Auxmoney sammelt 150 EUR ein.
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Auxmoney vergibt Peer-to-Peer-Kredite, wie ich an anderer Stelle bereits ausgeführt habe aus meiner Sicht ein eher begrenzt taugliches Geschäftsmodell mit einigen Schwächen. Ferratum vergibt keine Peer-to-Peer-Kredite. Dennoch zeigt Auxmoney welche Bewertungen am Markt grundsätzlich für Kreditplattformen möglich sind.
Interessant aus dem Artikel Bezug auf Corona:
Erhöhte Ausfallraten seien bisher jedoch nicht zu beobachten.
Torsten Lund, Partner bei der Unternehmensberatung Berg Lund & Company, fasst zusammen: „Kreditplattformen erleben durch die Coronakrise tendenziell einen Dämpfer, da sie bei der Kreditvergabe zurückhaltender werden mussten und zugleich bei der Vergabe von Förderkrediten außen vor geblieben sind.“ Die Geschäftsmodelle seien zwar sinnvoll; dass alle überleben werden, sei aber eher unwahrscheinlich.
„Es ist klar, dass es auf dem Markt zu einer Konsolidierung kommen wird, und wir schauen uns an, welche Zukäufe für uns sinnvoll sein können“, sagt Johnen (CEO von Auxmoney). Der Fokus solle dabei weiterhin auf Deutschland liegen. „In Deutschland könnten wir künftig 20 bis 30 Mal so groß sein wie heute. Ich würde aber nicht ausschließen, dass wir uns auch im Ausland umschauen.“
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Auch Ferratum wird von der Konsolidierung profitieren, denn sie verdienen Geld und haben mit 125.4 Mio EUR Eigenkapital (H1 Results 2020) mehr als ausreichend Cash um die Corona-Krise zu überstehen und danach auf einem konsolidierten Markt weitere Marktanteile zu gewinnen.
Ferratum ist für mich glasklar ein Fintech. Vom Markt bewertet werden sie bislang jedoch schlechter als eine klassische Bank. Egal ob Fintech oder Bank, die Marktkapitalisierung von derzeit knapp 100 Mio EUR ist in beiden Fällen ein Witz, wenn man sich anschaut dass Ferratum seit 2017 immer 20-30 EUR Net profit eingefahren hat und vor allem bei den Kennzahlen zweistellig zulegen konnte.