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Gedanken zur Klöckner-Aktie


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Klöckner & Co S. 11,92 € -0,50% Perf. seit Threadbeginn:   -65,75%
 
mattangriff:

macht die ganze Geschichte auch nicht besser,

 
29.07.17 16:08
bzw. wäre zu beweisen.
Allerdings habe ich die Wahrnehmung, dass in dieser Konstellation unterschiedliche Interessen nicht gänzlich auszuschließen sind.Es nutzt eh nichts, entweder halten oder verkaufen.Vielleicht geht es nächste Woche noch einmal ein wenig herunter. Zwischenzeitliche Buchverluste muss ich halt mit anderen Werten ausgleichen.Das Kursgedümpel nervt jedenfalls.
 
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FairSpirit:

@albino

 
30.07.17 18:07
Das wäre entgegen der Interessen der anderen Großaktionäre und damit ein Verstoß gegen das Aktienrecht und den Wettbewerb, abgesehen davon, daß die anderen Anteilseigner ja nicht gerade blöd sind! Nein,  v i e l l e i c h t  wartet Loh noch auf niedrigere Kurse, das könnte schon sein; ......daß er sofort seinen Anteil aufstockt wenn der Kurs stimmt,  das ist nachgewiesen! ------- Rühl ist aber auch nicht blöd, ihm ist garantiert bewußt, daß er langsam liefern muß, und das kann er nur mit steigenden Erträgen nach Steuern, die wiederum positive Auswirkungen auf den Kurs der Aktie hätten. Es geht ja um seinen Kopf, und das weiß er. Zur Zeit wird das Geschäftsmodell von  Klöckner von ihm regelrecht zerschlagen und völlig umgekrempelt, und das schlägt sich um ins Positive oder Rühl “hat fertig“.  :-))    .... Zur Zeit vollzieht sich  der Anstieg der Erträge mehrheitlich über den  anziehenden Stahlpreis; besser wäre es gewesen, wenn die Umstrukturierung die Ursache gewesen wäre, das muß sich erst noch nachhaltig erweisen! Auf jeden Fall möchte ich  n i c h t  mit Rühl tauschen, er ist für mich ein Kapitän, dessen Reeder immer an Bord mitfährt! Grauenhaft!
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FairSpirit:

Man sieht nicht mehr alles so schwarz!

 
31.07.17 11:29
www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=116019

Höhere Stahlpreise? Ist das wirklich so positiv für Klöckner? Damit habe ich so meine Probleme. Es kommt auf die Gewinnmargen an, und die sind weiterhin ungewiss!
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albino:

Höhere Stahlpreise bedeuten bei Klöckner...

 
31.07.17 11:54
....nur steigende Umsätze aber kein steigender Gewinn.

Höherer Stahlpreis müsste die Lagerbestände in der Bilanz aufwerten.  
Bei fallenden Stahlpreisen jammert Rühl immer rum, daß er so viele abschreiben muss und deswegen wiedereinmal kein Gewinn erwirtschaftet wurde.
Höhere Stahlpreise sind eigentlich eine Gefahr für Klöckner, denn Rühl hat die Begabung in diesen Hochpreisphasen immer zu viel Stahl zu hohen Preisen zu kaufen.
Wie man sieht....man kann es drehen und wenden wie man will.  In dieser Konstellation mit Rühl am Ruder wird Klöckner nie nachhaltig schwarze Zahlen schreiben.
Die einzige Rettung für die Aktionäre wäre eine Übernahme mit dem darauffolgenden Austauschen des Managements.
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Tooom:

Listen and repeat... and again and again...

 
31.07.17 13:56
Ich für meinen Teil habe deine Aussage verstanden, albino...
Die anderen vermutlich auch.
Eine weitere Wiederholung ist nicht mehr notwendig.
Vielen Dank!
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earnmoneyor.:

Tooom

 
31.07.17 14:56
Den stellst du nicht ab, war schon immer so. Ist eine Art Zwang für ihn, das immer und immer wieder zu schreiben. Seit Jahren. Slapstick halt...
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albino:

Hätte Loh z.B. seine 200 Millionen in Allianz...

 
31.07.17 15:40
....Aktien investiert, dann hatte er seit 2015 ca. 1,3 Millionen dividendenberechtige Aktien gehabt.
Bei der Allianz Aktie gab es die lezten Jahre ca. 4 % Dividendenrendite und der Kurs steht jetzt ca 20 % höher als 2015.
4 % von 200 Millionen = 8 Millionen Bruttorendite und 6 Millionen Nettorendite + 40 Millionen Kursgewinne.
In 3 Jahren ergibt das:  8 +8 +8 + 40 = 64 Millonen für Loh wenn er 2015 in Allianz und nicht in Klöckner investiert hätte.  Mit Klöckner hat er noch gar nichts verdient und das wird noch ca. 3 Jahre so weiter gehen, denn dann erst läuft der Vertrag von Rühl aus.
Warum verzichtet Loh auf so viel Rendite ?
Antworten
Spes:

@albino...

 
31.07.17 16:11
"Warum verzichtet Loh auf so viel Rendite ?"

Weil er sich von Kloeckner deutlich mehr verspricht??
Antworten
albino:

@Spes Die entgangene Rendite der letzten.....

 
31.07.17 16:16
....3 Jahren zzgl der nächsten 3 Jahren(Vertrag von Rühl läuft erst 2020 aus) = 6 Jahre ohne Rendite wird Loh später nie mehr aufholen können.
Übrigens hat eine wohl gesponsorte Hochstufung keinen Effekt auf den Kurs gehabt.
Antworten
earnmoneyor.:

Ich denke

3
31.07.17 16:24
Loh kennt die 'Vermögensberatung albino' noch nicht. Vielleicht liest er hier ja mit und er wird erleuchtet.
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albino:

Loh hätte seine 200 Millionen auch in....

 
31.07.17 16:30
....Immobilien investieren können.   Steigende qm Preise und regelmäßige Mieteinnahmen wären ihm sicher gewesen.
Für einen normalen Anleger ist es schwer nachzuvollziehen, warum Loh über Jahre tatenlos so viel Rendite verschenkt.  
Da scheint ihm Albrecht Knauf einiges voraus zu haben, denn der hat sehr schnell gemerkt, daß man mit Rühl als CEO von Klöckner kein Geld als Investor verdienen kann.  Knauf suchte als Großinvestor von Klöckner ganz schnell das Weite.
Es ist sehr bemerkenswert, daß ein dermaßen erfolgloser Manager wie Rühl sich immer noch an der Spitze von Klöckner hält.  In einer Marktwirtschaft gehen die Uhren normalerweise anders.
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duftpapst2:

Die Elektromobilität

 
31.07.17 17:16
wird einen geringeren Metallverbrauch der Autoindustrie nach sich ziehen.

Sowohl weniger Personal , wie auch weniger Eisen und Stahl wird  für die Produktion benötigt.
Aber im Bereich Kupfer und Grundstoffe für Batterien und Ladestationen wird die Post ab gehen.
Antworten
Aktienvogel:

Puh

4
31.07.17 17:32
... überlege mir allein wegen Albino Klöckner wieder zu verkaufen. Ist ja gruselig jeden Tag dieses Gefasel zu lesen ;-)  
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FairSpirit:

Also, Loh ist für mich der Letzte, um den ich ...

 
31.07.17 19:19
mir Sorgen machte, der wird schon seine Gründe haben; hierüber kann man nur spekulieren! Ich habe aber den Eindruck, Klöckner paßt ganz gut in seine Investitionen.

Klöckner verkauft Flachstahl, und den benötigt auch ein Elektroauto, zunächst jedenfalls! Bei den Motorenbauern wird aber ein Umdenken stattfinden, das ist klar!
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Roecki:

Kein Wort mehr zu Klöckner ...

 
31.07.17 23:25
von Schröder ...

www.deraktionaer.tv/video/...st-weiter-aufwaerts-50190012.html

Wäre ja auch peinlich ...

www.deraktionaer.tv/video/...explosionspotenzial-50189815.html
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Kater Mohrle:

Ziele

2
01.08.17 09:54
Loh wird Klöckner nie übernehmen, wie manche spekulieren.
Loh will billigen Stahl für seine Produktion und Macht ausüben. Außerdem will er seine eigene Stahlhandelgesellschaft Stahlo hier integrieren.
Der Köhler ist aus der Branche und sitzt mit bei Klöckner drin.

Die wollen mM eine Stahlhandelsplattform schmieden, quasi die Amazon der Metalle.
Den Weg in Industrie 4.0 hat Loh sehr früh erkannt und verfolgt den sehr konsiquent.
Klöckner wird in eine weltweit tätige Handelsgesellschaft umgebaut, die alles just in Time liefern kann und kaum was auf Vorrat liegen hat.


Dann kommt noch Orbis ins Spiel, die das ganze in das SAP-System eingliedern (Software speziell auf Rittal anpassen) wird.

Orbis, hat damals bei der SAP-Anpassung gemacht und wird die Fa. Rittal zu 99,9% für Industrie 4.0 aufstellen.
Der Kurs von Orbis ist in letzter Zeit etwas eingebrochen.
Könnte sein, dass die Verschiebung der Inbetriebnahme der neuen modernsten Schaltschrankfabrik der Welt in Haiger um ca. 7 Monate nach hinten verantwortlich war.

Beides spannende Aktien, wo man einen etwas längeren Zeithorizont braucht.
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FairSpirit:

'Loh wird Klöckner nie übernehmen'...?

 
01.08.17 10:43
Und woher haben Sie dieses Wissen? Ich fürchte, daß o. a. Behauptung ebenso Spekulation ist, wie die Erwartung, daß Klöckner irgendwann mal übernommen wird! die Digitalisierung der Handelsplattform wird von einem “Start Up“ durchgeführt und auch begleitet, in das sich Klöckner eingekauft hat, und das von Jahr zu Jahr personell anwächst, daher kann ich mir nicht vorstellen, daß man nun SAP ins Boot holen wird, das würde nur zu neuen Problemen führen.

Ich glaube immer noch, daß Loh seine Anteile aufstocken wird ..., wie weit und in welcher Höhe, das werden gegebenenfalls bald sehen!  
Antworten
Kater Mohrle:

Klöchner übernehmen

 
01.08.17 11:13
Das mit SAP habe ich auf Rittal bezogen, die mit dem System arbeiten und Orbis hat SAP auf Rittal angepasst, wo ich damals mit dabei war.

Loh wird mit seiner Loh Group mit ca. 2,5 - 3Mrd. Jahresumsatz (so genau kennt keiner die Zahlen, außer Loh selbst) keine Klöckner mit 5,7Mrd. Jahresumsatz übernehmen.

Das müsste jedem, der rechnen kann, klar sein!!!
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albino:

@Kater Mohrle "Loh will billigen Stahl für....

 
01.08.17 11:17
....seine Produktion"     So sehe ich das auch.
Das massive Einsteigen bei Klöckner hatte nur zum Ziel von Rühl den benötigten Stahl für die eigenen Unternehmen sehr günstig zu bekommen.
Man muss da etwas um die Ecke denken.  Loh rechnet nicht mit Kursgewinnen oder glänzende Ergebnisse von Rühl.   Loh will nur Stahl zu Dumpingpreisen und Rühl duldet das und nur deswegen darf Rühl weiterhin sein Unwesen als Vorstand von Klöckner treiben.
Antworten
Kater Mohrle:

billigen Stahl

 
01.08.17 11:34
und keine Vorräte vorhalten ist sein Ziel.
Loh selbst hat keine geeigneten Nachfolger in seiner eigenen Familie, die in der Lage wären ein grosses Unternehmen zu führen.
Deshalb hat er sich den Dr. Ulrich Köhler als Kronprinz geholt, der aus der Stahlbranche kommt. (EX-Manager bei Thyssen und Tata-Steel)

Loh geht es selbst natürlich um Aktiengewinne. Er ist ein sehr beharrlicher und konsequenter Mann, der genau weiß, dass die Anpassung an Industrie 4.0 von Klöckner Zeit braucht.

Und nicht zu vergessen seine Haupttriebfeder ist Macht zu besitzen.
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FairSpirit:

Ich habe von Aufstockung der Anteile gesprochen,

 
01.08.17 11:45
das kann bis zu 50% + 1 Aktie erfolgen; damit hätte Loh die Aktiemehrheit, auch das müßte jedem klar sein, der rechnen kann! :)) Übrigens, mit 25% Anteilen ist er bereits jetzt schon ausgesprochen einflußreich aber mehr auch nicht! Ich kann mir nicht vorstellen, daß das einem Mann wie Loh genügt! Das hat wiederum mit Menscheneinschätzung und Logik zu tun!  
Antworten
albino:

Loh muss den Aktionären ein....

 
01.08.17 11:52
...Übernahmeangebot machen, wenn er die 30 % Schwelle überschritten hat.
Ihm fehlen also noch 5 %(ca. 5 Millionen Aktien)
Glaube aber nicht, daß Loh eine Übernahme plant, da er mit den 25,1 % bereits jetzt schon einen sehr großen Einfluss ausüben kann.
Warum sollte er denn übrigens einen maroden Stahlhändler übernehmen und noch mal 50 Millionen Euro(5 Millionen Aktien a 10 Euro) auf den Tisch legen ?  Loh verfolgt ganz andere Interessen mit seiner Beteiligung an Klöckner.  
Antworten
Kater Mohrle:

Loh

 
01.08.17 12:16
wird nie sein Firmenimperium durch solche Aktienspielereien aufs Spiel setzen.
Der begibt sich in keine Abhängigkeiten irgendwelcher Art auch immer.

Wieso auch?
Rittal ist eine Goldgrube, die nie versiegen wird.
Das Produkt ist in einem Preissegment angesiedelt, wo bei neuen Fabrikplanungen immer neue Schaltschränke verwendet werden.
Es lohnt sich nicht vorhandene zu demontieren und neu zu bestücken.
Das ist ein Wegwerfartikel.
Daher besteht immer ein Bedarf, der natürlich auch den Gesetzen der Konjunktur unterworfen ist.
Antworten
Kater Mohrle:

@ Fair spirit

 
01.08.17 12:27
"die Digitalisierung der Handelsplattform wird von einem “Start Up“ durchgeführt und auch begleitet, in das sich Klöckner eingekauft hat, und das von Jahr zu Jahr personell anwächst, daher kann ich mir nicht vorstellen, daß man nun SAP ins Boot holen wird, das würde nur zu neuen Problemen führen."

Das mag sein dass da ein "Start Up" tätig ist, dass die Struktur erstellt.

Aber letztendlich muss das alles mit SAP syncronisiert werden.
SAP ist halt mal die Plattform, die alle bedeutetenden Unternehmen nutzen.
Antworten
FairSpirit:

Der Z u g a n g zu dieser Plattform ...

 
01.08.17 12:50
wird synchronisiert, die Plattform selbst, (Angebotspalette mit allem Drum und Dran), wurde von diesem Start Up erstellt; sie ist internes Eigentum von Klöckner! So habe ich jedenfalls Rühl in seinen Vorträgen verstanden! Mit dieser Plattform hat meines Wissens SAP  n i c h t s  zu tun! Zur Vita von Loh: Dieser hätte Klöckner gern in Gänze übernommen, das hat er bereits öffentlich indirekt zugegeben, hatte dieses jedoch aus Mangel an Kapital letztlich ausgeschlossen.

P.s.: Ich hoffe nicht, daß Klöckner ein  m a r o d e s  Unternehmen ist; das ist auch von keiner Analyse bestätigt worden.

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