Kursgewinne bei den Aktien der Technologiefirmen und dem Sportartikelhersteller Adidas-Salomon dürften Börsianern zufolge die Erholung am deutschen Aktienmarkt am Freitag nach dem WorldCom-Bilanzskandal weiter vorantreiben.
In steigenden Märkten seien es weiterhin die stärker schwankenden High Tech-Werte wie Siemens, SAP und Infineon, die zu den größten Kursgewinnern zählen dürften, sagten Händler. Zudem würden die Aktien von Adidas und Puma von besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen des Branchenprimus Nike profitieren.
Der Dax wird nach der vorbörslichen Berechnung verschiedener Handelshäuser zwischen 4290 und 4291 Punkten in den Handel starten. Bereits am Donnerstag hatte der wichtigste deutsche Börsen-Index 3,9 % gewonnen und bei 4259 Punkten geschlossen. Der Neue Markt, dessen Auswahlindex am Vortag 4,3 % zugelegt hatte, wird Händlern zufolge rund 2 % fester eröffnen. Auch die US-Märkte hatten am Donnerstag den Handel deutlich höher beendet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte um 1,64 % und die Technologiebörse Nasdaq um 2,09 % zu.
Adidas-Aktien infolge von Nike-Zahlen
„Adidas wird von der deutschen WM-Endspielteilnahme profitieren“, sagte ein Händler. Adidas ist einer Hauptsponsoren der deutschen Nationalmannschaft, die am Sonntag im Finale in Japan auf Brasilien trifft. „Adidas hat sich zudem zuletzt optimistisch gezeigt, die Marktanteile in Asien deutlich zu steigern.“ Im vorbörslichen Handel legten die Adidas-Titel um 1,8 % zu. Im MDax könnten zudem Puma-Papiere steigen, hieß es. Nike hatte am Vorabend mit einem Reingewinn je Aktie von 77 US-Cents im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Die Deutsche Bank setzt unter ihrem neuen Vorstandschef Josef Ackermann den Arbeitsplatzabbau im Konzern fort und streicht weitere fast 3800 Arbeitsplätze. „Ackermann scheint konsequent zu sein, das wird der Aktie die nächsten Wochen helfen“, sagte ein Händler einer Frankfurter Großbank, die ebenfalls zuletzt Tausende von Arbeitsplätzen gestrichen hatte.
Dialog Semiconductor erwartet höheren Quartalsverlust
Der Chip-Hersteller Dialog Semiconductor rechnet wegen der anhaltenden Schwäche des Halbleiter- und Mobilfunkmarktes für das zweite Quartal mit einem Umsatzrückgang und einem höheren Verlust im Vergleich zum Vorquartal. Vorbörslich gaben die Anteilsscheine der am Neuen Markt gelisteten Firma um knapp acht Prozent nach.
In steigenden Märkten seien es weiterhin die stärker schwankenden High Tech-Werte wie Siemens, SAP und Infineon, die zu den größten Kursgewinnern zählen dürften, sagten Händler. Zudem würden die Aktien von Adidas und Puma von besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen des Branchenprimus Nike profitieren.
Der Dax wird nach der vorbörslichen Berechnung verschiedener Handelshäuser zwischen 4290 und 4291 Punkten in den Handel starten. Bereits am Donnerstag hatte der wichtigste deutsche Börsen-Index 3,9 % gewonnen und bei 4259 Punkten geschlossen. Der Neue Markt, dessen Auswahlindex am Vortag 4,3 % zugelegt hatte, wird Händlern zufolge rund 2 % fester eröffnen. Auch die US-Märkte hatten am Donnerstag den Handel deutlich höher beendet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte um 1,64 % und die Technologiebörse Nasdaq um 2,09 % zu.
Adidas-Aktien infolge von Nike-Zahlen
„Adidas wird von der deutschen WM-Endspielteilnahme profitieren“, sagte ein Händler. Adidas ist einer Hauptsponsoren der deutschen Nationalmannschaft, die am Sonntag im Finale in Japan auf Brasilien trifft. „Adidas hat sich zudem zuletzt optimistisch gezeigt, die Marktanteile in Asien deutlich zu steigern.“ Im vorbörslichen Handel legten die Adidas-Titel um 1,8 % zu. Im MDax könnten zudem Puma-Papiere steigen, hieß es. Nike hatte am Vorabend mit einem Reingewinn je Aktie von 77 US-Cents im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Die Deutsche Bank setzt unter ihrem neuen Vorstandschef Josef Ackermann den Arbeitsplatzabbau im Konzern fort und streicht weitere fast 3800 Arbeitsplätze. „Ackermann scheint konsequent zu sein, das wird der Aktie die nächsten Wochen helfen“, sagte ein Händler einer Frankfurter Großbank, die ebenfalls zuletzt Tausende von Arbeitsplätzen gestrichen hatte.
Dialog Semiconductor erwartet höheren Quartalsverlust
Der Chip-Hersteller Dialog Semiconductor rechnet wegen der anhaltenden Schwäche des Halbleiter- und Mobilfunkmarktes für das zweite Quartal mit einem Umsatzrückgang und einem höheren Verlust im Vergleich zum Vorquartal. Vorbörslich gaben die Anteilsscheine der am Neuen Markt gelisteten Firma um knapp acht Prozent nach.