersten Seite der Washington Post und anderer nationaler Tageszeitungen erscheinen.

CIA Direktor George Tenet hat die Regierung mehrfach gewarnt, dass die Erfolgschancen einer CIA-Operation gegen Hussein höchstens 20 bis 30 Prozent betragen. Einige Regierungsvertreter haben inoffiziell eingeräumt,dass der "verdeckte" Krieg lediglich das Vorspiel für eine US-Invasion wäre, an der sich eine viertel Million amerikanischer Truppen beteiligen würde.

Das Ziel eines Angriffs auf den Irak wäre nicht die Beseitigung biologischer, chemischer oder nuklearer Waffenprogramme, sondern die Stärkung der Kontrolle Washingtons über die Ölfelder des Persischen Golfs.  (!)

Die Bush-Regierung weiß sehr wohl, dass alle Waffenprogramme des Irak aus der Zeit vor dem Golfkrieg von 1991 aufgegeben wurden, nachdem die Infrastruktur des Landes durch umfangreiche Bombardierungen zerstört worden war. Die Zerstörung erstreckte sich nicht nur auf militärische Ziele,
sondern auch auf die Elektrizitätsversorgung, die Wasseraufbereitung und das Gesundheitswesen, was enorme Opfer unter der Bevölkerung forderte.
Einige Schätzungen besagen, dass die Zahl der Todesopfer infolge von Krankheiten und Unterernährung, die direkt auf den Krieg der USA zurückzuführen ist, über 1,5 Millionen beträgt - die meisten davon irakische Kinder.

Ende 1998 wies der Irak die Waffeninspektoren der UNO aus, nachdem die Provokationen eskaliert waren und sich das Inspektionsteam immer deutlicher als ein trojanisches Pferd der USA für den Sturz der Regierung Husseins entpuppt hatte.

Kein neues UNSCOM Gegenwärtig verhandeln Vertreter der Vereinten Nationen mit Bagdad über ein Abkommen zur Wiederaufnahme der Inspektionen. Der irakische Außenminister und der UNO-Generalsekretär wollen sich Anfang Juli zu
einer dritten Verhandlungsrunde über die Rückkehr der Inspekteure treffen. Die Bush-Regierung ist entschlossen, eine solche Vereinbarung zu blockieren und jedem ultinationale Operation zu verhindern, die ihre unbegründete
Behauptung einer Bedrohung durch den Irak in Frage stellen könnte. Das ist der wichtigste Grund, warum man Details der Pläne für einen verdeckten Krieg und die Ermordung des irakischen Präsidenten durchsickern lässt, so die Meinung eines Experten, der mit den hinterhältigen Plänen der USA in
der Region bestens vertraut ist.

Scott Ritter, ein ehemaliger amerikanischer Marinesoldat, führte das UNSCOM-Team im Irak an. Er hat bezeugt, dass zu dem Zeitpunkt, als UNSCOM 1998 vom Irak ausgewiesen wurde, Iraks Waffenprogramme zerstört gewesen seien und das Land praktisch entwaffnet war. Er hat auch enthüllt, das UNSCOM als Instrument für Provokationen diente, um den Vorwand für weitergehende Interventionen der USA zu liefern.

In einer Kolumne, welche die Los Angeles Times Anfang des Monats veröffentlichte, behauptet Ritter, dass der Plan, Hussein zu ermorden und verdeckte Gruppen der CIA und Special Forces im Irak einzusetzen, absichtlich den Medien zugespielt wurde, um die Wiederaufnahme der Waffeninspektionen zu verhindern. Er bestätigte auch den Verdacht der Iraker, dass das Inspektionsteam durch die US-Spionage missbraucht wurde.

"Ich erinnere mich aus meiner Zeit im Irak an Dutzende gut durchtrainierter,Raketenexperten' und,Logistikspezialisten', die sich in meinem Inspektionsteam und auch in anderen herumtrieben," schreibt er. Diese "Experten" seien aus amerikanischen Einheiten wie der Delta Force oder
aus paramilitärischen CIA-Einsatzgruppen, wie der Abteilung für Sondereinsätze, rekrutiert worden. Mit anderen Worten, es handelte sich um ausgebildete Killer.

Ritter zufolge hatte die irakische Regierung schon lange den Verdacht, dass die Inspektionen "nichts anderes waren, als ein aufwendiger Versuch, ihren Führer zu eliminieren". Nach dem Bekanntwerden des "geheimen" Aktionsplans der Bush-Regierung würden, so fügte er hinzu, "die Iraker nie
wieder einem Inspektionsplan zustimmen, der sich schon einmal als Vehikel für die Infiltration und Manipulation des Irak durch Geheimdienste erwiesen hat.... Das tatsächliche Ziel des angeblichen Aktionsplans der CIA ist vielleicht gar nicht Hussein, sondern das Waffeninspektionsprogramm
selbst."

Ein Schlüsselelement in der Vorbereitung eines Kriegs gegen den Irak, der unter dem Vorwand geführt werden soll, die von Massenvernichtungswaffen ausgehenden Gefahren zu beseitigen, ist die Verhinderung von UN-Inspektionen, aus denen hervorgehen könnte, dass weder solche Gefahren noch solche Waffen überhaupt existieren.

Washingtons eigene "Massenvernichtungswaffen"(!!!)

Demgegenüber gibt es viele Gründe für die Annahme, dass Washington seine eigenen "Massenvernichtungswaffen" entwickelt, darunter biologische Waffen, die eine direkte Bedrohung für die Bevölkerung der USA darstellen.

Die Befürworter eines Kriegs gegen den Irak in der Bush-Regierung stürzten sich letztes Jahr als erste auf die Milzbrandanschläge und versuchten eine Verbindung zum Irak herzustellen. Diese Unterstellung fiel rasch in sich
zusammen, weil alle Hinweise auf eine inländische Quelle der Anschläge hindeuteten, in erster Linie auf einen rechten Wissenschaftler mit Verbindungen zu Washingtons eigenem Biowaffenprogramm.

Mehr als neun Monate, nachdem per Post an demokratische Politiker und an Medien geschickte Milzbrandbriefe fünf Menschenleben, zwei von ihnen Postbedienstete, gefordert hatten, behauptet das FBI, immer noch keinen
Hauptverdächtigen gefunden zu haben. Der Verband amerikanischer Wissenschaftler, der eine gründliche Untersuchung der Milzbrandfälle vornahm, kam zu dem Schluss, dass nicht mehr als zehn mögliche Verdächtige in den USA die erforderlichen Fähigkeiten, den Zugang zu den in Frage kommenden Milzbrandstämmen, die Kenntnis der notwendigen
Verbreitungsmethoden und den notwendigen Impfschutz gegen ihre Auswirkung hätten, um diese Anschläge durchführen zu können.

Der Verdächtige soll noch als Wissenschaftler beim US Medical Research Institute of Infectious Deseases (USAMRIID) in Fort Detrick, Maryland, beschäftigt, oder bis vor kurzem beschäftigt gewesen sein. Mit der Untersuchung vertraute Personen haben die Vermutung geäußert,dass das FBI es ablehnt, eine Verhaftung durchzuführen, weil die Person, die
die Anschläge ausgeführt hat, zu viel über Washingtons eigene geheimen Biowaffenprogramme wissen könnte.

Es gibt eine weitere noch bedrohlichere Möglichkeit - dass die Milzbrandattentate von Elementen im Regierungsapparat ausgeführt wurden, um die Bevölkerung so weit einzuschüchtern, dass sie den "Krieg gegen den Terrorismus" ohne weitere Fragen unterstützt.

Der frühere, inzwischen im Ruhestand befindliche Kommandeur des USAMRIID Programms, Oberst David Franz, kommentierte im April die Ergebnisse der Milzbrandattentate mit einiger Befriedigung: "Ich denke, sie haben eine Menge Gutes bewirkt. Vom biologischen oder medizinischen Standpunkt sind zwar fünf Menschen tot, aber wir haben 6 Mrd. Dollar für
unser Budget gegen den Bioterrorismus ergattert."

Barbara Hatch Rosenberg, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Biowaffen der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler, hält in einer Erklärung am 19. Juni zu der Untersuchung ein Verschleierungsmanöver für möglich.

"Entweder," schriebt sie, "steht das FBI unter dem Druck des Verteidigungsministeriums oder der CIA, weil der Verdächtige zu viel weiß und unter Kontrolle gehalten werden muss, falls er festgenommen wird; (ist es für das Wohl des Landes wirklich wichtiger, geheim zu halten, was er
weiß, als der Gerechtigkeit genüge zu tun?); oder das FBI sympathisiert mit den Ansichten der Clique in der Biowaffenverteidigung; oder das FBI ist tatsächlich so inkompetent, wie es den Anschein hat."


Wer beschützt uns vor AMERIKANISCHEN MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN ? Oder darf sie bloss "der GUTE"
besitzen ? Und eigentlich wer ist der,das Gute ? ;-)


antiamerikanische Grüsse
kotzolt
Antworten
mod:

Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben

 
24.09.02 11:17
Hypothesen:

- Tony Blair wusste seit langem vor der Wahl
  alles zum Thema "Irak".

- Er hat "alles" seinem Freund Gerd vor der Wahl gesteckt.

- Schröders Aussagen zum Irak waren wahltaktisch
  kühl kalkuliert.

- Der Schaden in den USA und im Ausland ist enorm.
  (Ich habe genaue, direkte Infos.)

- In den nächsten Tagen wird Schröder zurückrudern:
  "Das wusste ich alles nicht! Wenn das so ist!
   Um ehrlich zu sein, da müssen wir natürlich ..."

Fazit: Wie immer in der deutschen Geschichte.
        Die Mehrheit der Deutschen ist saublöd und
        beliebig manipulierbar.
        Anscheinend vor allem auch die Mehrzahl
        der Ossis.

Trotzdem, wir schlittern in eine grosse Binnen-Rezession,
vor allem dank der Rot-Grünen.
 
Antworten
Kotzolt:

war kommt nach Rezession ?

 
24.09.02 11:27
--> Depression

Mfg Wirtschaftszyklus
Antworten
Reila:

mod,

 
24.09.02 11:32
Du glaubst gar nicht, wie schwer das für mich ist, hier unter mehrheitlich Saublöden zu leben - und dann auch noch Deine Postings lesen zu müssen. Deine Meinung zum Zurückrudern teile ich, wobei ich nicht glaube, daß Schröders Irak-Aussagen ausschließlich wahltaktisch waren. Sie waren es allerdings hundertprozentig auch. Dein Fazit hättest Du Dir klemmen können. Oder fühlst Du Dich als der große Aufklärer unter den Dummen? Im übrigen habe ich mal ein Volk erlebt, das die Geschicke in die eigenen Hände nahm. Das war so '89/'90. Schon vergessen?

R.
Antworten
Kotzolt:

SPD und Grüne lehnen Kriegspläne gegen den Irak ab

 
24.09.02 11:37
www.wsws.org/de/2002/aug2002/krie-a10.shtml


Noch deutlicher wurde Außenminister Fischer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am Mittwoch. Ein Angriff auf den Irak berge "ein großes, ja ein nahezu unkalkulierbares Risiko", sagte Fischer.

...

"... Dies könne für die USA eine jahrzehntelange Präsenz in dieser Region bedeuten. "Ob die Amerikaner dazu bereit sind, ist mehr als offen. Wenn sie allerdings vor der Zeit ihre Präsenz beenden würden, dann hätten wir Europäer als unmittelbare Nachbarn dieser Region die fatalen Konsequenzen zu tragen."


...
Ob Fischer überhaupt durchschaut worum es den Amerikanern geht, oder spielt er den Unwissenden ?
Bin mal gespannt wie sich das Ganze entwickelt.
Antworten
mod:

Reila, sorry,

 
24.09.02 11:44
das waren Minderheiten, wie immer,
aber den Anti-Amerikanismus habe ich schon
bei Euch 1990/1991 zum Golfkrieg brutal erlebt.
Auch kein Wunder aus der Geschichte der DDR.
Wer war denn der Inbegriff des Klassenfeindes?
Antworten
lutzhutzlefutz:

sagt mal

 
24.09.02 11:47
wo kann man sich eigentlich für die Ausweisung radikaler Studenten aus Deutschland und für eine Beteiligung der Bundeswehr an einem Angriffskrieg gegen den Irak eintragen?

Antworten
ecki:

Fischer ist jedenfalls diplomatischer als Schröder

 
24.09.02 11:48
Er wird öffentlich auch nicht alles ausbreiten, was sie intern an Szenarien alles besprechen.

Und mod: Wie lange betreiben wir Wählerschelte? 1990 hat Kohl gewonnen mit den leicht manipulierbaren Ossis, und nun hat sie Stoiber verloren? Wer ist so saublöd, dass er andere für saublöd hält, nur weil sie anderes für "richtiger" halten?

Weiterhin erwarte ich wirklich nicht, dass rot-grün jetzt nach der Wahl mit wehenden Fahnen in den Krieg ziehen. Die klare Haltung in dieser Frage war ein Grundstein für den Wahlsieg, und Schröder hat auch schon gesagt, er wird Bush die Dt. Position erklären, nicht aber sie zurücknehmen.

Grüße
ecki  
Antworten
Reila:

Ach mod,

 
24.09.02 11:58
in der DDR wußte jeder, was er sagen durfte und was nicht. Die Bürger waren nicht dämlich und konnten sich schon ein Urteil bilden. Es gab meiner Erinnerung nach keinen einzigen Witz im Volk gegen die USA, wohl aber viele gegen die Russen und gegen die SED sowie Honecker und Ulbricht. Du betonst ja immer Deine guten Kontakte. Aber nicht einmal unter den mittleren Chargen der Armee in Strausberg/Eggersdorf (Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung) habe ich Antiamerikanismus festgestellt. Und um z.B. gegen den Krieg in Vietnam zu sein oder gegen die CIA-Unterstützung des Pinochet-Putsches, dafür mußte man nicht antiamerikanisch sein. Das waren auch weltweite Bewegungen. Und was den Klassenfeind betrifft. Es gab in der DDR den Witz vom sterbenden Kapitalimus (ein begriff aus der marxistischen politischen Ökonomie). Hier wünschte man sich auch einen so schönen Tod. Also was soll Dein Gerede? Du enttäuscht mich.

R.
Antworten
mod:

ecki, auch das mit 1990 stimmt, ich war

 
24.09.02 12:02
damals lange dort, nicht als "Besser-Wessi"
oder Spekulant. Die nicht wettbewerbsfähigen
Kombinate usw. waren mir intern bekannt,
die Kohlschen Aussagen sehr dubios.
Antworten
mod:

tja, Reila,

 
24.09.02 12:09
dann lebten wir alle damals wohl in einem
anderen Land über viele Monate,
haben nächtelang mit Russen diskutiert.
Unser Tagesgeschäft verrichteten wir wohl in Russland.
Antworten
pusherman:

@kotzolt

 
24.09.02 12:14
So Du gibst zu dass Du ein Amerikahasser bist. Weisst Du was, auch wenn es eine Phrase ist, Hass ist immer schlecht. Ich selbst liebe die USA und habe hier am Board schon oft detailliert erklärt warum und dazu stehe ich. Ich käme aber nie auf die Idee irgendwelche liberal denkenden und friedliebenden Menschen irgendwo auf der Welt zu HASSEN. Ich bin mit einer Frau aus dem Libanon verheiratet und habe mit ihr überhaupt keine Probleme, ob Du es glaubst oder nicht. Wenn wir etwas hier auf der Welt bekämpfen müssen, dann ist das nicht irgendeine Religion sondern dann ist dies der furchtbare und feige Terrorismus, der die Religion auf übelste Weise als Vorwand benutzt, irgendwelche Taten durchzuführen.
Aber viele hier im Board sehen den bösen Ami als den grössten Feind und nicht diesen Terrorismus und das ist was mich hier stört weil sich diese Leute einfach auf dem Irrweg befinden. Der Anti-Amerikanismus hier zur Zeit wird uns Deutsche in die Isolation treiben.

Gruss

Pusherman
Antworten
Kotzolt:

pusherman

 
24.09.02 12:29
Ist vielleicht etwas falsch rübergekommen, ich hasse nicht die Menschen, sondern das Verhalten der Machtelite (Bushriege) ! Das ist schon ein Unterschied.


Grüsse
   
Antworten
Juze:

Brunch ?

 
24.09.02 12:39
Hi,
it´s me Juze und ich bin neu im Board und lebe auch noch nicht so lange in Berlin. Kicky wollte einen Sonntags-Brunch anleiern und zwar am 06. Okt.
in Kreuzberg im Morgenland in der Skalitzer Str.!
Möchte gerne noch mehr nette Berliner kennenlernen und würde mich freuen
wenn da noch einige Interesse und Zeit zum Klönen, Schlemmen und Lachen hätten.
Also fragt doch bitte mal so rum und sagt Kicky ggf. Bescheid.

Gruss
Juze
Antworten
Tatanka-Yotan.:

@pusherman

 
24.09.02 12:43
Ich glaube Du differenzierst zu wenig. Es gehr hier um die Politik Bushs und dr leute die ihn steuern. Selbst viele prominente Amerikaner kritisieren ihn. Das sind wohl alles Verräter oder was. Die Aussage von der Isolation halt ich für Unsinn. Sind beispielsweise die Schweden oder Schweizer isoliert? Die sind nicht einmal in der NATO. Wahrscheinlich kauft kein patriotischer Amerikaner ein schweizer Taschenmesser oder wie? Wir sollten auch mal die Unterschiede
zwischen Freundschaft und Vasallentum,  Arschkriecherei und Selbstbewußtsein darlegen, insofern lernt Schröder vielleicht gerade den aufrechten Gang.
Antworten
Reila:

mod, mag sein.

 
24.09.02 12:49
Ich war schon immer begierig darauf zu erfahren, unter welchen Umständen ich eigentlich seinerzeit gelebt habe. Durch Dich sehe ich jetzt klarer. Es war das Land, in dem alle begeistert Fahnenappelle abhielten, zu Parteiversammlungen gingen und wißbegierig Karl Eduard von Schnitzler sahen. Richtig gelebt wurde nur bei Maidemonstrationen und Fackelzügen der FDJ. Mann, mach Dich nicht lächerlich.

Na klar waren in der Wende alle verunsichert. Die Wirtschaft brach zusammen. Alle Jobs standen plötzlich zur Disposition. Kaum jemand hatte Übung in Marktwirtschaft. Manche hatte Ideen aber kein Startkapital. Niemand wußte genau, was die Zukunft bringt. Und vielen wurde schmerzhaft bewußt, daß sie auch etwas verloren, was sie in der DDR nie bewußt wahrgenommen haben: Sicherheit über die materiellen Existenzgrundlagen. Sicherheit in diesem Sinne war zwar vorher Propaganda der Partei, wurde aber als solche gar nicht empfunden. Tatsächlich wollten fast alle materiell besser ausgestattet leben, reisen und alles das kritisieren, was sie bisher nicht kritisieren durften (Meckern durfte man in der DDR über alles außer über Partei und Staat und deren Repräsentanten.) Aber als die DDR sich auflöste trat neben die Hoffnung auf Freiheit auch die Sorge um die Zukunft, um die persönliche Existenz eben. Da wurde gern das Wort von den blühenden Landschaften gehört und vom Wunder, daß es keinem schlechter gehen solle. Und dann gab es die enttäuschten, weil übertriebenen Erwartungen. Was hat das alles mit Antiamerikanismus oder Klassenkampf zu tun? Natürlich gibt es immer auch blinde, blind gehorsame, gläubige (an wen auch immer), fanatische Typen - aber wohl kaum in der Mehrzahl. Deine Gesprächspartner, vermutlich aus den Geschäftsleitungen der Kombinate und dem Wirtschaftsministerium und der Treuhand dürften viel eher als andere die Unmöglichkeit der Fortexistenz ihrer Unternehmen bei rascher Einführung der Marktwirtschaft und Umtausch 1:1 erkannt haben. Und dann gab es ja noch außerökonomische Faktoren beim Anschluß der DDR. Daß z.B. der Generaldirektor des Geräte- und Reglerwerkes Teltow den Verkauf seines Unternehmens am Berliner Stadtrand mit millionenschweren Immobilien für gerade mal 1 DM an einen "Investor" als rein ökonomischen Akt gesehen hat, wage ich zu bezweifeln. Trotzdem wird er sich nicht als Klassenkämpfer gesehen haben.

Warst im übrigen schon mal sachlicher, Du liberal-konservativer Klugschreiber, oder so...

R.

Antworten
mod:

Reila,

 
24.09.02 13:06
Du gehörtest wohl zu einer aufgeklärten
Gruppe, in der Hauptstadt, durch
Aussenwirtschaftsaspekte geprägt.
Das widerspiegelt auch Deine kosmopolitische
liberale Haltung heute.
Aber gilt das auch für die Mehrheit ...
Bei uns ist das nicht anders ...

Viele Grüsse
m.
Antworten
bernstein:

tja mod und reila was soll man dazu sagen..

 
24.09.02 13:08
recht habt ihr manchmal beide.dies kann man aber nicht hier ausdiskutieren.
ich habe in der ddr keinen antiamerikanismus festgestellt.wir waren alle
gegen die russen und was mein freundeskreis betrifft gegen kommunistische
oder sozialistische ströme.leider haben wenige wessis davon ahnung was hier
geschah und den meisten jungen aus ost und west geht es sowieso am arsch vor-
bei um sich dafür zu interessieren.
reila,woher kommst du,du siehst schon durch und deine ansichten sind ganz ok.

gruß
Antworten
FranzS:

@pusherman

 
24.09.02 13:12
Fahr endlich mal rüber in die Staaten und mach dir ein Bild vor Ort.
Wahrscheinlich kannst du bald die....

oooooooooohhhhhh great
oooooooooohhhhhh nice and
I call you

nicht mehr hören!!!

Greetings
FranzS
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@FranzS

 
24.09.02 13:15
du wirst es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich Leute, die mit kulturellen Unterschieden in anderen Kontinenten gut klar kommen.

Soviel zum "Thema"

Ich weiss, ich habe auch nichts zum Thema gesagt, aber was bitte soll der Schwachsinn von Franz damit zu tun haben.

Ich bin ehrlich gesagt lieber in USA als in Österreich. ;-)

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
FranzS:

@apfelbaum

 
24.09.02 13:32
Lieber Apfe...!

Im Gegensatz zu den meisten hier, habe ich bereits in den Staaten und Canada einige Zeit verbracht. Was mich dort ziemlich genervt hat, war die übertriebene Höflichkeit von Gesicht zu Gesicht und die absolute Unverbindlichkeit, wenn du nur einen Meter ausser Sichtweite geraten bist.

Insbesondere habe ich mich mit der berühmten "amerikanischen Doppelmoral" sehr schwer getan; in der Öffentlichkeit die Biedermänner und -frauen spielen und Zuhause die allerletzte Sa. herauslassen.

Greetings
FranzS

P.S.
Dieser Beitrag stellt keine Verallgemeinerung der amerikanischen Bevölkerung dar!!
Antworten
pusherman:

@Franz

 
24.09.02 13:37
Also ich hatte mit der US-Kultur noch niemals auch nur irgendein Problem. Ich hatte und habe sehr viele amerikanische Freunde und weiss nun wirklich wovon ich rede, dass kannst Du mir glauben. Probleme machen mir nur die Deutschen und ihr Anti-Amerikanismus, der ja zu einem nicht unerheblichen Teil zumindest hier im Board nichts als billige Polemik ist. Ich hoffe jedoch dass dies nur eine Modeerscheinung ist und sich die Wogen zwischen DEutschen und Amis wieder glätten.
Nochmal: Nichts gegen Kritik, die teilweise wirklich angebracht ist. Auch ich habe mich hier schon negativ über die Regierung Bush geäussert, vor allem auch was seine Klimapolitik betrifft. Aber diese billigen schon von grossem Teil nur noch von Hass geprägten einseitigen Anti-Amerikanischen Parolen schaden unserem Land und sind absolut abwegig und deplaziert.

Gruss

Pusherman

Allein schon der Gedanke dass ich in den Staaten einen Kulturschock bekommen würde ist so abwegig, dass kann man sich ja in meinem Fall überhaupt nicht einmal vorstellen,. Und jeder der mich wirklich kennt weiss dass!




Antworten
Reila:

bernstein,

 
24.09.02 13:54
danke für die Blumen.
Wohne seit 1980 in Berlin bzw. ganz in der Nähe.

mod, ab und zu ist es ganz sinnvoll mal aus seiner Dunstkiste rauszukommen und sich und auch das eigene Land mal mit etwas Abstand und aus anderem Blickwinkel zu sehen. Das versuche ich auch, meinen Kindern zu ermöglichen bzw Ihnen beizubringen. Glaube aber nicht, daß das primär mit Außenhandel zu tun hat.

R.
Antworten
Kotzolt:

naja,

 
24.09.02 14:38
ist der Vergleich von der Däubler-Gmelin (welch ein Name) doch nicht so abwegig ?

www.wsws.org/de/2002/sep2002/hert-s24.shtml




Die Bush-Regierung schaltet sich in den deutschen
Wahlkampf ein

Von Peter Schwarz
24. September 2002

Die US-Regierung hat mit heftigen Attacken gegen die deutsche Regierung auf einen Vergleich zwischen George W. Bush und Adolf Hitler reagiert, den die deutsche Justizministerin Herta Däubler-Gmelin gezogen haben soll.
Washington hat sich damit am Vorabend der Bundestagswahl ungewöhnlich offen auf die Seite der konservativen Opposition gestellt.

Die US-Reaktion war ein kaum verhüllter Versuch, die Wahl zugunsten des CSU-Kandidaten Edmund Stoiber zu beeinflussen, oder, im Falle eines Wahlsiegs von Gerhard Schröder, den amerikanischen Druck auf dessen Regierung zu erhöhen. Seit Schröder angekündigt hatte, er werde keinen US-Krieg gegen den Irak unterstützen, hat sich Washington zunehmend
bemüht, die rot-grüne Regierung international zu isolieren.

Die demonstrative Empörung der Bush-Regierung über die Bemerkungen Däubler-Gmelins hatte noch eine weitere Aufgabe: Sie sollte die ablehnende Haltung Deutschlands gegenüber den US-Kriegsplänen in der amerikanischen Bevölkerung diskreditieren.

Die 59-jährige SPD-Politikerin hatte die umstrittenen Äußerungen am Donnerstag in ihrem Wahlkreis Tübingen bei einem Treffen mit dreißig Metall-Gewerkschaftern gemacht. Laut einem Bericht des Schwäbischen Tagblatts, dessen Reporter bei dem Treffen zugegen war, sagte Däubler-Gmelin über die amerikanischen Kriegpläne gegen den Irak: "Bush
will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht."

Die Ministerin hat diese Äußerungen später bestritten. Die Zeitung beharrt unter Berufung auf mehrere Zeugen darauf, dass sie so gemacht und vor der Veröffentlichung sogar autorisiert wurden. Fest steht, dass Däubler-Gmelin
schon während des Treffens in Tübingen betont hatte, dass sie keinen Vergleich zwischen Bush und Hitler beabsichtige. Sie habe nicht die Personen Bush und Hitler miteinander verglichen, sondern die Methoden.

Die rechte Presse griff das Ereignis auf, um Stoibers Vorwurf gegen Schröder zu untermauern, er stoße Washington mit seiner Kritik an den Irak-Kriegsplänen unnötig vor den Kopf.

Am Freitag distanzierte sich Däubler-Gmelin auf der
Bundespressekonferenz in Berlin erneut von den ihr zugeschriebenen Äußerungen. Bundeskanzler Schröder versuchte gleichzeitig in einem persönlichen Brief an Präsident Bush die Wogen zu glätten. "Ich möchte Dich auf diesem Wege wissen lassen, wie sehr ich bedauere, dass durch angebliche Äußerungen der deutschen Justizministerin ein Eindruck
entstanden ist, der Deine Gefühle tief verletzt hat," heißt es darin. "Ich möchte Dir versichern, dass an meinem Kabinettstisch niemand Platz hat, der den amerikanischen Präsidenten mit einem Verbrecher in Verbindung bringt."

Obwohl die Äußerungen Däubler-Gmelins auf einem halböffentlichen Treffen fielen und sofort dementiert und zurückgenommen wurden, haben die US-Administration und führende US-Medien mit ungewohnter Heftigkeit darauf reagiert.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Ari(er) Fleischer, bezeichnete sie als "empörend und unerklärlich" und hielt auch nach dem Eingang von Schröders Brief an dieser Einschätzung fest. "Der Präsident betrachtet dieses Ereignis weiterhin als beunruhigend," sagte er.

Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice warf Berlin in der Financial Times Deutschland vor, das Klima zwischen den beiden Ländern zu "vergiften". "Ich würde sagen, dass wir zuletzt keine glückliche Zeit mit den Deutschen hatten," sagte sie. "Es wurden ein paar Sachen gesagt, die völlig inakzeptabel sind. Die Aussagen der Justizministerin sind einfach nicht hinnehmbar. Auch wenn nur die Hälfte von dem, was berichtet wurde, tatsächlich gesagt wurde."

Senator Jesse Helms, führendes republikanisches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, warf dem deutschen Kanzler vor, er habe die deutsch-amerikanischen Beziehungen in schwer zu reparierender Weise beschädigt. Er drohte mit der Schließung der US-Basen in Deutschland, falls Schröder wiedergewählt werde und sich nicht an einem "konstruktiven"
Dialog über den Irak beteilige.

Und US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld lehnte es am Samstag in einem Interview mit CNN brüsk ab, mit dem deutschen Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) zusammenzutreffen. Er tat so, als kenne er noch nicht einmal den Namen seines deutschen Amtskollegen, der erst vor kurzem Rudolf Scharping abgelöst hat. Auf die Frage, ob es hilfreich wäre, sich bei der kommenden Nato-Konferenz in Warschau zu treffen, antwortete Rumsfeld: "Die deutsche Regierung hat kürzlich ihren Verteidigungsminister entlassen. Ich habe keine Ahnung, ob ein Ersatz für
diese Person in Warschau sein wird. Ich habe gewiss keine Pläne, mich mit jener Person zu treffen, während ich dort bin."

In Deutschland wurde die Kritik der US-Regierung sofort von der Opposition aufgegriffen, die hoffte, auf diese Weise den leichten Rückstand in den jüngsten Meinungsumfragen aufholen zu können. CDU, CSU und FDP verlangten unisono die sofortige Entlassung der Bundesjustizministerin. Es dürfe "in dieser Affäre keinen weiteren Aufschub mehr geben", erklärte die
CDU-Vorsitzende Angela Merkel.

Die World Socialist Web Site unterstützt die Außenpolitik der rot-grünen Bundesregierung nicht, das haben wir in zahlreichen Artikeln deutlich gemacht. Schröder und Fischer kritisieren die Kriegspläne der US-Regierung vom Standpunkt des deutschen Imperialismus und verfolgen dabei ihre
eigenen Großmachtpläne. Dennoch verdient die Auseinandersetzung über Däubler-Gmelins Äußerungen in zweierlei Hinsicht einen Kommentar.

Erstens hat die Justizministerin - falls die ihr zugeschriebenen Äußerungen zutreffen -eine unbestreitbare Tatsache festgestellt. Niemand, der die Entwicklung in den USA verfolgt, kann ernsthaft daran zweifeln, dass die Kriegswut der Regierung großenteils innenpolitischen Beweggründen entspringt. Die enorme soziale Polarisierung, die Auswirkungen der Börsenkrise auf breite Bevölkerungsschichten, die Verwicklung der Regierung in die großen Firmenskandale - all dies macht eine Ablenkung von
inneren Problemen in Form eines Kriegs dringend erforderlich.

Ein Vergleich mit Hitler ist hier durchaus angebracht. Die WSWS hat erst kürzlich auf die Parallelen zwischen Bush's Methoden und jenen der Nazis im Jahr 1938 hingewiesen, als führende Kräfte innerhalb des Nazi-Regimes einen Krieg vom Zaum brechen wollten, um von den inneren Widersprüchen
des eigenen Regimes abzulenken. (Siehe: "Die Bush-Regierung will Krieg" /
                 www.wsws.org/de/2002/sep2002/irak-s19.shtml)

Diese Analogie macht aus George Bush noch keinen Adolf Hitler und aus seiner Regierung kein faschistisches Regime. Dennoch wäre es absurd,jeden Vergleich zwischen den Methoden von Bush und Hitler für unzulässig zu erklären. Das ergäbe nur dann einen Sinn, wenn zwischen faschistischer und bürgerlicher Politik eine unüberwindbare Trennlinie bestünde.

Doch Hitlers Außenpolitik knüpfte, in besonders aggressiver und kriegerischer Weise, an bestehende Traditionen an, die von maßgeblichen Teilen des deutschen Bürgertums mitgetragen würden. Gerade im Auswärtigen Amt waren bis Kriegsende anerkannte bürgerliche Diplomaten in führender Stellung tätig - wie Ernst von Weizsäcker, der Vater des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der bis 1943 als
Staatssekretär das zweithöchste Amt im Ministerium bekleidete.

Die Bush-Regierung ist nicht faschistisch. Aber sie verfolgt sowohl in der Innen- wie in der Außenpolitik einen äußerst rechten Kurs im Interesse einer kleinen, zutiefst undemokratischen Finanzoligarchie.

Zweitens ist die massive Einmischung der Bush-Regierung in den deutschen Wahlkampf ein Warnsignal. Der Versuch, das Wahlergebnis im letzten Moment durch eine provokative Kampagne gegen das sozialdemokratische Lager zu beeinflussen, ist zutiefst undemokratisch. Sie erinnert an die Methoden, mit denen Bush vor zwei Jahren die amerikanische Präsidentenwahl für sich entschieden hat.

Im Bemühen, eine neue Koalition für ihren Waffengang gegen den Irak zusammen zu bringen, bedient sich die US-Regierung immer offener einer Mischung aus Erpressung, Druck, Bestechung und offener Einschüchterung. Gegenüber unterdrückten Ländern ist dies seit langem der Fall - man denke nur an die zynische Unterstützung für die feudale Diktatur in Saudiarabien. Aber dass nun auch gegenüber einem europäischen Nato-Partner solche Methoden zur Anwendung kommen, ist relativ neu.

In ganz Europa arbeitet die Bush-Regierung eng mit den rechtesten Kräften zusammen - mit der Regierung Berlusconi in Italien, in der Mussolinis Erben von der Nationalen Allianz vertreten sind, oder mit der spanischen Regierung
von Jose Maria Aznar, in dessen Volkspartei die Nachlassverwalter des Franco-Faschismus sitzen.

Der Wirbel um die Äußerungen der Justizministerin zeigt, wie enorm angespannt die internationalen Beziehungen mittlerweile sind. Däubler-Gmelins unbedachte, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Äußerungen erlauben einen Einblick in das, was in Regierungskreisen hinter geschlossenen Türen diskutiert wird.

SPD und Grüne sind unfähig, dieser Bedrohung demokratischer Rechte und der wachsenden Kriegsgefahr entgegenzutreten. Sie selbst greifen unter dem Druck der internationalen Spannungen die sozialen und politischen Rechte der Bevölkerung an und bereiten so selbst den Weg für die Rechten.

Gr.
Antworten
Reila:

kotzolt, Hilfe von der Vierten Internationale?

 
24.09.02 15:02
WSWS : WSWS/DE

Wer ist das IKVI?
Das Internationale Komitee der Vierten Internationale (IKVI) ist das Führungsgremium der Vierten Internationale. Es verfügt heute über Sektionen in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Australien, Sri Lanka und Rußland.

Die Vierte Internationale wurde 1938 gegründet. Sie ging aus dem Kampf hervor, den die von Leo Trotzki geleitete Linke Opposition in der UdSSR und auf internationaler Ebene gegen den Stalinismus führte.

Zentraler Programmpunkt ist der Internationalismus. Die Vierte Internationale geht davon aus, daß der Weg zum gesellschaftlichen Fortschritt nur über den Zusammenschluß der arbeitenden Bevölkerung aller Länder führen kann. Ihre Forderung nach sozialer Gleichheit richtet sich gegen die Spaltung der gesamten Menschheit in eine winzige reiche Minderheit und eine zunehmend verarmende Mehrheit.

Die Vierte Internationale knüpft an die ursprünglichen Ziele und Ideale der sozialistischen Weltbewegung an. Sie widerlegt die Gleichsetzung von Sozialismus mit Stalinismus. Die von Stalin geführte Bürokratie setzte sich in den dreißiger Jahren mittels eines regelrechten Völkermords an den alten Kommunisten und Revolutionsführern durch.

Die Schriften Trotzkis zur Entstehung und Entwicklung der totalitären Herrschaft unter Stalin, z.B. die "Verratene Revolution", können Sie beim Arbeiterpresse Verlag beziehen. Dort finden Sie auch ein umfangreiches Angebot weiterer marxistischer Klassiker und eine reiche Auswahl an Literatur zu aktuellen politischen Themen, sowie die programmatischen Dokumente der Vierten Internationale.
-----------------------
Oder noch deutlicher:
-----------------------
Kommunistische Organisation für die Vierte Internationale (KOVI-BRD)

Für die Neuschaffung der Vierten Internationale!
Willkommen auf dem Website der KOVI-BRD. Wir hoffen auf Ihre Reaktion. Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können. Um über uns auf Englisch zu lesen, besuchen Sie die League for the Revolutionary Party (USA).

Die Kommunistische Organisation für die Vierte Internationale (KOVI), die Mitglieder in der BRD, in den USA, und in Australien hat, ist der Wiederherstellung des authentischen Marxismus und der politischen Unabhängigkeit der Arbeiterklasse weltweit verpflichtet. Die Neuschaffung der Vierten Internationale steht im Zentrum der Arbeit der KOVI. In den USA publizieren wir die Zeitschrift Proletarian Revolution, auf Deutsch in bislang unregelmäßigen Abständen die 'KOVI Dokumente' und Flugblätter.

In jedem Land muß sich das klassenbewußte Proletariat für die Aufgabe, die Kraft zu werden, die den Kapitalismus stürzt, dadurch vorbereiten, daß es seine Vorhutpartei aufbaut. Wir weisen die Vorstellung zurück, daß die Intelligenz aus der Mittelklasse die Massen zum Sozialismus führen kann.

Die KOVI verteidigt die Methode der permanenten Revolution. Der Imperialismus facht blutigen Rassismus, nationalen Chauvinismus und Krieg an; weltweit hetzt er Arbeiter gegeneinander auf. Internationalismus und Interrassismus sind zentrale Aspekte revolutionärer Strategie.

Die KOVI hat das Ziel, die Methode von Trotzkis Übergangsprogramm wiederzubeleben. Wir kämpfen für jedes demokratische Recht und jede Reform, weisen aber gleichzeitig darauf hin, daß diese ohne eine proletarische Revolution nicht gesichert werden können.

Die KOVI hat in realen Kämpfen beständig für ihr Programm gekämpft. Aber revolutionäre Praxis ist ohne revolutionäre Theorie nicht möglich. Unser Buch 'The Life and Death of Stalinism' analysiert sowohl den stalinistischen verstaatlichten Kapitalismus wie auch den traditionellen Kapitalismus und entlarvt verschiedene pseudo-marxistische Konzeptionen. Um eine Einführung in unsere Theorie auf Deutsch zu lesen, schauen Sie den Artikel Stalinistische Expansion, die Vierte Internationale und die Arbeiterklasse.

Die tödliche Krise des Kapitalismus ist international wieder zum Vorschein gekommen; die USA werden ebenso wie die europäischen imperialistischen Länder mit der BRD an der Spitze nicht mehr lange eine volle Krise vermeiden können. Die entscheidende Aufgabe heute besteht darin, in jedem Land revolutionäre Parteien der Arbeiterklasse aufzubauen, um den bevorstehenden Massenerhebungen die notwendige Führung zu geben.

Sozialistische Arbeiterrevolution: der einzige Weg!
Für die Neuschaffung der Vierten Internationale!
--------------------------------

Dann viel Spaß bei der permanenten Revolution.

R.
Antworten
ecki:

@pusherman: Mir macht es Probleme, immer

 
24.09.02 15:04
wieder den Vorwurf zu bekommen Antiamerikanisch zu sein. Ich habe Verwandschaft dort, ich habe aber was gegen die aktuelle Regierung. Als ich gegen Kohl war, war ich auch kein Anti-Deutscher.

Grüße
ecki  
Antworten
mod:

kotzolt ,

 
24.09.02 15:07
weisst Du eigentlich, wer das ist,
die Du als Quelle und Meinungsbildner
zitierst? *g*
Antworten
Kotzolt:

mod

 
24.09.02 15:39
Klar weiss ich was ich da zitiere, lese es objektiv
und versuche mir eine Meinung daraus zu bilden.

Und bin kein Sozialist,wäre dann sicherlich nicht hier.
;-)
Ich vergass leider darauf hinzuweisen von wem es ist ...
aber um sich eine umfassende Meinung zu bilden, kann man solche Artikel auch lesen. Meine ich zumindest.
Ich halte die Artikel für nicht wertend im Stile "(eines) kommunistische(n) Manifest(es)"sondern
eher objektiv, die Hintergründe aufdeckend, geschrieben sind.
Wollte aber niemanden zu nahe treten und mit den Artikeln nerven.Habe heute morgen, bei google Nachrichten recherchiert und bin durch Zufall auf diese Seiten gekommen
und fand sie ganz interessant und wollte damit Denkanregungen liefern.

Ich meine, dass die Artikel -im Abgleich mit Spiegelartikeln- die Hintergründe gut aufzeigen.

Halt mich jetzt zurück. Habe sonst eh bloss wenig Zeit für ariva.

Grüsse kotzolt
Antworten
pusherman:

@Ecki

 
24.09.02 17:07
Um Gottes Willen. Dich habe ich mit meiner Kritik doch gar nicht gemeint. Da gibt es ganz andere hier im Board.
Aber lassen wir die ganze Politik jetzt einmal aussen vor. An der Börse kann man die nächsten Tage nach dem sell-off meiner Meinung nach ganz schön verdienen. Also lasst uns einkaufen gehen!

Gruss

Pusherman
Antworten
Schwarte:

mods erhobener zeigefinger

 
24.09.02 17:15
weiss was der rechte pfad ist und führt uns immer wieder darauf.
wie niedlich :-)

@kotzold - danke für den link, ist bereits in meinen favoriten gelandet
Antworten
Elan:

Bitte nur noch sanfte Töne über USA...

 
25.09.02 20:40
Big Brother is watching you...
Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797928

Antworten
pusherman:

@Elan

 
25.09.02 20:48
Du wirst es nie kappieren, um was es geht.
Wäre auch zu viel verlangt!

Pusherman
Antworten
ribald:

Deshalb wurde Elan zu Recht gesperrt

 
25.09.02 21:10
 
Paragraph 103 StGB

Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten

(1) Wer ein ausländisches Staatsoberhaupt oder wer mit Beziehung auf ihre Stellung ein Mitglied einer ausländischen Regierung, das sich in amtlicher Eigenschaft im Inland aufhält, oder einen im Bundesgebiet beglaubigten Leiter einer ausländischen diplomatischen Vertretung beleidigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, im Falle der verleumderischen Beleidigung mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Ist die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften ( 11 Abs. 3) begangen, so ist 200 anzuwenden. Den Antrag auf Bekanntgabe der Verurteilung kann auch der Staatsanwalt stellen.

 

Antworten
Elan:

ribald und pushl sind irgendwie gleich!?

 
25.09.02 21:14

Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966Ihr Benehmen ist eine Frechheit Herr Rumsfeld 797966

Antworten
Schwarte:

@ribald - jawohl euer ehrwürdigste Richterlichkeit o.T.

 
25.09.02 22:20
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--