Super Artikel - merci dafür!
Und wenn das stimmt, untermauert das viele Meinungen und die logische Vermutung, dass die großen Schiefer-Felder in Amerika aktuell bis an den Rand der Erschöpfung ausgebeutet werden. Man kann in der pdf-Datei (Produktion seit 1953) super ablesen, dass die Produktion trotz steigender Wells (also aktive Löcher) zurückgeht.
Wenn sich dieser Trend (also die rückläufigen Produktionszahlen) bestätigen sollte, könnten wir tatsächlich recht schnell in den Bereich von 70 kommen (Jemen mal aussen vor gelassen).
Denn ein paar Fässer weniger pro Tag und die Welt spricht von Verknappung. Da ist die Spanne beim Öl eben sehr sehr dünn.
Ausser die Zaubern ein paar neue Felder ausm Hut
Hier noch ein paar Interessante Auszüge (Produktionsmengen und -kosten bei Schiefer-Öl):
www.vox.com/2014/12/3/7327147/oil-prices-breakeven-shale
www.economist.com/news/...prices-curb-americas-shale-boom-bind
shalebubble.org/drilling-deeper-briefing/
oilandgas-investments.com/...loser%20Than%20You%20Thinkcontent
uk.businessinsider.com/...n-oil-production-prices-2014-11?r=US
Der hier ist sehr schön (Goldman sagt ja, der Preis könnte bis auf 20 Bucks fallen. Wie passt das dann mit den von Goldman geschätzten Durchschnittskosten zusammen??? www.reuters.com/article/2014/10/23/idUSL3N0SH5N220141023 Und er zeigt vor allem, dass ein großer Teil der aktuellen Wells (also aktiven Projekte) nicht kostendeckend arbeitet.
Und was jetzt auch noch ein Thema sein kann:
Die Saudis und Amerika arbeiten im Jemen gut zusammen und beweihräuchern sich gerade gegenseitig. Warum sollten die beiden Länder dann nicht in der Lage sein, den Öl-Konflikt auf einer ganz anderen Ebene zu regeln? Jeder kürzt etwas und beide Seiten gewinnen?
(Verkleinert auf 89%)

