ist, dass es gar keine neue Gewinnwarnung für 2018 mehr braucht, um den Kurs abstürzen zu lassen.
Das Problem ist der Trend der Quartale in 2018 (stetig abwärts, beschleunigt in Q4), der darauf hinausläuft, dass es vor allem aufgrund von höherer Wettbewerbsintensität und damit fallenden Preisen zu einem starken Gewinneibruch um 40-50% im Gesamtjahr 2019 kommen dürfte. Da ist eine echte Rezession noch gar nicht eingerechnet, die ein paar wenige Analysten ja fürs 2.Halbjahr 2019 erwarten. Wenn die kommt, kann es hier auch noch einen Aktienkurs von 30 € geben, ganz ohne irgendeine erneute Gewinnwarnung für 2018.
Allerdings bin ich nicht ganz so pessimistisch, was Rezession und Aktienkurs angeht. Einen starken Preisverfall muss man aber auf der Rechnung haben, der damit noch niedrigere Gewinne wie in Q4/18 mit sich bringen wird. Deshalb seh ich es weiterhin so, dass die Analystenschätzungen für 2019 noch zu hoch sind. Es wird eher auf 2,0-2,1 Mrd statt 2,5-2,6 Mrd € Ebitda hinauslaufen, und damit auf maximal 1,0-1,1 Mrd € Nettogewinn, eher weniger. Damit wird der Vorstand aber eher schrittweise rausrücken, um den Markt nicht komplett zu verunsichern.
the harder we fight the higher the wall