ifo Geschäftsklima-Index sinkt unerwartet
Das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung befragte über 7.000 Unternehmen und ermittelte daraus seinen an den Finanzmärkten viel beachteten ifo Geschäftsklima-Index für Juni 2004.
In Gesamtdeutschland sank der Index überraschend auf 94,6 Punkte, nach revidiert 96,0 Punkten im Mai. Dies ist der niedrigste Stand seit September 2003. Dagegen hatten Volkswirte mit dieser Verbesserung auf 96,4 Punkte gerechnet. Ursache für den Rückgang sei eine Eintrübung in allen vier untersuchten Bereichen (Verarbeitendes Gewerbe, Bau, Groß- und Einzelhandel).
Die Befragten bewerten auch ihre Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate schlechter, so dass der entsprechende Teilindex von revidiert 97,7 Punkten im Vormonat auf nun 96,0 Punkte absank. Zudem ging der Subindex für die Bewertung der aktuelle Geschäftslage von 94,4 im Vormonat auf nun 93,2 Punkte zurück.
ifo-Chef Hans-Werner Sinn geht infolge dieser Daten davon aus, dass die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung noch immer nicht durchgreifend gefestigt ist. Zwar zeigen die positiven Exporterwartungen, dass Deutschlands Exportindustrie dem stürmischen weltweiten Konjunkturaufschwung folge, aber die Binnennachfrage stagniere, da sich die Beschäftigung immer mehr von der Produktion abkoppelt.
Quelle: FINANZEN.NET
Das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung befragte über 7.000 Unternehmen und ermittelte daraus seinen an den Finanzmärkten viel beachteten ifo Geschäftsklima-Index für Juni 2004.
In Gesamtdeutschland sank der Index überraschend auf 94,6 Punkte, nach revidiert 96,0 Punkten im Mai. Dies ist der niedrigste Stand seit September 2003. Dagegen hatten Volkswirte mit dieser Verbesserung auf 96,4 Punkte gerechnet. Ursache für den Rückgang sei eine Eintrübung in allen vier untersuchten Bereichen (Verarbeitendes Gewerbe, Bau, Groß- und Einzelhandel).
Die Befragten bewerten auch ihre Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate schlechter, so dass der entsprechende Teilindex von revidiert 97,7 Punkten im Vormonat auf nun 96,0 Punkte absank. Zudem ging der Subindex für die Bewertung der aktuelle Geschäftslage von 94,4 im Vormonat auf nun 93,2 Punkte zurück.
ifo-Chef Hans-Werner Sinn geht infolge dieser Daten davon aus, dass die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung noch immer nicht durchgreifend gefestigt ist. Zwar zeigen die positiven Exporterwartungen, dass Deutschlands Exportindustrie dem stürmischen weltweiten Konjunkturaufschwung folge, aber die Binnennachfrage stagniere, da sich die Beschäftigung immer mehr von der Produktion abkoppelt.
Quelle: FINANZEN.NET