Solar Millennium und kein Ende
Zum Schluss möchte ich noch einmal auf das Thema vom Freitag zurückkommen. Mittlerweile kommen immer mehr Details des Vertrags zwischen Solar Millennium und dem Ex-Vorstand Utz Classen ans Licht. Laut "Spiegel Online" betrug das Antrittsgeld für Claassen bei dem Unternehmen happige 10 Mio. Euro. Doch darüberhinaus gab es noch weitere lukrative Vertragsbestandteile: der Fünfjahres- Vertrag sicherte Claassen ein monatliches Gehalt von 100.000 Euro und das bei 40 Tagen Jahresurlaub. Zudem war Claassen bei seiner Tätigkeit nicht an den Unternehmenssitz Erlangen gebunden, sondern konnte die Tätigkeit von seinem Wohnort in Norddeutschland ausüben. Als I-Tüpfelchen gab es noch eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von 12 Monaten anstatt der üblichen (und gesetzlich garantierten) sechs Wochen. Klar ist, dass Claassen nun wieder sehr viel Zeit hat. Vielleicht schreibt er ja ein neues Buch. In seinem letzten Werk "Wir Geisterfahrer" hatte er sich auch eingehend mit der Gier von Managern beschäftigt. Mit seinem aktuellen Verhalten liefert der ehemalige Top-Manager ein weiteres Beispiel für ein unternehmensschädigendes Verhalten. Allerdings muss sich auch der Aufsichtsrat von Solar Millennium die Frage gefallen lassen, wie ein solcher Vertrag (wenn die nun bekannten Details wirklich alle stimmen sollten) abgesegnet werden konnte? Sie können sicher sein, dass ich dieses Thema weiter verfolgen werde.
Bis morgen,
Heiko Böhmer
Chefredakteur "Privatfinanz-Letter"
Zum Schluss möchte ich noch einmal auf das Thema vom Freitag zurückkommen. Mittlerweile kommen immer mehr Details des Vertrags zwischen Solar Millennium und dem Ex-Vorstand Utz Classen ans Licht. Laut "Spiegel Online" betrug das Antrittsgeld für Claassen bei dem Unternehmen happige 10 Mio. Euro. Doch darüberhinaus gab es noch weitere lukrative Vertragsbestandteile: der Fünfjahres- Vertrag sicherte Claassen ein monatliches Gehalt von 100.000 Euro und das bei 40 Tagen Jahresurlaub. Zudem war Claassen bei seiner Tätigkeit nicht an den Unternehmenssitz Erlangen gebunden, sondern konnte die Tätigkeit von seinem Wohnort in Norddeutschland ausüben. Als I-Tüpfelchen gab es noch eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von 12 Monaten anstatt der üblichen (und gesetzlich garantierten) sechs Wochen. Klar ist, dass Claassen nun wieder sehr viel Zeit hat. Vielleicht schreibt er ja ein neues Buch. In seinem letzten Werk "Wir Geisterfahrer" hatte er sich auch eingehend mit der Gier von Managern beschäftigt. Mit seinem aktuellen Verhalten liefert der ehemalige Top-Manager ein weiteres Beispiel für ein unternehmensschädigendes Verhalten. Allerdings muss sich auch der Aufsichtsrat von Solar Millennium die Frage gefallen lassen, wie ein solcher Vertrag (wenn die nun bekannten Details wirklich alle stimmen sollten) abgesegnet werden konnte? Sie können sicher sein, dass ich dieses Thema weiter verfolgen werde.
Bis morgen,
Heiko Böhmer
Chefredakteur "Privatfinanz-Letter"