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Ob ein Token als Security Token klassifiziert wird, hängt vom Ergebnis des „Howey Test“ ab. Diesen hat der oberste Gerichtshof der USA im Jahr 1946 ins Leben gerufen, um zu bestimmen, ob es sich bei bestimmten Transaktionen um Kapitalanlageverträge (Investment Contracts) nach dem Securities Act von 1933 bzw. dem Securities Exchange Act von 1934 handelt. Besteht ein Token den „Howey Test“ nicht, wird dieser in der Regel nicht als Security Token klassifiziert.
Fazit: Security Token gelten als neue Konkurrenz für Aktien
Viele ICO-Projekte versuchen daher, nicht unter die Klassifizierung als Security Token zu fallen, da damit erweiterte Offenlegungs- und Registrierungsanforderungen und damit letztendlich auch höhere Kosten verbunden sind. Anleger, die in Kryptowährungen investieren, sollten wissen, dass sich ein Utility Token grundsätzlich von einer Aktie unterscheidet und dem Anleger kaum weitergehende Rechte einräumt.
Dies bedeutet, dass Anleger mit einem Utility Token keinen Anteil am Unternehmen erwerben und damit auch keinen Anspruch auf Dividenden oder sonstige Auszahlungen haben. Utility Token dienen lediglich als Werkzeug bzw. Tauschmittel auf der Blockchain, um bestimmte Funktionen auszuführen.
www.gevestor.de/details/...ecurity-token-erklaert-822975.html