ein ziemlich margenschwaches und dazu noch ziemlich konjunkturanfälliges Geschäft. Deshalb setzt Klöckner ja zukünftig auch auf seinen unternehmenseigenen Onlineshop, um Angebot und Nachfrage besser antizipieren zu können und die Vorräte, die vorgehalten werden müssen, herunterzubekommen. Dazu will man Kosten für Personal etc. einsparen. Klöckner preist sich ja selbst als Vorreiter, was die Digitalisierung im Stahlhandel angeht, dabei kommt es mir so vor, als wäre dieser Wandel eine Sache, die schon vor 5-10 Jahren hätte vollzogen werden müssen. Ist man in der Stahlindustrie und insbesondere im Stahlhandel mit Fax und Co. immer noch so altertümlich unterwegs, dass Klöckner mit dem Aufziehen des Onlinehandels bereits eine absolute Vorreiterrolle einnimmt oder behauptet das Management dies nur, um nicht zugeben zu müssen, den Zukunftstrend Digitalisierung verpasst zu haben?
Kenne mich im Stahlhandel, mal abgesehen von Klöckner selbst, nicht sonderlich aus, bin auch nicht investiert, sondern vielmehr interessierter Beobachter. Vielleicht hat jemand von euch eine Meinung dazu?
Auch verstehe ich das von Klöckner angestoßene XOM-Projekt (das Amazon des Stahlhandels) aus strategischer Sicht nicht so ganz, wenn man sich von den Anteilen daran (zum Teil) alsbald trennen will, kurz nachdem das Ding live gegangen ist, denn man musste ja wohl erstmal kräftig in das Projekt investieren. Klar will man damit Marktneutralität schaffen, sodass auch Konkurrenten von Klöckner die Plattform benutzen, aber wo ist da der Mehrwert für Klöckner, wenn man sich davon trennt, sobald XOM anfängt Umsätze zu generieren.
Diese beiden Projekte sind denke ich wichtig, damit Klöckner eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen, neben den konjunkturellen Schwankungen im Stahlgeschäft, die natürlich einen signifikanten Einfluss auf das Unternehmen haben. Was ist eure Einschätzung dazu?
Kenne mich im Stahlhandel, mal abgesehen von Klöckner selbst, nicht sonderlich aus, bin auch nicht investiert, sondern vielmehr interessierter Beobachter. Vielleicht hat jemand von euch eine Meinung dazu?
Auch verstehe ich das von Klöckner angestoßene XOM-Projekt (das Amazon des Stahlhandels) aus strategischer Sicht nicht so ganz, wenn man sich von den Anteilen daran (zum Teil) alsbald trennen will, kurz nachdem das Ding live gegangen ist, denn man musste ja wohl erstmal kräftig in das Projekt investieren. Klar will man damit Marktneutralität schaffen, sodass auch Konkurrenten von Klöckner die Plattform benutzen, aber wo ist da der Mehrwert für Klöckner, wenn man sich davon trennt, sobald XOM anfängt Umsätze zu generieren.
Diese beiden Projekte sind denke ich wichtig, damit Klöckner eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen, neben den konjunkturellen Schwankungen im Stahlgeschäft, die natürlich einen signifikanten Einfluss auf das Unternehmen haben. Was ist eure Einschätzung dazu?
