""Angemessen sei ein Kurs von 1,20 bis 1,25 Dollar je Euro und nicht 1,36 wie aktuell. Dann könne jeder, der in Europa produziert, gut exportieren. "Die Amerikaner und die Japaner setzen gezielt ihre Währung ein, um ihre Industrien zu fördern", sagte Brégier. Die EZB versuche hingegen "eine Inflation zu bekämpfen, die es gar nicht gibt".
"Der Flugzeughersteller hat 90 Prozent seiner Kosten in der Eurozone, verkauft aber 90 Prozent seiner Produkte in Dollar.
"Steigt der Euro um einen Cent gegenüber dem Dollar, fehlen uns 100 Millionen Euro im Ergebnis", sagte der Airbus-Chef. Brégier deutete zudem an, dass Airbus bei der am Montag kommender Woche beginnenden Luftfahrtshow in Farborough weitere Milliardenaufträge einsammeln dürfte. Auch in diesem Jahr werde der Flugzeugbauer wieder mehr Aufträge als Auslieferungen aufweisen, so Brégier. "Unser Orderbuch wird also weiter anwachsen." Zudem prüft Airbus intensiv, das mehr als zwanzig Jahre alte Großraumflugzeug A330 mit neuen Triebwerken auszustatten. "Große Kunden sagen uns, dass wir deutlich über 1.000 Exemplare der A330neo absetzen könnten", sagte der Airbus-Chef.""
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