Tja, Gold geht fast auf Tagestief aus dem Handel und Dow und S&P gehen quasi auf neuem Allzeithoch aus dem Handel. Eigentlich fast schon das typische Spiegelbild der letzten Monate. Die Leute gehen dabei ja auch nicht nur aus Gold raus, sondern aus vielen Rohstoffen und Metallen allgemein. Von daher muß ich immer wieder schmunzenn wenn Verschwörungstheorien auftauchen bzgl. des Goldpreises, nur weil mancher nicht wahr haben will, daß Gold kein ewiges Wundermittel oder der stetig steigende sichere Hafen ist, sondern ein Rohstoff der in Konkurrenz zu anderen Assetklassen steht. Was so lange hoch geht, kann auch mal eine ganze Weile wieder zurückkommen. Das ist keine Manipulation, sondern sind normale Marktmechanismen. Wenn Leute ihre physischen Bestände werfen (besonders die Japaner machen jüngst Kasse) und lieber Aktien kaufen, dann ist daß einfach eine Rotation von einer Assetklasse in eine andere. Die Panik-Fraktion die nach der Lehmanpleite dachte man müßte sich die kommenden Jahre im Keller verbarrikadieren und Goldbestände bunkern, weil die westliche Welt zusammenbricht und Geld wertlos wird, kommt langsam auch auf den Trichter seit einigen Quartalen auf dem falschen Pferd zu reiten und wechselt daher aus dem zunehmend vermögensvernichtenden Gold in produktives Sachkapital. Wie tief das noch gehen wird beim Gold muß man abwarten. Die 1525/30 könnten daher bald wieder auf ihre Standhaftigkeit getestet werden. Und wenn die nicht halten sollten, dann.....
10.04.2013 15:12 Gold: ETF-Abflüsse halten an - http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Gold-und-Rohoel-Gold-ETF-Abfluesse-halten-an-2363345@print -
Die Goldnachfrage fällt weiterhin relativ bescheiden aus, was sich an anhaltenden Abflüssen bei ETFs ablesen lässt. Die gehaltene Goldmenge des weltgrößten seiner Art, des SPDR Gold Shares, reduzierte sich am gestrigen Dienstag um fast fünf Tonnen auf 1.200,37 Tonnen. Zur Erinnerung: Im Dezember 2012 waren noch über 1.350 Tonnen „gebunkert“. Besonders massive Abgaben von physischem Gold sind derzeit in Japan zu beobachten. Wegen der Yen-Schwäche ist der Goldpreis in Fernost seit dem Jahreswechsel deutlich gestiegen, während auf Euro- und Dollarbasis seither spürbare Verluste verbucht wurden. Viele Japaner nutzen das erhöhte Preisniveau und tauschen nun Gold in Geld. Diverse Goldankaufstellen berichten jedenfalls über einen überdurchschnittlich starken Andrang in Ihren Filialen. (Verkleinert auf 52%)

