"Neben dem E-Commerce-Bereich liegt die Fantasie in der Konsolidierung der Stahlbranche. Thyssenkrupp und Tata Steel, die beiden Ex-Arbeitgeber von Lohs Geschäftsführer Köhler, wollen ihre europäischen Aktivitäten zusammenlegen. Wird Thyssenkrupp seine Metallhandels-aktivitäten dann noch benötigen? Die Analysten von Berenberg glauben, dass der Bereich mit Klöckner & Co. fusionieren könnte. Zusammen mit den bereits erwähnten E-Commerce-Aktivitäten könnte etwas entstehen, was Analysten als "Amazon der Materialwirtschaft" bezeichnen. Nach dem Kursrückgang scheint die Chance-Risiko-Relation günstig. In Lohs Windschatten zu segeln ist wegen der starken Schwankung der Aktie eher für risikobereite Anleger geeignet. "
www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-chance-1002178371
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...aktie-bricht-ein-7481750
""Was genau war das Problem der bisherigen Konzernstruktur von Thyssenkrupp?
Wenn Sie so völlig unterschiedliche Geschäftsbereiche wie Stahlhandel, Aufzüge und U-Boote unter ein Konzerndach zwingen und verlangen, dass diese alle ähnlich funktionieren, schaffen Sie jede Menge Komplikationen und Unklarheiten darüber, wer tatsächlich für was verantwortlich ist. Andere Industriekonzerne in Deutschland und weltweit haben daher längst Transformationsprozesse durchlaufen, um sich fokussierter und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Deswegen freut es mich, wenn der Thyssenkrupp-Vorstand nun eine Strategie einleitet, mit der sich beide Geschäfte in deutlich fokussierter Form besser entwickeln und auf ihre Stärken konzentrieren können. Damit ist die alte Matrixorganisation tot, und die drei Industriegeschäfte können sich künftig als separat geführte Geschäfte unter dem Dach von Thyssenkrupp Industrials weiterentwickeln.""
www.capital.de/wirtschaft-politik/...die-konglomeratsstruktur