Centrotec startet mit einem Verlust in das Geschäftsjahr. Ohne die Solar-Beteiligung Centrosolar wäre der Rückgang allerdings deutlich geringer gewesen. An der Prognose hält der Konzern dennoch fest.
Centrotec lag im ersten Quartal 2009 mit 96,7 Millionen Euro eigenen Angaben zufolge trotz äußerst schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit 3,5 Prozent nur leicht unter dem Rekordniveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Zu der vor diesem Hintergrund sowie des strengen Winters positiven Entwicklung trug insbesondere der Absatz im Kernmarkt Deutschland in den Hauptsegmenten Climate Systems und Gas Flue Systems bei.
Erneuerbare Energien treiben an
In den Hauptsegmenten konnte mit den guten Umsätzen im deutschen Markt ein großer Teil der Rückgänge in den Ländern außerhalb der Kernmärkte Deutschlands und den Niederlanden kompensiert werden. Bedeutendste Treiber des Geschäftes mit zum Teil deutlich über dem Branchendurchschnitt liegenden Zuwachsraten waren dabei erneut Systeme zur Nutzung Erneuerbarer Energien und Brennwertsysteme sowie Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Dahingegen zeigten sich im Export und im Projektgeschäft die Auswirkungen der Wirtschaftskrise deutlich. Insgesamt konnten die Centrotec-Unternehmen ihre Marktanteile in den Kernbereichen weiter ausbauen.
Solarkraft bremst
Der EBIT lag nach 3,5 Millionen Euro im Auftaktquartal 2008 bei 1,4 Millionen Euro. Centrotec betont allerdings, dass die relativen Ergebnisschwankungen im ersten Quartal traditionell sehr hoch und wenig aussagekräftig sind, da saisonal bedingt das Ergebnis immer um die Nulllinie schwankt. Das Vorsteuerergebnis (EBT) von minus 2,1 Millionen Euro wurde zudem vom negativen Beteiligungsergebnis aus dem 30-Prozent-Anteil am Solarkonzern Centrosolar in Höhe von minus 1,9 Millionen Euro deutlich negativ beeinflusst. Nach Steuern ergab sich ein Quartalsergebnis von minus 2,3 Millionen Euro und damit ein Ergebnis je Aktie von minus 0,14 Euro. Zu diesem Ergebnis je Aktie steuert die „At Equity-Tochter" Centrosolar einen Beitrag von minus 0,12 Euro bei.
Zuversicht
Trotz des negativen Auftaktes bleibt Centrotec zuversichtlich, das anvisierte Jahresziel zu erreichen: Der Umsatz soll im Zielkorridor von 455 bis 480 Millionen Euro liegen, das EBIT erwartet der Konzern in einer Bandbreite von 27 bis 32 Millionen Euro. Je Aktie würde daraus ein Gewinn in Höhe von 0,85 bis 1,10 Euro resultieren. Das 2009er-KGV läge somit zwischen 8 und 9.
Boden gefunden
An der Börse kommen die zahlen in Verbindung mit dem satbilen Ausblick gut an. Da das traditionell schwache Auftaktquartal des SDAX-Konzerns nach Vorlage vermutlich deutlich besserer Ergebnisse in Q2 in Vergessenheit geraten dürften, geht DER AKTIONÄR mittelfristig von steigenden Kursen bei dem Papier aus. Die Region um 10 Euro scheint dabei in einem ersten Schritt durchaus realistisch.
Centrotec lag im ersten Quartal 2009 mit 96,7 Millionen Euro eigenen Angaben zufolge trotz äußerst schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit 3,5 Prozent nur leicht unter dem Rekordniveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Zu der vor diesem Hintergrund sowie des strengen Winters positiven Entwicklung trug insbesondere der Absatz im Kernmarkt Deutschland in den Hauptsegmenten Climate Systems und Gas Flue Systems bei.
Erneuerbare Energien treiben an
In den Hauptsegmenten konnte mit den guten Umsätzen im deutschen Markt ein großer Teil der Rückgänge in den Ländern außerhalb der Kernmärkte Deutschlands und den Niederlanden kompensiert werden. Bedeutendste Treiber des Geschäftes mit zum Teil deutlich über dem Branchendurchschnitt liegenden Zuwachsraten waren dabei erneut Systeme zur Nutzung Erneuerbarer Energien und Brennwertsysteme sowie Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Dahingegen zeigten sich im Export und im Projektgeschäft die Auswirkungen der Wirtschaftskrise deutlich. Insgesamt konnten die Centrotec-Unternehmen ihre Marktanteile in den Kernbereichen weiter ausbauen.
Solarkraft bremst
Der EBIT lag nach 3,5 Millionen Euro im Auftaktquartal 2008 bei 1,4 Millionen Euro. Centrotec betont allerdings, dass die relativen Ergebnisschwankungen im ersten Quartal traditionell sehr hoch und wenig aussagekräftig sind, da saisonal bedingt das Ergebnis immer um die Nulllinie schwankt. Das Vorsteuerergebnis (EBT) von minus 2,1 Millionen Euro wurde zudem vom negativen Beteiligungsergebnis aus dem 30-Prozent-Anteil am Solarkonzern Centrosolar in Höhe von minus 1,9 Millionen Euro deutlich negativ beeinflusst. Nach Steuern ergab sich ein Quartalsergebnis von minus 2,3 Millionen Euro und damit ein Ergebnis je Aktie von minus 0,14 Euro. Zu diesem Ergebnis je Aktie steuert die „At Equity-Tochter" Centrosolar einen Beitrag von minus 0,12 Euro bei.
Zuversicht
Trotz des negativen Auftaktes bleibt Centrotec zuversichtlich, das anvisierte Jahresziel zu erreichen: Der Umsatz soll im Zielkorridor von 455 bis 480 Millionen Euro liegen, das EBIT erwartet der Konzern in einer Bandbreite von 27 bis 32 Millionen Euro. Je Aktie würde daraus ein Gewinn in Höhe von 0,85 bis 1,10 Euro resultieren. Das 2009er-KGV läge somit zwischen 8 und 9.
Boden gefunden
An der Börse kommen die zahlen in Verbindung mit dem satbilen Ausblick gut an. Da das traditionell schwache Auftaktquartal des SDAX-Konzerns nach Vorlage vermutlich deutlich besserer Ergebnisse in Q2 in Vergessenheit geraten dürften, geht DER AKTIONÄR mittelfristig von steigenden Kursen bei dem Papier aus. Die Region um 10 Euro scheint dabei in einem ersten Schritt durchaus realistisch.
