... aufzugreifen, Frau Musikantenstadel und Herr U-Bahn (wie euch unser Bildhauer (Kenneth?) Armi so nett tituliert):
Je dünner die Luft für Bullen wird, desto mehr Absicherungsstrategien kommen ans Tageslicht.
Alexander Hahn schreibt im "Investors Daily" vor kurzem zu
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"Absicherungs-Strategien an der Börse
... Die Märkten bieten sehr viele Möglichkeiten um sich abzusichern
Welche Absicherungsstrategien Sie letztlich für Ihr Portfolio nutzen, hängt natürlich von Ihrer persönlichen Neigung und Ihrer bisherigen Erfahrung als Anleger ab.
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== Sicherungsstrategien für den Anfänger (ohne Optionsscheine oder Zertifikate)
1. Setzen Sie konkrete Stop-Loss Kurse auf Ihre Positionen (d.h. keine „mentalen Stopps") und respektieren Sie auf jeden Fall Ihre Stopp-Marken (keine nachträgliche Manipulation der gewählten Werte, um „noch etwas Platz" zu geben, da die Aktie ja „bestimmt demnächst wieder steigt"...). Ganz nützlich können hier z.B. sog. „Trailing Stops" sein, die sich der Kursbewegung Ihres Wertpapiers nach oben hin automatisch anpassen.
2. Wenn Sie das Gefühl haben, eine Korrektur kommt immer näher, so können Sie Ihre Stop Loss Marken nochmals verengen, ...
3. Nehmen Sie Profite auf die schwachen Positionen des Portfolios vor der Abwärtsbewegung mit. Der perfekte Ein- und Ausstieg in ein Wertpapier ist ein Mythos. ...
4. Wenden Sie die „50-50-Regel" an ...
5. Fügen Sie Ihrem Portfolio vorübergehend als Absicherung inverse Index-ETFs hinzu. ...
== Sicherungsstrategien für Fortgeschrittenere
1. Alle in der „Anfänger-Rubrik" genannten Strategien
2. Put-Optionsschein auf den DAX oder andere Leitindizes bzw. Einzeltitel
3. Zukauf von bärischen Derivaten wie verschiedenen Zertifikaten etc.
4. Eröffnung von Short-Positionen auf schwache Aktientitel ...
5. Nutzung von CFDs ... (Stichwort „Positionen deltaneutral machen")
== Sicherungsstrategien für routinierte Anleger mit Erfahrung und nötigen Kenntnissen
1. Alle in den oberen beiden Rubriken genannten Strategien
2. Absicherung über Volatilitätsindizes wie den VDAX oder den VIX (über Index-Calls), denn steigende Volatilität und fallende Kurse laufen nicht selten Hand in Hand.
3. Optionsstrategie: Equity Collar (Zu einer bestehenden Aktienposition Zukauf ‘Protective Put' + Verkauf ‘Covered Call' zur Kostensenkung und "Finanzierung" des Puts).
4. Covered Calls zur Positionsschließung und Gewinnmitnahme (wenn z.B. noch genug Zeit bis zur Korrektur erwartet wird)
5. Ersetzung von Aktienpositionen durch Optionen ("Stock Replacement") und konsequentes Rollen dieser um möglichst wenig Geld im Markt halten zu müssen, falls Gewinne auflaufen.
6. (und vieles mehr) ..."
Quelle: www.investor-verlag.de/...-strategien-an-der-boerse/105056892/