aber ich glaube dir. Auch an deinem Beispiel sieht man wie schwer es ist richtige Strategie zu bestimmen. Goldbulle aus dem Geschäft, wie ich vermutet habe, obwohl Ein Jahr Investition geschworen wurde. Chart-Technik, Fundamentale Analyse, Überzeugung... alles versagt, das Feld wird Spekulanten überlasen. Einer davon bin ich auch, die sich kaum - absichtlich, mit solchen Sachen beschäftigen.
Kenno77 was tust du am Montag wenn es mit dem Gold aufwärts geht etwa wieder Richtung 1770? Durchhaus möglich mit 60 % Wahrscheinlichkeit, meine ich. Ich werde auf jeden Fall mein Put mit KO 1820 verkaufen um ein engeren Put wieder zu kaufen.
Was muss der Spekulant können ? Ein großer Denker sagte einmal: „Kultur ist, was übrigbleibt, wenn man schon alles vergessen hat." Genauso verhält es sich mit dem Börsenwissen. Es ist das, was übrigbleibt, wenn es Ihnen gelingt, all das zu vergessen, woran die Volkswirte ständig herumnagen: Bilanzen, Kurse, Statistiken und anderen Kram - kurz das ganze Rüstzeug, das in Computern oder verstaubten Bibliotheken steckt. Nichts wissen, aber alles verstehen, das Gras wachsen hören und Phantasie haben - das alles macht den idealen Spekulanten aus. (André Kostolany)
Wer’s kann handelt an der Börse, wer’s nicht kann berät andere. (André Kostolany)
Der Tag, an dem der sonst hartnäckige Optimist zum Pessimisten wird, ist höchstwahrscheinlich der Wendepunkt in der Kurstendenz. Und natürlich auch umgekehrt. Wenn der eingefleischte Pessimist zum Optimisten wird, muss man so schnell wie möglich aus der Börse aussteigen. (André Kostolany)