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Börse am Morgen - Ausblick + Termine 28.07.04


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Börse am Morgen - Ausblick + Termine 28.07.04

 
28.07.04 08:45
Börse am Morgen - Ausblick + Termine 28.07.04 1589699

Dax & Co. dürften freundlich starten

Nach Tagen der Tristesse hat die Wall Street am Dienstag, angestachelt durch ein besser als erwartet ausgefallenes Verbrauchervertrauen, mit schönen Gewinnen geschlossen. Technologietitel erholten sich deutlicher als Standardwerte, gleichwohl stieg der Dow Jones über die psychologisch wichtige Grenze von 10.000 Punkten. Die freundliche Tendenz hatte zuvor schon dem deutschen Aktienmarkt aufgeholfen und den Dax über der Marke von 3.800 Zählern schließen lassen. Die großen asiatischen Börsen mit Tokio an der Spitze haben am Mittwoch die guten Vorgaben aufgegriffen. Diese Gemengelange dürfte dem deutschen Aktienmarkt zu einem guten Start in den Mittwoch verhelfen, passend zum Sommerwetter.

Anleger warten auf Quartalszahlen einer Reihe großer europäischer Unternehmen wie Telefonica, Renault und HBOS, vor allem aber auf neue Konjunkturdaten aus Amerika: Zuerst kommen am Nachmittag neue Angaben zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, am Abend nach Börsenschluß in Deutschland dann das Beige Book der amerikanischen Notenbank mit allgemeinen Einschätzungen zur Konjunktur.

Anleihemarkt dürfte sich leichter zeigen

Der Anleihemarkt hat am Dienstag der verbesserten Stimmung um Aktien seinen Tribut gezollt und Abgaben gesehen. Der für den deutschen Markt wegweisende Terminkontrakt Bund-Future verlor knapp 0,2 Prozent auf 113,52 Prozent. Am Mittwoch sieht er sich wiederum schwachen Vorgaben aus Amerika gegenüber; Konjunkturdaten sind höher als erwartet ausgefallen. Wenn neue Konjunkturdaten ebenso besser als erwartet ausfallen sollten, könnte der Bund-Future weiter abgeben.

Euro zum Dollar kaum verändert

Der Dollar hat nach positiven amerikanischen Konjunkturdaten am Mittwoch in Fernost zum Euro kaum verändert notiert. Der Euro lag bei 1,2063 Dollar und damit nur leicht über dem im späten amerikanischen Handel am Dienstag erreichten Kurs von 1,2059 Dollar. Zum Yen lag der Dollar bei 111,05 Yen nach 110,93 Yen. Analysten rechnen mit einem steigenden Dollar in den nächsten Tagen. Doch dürfte der Anstieg gezügelt ausfallen, da der Markt zunächst die amerikanischen Arbeitsmarktdaten für Juli in der kommenden Woche abwarte, sagten Händler.

Börse Japan fester und baut Gewinne aus

Beflügelt von positiven Vorgaben der Wall Street haben die Kurse an der Tokioter Börse am Mittwoch wieder angezogen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg im Verlauf um 1,2 Prozent auf 11.164 Punkte und hat bis 7.00 Uhr die Gewinne ausgebaut. Der breiter gefaßte Topix-Index stieg um 0,82 Prozent auf 1.123 Zähler. „Der Kursaufschwung heute folgte einfach der Wende bei den amerikanischen Aktien", sagte Masaaki Higashida von Nomura Securities. Dennoch bleibe die Unsicherheit, wie sich die US-Wirtschaft und auch die japanische Konjunktur im nächsten Jahr entwickeln werde. Zu den Kursgewinnern gehörte Seiko Epson, der zweitgrößte Printer-Hersteller der Welt, dessen Papiere um 6,4 Prozent zulegten. Aktien des Unterhaltungselekronik-Konzerns Sony stiegen um 2,34 Prozent. Die Aktien an der New Yorker Wall Street hatten nach mehreren Wochen mit Kursverlusten am Dienstag wieder zugelegt. Sie profitierten dabei von positiven Daten zur Entwicklung von Unternehmen und Konjunktur. Der Standardwerteindex Dow Jones gewann 1,2 Prozent auf 10.085 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,65 Prozent auf 1869 Zähler.

Börse Hongkong gut behauptet

Im Sog der positiven Vorgaben von Wall Street präsentiert sich der Aktienmarkt in Hongkong am Mittwochmittag etwas fester. Die meisten Blue Chips legen zu. Der Hang Seng Index steigt zum Ende der 1. Sitzungshälfte 0,3 Prozent oder 36 Punkte auf 12.338. An der Spitze der Gewinner stehen die Titel von exportorientierten Unternehmen, nachdem das Verbrauchervertrauen in Amerika besser als erwartet ausgefallen ist. Johnson Electric steigen 1,3 Prozent, Li & Fung 1,9 Prozent und Esprit 1,5 Prozent. CNOOC dagegen geben 1,3 Prozent ab. Als Ursache machen Beobachter Gewinnmitnahmen aus, nachdem die Titel am Vortag auf ein Rekordhoch geklettert waren.  

Kursbewegungen und Neuigkeiten nach Börsenschluß

Die Kurse an der Nasdaq präsentierten sich am Dienstag nachbörslich einen Hauch schwächer. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator verlor verglichen mit dem offiziellen Handelsschluß 0,1 Prozent auf 1.390,1 Punkten.

PeopleSoft haben am Dienstag im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform nasdaq.com bis 18.29 Uhr Ortszeit 0,7 Prozent auf  17,20 Dollar abgegeben. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, die Ziele, die für  dieses Jahr gesetzt sind, nicht zu erreichen. Das Unternehmen begründete  dies mit dem feindlichen Übernahmegebot der Oracle Corp und dem darauf  folgenden Kartellrechtsprozeß. Wegen des ungewissen Ausgangs des Prozesses  hätten viele Kunden Bestellungen aufgeschoben, erklärte CFO Kevin Parker.  Neue Prognosen gab das Unternehmen, das am Dienstag auch Zahlen zum 2.  Quartal vorgelegt hatte, nicht.

Electronic Data Systems (EDS) verloren bis 18.25 Uhr 3,8 Prozent auf 16,65 Dollar.  EDS hatte erklärt, die Quartalsdividende auf 0,05 Dollar von 0,15 Dollar zu  senken. Mit deutlichen Kursaufschlägen haben dagegen die Anleger die  Nachrichten von Monster Worldwide belohnt. Die Mutter der Online-Jobbörse  Monster.com hatte für das 2. Quartal einen Gewinn von 0,14 Dollar je Aktie  ausgewiesen, Analysten hatten im Schnitt mit 0,13 Dollar gerechnet. Vor einem  Jahr hatte das Ergebnis noch bei 0,08 Dollar je Aktie gelegen. Der Umsatz stieg  im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 209,4 Millionen Dollar. Die Titel  verteuerten sich bis 18.10 Uhr um 3,5 Prozent auf 23,10 Dollar.

Im Minus notierten hingegen UTStarcom, die bis 18.29 Uhr um 15 Prozent auf 21,96  Dollar nachgaben. Das Ergebnis des Unternehmens lag im 2. Quartal mit 0,32 Dollar  je Aktie einen Cent unter den Erwartungen des Marktes. Der Umsatz jedoch  stieg um 70 Prozent auf 689,6 Millionen Dollar und fiel damit besser als erwartet aus.

Kurse an der Wall Street knapp behauptet

Sorgen der Anleger im Blick auf die Gewinnaussichten im Geschäftsjahr 2004 haben die Kurse an der New Yorker Wall Street am Montag ins Minus gedrückt.

Der Standardwerteindex Dow Jones, der im Handelsverlauf zwischen 9.913,92 und 10.003,80 Zählern schwankte, erholte sich im späten Handel und schloß mit einem knappen Minus von 0,3 Stellen auf knapp 9.962 Punkte. Der breiter gefaßte S&P-500-Index verlor 0,2 Prozent auf 1.084 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq büßte ein halbes Prozent auf 1.839 Zähler ein.

Gute Unternehmenszahlen der vergangenen Wochen haben nach Einschätzung von Michael Vogelzang, Präsident von Boston Advisers, nicht ausgereicht, die Zweifel der Anleger in Hinblick auf die Entwicklung im Gesamtjahr zu verdrängen. „Einige Unternehmensvertreter reden die Erwartungen für das dritte Quartal herunter", erläuterte Vogelzang. „Auch wenn sie gute Ergebnisse im zweiten Quartal erzielen, reden sie die Jahresbilanz herunter.“

Darüber hinaus machten Marktteilnehmer Befürchtungen im Zusammenhang mit Sicherheitsfragen, mit der politischen Entwicklung und der Geldpolitik in Amerika als Belastungsfaktoren für die Börse aus. „Die 'Makro'-Wolken müssen sich erst einmal etwas verziehen, sagte Jeffrey Kleintop von PNC Advisors.

Den Leitindex Dow Jones belasteten vor allem die Aktien des Pharmakonzerns Pfizer, die 1,7 Prozent auf 31,74 Dollar abgaben. Die Aktien gerieten Marktteilnehmern zufolge unter Druck, nachdem die Konkurrenten Merck und Schering- Plough die amerikanische Zulassung für das Cholesterin-Medikament Vytorin erhielten. Schon geringe Dosen dieses Medikaments sollen die gleiche Wirksamkeit haben wie das umsatzstarke Pfizer- Produkt Lipitor. Während die Papiere von Merck 0,4 Prozent auf 45,00 Dollar verloren, stiegen die von Schering-Plough 4,3 Prozent auf 19,56 Dollar.

Zu den Gewinnern gehörten die Aktien von King Pharmaceutical, die 24,3 Prozent auf 12,89 Dollar stiegen. Der Generika-Hersteller Mylan Laboratories wird das angeschlagene Unternehmen für vier Milliarden Dollar übernehmen. Dessen Aktien verloren mehr als 16 Prozent auf 15,51 Dollar.

Ebenfalls zulegen konnten die Papiere des Telekom-Konzerns BellSouth nach ermutigenden Quartalszahlen. Sie kletterten um 3,5 Prozent auf 26,81 Dollar. Die Aktien von Microsoft verteuerten sich um 2,3 Prozent auf 28,66 Dollar. Das Anlegermagazin „Barron's“ hatte die Papiere angesichts erwarteter Umsatz- und Gewinnanstiege als „attraktiv bewertet“ eingestuft.

1,6 Prozent auf 48,90 Dollar gewannen die Aktien von American Express. Der Finanzdienstleister verbuchte im zweiten Quartal dank eines Rekord-Einsatzes von Kreditkarten einen etwas stärker als erwarteten Gewinnanstieg und erzielte Rekordumsätze.

Amerikanische Anleihen schließen leichter

Nach unerwartet guten Konjunkturdaten und einer überraschend großen Auktion neuer Titel haben die amerikanischen Anleihen am Dienstag im  New Yorker Handel deutliche Kursverluste aufgewiesen. Im späten Geschäft  fielen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,750 Prozent um 30/32 auf 101-4/32.  Die Rendite lag damit bei 4,479 Prozent nach 4,603 Prozent. Der mit 5,375 Prozent verzinste 30jährige Treasury sank um 1-17/32 auf 100-27/32 und rentierte mit 5,203 Prozent nach 5,313 Prozent. Nach Bekanntgabe der  Konjunkturdaten hätten Verkäufe eingesetzt, berichteten Marktteilnehmer. Die  Auktion 20,5jähriger, an den Inflationsindex gebundener Notes habe dann  den Druck verstärkt. Das Emissionsvolumen von elf Milliarden Dollar sei überraschend  hoch gewesen, hieß es.

Vor allem aber der Index des Verbrauchervertrauens überraschte, der im  Juli auf 106,1 kletterte und damit den höchsten Stand seit Juni 2002  erreichte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Stand von 102,0 erwartet. Die  Marktteilnehmer am Anleihemarkt hätten durch die Daten den Eindruck  gewonnen, daß sich die leichte Abkühlung der Konjunktur im zweiten Quartal nicht  bis in das dritten Quartal erstrecken werde, erklärte ein Analyst die Reaktion am  Anleihemarkt. Zudem wies Morgan Stanley auf die Beschäftigungskomponente des  Index hin. Deren Stärke untermauere die Ansicht, daß die Schwäche des  Arbeitsmarktes im Juni nicht der Beginn eines neues Trends, sondern vielmehr  eine Abweichung gewesen sei, so Morgan Stanley.

Zudem war die Zahl der Neubauverkäufe im Juni im Vergleich zum  Vormonat um 0,8 Prozent gefallen. Analysten hatten mit einem deutlich höheren Minus  von 7,2 Prozent gerechnet.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Unternehmens- und Wirtschaftsnachrichten

 
28.07.04 08:47
Medienschau
Renault, Bijou Brigitte, IDS Scheer und Canon überraschen positiv


28. Juli 2004

Unternehmensnachrichten

Renault verdient mehr als erwartet und erhöht Prognose

Der französische Automobilhersteller Renault hat nach einem guten Halbjahresergebnis seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Renault teilte am Mittwoch mit, man rechne jetzt gemessen am Umsatz beim Betriebsergebnis für 2004 - bei unveränderten Wechselkursen - mit einer Marge von 5,5 Prozent nach 3,7 Prozent im Vorjahr. Zuletzt war das Unternehmen von einem Zielwert von 4,5 Prozent ausgegangen. Den Reingewinn für das erste Halbjahr bezifferte der viertgrößte europäische Autobauer mit 1,51 (Vorjahr 1,18) Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn über 1,41 Milliarden Euro gerechnet. Das Betriebsergebnis wurde auf 1,28 (0,588) Milliarden Euro mehr als verdoppelt.  (Reuters)

Bijou Brigitte legt kräftig zu

Nach dem Rekordjahr 2003 hat der Hamburger Modeschmuckkonzern Bijou Brigitte im ersten Halbjahr 2004 einen Umsatzzuwachs von 37,6 Prozent erzielt. Der Konzernumsatz erhöhte sich von 67,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 93,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ohne den Zuwachs durch neue Geschäfte ergab sich ein Umsatzplus von 12,6 Prozent. Im ersten Halbjahr wurden 45 neue Geschäfte eröffnet. Auch für das Gesamtjahr 2004 rechnet Bijou Brigitte mit Bestwerten. (DPA)

Unilever steigert Nettogewinn - operativ aber schwächer als erwartet

Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever hat im zweiten Quartal bei leicht gesunkenem Umsatz den Nettogewinn gesteigert. Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, der Umsatz sei zum Vorjahr um drei Prozent auf 10,84 Milliarden Euro gesunken. Der Nettogewinn stieg um 34 Prozent auf 770 Millionen Euro. Der operative Gewinn vor Sonderposten und Abschreibungen auf Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögenswerte sank um zwei Prozent auf 1,61 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten hier im Schnitt mit 1,68 Milliarden Euro gerechnet. Zu den 400 Top-Marken des Unternehmens zählen unter anderem die Lebensmittelprodukte von Knorr, Bertolli sowie im Kosmetikbereich Dove, Lux und Sunsilk. Die Umsätze mit den führenden Marken sanken den Angaben nach um 0,2 Prozent im zweiten Quartal. Analysten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. (Reuters)

IDS Scheer steigert Gewinn und Umsatz

Das Software- und Beratungsunternehmen IDS Scheer hat im ersten Halbjahr seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und ein Plus bei Gewinn und Umsatz verzeichnet. Der operative Gewinn (Ebita) sei in den ersten sechs Monaten auf 16,1 von 13,7 Millionen Euro im Jahr zuvor angestiegen, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz kletterte um fast 44 Prozent auf 131,6 Millionen Euro. Der IT-Dienstleister bekräftigte zudem seine Prognose und erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von 290 Millionen Euro und eine operative Gewinnmarge auf Ebita-Basis von mindestens 12 Prozent. Mit dem durch Zukäufe gestärktem Auslandsgeschäft erwirtschaftete das auf Software und Beratung spezialisierte Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 221 Millionen Euro und steigerte den operativen Gewinn (Ebit) um 21 Prozent auf 28,7 Millionen Euro. (Reuters)

Aventis steigert Gewinn dank Kostensenkungen

Der französisch-deutsche Pharmahersteller Aventis hat seinen Gewinn im zweiten Quartal vor allem wegen Kostensenkungen gesteigert. Der Nettogewinn sei auf 610 Millionen Euro von 603 Millionen Euro im Vorjahr gestiegen, teilte Aventis am Mittwoch in Paris mit. Ohne die Kosten, die im Zusammenhang mit der Abwehr der Übernahme durch den französischen Konkurrenten Sanofi-Synthelabo entstanden seien, habe sich ein Anstieg auf 686 Millionen Euro Gewinn ergeben. Der Umsatz kletterte auf 4,22 Milliarden Euro von 4,17 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 662 Millionen Euro bei Umsätzen von 4,19 Milliarden Euro gerechnet. Am Freitag läuft das Übernahmeangebot der kleineren Sanofi für Aventis aus. (Reuters)

Canon hebt Jahresprognose an

Der japanische Büromaschinen- und Kamera-Hersteller Canon hat im zweiten Quartal 2004 von einer guten Nachfrage nach Farbkopierern und digitalen Kameras profitiert. Im abgelaufenen Quartal per Ende Juni sei der Reingewinn im Konzern auf 76,50 Milliarden Yen (rund 570 Millionen Euro) von 56,2 Milliarden Yen im Vorjahr gesteigert worden. Damit übertraf Canon auch die eigene Prognose von 69,7 Milliarden Yen. Für das Gesamtjahr erwartet Japans größer Büroausstatter einen konsolidierten Reingewinn über 320 (Vorjahr 275,73) Milliarden Yen. Im April hatte die Prognose noch bei 309 Milliarden Yen gelegen. Auch Canon-Konkurrent Xerox Corp hatte den Gewinn im zweiten Quartal deutlich verbessert und nach eigenen Angaben ebenfalls von einer wachsenden Nachfrage nach Kopiergeräten und Druckern profitiert. (Reuters)

Peoplesoft verdient wegen Abwehrkampf weniger

Die Peoplesoft Inc hat im 2. Quartal ein im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent niedrigeres Nettoergebnis  verzeichnet. Die kartellrechtliche Auseinandersetzung um das feindliche  Übernahmegebot der Oracle Corp habe das Ergebnis belastet, teilte das  Unternehmen am Dienstag mit. Demnach enthielt das Nettoergebnis neben  anderen außerordentlichen Posten eine Sonderbelastung von 10,5 Millionen Dollar oder 0,03 Dollar je  Aktie, die im Zusammenhang mit der Abwehr des Oracle-Gebots entstanden war.  Vor Sonderposten habe das Ergebnis im 2. Quartal 50,5 (Vorjahr: 53,8) Millionen  Dollar oder 0,14 (0,17) Dollar je Aktie betragen.  Kosten und Aufwendungen seien im zurückliegenden Quartal um 42 Prozent auf 632,9  Millionen Dollar gestiegen, hieß es in der Mitteilung weiter. Wegen der  Auseinandersetzung mit Oracle hatte Peoplesoft Anfang des Monats ihre  Prognose für das Ergebnis je Aktie im 2. Quartal auf 0,03 bis 0,05 Dollar  gesenkt. Die Umsatzschätzung nahm das Unternehmen auf 655 Millionen bis 665 Millionen  Dollar zurück. Im April hatte Oracle für das 2. Quartal noch ein Ergebnis je  Aktie von 0,10 bis 0,12 Dollar bei einem Umsatz von 675 Millionen bis 695 Millionen Dollar in  Aussicht gestellt. (Dow Jones-vwd)

Sony deutlich schwächer als vor Jahresfrist

Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 (zum 31. März) ein Betriebsergebnis über 9,77 Milliarden Yen ausgewiesen, das um 41,4 Prozent unter dem Vorjahr liegt. Wie Sony am Mittwoch in Tokio weiter mitteilte, wird im Konzern für das laufende Geschäftsjahr ein Reingewinn über 100 Milliarden Yen erwartet. Im ersten Quartal sei ein Konzern-Reingewinn über 23,26 Milliarden Yen erzielt worden. Vor Steuern habe das Ergebnis mit 6,61 Milliarden Yen um 81,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis gelegen. (Reuters)

Hawesko mit schwächerem Ergebnis - Prognose bestätigt

Deutschlands größter Weinhändler Hawesko hat im zweiten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis Rückgänge verzeichnet. In dem traditionell eher schwachen zweiten Quartal habe sich das operative Ergebnis auf 0,8 (Vorjahr: 1,6) Millionen Euro halbiert, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Umsatz ging auf 59 Millionen Euro von 61 Millionen Euro zurück. Hawesko hielt aber an seiner Prognose fest, 2004 Umsatz und Gewinn weiter verbessern zu wollen. „Die Zahlen für das Halbjahr liegen genau im Plan für das Gesamtjahr", sagte Hawesko-Chef Alexander Margaritoff. Im vergangenen Jahr hatte das Hamburger Unternehmen den Umsatz um vier Prozent auf 279 Millionen Euro gesteigert. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente der Weinhändler mit seinen Produkten rund 15 Millionen Euro, ein Plus von sieben Prozent.

Zu der Gruppe gehört unter anderem der größte Wein-Facheinzelhändler Jacques' Weindepot, die Großhändler Wein Wolf und CWD sowie der Wein-Versandhändler Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor. Unter anderem bei der Höhe von Bestellungen im Versandhandel, dem durchschnittlichen Preis pro Flasche oder in der Gewinnung von neuen Kunden, würde Hawesko weiterhin gute Zahlen ausweisen und in einigen Bereichen sogar zulegen, hieß es. „Sollte die Konjunktur im Verlauf des Jahres anziehen, sind wir gut aufgestellt, um besonders starke Gewinne zu erzielen", sagte der Hawesko-Chef. In den ersten sechs Monaten des Jahres lag der Umsatz mit 124 Millionen Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau von 125 Millionen Euro. Das operative Ergebnis fiel auf 2,6 von 3,3 Millionen Euro. Der Weinmarkt in Deutschland sei im selben Zeitraum um 2,6 Prozent zurückgegangen. (Reuters)

Exxon Mobil erwägt Verkauf von Sinopec-Anteil

Die Exxon Mobil Corp erwägt einem Pressebericht zufolge den Verkauf ihres 19-prozentigen Anteils an der China  Petroleum & Chemical (Sinopec). Damit könnte der Ölkonzern rund 1,2 Milliarden Dollar  erlösen, schreibt die “Financial Times“ (FT) am Dienstag auf ihrer  Internetseite. Ein Teil soll dabei am Aktienmarkt plaziert werden, eine  Entscheidung über eine Veräußerung sei aber noch nicht getroffen worden,  berichtet die Zeitung weiter unter Berufung auf Kreise. Der Zeitpunkt und  das Volumen dürfte von den Marktbedingungen abhängen. Das Unternehmen wollte  in der Sache keine Stellung abgeben. (Dow Jones-vwd)

Wirtschaftsnachrichten

Verbraucherstimmung in Deutschland verschlechtert sich

Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich im Juli einer Umfrage zufolge wegen der anhaltenden Debatten um den Wirtschaftsstandort Deutschland deutlich verschlechtert. Alle für das Konsumklima wichtigen Indikatoren zeigten inzwischen auch im längerfristigen Trend wieder abwärts, das GfK-Konsumklima habe sich daher für August auf 3,4 von revidiert 3,9 Punkten für den laufenden Monat abgeschwächt, sagte Rolf Bürkl, Konsum-Experte der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Mittwoch in Nürnberg. „Viele Bundesbürger gehen offenbar davon aus, daß sie die Verlierer der Reformdiskussion sein werden und deshalb halten sie sich bei ihren Konsumausgaben zurück.“ Von Reuters befragte Volkswirte hatten erwartet, daß sich das Konsumklima auf dem Niveau des Vormonats stabilisiert. Der Blick in die Zukunft war in der GfK-Umfrage im Juli von Pessimismus geprägt: Sowohl die weitere Konjunkturentwicklung als auch ihre zukünftigen Einkommen schätzten die Befragten weit skeptischer als zuletzt ein. Auch ihre Bereitschaft zum Kauf von langlebigen Produkten wie Fernsehern oder Autos nahm wieder stark ab. Die GfK befragt monatlich rund 2000 Personen und berechnet aus der Umfrage das Konsumklima für den Folgemonat. (Reuters)

Australische Inflation zieht wegen höherer Ölpreise an

Die Teuerung in Australien hat im zweiten Quartal dieses Jahres angesichts der stark gestiegenen Ölpreise deutlich angezogen.  Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch berichtet, erhöhte sich die  Jahresteuerung der Verbraucherpreise auf 2,5 Prozent von 2,0 Prozent im ersten Quartal.  Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich Preise um 0,5 Prozent. Dennoch blieb die  Entwicklung leicht hinter den Prognosen zurück. Der Kernindex, der eine  Reihe preisvolatiler Güter und Dienstleistungen nicht enthält, erhöhte sich  gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent und auf Jahressicht um 2,4 Prozent.  Beobachter gehen davon, daß die australische Notenbank die Leitzinsen  trotz der gestiegenen Inflation vorerst nicht anheben wird, da die Teuerung  immer noch in der Mitte ihres Zielbandes ist. Derzeit gebe es noch keinen  Anlaß zur Besorgnis für die Notenbank, hieß es. (Dow Jones-vwd)

Einzelhandelsumsätze in Japan weiter gesunken - Wende erwartet

Die japanischen Einzelhandelsumsätze sind im Juni den vierten Monat in Folgen gesunken. Wie das Ministerium für Wirtschaft,  Handel und Industrie (METI) am Mittwoch mitteilte, verringerten sich die  entsprechenden Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, nachdem im Mai  ein Minus von 2,2 Prozent verzeichnet worden war. Der Einzelhandel bleibt damit  eines der wenigen schwachen Elemente der gegenwärtig starken japanischen  Wirtschaft. Dem METI zufolge wurde im Juni vor allem ein deutlicher Rückgang  in der Nachfrage nach Kleidung registriert. Trotz der anhaltend schwachen  Entwicklung geht das Ministerium von einer baldigen Wende aus. (Dow Jones-vwd)

Früherer VW-Vorstand rügt Wachstum bei Manager-Gehältern

Der frühere VW-Personalvorstand Martin Posth hat die großen Steigerungsraten bei den Managergehältern kritisiert. „Das alles läßt ein paar Fragezeichen, vor allem, da in der Republik in der Sozialpolitik einige Dinge anders laufen. Jedenfalls ist es fragwürdig, wenn Top-Manager Milliarden in den Sand setzen, sich dann Gehaltserhöhungen genehmigen und von den Arbeitnehmern anschließend Zugeständnisse verlangen“, sagte Posth dem Wirtschaftsmagazin „Focus- Money“. Da stelle sich die Frage nach der Haftung des Vorstands. Posth verlangte mehr Transparenz: „Als Erstes sollten zumindest alle Aufsichtsratsmitglieder die Vorstandsgehälter erfahren, nicht bloß die Mitglieder des Präsidiums des Aufsichtsrats wie bisher.“

Posth griff auch die Gewerkschaften an: „Tun wir nicht so, als handle es sich um eine Blase von raffgierigen Kapitalisten, die da irgendwo zusammenwirken. Vorstandsgehälter und Tantiemen, inklusive bei Mannesmann, tragen zwei Unterschriften: Arbeitgeber und Arbeitnehmer.“ Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat hätten auch die Pflicht, die Angemessenheit zu prüfen. „Es ist daher merkwürdig, wenn Gewerkschafter gegen Managergehälter zu Felde ziehen, die sie selbst mitbestimmt haben.“ Die festen Bestandteile der Managereinkommen sollten einen bestimmten Faktor der Gehälter der untersten Führungsebene, also Meister und Vorarbeiter, nicht überschreiten. „Aber heute stimmen die Relationen da leider nicht mehr“, sagte Posth dem Magazin. (DPA)

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Vertrauensbonus für die Märkte

 
28.07.04 08:49
Überraschend gute Konjunkturdaten haben die Börsen aus ihrem Stimmungstief befreit. Im Sog der Wall Street hat der Dax die Marke von 3800 Punkten locker übersprungen. Störfeuer kommen wieder von den deutschen Verbrauchern.

Hamburg/Frankfurt am Main - Mit einem unerwartet positiv ausgefallenen US-Verbrauchervertrauensindex hat die Kurserholung an den Märkten neuen Schwung erhalten. Der aufwärts gerichtete Trend sollte auch im frühen Mittwochsgeschäft noch halten und den Dax weiter ins Plus ziehen.

Nachdem der Dax am Dienstag neben den guten US-Daten auch von einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex profitiert hat, kletterte der deutsche Leitindex um 1,6 Prozent auf 3814 Punkte. Für den heutigen Tag erwarten Börsianer weitere Gewinne, trotz eines Dämpfers von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Einer GfK-Umfrage zufolge hat sich die Stimmung der deutschen Verbraucher im Juli wegen der anhaltenden Debatten um den Wirtschaftsstandort Deutschland deutlich verschlechtert. Alle für das Konsumklima wichtigen Indikatoren zeigten inzwischen auch im längerfristigen Trend wieder abwärts, das GfK-Konsumklima habe sich daher für August auf 3,4 von revidiert 3,9 Punkten für den laufenden Monat abgeschwächt, sagte Rolf Bürkl, Konsum-Experte der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Mittwoch in Nürnberg.

"Viele Bundesbürger gehen offenbar davon aus, dass sie die Verlierer der Reformdiskussion sein werden und deshalb halten sie sich bei ihren Konsumausgaben zurück." Der Blick in die Zukunft war in der GfK-Umfrage im Juli von Pessimismus geprägt: Sowohl die weitere Konjunkturentwicklung als auch ihre zukünftigen Einkommen schätzten die Befragten weit skeptischer als zuletzt ein. Auch ihre Bereitschaft zum Kauf von langlebigen Produkten wie Fernsehern oder Autos nahm wieder stark ab. Die GfK befragt monatlich rund 2000 Personen und berechnet aus der Umfrage das Konsumklima für den Folgemonat.

Dow Jones knapp unter 10.100 Punkten

Ganz anders dagegen die Verbraucher in den USA. Positive Signale vom Arbeitsmarkt haben den Index des Verbrauchervertrauens im Juli auf 106,1 Punkte gehoben, der höchste Stand seit Juni 2002. Volkswirte hatten einen deutlich schlechteren Wert erwartet.

Mit den guten Konjunkturdaten im Rücken stieg der Dow Jones  am Dienstag um 1,2 Prozent auf 10.085 Zähler, der Nasdaq Composite  erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 1869 Punkte. Ein Anstieg ist nach Aussage eines Analysten angesichts der überverkauften Marktlage längst fällig gewesen. "Nachdem der Markt so lange gefallen ist, musste einfach eine Erholung folgen", so der Beobachter.

Ob diese Bewegung anhalten wird, könnte schon heute im Laufe des Handelstages entschieden werden. Kurz vor Wall-Street-Eröffnung veröffentlichen die beiden Schwergewichte Time Warner  und Boeing  ihre Quartalszahlen. Im späten New Yorker Handel wird dann das Beige Book veröffentlicht.

Aventis steigert Überschuss und Umsatz leicht

In Frankfurt stehen heute kaum wichtige Unternehmensmeldungen an. Bereits vor Börsenbeginn hat Aventis  sein Ergebnis für das abgelaufene zweite Quartal gemeldet. Der deutsch-französische Pharmakonzern hat Überschuss und Umsatz leicht gesteigert. Der Umsatz sei zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4,22 Milliarden Euro geklettert, teilte der Konzern in Straßburg mit. Der Überschuss stieg ebenfalls um 1,2 Prozent auf 610 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie (EPS) erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 0,78 Euro.

Das Software- und Beratungsunternehmen IDS Scheer  hat im ersten Halbjahr seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und ein Plus bei Gewinn und Umsatz verzeichnet. Vor allem das Auslandsgeschäft legte kräftig zu. Der operative Gewinn (Ebita) sei in den ersten sechs Monaten auf 16,1 von 13,7 Millionen Euro im Jahr zuvor angestiegen, teilte das im TecDax  gelistete Unternehmen mit.

Sony schneidet operativ deutlich schlechter ab

Schlechte Nachrichten gab es von Sony . Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 (zum 31. März) ein Betriebsergebnis über 9,77 Milliarden Yen ausgewiesen, das um 41,4 Prozent unter dem Vorjahr liegt.

Wie Sony am Mittwoch in Tokio weiter mitteilte, wird im Konzern für das laufende Geschäftsjahr ein Reingewinn über 100 Milliarden Yen erwartet. Im ersten Quartal sei ein Konzern-Reingewinn über 23,26 Milliarden Yen erzielt worden. Vor Steuern habe das Ergebnis mit 6,61 Milliarden Yen um 81,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis gelegen.

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